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Hallo,
ich habe eine bekannte von mir dazu überredet, dass ich ihre alte RdL repariere.
Der erste Blick fiel natürlich auf die Köpfe, wo mir sofort am Wiedergabekopf der Luftspalt des Rechten Kanals auffiel.
Als ich eine Aufnahme von meiner RdL abspielte, war der Rechte Kanal leiser und deutlich dumpfer als der Linke Kanal.
Ich habe Bilder der Köpfe gemacht:
Wiedergabekopf:
Aufnahmekopf:
Ich hätte jetzt ein paar Fragen:
1.) Was ist dies auf dem Luftspalt des Rechten Kanals des Wiedergabekopfes und könnte es damit zu tun haben, dass der Rechte Kanal dumpfer und leiser ist??
2.) Würdet Ihr die 1/4 Spur Köpfe als abgenudelt einstufen??
Grüße:
Johannes :-)
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1.) Kratzer? Klar kann das den beschriebenen Fehler verursachen. Siehe dir in deinem
anderern Thread nochmal das Bildchen mit den verschiedenen Verschmutzungen und den Größenangaben an.
2.) Sie sind jedenfalls soweit runter, dass man mit einem Versuch den Kopf zu läppen nichts mehr kaputt machen kann. Im Besten Fall lässt er sich noch für ein paar Stunden wiederbeleben.
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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Ist das
ein Ergebnis von
Tesafilmversuchen
Gruß Ulrich
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Köpfe mit so einem breiten Spiegel hab ich schon geläppt, und die sind danach schon mehr als "ein paar Stunden" gelaufen.
Aber, was mir gar nicht gefällt, ist das Kopfpaket, von dem Ulrich den Ausschnitt gemacht hat. Der Schatten am oberen Rand, das sieht irgendwie so aus, als ob das Kopfpaket tiefer liegen würde als der Spiegel. (Hab ich noch nicht gesehen. Wüßt' auch gar nicht, wie sowas passieren könnte.)
Kannst ja mal mit dem Fingernagel fühlen oder unter Lupe genauer anschau'n. Wenn das der Fall ist, dann suchst du ab jetzt zwei Tonkopfträger.
Grüße
Peter
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Da ist doch irgendein Belag drauf, oder sind die Köpfe mit einer groben Feile behandelt worden?
Das gilt auch für den Aufnahmekopf:
Gruß Ulrich
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Dieses Kopfpaket macht mir auch Sorgen. So etwas hatte ich auch einmal, und das war vermutlich ein Korrosionsschaden, gewachsen in mehreren Jahren der Nichtbenutzung. Zurückgeblieben sind nach der Entfernung des losen Rostes - bei mir waren beide Kopfpakete betroffen - zwei rauhe Vertiefungen. Es bestand die Gefahr, dass die Ränder der Vertiefungen das Magnetband zerkratzen würde, und diese Gefahr sehe ich bei Johannes auch. Ich habe meinen Kopf lieber nicht mehr verwendet. Das Dumpfe und Leise wird vermutlich auch nach einem Läppversuch nicht vergehen. Ich fürchte aus der Ferne, dass der Wiedergabekopf nicht mehr zu retten ist.
Gruß
Heinz
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Ich habe mal eben weißes Rauschen aufgenommen (mit Bandgeschwindigkeit 9,5) und danach den Frequenzgang analysiert. Das ist dabei heraus gekommen:
Spur Mono 1:
Spur Mono 2:
Ich bin sehr überrascht, dass ein Kopf mit solch einem Kopfspiegel
noch solch einen Frequenzgang schafft.
Grüße:
Johannes :-)
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Ich würde da nicht weisses Rauschen nehmen, sondern einen hohen Sinuston von etwa 10kHz (bei 9,5cm) und ( ! ) nicht lauter als -10dB. Diesen Ton dann vor Band und hinter Band analysieren (jeweils pro Kanal), dann hättest Du einen eventuellen ( beim Kanal 2 wahrscheinlichen ) Pegelabfall klar ersichtlich. Hören tut man es ja auch. Der Idealfall wäre es, wenn in beiden Stellungen der Monitortaste das Gleiche herauskäme; hinter Band zusätzlich mit dem Bandrauschen unterlegt. Halte ich aber für eher unwahrscheinlich.
Gruß
Heinz