Hallo
Ich wundere mich schon seit langen über die Preise die für eine Tandberg TD 20a Vierspur mit 9,5 und 19,0 cm/sek bezahlt bzw. verlangt werden. Preise zwischen 250,00 Euro und 500,00 Euro sind keine Seltenheit und mit Sicherheit vom optischen bzw technischen Zustand abhängig. Warum ist diese Maschine bei vielen so begehrt ? Eine oben genannte TD 20a hat um die 1998,00 DM gekostet und wird sehr oft bei ebay angeboten. Eine 10X / 10 XD Vierspur ( 9,5 / 19,0 / 38,0 cm/sek ) hat ca. 2900.00 DM gekostet ,ist selten anzutreffen und wird dann für 150,00 Euro + - bei Online Auktionen verkauft. Woran liegt das ? Vieleicht habt ihr Antworten ...
Lg
Frank
Beiträge: 374
Themen: 26
Registriert seit: May 2010
Solche Preisunterschiede sind doch auch bei anderen Maschinen anzutreffen. Eine B77 4 Spur geht mal für 200 , mal für das Doppelte weg. Hab schon Philips N 7150 gesehen für 50 Euro und 100 Euro und das "heftigste" war mal etwas um die 250 Euro.
Ich denke das hängt von vielen Faktoren ab wie Artikelbeschreibung , Zustand , Zeit wann der Artikel ausläuft , ob Versand angeboten wird - usw.
Und manchmal sitzt einach auch nur EIN IRRER vorm PC und will grade die Kiste aus welchem Grund auch immer egal für welchen Preis haben.
Meine TOP - Wickler:
Akai GX 747
Sojuz 111
Revox A 77 1/4 Spur und HS
Ich formuliere die Frage nochmal anders. Warum ist die TD 20a für viele Liebhaber und Sammler attraktiv ,wärend der Vorgänger 10 X / XD kaum Beachtung findet.
Beiträge: 1398
Themen: 76
Registriert seit: Aug 2009
Moin Frank,
technisch etwas fortschrittlicher, gilt auch -soweit ich das bei meinen seinerzeitigen Recherchen herausfinden konnte- als etwas zuverlässiger...und dann das Gefühl die (vermeintlich) "Große" zu haben
Gruß
Frank
P.S. die TDK machen sich ja wirklich gut bei der Maschine!
Beiträge: 19209
Themen: 977
Registriert seit: Apr 2004
Zitat:dualband postete
Ich formuliere die Frage nochmal anders. Warum ist die TD 20a für viele Liebhaber und Sammler attraktiv ,wärend der Vorgänger 10 X / XD kaum Beachtung findet.
Die TD-20 A wurde Anfang der 1980er Jahre von einigen HiFi-Zeitungen als eine der klanglich besten Heim-Bandmaschinen eingestuft. Ich nehme mal vorsichtig an, daß das die Gebrauchtpreise gegen der hierzulande eher unbekannten 10-X(D) in die Höhe treibt.
Den Rest dürfte die Optik erledigen. Die 10-X ist eigenwilliger und wirkt vielleicht noch nicht ganz so schlüssig wie die TD-20 A. Für meinen Geschmack macht sie das interessanter (und nebenbei ist sie deutlich wertiger gebaut), aber die Mehrheit der Käufer bevorzugt wohl eher das Mainstream-Design.
Meine paar Cent dazu:
Solange die Dummen nicht alle werden, so lange kann man ihnen Scheibenkleister für Geld andrehen, hauptsache es gibt einen Hype darum oder irgend ein Vorturner hat es für "trendy" erklärt.
Mal sehen wie wir einen Hype um rostige Heftzwecken erzeugen können, davon hab ich noch Millionen ;-)
Beiträge: 4561
Themen: 9
Registriert seit: Dec 2006
Zitat:Jogi postete
Mal sehen wie wir einen Hype um rostige Heftzwecken erzeugen können, davon hab ich noch Millionen ;-)
Fehler Nummer Eins, du darfst nur einige rare Exemplare besitzen.
Fehler Nummer Zwei, die sind nicht nur einfach rostig, sie haben ein gezielt aufgebrachte Oxydschicht die einmalige aber nicht näher genannte Vorteile mitbringt.
Das ist wie mit den Tandbergs, der Markt bestimmt den Preis und den Markt zu steuern ist die Kunst.
Im Tonbandbereich gibt es aber noch extremere Beispiele als die TD20A (Technics, Pioneer….).
Wobei das weniger gesteuert ist.
Gruß Ulrich