Frage zum Prinzip: Glatte oder angerauhte Tonwellen?
#1
Hallo!
Revox verbaute in der A77 bis inkl MkII nur hochglanzpolierte Capstans, Danach (auch in der B77, PR99) nur solche mit matter Lauffläche.
Was ist besser?
Soll man glatte Capstans "anrauhen"?
Mit feinem Schleifpapier (300-400) im laufenden Betrieb anschleifen oder ausgebaut die Lauffläche kurz in Salpetersäure tauchen erzeugt ebenfalls eine gleichmäßig mattierte Oberfläche.
Wie ist Eure Meinung?
LG
H.
Zitieren
#2

... da habe ich leider PN mit Beitragsschablone verwechselt, sorry & mfg Pit ...

©DK1TCP

zur Entstehung der A-810: S.2 ff im ersten SwissSound von 1982
Zitieren
#3
´
Mit der angerauhten Oberfläche wollte man den Schlupf verringern - andererseits könnte die Tonwelle die mühsam kalandrierte Oberfläche des Bandes beschädigen.

Da kann man sich aussuchen was einem lieber ist.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
Zitieren
#4
Zitat:PhonoMax postete hier im Posting 034
Jetzt aber war die Frage, wie bekomme ich die Wellen mattiert, ohne irgendeinen halbscharigen Sandstrahler beauftragen zu müssen, der vielleicht eher mit Lokomotiven und Gussteilen entsprechender Größe, nicht aber mit hochempfindlichen Miniaturwellen Erfahrung hat. Nun, selbst war der Mann, --- und das ohne Sand. Ich entnahm dem Gerät die Welle rechts mit der gebotenen Vorsicht, spannte sie zwischen den Lagerstellen spitzfingerig (die Aufregung sitzt mir noch heute in den Gliedern) in eine Halterung und senkte die Welle für -soweit erinnerlich- 10 bis 15 Sekunden in einen Porzellaneierbecher mit Salzsäure. Danach reinigte ich die Welle sorgfältigst, ohne die Lagerbereiche vom Sinterlageröl zu befreien, brachte die Welle zurück ins Gerät setzte die Schwungmasse auf, fixierte diese, und 'Ruhe' war.
Leider vefiel ich damals auf die unüberlegte Schnapsidee, auch die linke Welle nach diesem Verfahren zu 'mattieren', es hatte ja schon einmal so gut geklappt... Als meine Vorrichtung die Welle wieder aus der Säure hob, wurde mir klar, dass das wohl ein Fehlgriff gewesen sein könnte. Die Folgen waren zwar kaum hörbar, dennoch war der Gleichlauf wieder etwas schlechter geworden.
Für Dummheiten muss man eben bezahlen.
Es ist evtl. lohnend den Thread zumindest zu überfliegen.

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste