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N4419, Funktionelle Einheiten einstellen - Druckversion +- Tonbandforum (https://tonbandforum.de) +-- Forum: Tonbandgeräte (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=26) +--- Forum: Hilfe & Tipps rund um das Tonbandgerät (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=29) +--- Thema: N4419, Funktionelle Einheiten einstellen (/showthread.php?tid=9608) Seiten:
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- der_tommy - 29.01.2010 Hallo, nachdem ich mein N4504 zur Reparatur abgegeben habe, wollte ich mich wieder mal mit dem N4419 beschäftigen. Nach Reinigung und Entmagnetisierung bemerkte ich bei Neuaufnahmen, das diese etwas dumpf klingen und der linke Kanal hinterherhinkt. Also ran ans SM und die Funktionellen Einheiten eingestellt. Aber, gleich bei RECORDING UNIT, ging es wieder einmal schief. Ich habe die Oszillatoreinheit entfernt, PAUSE, REC, TAPE, B, ST, NOR und 19 eingestellt und in TAPE IN/OUT 33Hz und 100mV eingespeist. Jetzt soll der Aufnahmeregler auf MAX gestellt werden und an der BEFORE TAPE UNIT mit den Reglern 1V an der MONITOR-Buchse eingestellt werden. Nur gerade das funktioniert gar nicht. Wenn ich bei diesem Signal, 100mV, den Aufnahmeregler auf maximum drehe, schlagen die Zeiger der VU´s fast oben durch. In diesem Zustand messe ich an der Monitorbuchse gute 5V!!!! Die sind natürlich in keiner Weise mit den beiden Reglern auf 1V runter zu bringen. Ich befürchte fast das ich etwas übersehen oder nicht richtig eingestellt habe. Nur was??? Entnervte Grüße der tommy. - esla - 29.01.2010 Hallo Tommy, 33 Hz? Ist es möglich, dass Du das mit 330 Hz verwechselt hast? Gruß Jens - der_tommy - 29.01.2010 Zitat:esla posteteHallo Jens, natürlich ist das nur ein Schreibfehler. Der GF21 ist auf den Bereich 0,2 - 2KHz eingestellt und ich stelle auf der Skala 33 ein - also 330 Hz. Ich glaub ich werd langsam verrückz mit den Philipsen!!!! Sollte ich mir mal etwas "richtiges" kaufen??? Gruß der tommy. dernunwahrscheinlichdochzuhauseist. - PeZett - 30.01.2010 Hallo Tommy, bevor Du da weiter machst, schaue Dir bitte die beteiligten Trimmer an. Wenn die näml. angegammelt sind, bekommst Du die Maschine nie und nimmer so eingestellt, wie Du es vorhast. Nur wenn die Trimmer wirklich sauber und kontinuierlich (über den gesamten Stellbereich) arbeiten, kannst Du sie auch nutzen. Gruß Peter - TK 240 - 30.01.2010 Zitat:der_tommy posteteKnappe Antwort: Ja. ;-) Gruß Thomas - der_tommy - 31.01.2010 Zitat:PeZett posteteMoin Peter, das habe ich dieses Mal getan und die Trimmer sehen noch gut aus. Aber ich werde einfach mal die Wiederstandsänderung nach messen. Vielleicht trügt ja der Schein. Eigenartig sind für mich halt die 5V wo nur 1V sein sollten. Das werd ich auch mit 100% arbeitenden Trimmern nicht geregelt bekommen. Viele Grüße der tommy. - der_tommy - 03.02.2010 Moin moin, irgend wie stelle ich hier immer die exotischen Fragen :\ Wenn es noch einen Philips-Auskenner hier gibt: Kann es sein, das sich in´s SM ein Druckfehler eingeschlichen hat??? ![]() Zuerst soll ich 100mV bei voll aufgedrehten REC-Regler einspeisen und mit den Trimmern auf der BEFORE TAPE UNIT an der Monitorbuchse 1V einstellen. Die nächste Anweisung lautet dann 1V einspeisen und mit dem REC-Regler auf 1V regeln. Irgend wo muss doch ein ganz einfacher Fehler vorliegen. Das TB nimmt eigentlich gut auf, nur halt links etwas weniger. Die 5V, die ich nach der 100nV-Einspeisung messe sind 500% mehr als vorgegeben!!! Bei solch einem Unterschied dürfte ich doch gar keine brauchbare Ergebnisse bekommen. Viele Grüße Thomas. - der_tommy - 06.02.2010 Moin moin, nachdem ich den Adapter für den Freqenzgenerator umgelötet habe und das Eingangssignal jetzt auf den Pins 3 und 5 liegt, klappt es auch mit dem Einstellen bestens ![]() Anschließend bleibt nur noch eine Frage: Ich habe die PLAY BACK UNIT auf 1V eingestellt und anschließend das gleiche mit der RECORDING UNIT getan. Wenn ich jetzt mit Band aufnehme und zwischen Vor- und Hinterband umschalte, habe ich bei Hinterband einen um ca. 2dB HÖHEREN Pegel.... Soll ich das jetzt einfach mal so im Raum stehen lassen oder noch einmal an der PLAY BACK UNIT nachstellen??? Schönes Wochenende der tommy. - PeZett - 06.02.2010 Hallo Tommy, ...m.W. ist ja in einer bestimmten Reihenfolge vorzugehen und diese solltest Du einhalten, d.h. PB doch eigentlich vor der REC-Einstellung. Gruß Peter - der_tommy - 06.02.2010 Mahlzeit, genau so habe ich es ja gemacht, Peter. Erst PB, danach REC. Und das Ergebniss ist oben beschriebenes. Gruß der tommy. - PeZett - 06.02.2010 Hallo Tommy, ...sorry - hätte ich mir denken können. Tja, dann vielleicht doch nochmal einstellen (... etwas "angleichen"...) oder mit der Differenz zu leben. Gruss P. - der_tommy - 06.02.2010 Hi, ein Bekannter erstellt gerade ein Bezugsband für mich. Darauf werde ich erst einmal warten und dann die Wiedergabe angleichen - oder nicht. Viele Grüße der tommy. - der_tommy - 09.02.2010 Mahlzeit, heute ist mein Bezugsband angekommen. Lege ich dieses in die N4419 ein, so zeigen die VU´s bei Wiedergabe genau 0dB an - so wie es sein soll. Da ich bisher annahm, das die Wiedergabe zu hoch eingestellt ist, bin ich jetzt wieder etwas am rätseln. Wenn ich jetzt nach Hinterband auf 0dB aussteuere und anschließend bei Vorband die Aufnahme nach regele, bleiben die 2dB doch drin, oder habe ich hier einen Denkfehler??? Viele Grüße der tommy. - PeZett - 09.02.2010 Hi Tommy, ....ich verstehe nicht ganz, was Du meinst mit "nachregeln" und "bleiben die 2 dB doch drin". ***edit*** ...ok - noch mal alles Vorangegangene gelesen: ...Du hast also nachwievor die + 2dB Nachband, wenn Du Vorband auf 0 dB aussteuerst. Dann sollte das Messband noch mal hinterfragt werden. Es muss doch möglich sein, den Wiedergabekreis nach SM mit Einspeisung einer festen Spannung auf 0 VU einzustellen oder geht das nicht? Hast Du auch an d. Entfernen von U6 gedacht?*** ende *** Wie hat der Bekannte denn das "Bezugs"-Band hergestellt? Gruß Peter - der_tommy - 09.02.2010 Hallo Peter, mit "nach regeln" meine ich, die Aufnahmeempfindlichkeit ohne Messgerät, sondern nur mit den VU´s nach zustellen und damit an die Wiedergabe anzupassen. Das "Bezugsband" ist nur eines für den internen Gebrauch. Es wurde mit der eingemessenen N4504 aufgenommen und soll mir dazu dienen, die N4419 daran anzupassen. Gruß der tommy. - PeZett - 09.02.2010 Hi Tommy, ok - verstanden. Das mit dem Testband (...ich verwende jetzt mal bewusst nicht den Begriff "Bezugsband"...) habe ich fast "befürchtet". Ich möchte nichts unterstellen oder rummaulen aber Testbänder, denen man halbwegs über den Weg trauen kann, kommen aus entsprechenden Quellen und werden auf sorgfältig eingestellten Maschinen hergestellt. Ob die 4504 Deines Bekannten dieses Kriterium erfüllt, kannst/darfst Du anzweifeln. Ich bitte dies nicht falsch zu verstehen - ich will Dir nichts und auch dem Bekannten keinen Unwillen nachsagen aber ich denke, Du weist, was ich meine. Kurzum: eine 100%ige Sicherheit, dass die 0 dB des Test-Bandes auch wirklich 0 dB sind, hast Du möglichweise nicht. Als "Richtschnur" mag es aber durchaus gelten. Wenn Du nun genau gemäss SM den Wiedergabezweig eingestellt hast (mit Signalgenerator-Einspeisung und Messen mittels mV-Meter) und die Werte den vom SM "erwarteten" Grössen entsprechen, sollte es OK sein. Mit dieser Einstellung würde ich dann Hinterband auf den gewünschten Pegel aussteuern, wobei man da ja immer den Kompromiss geht zwischen "Rauschabstand verschenken" oder "Übersteuerung riskieren". (Hängt halt auch von der Maschine und dem verwendeten Band ab.) Letztendlich ist das Hinterband-Ergebnis ja auch das, was zählt. Sollte dann der Pegel Vorband deutlich niedriger sein (bei unverändertem REC-Level-Steller!) dann hat's vielleicht doch noch irgend einen anderen Wurm. Denn wenn es solche Vor/Hinterband-Abweichungen gibt, sind die üblicherweise eher umgekehrt, d.h. der Hinterband-Pegel ist kleiner - zumindest nach meiner Erfahrung. Dummerweise bin ich fern meiner Philips-Manuals und die Musse, mich mal in das ganze Einstell-Prozedere hineinzudenken, fehlt mir derzeit leider auch - verzeihe mir also bitte meine doch recht allgemein gehaltenen Anmerkungen. Vielleicht komme ich in den nä. Tagen/Wochen mal dazu... Gruss Peter - der_tommy - 09.02.2010 Hallo Peter, was Du zu meinem "Testband" sagst, ist vollkommen richtig. Es soll auch nur dazu dienen, das N4419 auf meine "Refferenzmaschine" N4504 einzustellen. Die N4419 werde ich die Tage noch einmal aus dem Gehäuse nehmen und die Messreihe wiederholen. Anschließend melde ich mich wieder. Viele Grüße der tommy. - der_tommy - 15.02.2010 Moin moin, am Wochenende habe ich noch einmal alle Messungen am N4419 wiederholt. Mess- und Einstelltechnisch scheint alles im grünen Bereich zu sein. Nur eilt halt der Wiedergabekanal ca. 2dB voraus :\ Eine anschließend gemachte Aufnahme, die ich nach Hinterband ausgesteuert habe, klingt eigentlich recht gut. Nur, wie auch schon früher hier beschrieben, fehlt etwas die Brillanz. Da Altbänder in dieser Hinsicht besser wegkommen, scheint doch irgendwo im Aufnahmekanal noch der Wurm drin zu sein. Vielleicht sollte ich mir doch mal eine Entmagnetisierdrossel kaufen und nicht nur mit nem großen Trafo entmagnetisieren??? Schöne Woche der tommy. - der_tommy - 13.12.2010 Mahlzeit, mein Problem ist schon seeehr alt, aber das Jahr war auch ziemlich stressig - ich bin also überhaupt nicht weitergekommen und stehe immer noch vor den selben Problemen: Hinterband eilt ca. 2dB voraus und die Brillanz der Aufnahme fehlt. Da die Weihnachtszeit erfahrungsgemäß weniger Arbeit bringt, könnte ich mich mal wieder dem TB widmen - wenn noch jemand einen Tip für mich hätte... Viele Grüße der tommy. - PeZett - 13.12.2010 Hallo Tommy, ...nun, so richtig klüger als vor 10 Monaten bin ich auch nicht geworden. Beim Wieder-Lesen des Threads fällt mir aber auf, daß Du im Posting #6 nur den Teil der Messung am Aufnahme-Zug kopiert hast. Nun schriebst Du: "Mess- und Einstelltechnisch scheint alles im grünen Bereich zu sein." Hast Du auch den Wiedergabezug gemäß SM kontrolliert? Ich meine, irgendwo muß ein Unterschied zur Werkseinstellung zu finden sein - die +2 dB fallen schliesslich nicht vom Himmel. Im Prinzip "riecht" das für mich nach einem nicht mehr 100%ig arbeitenden Trimmer (...ich weis - ich schrieb´s schon und Du hast auch geantwortet, aber "gut aussehen" ist nicht gleich "gut sein") Zu den fehlenden Höhen: ...auch hier fällt mir ein, dass ich gar nicht nach der Bandgeschwindigkeit gefragt habe, bei der Dir das auffällt. Auch sollte man berücksichtigen, daß a) auch in einer N4419 die Köpfe altern und b) die Maschine sicher nicht auf die verwendete Bandsorte eingemessen ist. Schon allein dies kann hörbare Abweichungen zwischen Vor- und Nachband ergeben. Da Du schreibst, dass alte Aufnahmen (von anderen Maschinen) besser wiedergegeben werden, scheint mir eher "b)" das "Problem" zu sein. Schlussendlich habe ich im Moment auch keine weiteren Ideen und die Ein- und Ausmess-Prozeduren in einer N441x sind auch für mich noch unbeschrittenes Terrain. Da gibt es hierzuforen sicher geeignetere Ansprech- partner (die mit der SUCHE-Funktion auch aufzuspüren sind )Gruß Peter - der_tommy - 14.12.2010 Zitat:PeZett posteteHallo Peter, die Einstellung des Wiedergabezweiges habe ich auch und zuerst nach SM getätigt. Dort bin ich bei den Spannungswerten nicht ganz auf die geforderten gekommen... Aber, da die Wiedergabe alter Bänder und meines Testbandes ja recht gut und auch brilliant ist, schließe ich den Wiedergabezweig einfach mal aus! Bei den Trimmern werde ich wohl nicht umhinkommen alle mal auszutauschen. Zitat:PeZett posteteZu den fehlenden Höhen: ...auch hier fällt mir ein, dass ich gar nichtBandgeschwindigkeit ist "19" und auf originales Philipsband sollte die 4419 ja gutmütig reagieren, oder? Zitat:PeZett posteteSchlussendlich habe ich im Moment auch keine weiteren Ideen undLetzteres hoffe ich auch, aber gerade der Philips-Papst ist ja leider nicht mehr oft hier unterwegs... Viele Grüße der tommy. - PeZett - 16.12.2010 Hallo Tommy, Zitat:Bandgeschwindigkeit ist "19" und auf originales Philipsband sollte die 4419 ja gutmütig reagieren, oder?Im Prinzip ja, wenn man die Werkseinstellungen noch voraussetzen könnte. Aber das kann man u.U. nicht (Alterungsprozesse oder Eingriffe im Laufe der Jahre... ...vielleicht ist das Gerät in grauer Vorzeit mal auf ein anderes Bandmatreial eingemssen worden.) Bei 19 cm sollten in der Tat bessere Ergebnisse erzielbar sein. Gruß Peter - der_tommy - 16.12.2010 Moin Peter, gestern hatte ich witterungsbedingt mal wieder etwas mehr Zeit mich der 4419 zu widmen. Ich hab den Wiedergabekreis noch einmal überprüft und dann nach Hinterband ausgesteuerte Aufnahmen gemacht. Meine Aussage "fehlende Brillanz" muss ich danach etwas korrigieren. Es fehlt der Wiedergabe einfach am räumlichen Eindruck, nicht so sehr an der Brillanz. Das ganze ist schwer zu beschreiben, aber wenn ich Vorband höre, habe ich den normalen räumlichen Eindruck der Sterefonie. Schalte ich auf Hinterband um, teilt sich das ganze in rechts und links und der Raum ist weg. Hier muss ich wohl noch etwas mit der Wiedergabekette experimentieren... Schönen Tag noch der tommy. - arti296 - 16.12.2010 hallo Tommy, exakt diesen effekt hatte ich mal bei einer meiner zugekauften ASCs: es wollte sich einfach kein Stereopanorama einstellen, auch die normalerweise in der raummitte "abgebildete" solostimme war dort nicht zu orten. der grund waren - wenn ich mich recht erinnere - vertauschte kabel eines kanals des wiedergabekopfes. nach umlötungen der beiden an der steckerleiste war alles wieder schön räumlich. vielleicht liegt bei Deiner Philips ähnliches vor? beste grüße :-)x Michael - der_tommy - 16.12.2010 Zitat:arti296 posteteHallo Michael, wenn die Kabel vertauscht waren müsste der Raum doch nur "andersherum" klingen:? Oder hab ich jetzt einen Denkfehler?? Gruß der tommy. - arti296 - 16.12.2010 hallo Tommy, ich meinte die tonkopfkabel nur eines kanals. die andere spur war seinerzeit korrekt verlötet gewesen. vorschlag: ich würde erstmal mit einem korrekt bespielten band von einer meiner zweitmaschinen (grins) einen wiedergabetest auf der panoramaschwachen maschine fahren. ist die wiedergabe räumlich okay, würde ich die verkabelung des aufnahmekopfes ansehen. denn auch da wäre ja besagte vertauschung bei einer spur möglich... bevor wir jetzt zuviel im klangraum herumdenken ;-), probiere es einfach mal aus... beste grüße :-)x Michael - PeZett - 16.12.2010 Hallo Tommy, Michaels Tip hat Hand und Fuß. Bevor Du ihn verfolgst, kannst Du vielleicht noch kurz folgendes testen: lege mal bei der Aufnahme behutsam im Kopfbereich ein Wattestäbchen von hinten ans Band und verändere so den Kontakt des Bandes zum Aufnahmekopf (die Wiedergabe scheint ja ohne Befund zu sein, da die Alt-/Fremdaufnahmen ja mehr "Panorama" aufweisen). Vielleicht lässt sich so erstmal eine Änderung heraushören. Gruß Peter - der_tommy - 18.12.2010 Moin moin, das Tauschen der Tonkopfkabel hat überhaupt nichts gebracht, der Klang ist immer der gleiche: Schön klar rechts und links, aber im Gegensatz zu Vorband fehlt einfach die Mitte :| Vielleicht liest ja irgendwann noch mal ein Philips-Auskenner (Semih????) hier mit und hat noch DEN Tip für mich. Schönes Adventswochenende wünscht der tommy. - PeZett - 18.12.2010 Hallo Tommy, bitte befolge doch noch meinen Rat #26. Wenn Du desweiteren den Aufnahmekopf mal mit einem Edding bemalst und dann ein Stück altes, un- brauchbares Band darüber laufen lässt, könntest Du vielleicht sehen, wie es um den Kopf/Bandkontakt bestellt ist. Gruß Peter - der_tommy - 19.12.2010 Moin Peter, da das N4419 einen Andruckfilz hat, ist das mit dem Wattestäbschen nicht so gut machbar. Ich habe aber mal den Filz mehr oder weniger angedrückt und verschoben - keine Änderung des Klangbildes. Der Bandkontakt scheint in Ordnung zu sein. Ich werde aber bei Gelegenheit noch mal ein altes, nicht schmierendes Band suchen und den Eddingtest machen. Schönes Rest-WE der tommy. - PeZett - 19.12.2010 Hallo Tommy, ...den Test mit dem Wattestäbchen und dem Edding bitte auch am Aufnahmekopf machen. Es könnte sein, dass der verdreht ist (d.h. der Spalt steht zwar senkrecht zum Band aber nicht mehr in der optimalen Position und die austretenden Feldlinien schneiden das Band nicht im richtigen Winkel). Das wäre zumindest eine Erklärung für fehlendes Stereo-Panorama bei Eigenaufnahmen während Fremdaufnahmen ohne negative Auffälligkeit wiedergegeben werden. Gruß Peter - der_tommy - 19.12.2010 Hi Peter, Wattestäbchen am Aufnahmekopf macht die Wiedergabe "nur" dumpfer... Dummerweise habe ich kein Zweittonbandgerät auf dem ich die Aufnahmen Abspielen kann, mein N4504 brummt wie verrückt. Gruß der tommy. - PeZett - 19.12.2010 OK, ...dann bei Gelegenheit auf beiden Köpfen mit dem Filzscheiber das Schliffbild sichtbar machen und das Ergebnis bitte mal hier posten. (Foto) Beste Grüße P. edit: ...Du kannst aber doch mal ein paar Meter Band "eintüten" und jemandem (zB mir) schicken, der das dann mal abspielt und anhört... ...das wäre nicht so eine große Hürde. - der_tommy - 20.12.2010 Moin moin, so, heute habe ich mal mein brummendes N4504 rausgeholt und damit aufgenommen. Wenn ich dieses Band auf der N4419 wiedergebe klingt es so wie es muss, Raumklang vom feinsten. Da ist also irgendetwas im Aufnahmestrang verbogen oder die Einmessung der Maschine ist auf andere Bänder erfolgt. Mit diesem Test hat sich auch das Bänder verschicken erledigt - Danke trotzdem für Dein Angebot, Peter. Jetzt muss ich also "nur" noch die Philips mit Bordmitteln auf meine Bänder einmessen... Viele Grüße der tommy. - esla - 20.12.2010 Hallo Tommy, ja wie nun, die "brummende" 4504 nimmt auf wie es sein soll und beim Fremdabspielen ist das dann einwandfrei? :oah: Gruß Jens - der_tommy - 20.12.2010 Auch wenn es unwahrscheinlich klingt, Jens, genauso ist es. Die N4504 brummt nur bei Wiedergabe, aufnehmen tut sie richtig gut (wenn man davon absieht das sie superempfindlich auf Verdreckungen reagiert). Und so nehme ich jetzt zum X-ten Mal meine geborgten Schallplatten auf... Gruß der tommy. - PeZett - 20.12.2010 Zitat:der_tommy posteteDem stimme ich soweit zu, wobei Du trotz "Falscheinmessung" eigentlich ausreichend "Stereo-Breite" haben solltest. Zitat:Mit diesem Test hat sich auch das Bänder verschicken erledigt - Danke trotzdem für Dein Angebot, Peter. ...Das hingegen sehe ich anders: ...wenn Dein Aufnahmekopf verdreht ist, sind Fremdaufnahmen gut (oder zumindet besser), Eigenaufnahmen jedoch nicht! Mit "Eigenaufnahme" meine ich natürlich Aufnahmen, die auf der 4419 gemacht sind. Also nochmal meine Bitte bzw. mein Ratschlag: bemale den Aufnahmekopf mit Edding und lass ein altes Band drüber laufen um das Schliffbild sichtbar zu machen. Erst wenn zweifels- frei feststeht, dass der Aufnahmekopf richtig steht, lohnt es sich meiner Meinung nach über das Einmessen nachzudenken. PS: ...das verschickte Band hätte ja mal auf einer brummfreien Maschine abgespielt werden können um zu hören, ob da auch das Panorama fehlt - deshalb mein Vorschlag. Gruß Peter edit: ...Begriff korrigiert - "headroom" ist was anderes... ...hat hier nichts mit zu tun. - esla - 21.12.2010 Zitat:der_tommy posteteHallo Tommy, dann glaube ich so langsam nicht mehr an irgendwelche Einstreuungen auf das Gerät. Da stimmt etwas im Wiedergabekanalzweig nicht, sonst müssten sich m.E. nach diese "Brummeinstreuungen" auch bei der Aufnahme bemerkbar machen. Oder, was meinen die anderen? Gruß Jens - der_tommy - 21.12.2010 Moin Jens, so bin ich ja erst einmal auch rangegangen. ABER: Das TB war bei einem Bekannten zur Durchsicht und der hat kein Brummengehört. Ebenso brummt es nicht, wenn ich die N4504 hier bei mir auf Arbeit an den CV60 schließe. Also muss es doch von außerhalb kommen :? Viele Güße der tommy. - PeZett - 21.12.2010 Moin, ich halte bezügl. der 4419 immer noch an meinem Rat mit dem Edding-"Gepinsel" auf dem Aufnahmekopf fest. Erst wenn die Kopfposition einwandfrei als "in Ordnung" eingestuft werden kann, wären (meiner Meinung nach) weitere Schritte sinnvoll. Das Brumm-Problem behandeln wir bitte im anderen Thread. Gruß Peter - der_tommy - 04.01.2011 Hallo und ein Gesundes Neues Jahr 2011! Den Edding test habe ich jetzt zwar noch nicht gemacht, bei Recherchen bin ich aber auf einen anderen Hinweis gestoßen. Mein CV1600 hat an den Tapeausgängen jeweils 1M in Reihe. Zumindest die 4419 hat im Eingang auch diesen hohen Widerstand. Kann diese Kombination nicht zu einem Tiefpassfilter und damit zu den von mir gehörten Unterschieden führen??? Viele Grüße der tommy. - PeZett - 04.01.2011 Hallo und ebenfalls ein "GNJ 2011", das mit dem Tiefpass sehe ich in der Konstellation so nicht... Egal - was der CV1600 raus schickt ist ohnehin erst einmal sekundär und die 1 M im Eingang der 4419 auch... ...die Aufnahme-/Wiedergabeseitigen Unterschiede entstehen erst im weiteren Signalverlauf. Das was Du anmerkst ist doch der Pegelunterschied Vor- zu Nachband und das mangelhafte Stereo-Abbild (sofern die Aufn. auf der 4419 entstanden ist). Meine Gedanken zu dem Thema kreisen nachwievor um den Aufnahmekopf. Gruß Peter - der_tommy - 08.01.2011 Hallo Peter, heute habe ich mir mal die Zeit für den Eddingtest genommen. Ich habe die Tonköpfe rot gemalt und 540m Band drüber laufen lassen. Das Ergebnis siehst Du hier: ![]() Es scheint also doch schon mal jemand am Aufnahmekopf herumgeschraubt zu haben, oder? Viele Grüße der tommy. PS: Hier sieht man es noch etwas besser:
- PeZett - 08.01.2011 Hi Tommy, ...ja - der Aufsprechkopf steht nicht korrekt. Das Schliffbild ist nach links versetzt, d.h. er ist um die Hochachse zu weit nach rechts verdreht. Ausserdem scheint mir insgesamt der Kopf-/Bandkontakt etwas gering. Nach 540 m Band (!!!) müsste sich eigentlich eine viel schärfere Kontur am Rand des Schliffbildes zeigen. Die Kontur ist aber regelrecht "zer- franst", der Andruck scheint also ein wenig zu gering zu sein. Was ebenfalls auffällt ist das deutlich trapezförmige Schliffbild am Wiedergabekopf. Der Kopf steht mit der Oberkante geneigt zum Band. Und achsensymmetrisch zum Kopfspalt steht er auch nicht. (Zu weit nach links gedreht). Den Wiedergabekopf wirst Du ohnenhin nur mit einem vernünftigen Testband wieder in die richtige Position bringen können. Dazu dann später... Da der Aufnahmekopf eigentlich erst nach korrekter Justage des Wiedergabekopfes eingestellt werden kann (was Du ohne Testband eben nur "so la la" hinbekommen kannst), kannst Du ja mal vorsichtig versuchen, der Aufnahmekopf um seine eigene Hochachse etwas nach links zu drehen (sofern es dafür eine Einstellschraube gibt). Aber wirklich nur wenig drehen - wir reden hier von ein paar Winkel- graden, keine "Halbdrehung" ![]() Auch sollest Du auf keinen Fall die Senkrechtstellung (Kopfneigung rechts/links bzw. oben/unten) verändern - die scheint einigermaßen ok zu sein. Wenn Du dann den Band/Kopfkontakt noch etwas erhöhst (moderat bitte!) kannst Du ja noch mal das Schliffbild überprüfen. Die Konturkanten sollten einigermassen scharf gezogen sein (wie bei Deinem Wiedergabekopf - da ist's ok) und achsensymmterisch zum Kopfspalt liegen. Wenn das nach der Justage der Fall ist, nochmal eine Aufnahme machen (Wiedergabekopf erstmal so lassen) um zu prüfen, ob das Panorama dann besser ist. Nimm zum Schliffbildtest ruhig wieder das alte Edding-Band , das kann danach sowieso in die Tonne. Und bitte nicht vergessen - die Eddingreste überall wieder gründlich entfernen (auch in der Bandführung, der Tonwelle und überall da, wo das Band den Mist hintransportiert hat). Ich bin mal gespannt, was sich dann tut... Gruß Peter - Jürgen Heiliger - 08.01.2011 Hallo Tommy, der Wiedergabekopf sieht ja schon richtig böse verstellt aus..... Aber warum nimmst Du nen Eding für die Fettstift Methode? hier mal ein Bild eines mit einem Fettstift behandeltem Kopf nach etwa 20 m "Bandabrieb"..... Für mich sieht es auf den Bildern so aus dass bei beiden Köpfen (Aufnahme und Wiedergabe) weder die Köpfhöhe, Kopfneigung zum Band noch die Achsensymetrie (Eindrehwinkel zum Band/Umschlingungswinkel) stimmen. Vergleiche mal Deine Bilder mit den meinen..... Gruß Jürgen - der_tommy - 08.01.2011 Hallo, da steht ja wieder Arbeit bevor; wäre schön wenn man das Philips-Einstellband noch dafür hätte: ![]() Ich werde mir die Drehung des Aufnahmekopfes mal in ner ruhigen Minute ansehen, laut SM gibt es da eine Schraube. Ich melde mich dann wieder... @ Jürgen: Woran erkennst Du das die Köpfe nicht höhenrichtig stehen? Das ist meiner Meinung nach das Einzige was stimmt. Viele Grüße der tommy. - PeZett - 08.01.2011 Hi Jürgen, nur mal so nebenbei - ob Edding oder Fettstift ist egal. Hauptsache das Zeug trägt dick auf und lässt sich wieder runterwischen (Permanentmarker wären also nicht ganz so gut). Es geht mit Wachsmalstift, Lippenstift (vorzugsweise rot)... ...was gerade da ist. Aber die Köpfe hängen in der Tat daneben (...schrieb ich schon...). Das mit der Spurhöhe ist mir auch schon aufgefallen aber daran rumzudrehen ist ein bischen heikel, da sollte erstmal die Grundein- stellung stimmen und dann lässt man mal ein zweifels- und fehlerfrei bespieltes 1/4-Spur "Fremd"band laufen und checkt, ob es deutliches Übersprechen (bzw. Teilabtastung der Gegenspur) gibt. Wenn das nicht negativ auffällt, würde ich die Höhe - zumindest bei einer deutlich eingearbeiteten Schliffkante oben/unten - nicht mehr unbedingt verstellen, sonst läuft die Bandkante auf der Schliffkante des Kopfes und das ist dann auch Murks. Gruß Peter - der_tommy - 08.01.2011 Ich nochmal. Was sagt ihr denn zu diesen Köpfen hier: ![]() ![]() Gruß der tommy - Jürgen Heiliger - 08.01.2011 Hi Peter, Thommy, klar geht auch Edding.... nur der braucht so viele Meter Band, biss dass man was genaues sehen kann..... Da ist Fettstift/Lippenstift schneller im Sichtergebnis. Um ein schnellres Schichtergebnis zu haben lohnt auch PER oder PER-525 Band welches noch nicht so stark kalendriert ist, also rauer in der Oberfläche. Vergleiche mal die Bilder..... zu meinem vorherigen Bild...... hier stimmt die Kopfhöhe Vergleiche dies einmal bei Dir mit dem "Wischbild" an den Bandführungskanten auf den Köpfen. Wenn Du dort also noch keine Einschliffspuren zu sehen hast, nachjustieren. Für die Kopfhöhe ein zu stellen kann man aber auch ein Klarband nehmen, vielleicht gibt dies ja die Grabbelkiste her..... oder die sogenannte Bindfadenmethode verwenden.... dazu einen Seidenfaden, oder anderes möglichst Dünnes, über die Umlenkrollen links und rechts spannen (klar durch den Bandlaufpfad) und dann sehen ob die Spurlage in der Höhe stimmt. Dazu mal den Faden an die untere Kante anlegen mal an die obere Kante der Umlenkrolle, dabei die Bandführungskanten an den Köpfen beobachten. Gruß Jürgen - der_tommy - 09.01.2011 Hallo Peter, die Ruhe war jetzt schon da und so habe ich den Kopf etwas gedreht (mit Lippenstift geht das Markieren wirklich einfacher). Erreicht habe ich damit einen deutlich besseren Raumeindruck. Die Brillanz fehlt immer noch und das Vorauseilen des Hinterbandes (scheint) geringer zu sein. Genau konnte ich es nicht nachvollziehen da ich ein sehr unruhuges Musikstück zum testen hatte. Na dann gute Nacht der tommy. |