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- highlander - 22.04.2004 Heute flatterte eine Brochüre der Post AG ins Haus 'die 12 häufigsten Fragen zur Deutschen Post...', die ich gerne mal kommentiert darstellen möchte. Ich zitiere immer frei, sonst tippe ich hier morgen noch ![]() 1. Wie schnell kommt ein Brief an? 95 von 100 Briefen sind bereits am kommenden Werktag zugestellt. Anm.: die anderen 5 sind geklaut worden 2. Wieviele Briefe sind jeden Tags deutschlandweit unterwegs? Anm.: viele. Wen interessiert das? 3. Was kostet mich ein einfacher Brief nach Palma? 1. Anm.: das war meine brennenste Frage! Was kostet mich ein Brief nach Palma, den ich dann dort im Urlaub lesen kann? 2. Anm.: er kostet 55 Cent! Das gilt sogar europaweit. D.h. wenn ich eine Brief nur in Deutschland verschicke, bin ich der gearschte, weil ich mit dem für diese kurze Strecke übermässigen Porto die Europabriefe mitfinanziere 4. Was wird gegen die langen Wartezeiten in den Filialen getan? ... Z.B. passen wir unseren Personaleinsatz an, wenn besonders viele Kunden in der Filale sind. 1. Anm.: ja, die eine Frau teilt sich (Fast-Cloning) und schon flutscht es! 2. Anm.: Personaleinsatz anpassen = paar Leute entlassen 3. Anm.: Die Wartezeiten werden in vielen Filialen auf 0 gesenkt... sie werden einfach geschlossen ![]() 5. Die Filiale in der Nähe wurde geschlossen. Warum? ... Weil die insg. geringe Nachfrage keinen wirtschaftlichen Filialbetrieb mehr zuliess Anm.: wenn man im Monat nur ein paar Zehntausend Euros netto macht, dann reicht das einem Giganten wie der Post nicht als Futter. 6. Gibt es noch mehr als Briefmarken und Postversand in Filialen? Anm.: Wartezeiten 7. Warum geht die DP in Supermärkte? Anm.: Raffgier, Habsucht? 8. Warum kommen die Pakete jetzt von DHL? ...Dank DHL gibt es noch mehr Leistungen Anm.: ja, es gibt 2 getrennte Homepages, POst und DHL, das ist schon eine Leistung, bis man sich zum Paketporto durchgeklickt hat. Es ist ebenso eine stolze Leistung, innerhalb kürzester Zeit das Paketporto derart hochgesetzt zu haben. Ansonsten ist alles beim alten: bei 20 kg ist Schluss. HALLO, LIEBE POSTLER, es ist mir scheiss egal, ob euch das was bringt, mir hat das nichts gebracht! 9. unwichtiges blabla 10. Mein Stammbriefkasten ist abgehängt, warum? Anm.: kein Taxifahrer war bereit, ihn zu leeren. Ist wirklich wahr, bei uns machen das Taxifahrer und irgendwelche anderen Gesellen unterster Schulbildung. Briefgeheimnis war gestern und geklaut wird jede Warensendung. 11. Wem gehört die DP? ...Aktionären... Anm.: Gott sei Dank, keinen Menschen 12. Was habe ich davon, dass die DP weltweit agiert? Anm.: höhere Kosten, weniger Filialen, weniger Briefkästen, längere Wartezeiten, was sonst?!? Als Trost bleibt, dass die Alternativen rar sind und auch nicht besser sind! - Michael Franz - 22.04.2004 Das hochqualifizierte Personal der Post, Ableger DHL, steckt zum Beispiel auch Vinylplatten (LPs) in den Briefschlitz. Wenigstens ist der Postler so qualifiziert, daß er die Scheibe nicht knickt. Er steckt eine kleine Ecke in den Briefschlitz, läßt die anderen 90% ins Freie hängen und das ungeachtet der Wetterlage, also auch bei Regen und auch ungeachtet des vorbeilaufenden Publikums daß schon immer mal gerne eine Platte mitnehmen will. Dieser bestechende Service für lediglich 4,70 Euro! Man muß wissen, daß der Briefkasten etwa 10 m von Eingangstür meines Büros entfernt ist, wo das Päckchen abgegeben werden könnte. Die Zustellung erfolgen immer dann, wenn auch geöffnet und jemand da ist, der das Päckchen in Empfang nehmen kann. Mehrmalige Anfrufe bei der natürlich kostenpflichtigen Servicenummer haben nichts gebracht. Beim letzten Fall, das war Anfang Januar, habe ich nicht locker gelassen und so ca. alle 2 Wochen reklamiert. Dabei habe ich mehrfach darauf hingewiesen, daß dies schon öfter passiert sei, trotz mehrfacher Reklamation. Immerhin kam vor ein paar Tagen ein 08/15 Standardschreiben, das darauf hinwies, daß in einem so großen und tollen Unternehmen in einzelnen Fällen doch auch einmal etwas vorkommen könnte bla bla bla. Den Inhalt meiner Reklamation, wo ich einen Einzelfall explizit ausgeschlossen hatte, wollte man wohl nicht zur Kenntnis nehmen. Weitere Kostproben: Ein Einschreiben daß ich abholen soll, ist nicht auffindbar. Kurz vor 18.00 würden nochmal Briefe kommen, sagt man mir in der Agentur, die von 2 schnöseligen, pickeligen und strunzdummen Computerladenbesiztern so nebenher geführt wird. Nach dem Motto: Wer zu blöd ist zum Kistenschieben macht 'ne Postagentur auf. Um 18.02 treffe ich ein, man verweist auf den plötzlich eingetretenen Ladenschluß. Daß auf der Abholbescheinigung eine Öffnungszeit bis 18.30 angegeben ist kommentiert der Typ mit "... kann doch ich nix dafür wenn die so einen Scheiß schreiben...". Ich bekomme die kostenpflichtige Service- Nummer ausgehändigt, denn zu mehr reicht die Intelligenz nicht. Daß ich, nachdem ich laut, heftig und auch beleidigend geworden bin letztlich des Ladens verwiesen werde hilft mir auch nicht weiter. Meiner telefonischen Beschwerde bei der Servicenummer wird zwar in Form von ein paar Briefmarken samt Enstschuldigungschreiben formal stattgegeben, alleine das Einschreiben bleibt verschwunden, es soll erst Wochen später wieder auftauchen, und man kann mir auch nicht die Frage beantworten, an welcher Agentur ich künftig meine Briefe abholen soll, wenn ich doch in der einen quasi Hausverbot habe! Es werden im übrigen immer noch Zettel mit den falschen Öffnungszeiten verteilt! Bei einem zertrümmerten Plattenspieler, den ich ins Postamt brachte, mußte ich dem Schalter-Schnulli behilflich beim Ausfüllen des Forumlars sein, weil er es auf keinem Auge geblickt hat. Ist aber nicht schlimm wenn man Fehler macht, denn egal was man angibt, das Paket wird a) an den Absender zurück geschickt und b) wird der Schaden nicht annerkannt. Nachnahmen usw. werden grundsätzlich von Personal zugestellt die a) der deutschen Sprache nicht mächtig sind und b) kein Wechselgeld dabei haben. Als ich nicht passend bezahlen konnte verweigerte ich die Annahme und sagte, er solle später nochmal kommen. Typ macht dicke Backen, geht, schmeißt die schon ausgefüllte Quittung in den Hof, eine rote Abholkarte (mit falschen Öffnungszeiten versteht sich) in den Briefkasten (wollte wohl keinen Ärger, ich hätte ihm das Ding zum fressen in den Mund geschoben, hätte er es mir persönlich auszuhändigen versucht) und verpisst sich. Es hat mich einige Telefonate gekostet, aber am Abend kam ein gutwilliger Mensch und brachte mir für seinen Kollegen das Paket. Er hatte sogar Wechselgeld dabei gehabt. Mein persönlicher Wunsch: DIESER SAULADEN MÖGE ENDLICH PLEITE GEHEN, SO SCHNELL WIE MÖGLICH!!!! Michael - Senkel - 22.04.2004 Yepp, diese Propagandabroschüre hab ich auch bekommen. Mein Bringarsch (so nenne ich die Postboten zukünftig nur noch) kann froh sein, daß ich ihn noch nicht erwischt habe........ Es ist bei mir schon zum 4. x vorgekommen, daß Päckchen von Ebay nicht ausgeliefert wurden und KEINE Benachtrichtigungskarte im Briefkasten lag. Da meine Frau und ich beide berufstätig sind, ist nunmal tagsüber keiner zuhause. trotzdem ist dieser Faularsch verpflichtet, wenigstens eine Karte reinzuschmeißen (ich bin ja schon froh, daß er die Päckchen nicht einfach vor die Tür legt). Nach 4 Wochen Wartezeit schickt man dann dem Verkäufer die 3. böse Mail, wo denn die Ware bleibt und dann kommt als Antwort, daß das Päckchen ungeöffnet wieder an ihn zurückgegangen ist. D.h. eine schleimige Entschuldigungsmail an den Verkäufer senden und ihn nochmal um die Sendung der Kontodaten zu bitten, damit man NOCHMAL das Porto überweisen kann (incl. Überweisungsgebühr bei der Bank). Wenn er ein ebenso aufbrausendes Gemüt hat, wie ich, kassiert man die 1. NEGATIVE, obwohl man innerhalb von 2 Tagen überwiesen hat....... Und dann kommt dieses Verlustgeschäft noch auf die glorreiche Idee, meinen Briefkasten mit diesem verlogenen Altpapierfetzen zu verstopfen. Noch 'ne Anekdote: Ich hatte lange Zeit eine Musikzeitschift aboniert, die jeden Monat kam und immer eine CD enthielt. Der trottelige Schlitzstopfer hat es in einem Jahr 4 x geschafft, die Zeitung sammt CD in einen 30 mm-Schlitz zu falten......... Das Abo habe ich gekündigt (obwohl Abonnenten verschiedene Vorzüge genießen) und kaufe das Magazin jetzt monatlich am Bahnhof. Ich könnte KOTZEN, wenn ich an die Post denke. Danke für die Aufmerksamkeit. Danny - highlander - 23.04.2004 Das eigentlich schlimme an der Post ist, dass es a) keinen wirklich Verantwortlichen gibt und man b) nirgendwo eine aussichtsreiche Beschwerde anbringen kann! Natürlich kapieren auch die stets wechselnden Postler, was für ein Tohuwabohu um sie herum herrscht, dass sie auch nur ausgenutzt werden. Wie würdet ihr reagieren? Die Dienststelle behandelt dich wie eine Nummer und tritt dir in den Arsch und für die Kunden spielst du den Blitzableiter und deine eh schon geringen Bezüge werden regelmässig gekürzt. Da fehlt es an Lust - kann man irgendwo verstehen... Wir brauchten Nachnahme-Formulare. Wie alles bei der Post - das erklärt vor allem die langen Schlangen - ist auch das Nachnahme-Gedöns ein Grauen an Bürokratie - sowas geht einfacher. Dachte sich auch die Post und schuf zum Jahresanfang neue Formulare. Und damit auch die Umwelt davon etwas hat mit extrem viel Abfall, wenn denn alles beklebt und ausgefült wurde. Immerhin gab es eine 1%e Verbesserung. Nur die Formulare waren nicht lieferbar. Die Filiale hat keine und wir haben bei der Post selbst bestellen müssen. Nach einem Monat kam ein Entschuldigungsschreiben, die Druckerei hätte wohl Mist gebaut. Anm.: sowas hat man schon im Dezember in allen Filialen liegen und fängt nicht erst im Januar mit dem Drucken an. Anm: die alten Formulare waren nicht gültig, d.h. insgesamt konnte man wohl 2 Monate lang keine NN mehr versenden. Dem besagten Schreiben lag eine Rolle mysteriösem Klebeband als Gratiswiedergutmachungsgeschenk bei. Es war ein postinternes Klebeband, völlig unbrauchbar und für keine private Anwendung geeignet - 500 Gramm Sondermüll. Da hat Michael mit den Briefmarken wohl echtes Glück gehabt. Unser Problem hier ist, dass jede Warensendung garantiert verloren geht, sich aber darum niemand kümmern will und keiner verantwortlich ist. Was hier vor Ort passiert und hier gelöst werden müsste, geht dann als Nachforschungsauftrag in irgendeine Zentrale und versandet... Obwohl wir sonst nicht viel Klagen müssen, aber gefaltete Platten hatten wir auch schon im Briefkasten
- Frank - 23.04.2004 Warum heißt die Post eigentlich Post? POST steht für: Personen Ohne Sinnvolle Tätigkeit. Vor einiger Zeit habe ich etwas zu einer Firma schicken wollen. Diese Firma hat mit der Post / DHL ein Abkommen und schickt an ihre Kunden eine Art Versandgutschein zum selbst ausdrucken. Das spart Versandkosten. Als ich dieses Paket bei der Post abgeben wollte, unterstellte mir der Schalterbeamte, dass ich den Aufdruck gefälscht hätte und die Post "bescheißen" wolle. Ob er das auch den Versandhäusern wie Otto oder Quelle unterstellt, die auf diese Weise Umtäusche abwickeln? In einer Postagentur hat man dieses Paket dann kommentarlos angenommen. Ich weiß nur nicht ob aus Unkenntnis oder weil man hier besser informiert war. Ein bestelltes Buch ging an den Absender zurück mit dem Vermerk Empfänger unbekannt. Mich kennt hier auch niemand, ich habe auch kein Firmenschild und bekomme auch nicht täglich Post. Wohlgemerkt, mit der Briefpost, genau wie das Buch. Noch so´n Ding, wenige Tage später: In dem Haus in dem ich wohne, stehen Wohnungen leer. Die unbenutzten Briefkästen sind mit Paketband verklebt, um Werbung zu vermeiden. Eines Tages war einer der verklebten Kästen entsiegelt und mit allerhand Werbemüll gefüllt. Diesen Müll habe ich herausgenommen, um den Kasten wieder zu verkleben. Dabei fand ich einen an mich adressierten Brief. Der Brief enthielt einen Scheck. Hätte ich den Brief nicht zufällig gefunden, hätte ich den Kunden gemahnt. Macht keinen guten Eindruck. Daraufhin habe ich mich bei der Post beschwert. Es kam ein Standardschreiben mit Blah- blah, ein paar Tage später rief noch jemand an. Der Postbote hat wohl einen Anpfiff bekommen, denn neuerdings kann ich wegen jeder Sendung, die nicht problemlos in den Kasten passt, zu Post fahren. Es wird nicht mehr geklingelt und mit dem Ruf "POST" die Sendung in den Flur geworfen. Postboten sind übrigens verpflichtet, die Sendungen VOLLSTÄNDIG in den Briefkasten zu stecken oder zu übergeben. Eigentlich kann es darum gar nicht vorkommen, dass Sendungen halb aus dem Kasten hängen oder auf der regennassen Türschwelle liegen und jeden Passanten zur Selbstbedienung einladen. Pakete verschicke ich mittlerweile mit einem Paketdienst. Das kostet zwar das gleiche wie bei DHL, hat aber den Vorteil dass die USt. abzugsfähig ist. (Wieso muß Post / DHL als Aktiengesellschaft eigentlich keine USt. berechnen?) An der Annahmestelle kann ich gebührenfrei parken, die Zustellung erfolgt deutschlandweit über Nacht. Ausserdem werden Pakete bis 31,5 kg befördert, was die Post DHL nur mit Vertragskunden macht, die ein in etwa gleichmäßig und vor Allem,hohes Versandaufkommen haben. Unlängst kam eine Nachnahmesendung früher als erwartet mit dem Paketdienst. Ich hatte nicht genug Geld im Haus. also habe ich den Fahrer gebeten, am folgenden Tag noch einmal zu kommen. (Post hätte ich abholen müssen) Der Mann hat angeboten auf dem Rückweg noch einmal zu kommen, wenn ich tagsüber Geld besorgen könnte. Das nenne ich kundenfreundlich. DHL beschäftigt neuerdings viele Subunternehmer, die mit einem eigenen Fahrzeug (oft ehemaige Postautos) die Zustellung machen. Vielfach sprechen diese Leute nicht deutsch, kennen sich in der Stadt nicht aus, weil sie von weiter weg kommen, dem Kennzeichen nach zu urteilen. Darum dauert die Zustellung wohl etwas länger Eine Paketzustellung um 20:30 empfinde ich als Zumutung. Sinn dieses Konzepts mit den Subunternehmern ist es Geld zu sparen. Das Hauptunternehmen, egal ob Paketdienst oder Post, muß keinen Urlaub bezahlen, keinen Krankentage, ein Fahrzeugausfall ist das Problem des Unternehmers. So wird der Subunternehmer, womöglich vorher Postangestellter, mehr oder weniger ausgebeutet. Soviel Stress, Arbeit und Risiko macht natürlich nur jemand mit, dem das Wasser bis zum Hals steht oder der sich auf andere Art nicht ernähren kann. Und das sind leider oft unqualifizierte und unmotivierte Menschen mit geringer Bildung und oft ohne ausreichende Sprach und Ortskenntnisse. Aber billig sind sie, und dass scheint allein wichtig zu sein. So kann man natürlich die Aktionäre befriedigen, aber nicht die Kunden. Die Preise sind mir ebenfalls ein Rätsel, warum kostet ein Paket nach Sachsen knapp 7.- Euro (ca. 600km) und nach Venlo in den Niederlanden ca. 12.- Euro (ca 100km)? Ein Brief kostet doch innerhalb der EU auch immer das Gleiche? Seltsam, seltsam. Frank (darklab) - highlander - 03.10.2004 2 Glanzleistungen Am Samstag wurde ein Paket geliefert. Absender meine Frau (!). Die Anschrift setzte sich aus unserer Adresse und dem Namen von Schwiegermuttern zusammen Na ja, die Jahre gehen auch an meiner Frau nicht spurlos vorüber ![]() Die Post hat für die Zustellung ein bißchen Zeit gebraucht. Immerhin mußte das Paket von der Annahmestelle wieder zu uns gebracht werden und dafür nahm man sich von Montag morgens bis Samstag mittag Zeit. Immerhin rund 750 Meter... was ich so bei eBay auktioniere ist in 2 Tagen hier Ich habe daher meiner Frau empfohlen, zukünftig das Paket tatsächlich zu den Schwiegereltern zu senden, die es umgehend zurückschicken. Dann wäre das Paket bereits Donnerstag wieder hier gewesen! - TB-Dani - 03.10.2004 Ihr hättet "Vorsicht,zerbrechlich"draufschreiben müssen,mit werfen geht es immer schneller. - Michael Franz - 03.10.2004 => TB-Dani Du überschätzt die Post. 1. Müsste der Postler lesen können, und 2. ganz wichtig, er müsste auch verstehen, was er liest. => Andreas So ganz verstehe ich das nicht: Wie so schickt Deine Frau sich selber ein Paket und schreibt den Namen der SM auf das Adressfeld ?? - Frank - 03.10.2004 Zitat:Michael Franz posteteEs gibt 2 Männer, die die Frauen verstanden haben: Einer ist schon lange tot, der andere Mann ist so geschockt, das er nicht mehr sprechen kann. Frank ( darklab ) - PhonoMax - 04.10.2004 Jenseits allen Jokus': Es ist an der Zeit, dass wir, der alleinig legitimierte Souverän, bezüglich dieser Missbräuche auf die Bremse gehen, denn diese sind ja nicht nur auf das beschränkt, was wir einmal Post nennen durften. Die betriebswirtschatlichen Argumente, mit denen uns das verkauft wird, treffen nicht oder zu größten Teilen nicht zu, ja sind bei genauer Betrachtung so absurd, dass man sich als engagierter Betrachter verhöhnt vorkommen muss. So verwundert nicht, dass sich in der BRD am Außenhandelsüberschuss und dem nach wie vor steigenden BIP/BSP nichts (2003 gab es eine leichte Klemme -auf der Grundlage der Preise von 1995; einmal nachsehen wie das in den gelobten Ländern USA und GB aussieht!) änderte, die 'Sättigungserscheinungen' jener Reformen aber im Inlandshandel (rund drei Viertel unseres BIP) bereits erhebliche (und nicht eben postive) Auswirkungen zeigen. Denn das eingesparte Geld landet nicht etwa im Wertschöpfungskreislauf diser Vorlkswirtschaft, sondern wandert als recht breiter Kapitalstrom auf die internationalen Spekulationsmärkte, wo er rouletteartig verschoben wird. Rien ne va plus. Dieser Staat hat kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem, weshalb er sich die Kohle dort holt, wo nicht mit Lobbyisten kollidiert. Lasst euch -ähnlich wie bei den Kabeln- von Lobbyisten nicht alles erzählen, sondern sucht im Net die einschlägigen -auch internationalen- Statistikseiten auf, wobei die schon im Sinne herrschender Lobbyisten-Dogmatik 'bereinigt sind. (Wo ist beispielsweise der Armutsbericht der Bundesregierung von 2001 auf der BMA-Seite eigentlich abgeblieben, als W. C. 2002 seine segensreiche Karriere als Bunzminister für Wirtschaft und Arbeit begann? Wie ist das mit der Verteilung der deutschen Industrieproduktion auf den Inlandsverbrauch, denjenigen Europas, der USA und der restlichen Welt? Die Prozentsätze sind seit der Kaiserzeit gleich geblieben....) Ich schweige vom ständigen, die Aufgaben des klassischen Unternehmers Lügen strafenden Gejammer der Lobbyistenverbandsvorstände Hundt, Rogowski, Kannegießer (etc.), deren klagende Stimmen ich wöchentlich mehrfach aus den aggressiv genutzten Medien vernehme, wogegen Otto Normalverbraucher durch Sprachlosigkeit glänzt. Das kann und sollte man wohl ändern. Hans-Joachim, der Historiker und Konsummuffel (, der aber auch gerne liest und angesichts der aktuellen Entwicklungen immer wieder an seine 1998er Lektüre von Nicholas Georgescu-Roegen, The Entropy Law and the Economic Process, Cambridge, MA 1971 denken muss.) - TB-Dani - 04.10.2004 => TB-Dani Du überschätzt die Post. 1. Müsste der Postler lesen können, und 2. ganz wichtig, er müsste auch verstehen, was er liest. Dann müsste man ja eigentlich auf Tonbandbriefe zurückgreifen,aber ich denke mal,die würden das für Zahnseide halten.
- MGW51 - 04.10.2004 Es tut mir wirklich leid, aber ich komme mir beim lesen dieser Erfahrungsberichte vor als säße ich im falschen Film! Solche Probleme wie hier geschildert kenne ich überhaupt nicht! Auch nicht im entferntesten! Und eines will ich gleich klarstellen: Ich bin weder mit einer/m Postler/in verwandt oder verschwägert noch sonstwie mit diesem Unternehmen liiert. Das einzige was ich zu bemängeln habe ist das m.M. wahnsinnig überzogene Porto - sonst nichts. Der Service ist bestens und wird von keinem anderen Unternehmen dieser Branche auch nur ansatzweise geboten. Jedermann kann Pakete bis 31,5 kg bei sich zu Hause abholen und an eine beliebige Festlandsadresse deutschlandweit zu einem frei wählbaren Termin zustellen lassen. Der Preis in Worten: ZEHN EURO! Die Beauftragung erfolgt online. Wer sich registriert, kann diesen Service auch andersherum nutzen. Also Pakete zu einem beliebigen Zeitpunkt abholen und sich selbst zustellen lassen. Das bietet m.W. kein anderes Unternehmen dieser Branche an. Ich habe über die Jahre mit allen möglichen Paketdiensten gearbeitet und bin letztlich zum Gilb zurückgekommen weil es NIEMAND besser macht! Ich wohne in einem kleinen Ort in Neufünfland. Na gut, eigentlich ist es eher schon in Randpolen ![]() Ob es daran liegt? Meine Postfrauen und manchmal stellvertretend ein -junge holen täglich meine Sendungen ab und wenn mal die Tür ins Schloß gefallen ist wissen sie auch wie eine Klingel / Rufanlage etc. zu benutzen ist um z.B. größere Sachen persönlich abzugeben. Regelmäßig erhalte ich Fotos in einfachen B5-Versandtaschen. Per Post. Kein einziges war je geknickt. Das ist die reine Wahrheit und ich habe keinen Vertrag mit diesem Unternehmen und habe mich auch nicht als Firmenkunde registriert. Einen Zusteller hatte ich mal der als Urlaubsvertretung neue Moden einführen wollte. Das habe ich mit dem guten Herrn in einem kurzen, aber bestimmten Disput geklärt! Er kam jetzt erst wieder mehrmals und ist sehr höflich und korrekt. Andreas hat es ja schon anklingen lassen: Auch die Leute vom Gilb sind Menschen - manche sollen sogar noch Beamte sein. Wer noch nie einen Fehler gemacht hat der kann jetzt ruhigen Gewissens "Steine schmeißen" - ich halte mich da aber zurück. Wenigstens solange wie mir keiner den Weg kreutzt der nicht bereit ist seine Fehler abzustellen. Dann schmeiß ich auch! Aber gut gezielt, sonst wirkt es ja nicht! - Michael Franz - 04.10.2004 => MGW51 Gratuliere, Du wohnst im Paradies. Dies kann ich leider nicht behaupten. Auch wenn ich zugebe, zu drastischen Formulierungen zu neigen, so verwende ich sie nicht ganz grundlos. Es ist bei mir Usus, daß der Postler morgens um 7.00 in der Werkstatt steht und z. B. eine Nachgebühr oder Nachnahme kassieren will. Wechselgeld hat er grundsätzlich keines dabei. Das muss er sich erst im Laufe der Tour ansammeln, und wenn ich der erste bin, habe ich Pech gehabt. Wenn ich ihn bitte, nochmals zu kommen, weil ich es nicht passend habe, so wirft er mir die bereits ausgefüllte Quittung auf den Boden, die rote Abholkarte in den Briefkasten und verschwindet! Schallplatten werden in den Briefkasten geklemmt, hängen bei Regen im Freien und können geklaut werden. Dies trotz ständiger Reklamationen und Beschwerden. Aus gutem Grunde stehen die Tel.Nr. der Filialen nicht mehr im Telefonbuch, man muss seinen Ärger kostenpflichtig über die Service-Nummern loswerden. Nach ca. 10 telefonischen Mahnungen erhält man immerhin ein 08/15-Standardschreiben etwas folgenden Wortlautes: "Bedauern sehr...hohe Zahl der Pakete die immerhin nicht zerstört wurden ...würden uns freuen ...bla bla bla." Unnötig zu erwähnen, daß auf fallspezifische Belange nicht eingegangen wird. Auf Abholzetteln sind falsche Öffnungszeiten für die Filialen angegeben. Wenn man dann 1. Min nach Feierabend kommt, und auf den Zettel verweist, der besagt, daß es noch 29 Minuten bis dahin sind, kommt der Kommentar: Ist mir doch wurscht, was die Deppen da draufdrucken. Ein Postbediensteter, der alleine eine Filiale betreute, war fachlich nicht in der Lage, eine Schadensmeldung auszufüllen. Nachdem ich ihm das Forumlar gesucht hatte, musste ich es noch selber ausfüllen, auch die Teile, die er hätte ausfüllen müssen. Den von Dir beschriebenen engagierten Zusteller hatte meine Freundin z. B. auch. Das ist negativ aufgefallen, der Mann hatte Zeit, Dinge, die nicht in den Briefkasten pasten, nach oben zu tragen oder wenigstens per Klingel zu avisieren. Nun hat man ihm das Revier verdoppelt und er hat für solche kundenfreundlichen Mätzchen keine Zeit mehr. Ist eh ein wandelndern Anachronismus gewesen - er war der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig. D.h., man konnte ihn etwas fragen und bekam eine, meistens richtige Antwort. Zu mir ins Industriegebiet kommen Leute, die können mir ihr Erfassungsterminal samt Stift hinhalten, schauen mich aber, wenn sie angesprochen werden, mit großen Kulleraugen an, zucken mit den Achseln und verschwinden. Sorry, das ist nicht übertrieben, sondern das erlebe ich hier im Raum Stuttgart tagtäglich. Und ich verstehe jeden, der alles, was gelb rumläuft, in die Tonne treten will. - Frank - 04.10.2004 . POST Neulich wollte ich einem tonbandfreund ein Band zuschicken. 730 meter, auf Kern, in der entsprechenden Versandschachtel. Postangestellter Anton Sauerbier hielt ein Lineal von allen Seiten an den Schuber, steckte den Karton durch etliche Öffnungen und kam zu dem Schluß, das es sein Brief sei. Ein freundlicher Rat, wenn ich öfter so etwas hätte, könne ich dem Kollegen sagen, dass es Brief sei, damit der nicht lange probieren müsse.€ 1,44 bezahlt, und ab ging die Post. Foin! Am Abend bat mich ein anderer Tonbanfreund, ihm auch ein Band zu schicken. Kein Problem, am andern Tag wieder zur Post, wo ich nach etwas warten dem Schalter der Postangestellten Kathinka Rübensüß zugeteilt wurde. Ich legte also das Band samt € 1,50 auf die Theke und sagte " Das ist ein Brief, der Kollege Sauerbier (heute auch am Nebenschalter Dienst tuend) hat´s gestern erforscht." Frau Rübnsüß erkärte jedoch, dass es ein Päckchen sei, weil es durch keine der sich unter dem Schaltertisch in einem Auszug befindlichen Schablonen paßte. Auf die Frage warum es gestern ein Brief und heute ein Päckchen sei wußte der Kollege Sauerbier auch keine Antwort, meinte vage gestern wäre es sicher ein anderer Karton gewesen. Post und Bahn, beides ehemalige Bundesbehörden. Bei einem der privatisierten Unternehmen haben eben Sendungen gleicher Größe unterschidleiche Preise, bei dem anderen kosten Fahrkarten für identische Strecken unterschiedliche Preise. Das verstehe wer will, ich nicht. Frank ( darklab ) - Michael Franz - 04.10.2004 Nun, die Erklärung liegt doch auf der Hand. Der kräftige Sauerbier hat kundenfreundlich das Paket durch die Schablone gequetscht, der zierlichen Frau Rübensüß fehlten einfach die Kraft dazu. Der Interpretationsspielraum macht diese Unternehmen einfach menschlich. Nach all dem Gemecker muss ich aber auch mal was postives los werden. Ebay, Brasilien, CD ersteigert. Es sollte durch Post-Bar-Anweisung gezahlt werden, und die Deutsche Post begriff nicht, was die brasilianischen Kollegen benötigten. Zwar gab es Computer-Formulare, allein die Adresse passte in keines der vorgesehenen Kästchen. War irgend ein entlegenener Flecken, der selbst in Brasil unbekannt war. Eine geschlagenen 3/4 Stunde hat der Beamte mit Gott und der Welt telefoniert, bis klar war, welche Adressteile entbehrlich waren und welche unbedingt erforderlich. Sicher auch ein schwaches Bild, daß das nicht klar war, aber der Mann hat sich wirklich größte Mühe gegeben, die Wissenslücken zu überspringen. Nach mehreren Wochen kam das Geld an, und wieder ein paar Wochen später die CD. Leider sind solche Erlebnisse die Ausnahme. - highlander - 05.10.2004 Es gibt sicher auch positive Seiten an der Post. Im Regelfall sind die Schalter-Dienstler hilfsbereit. Dennoch ist das wirklich vorsintflutlich: stets werkeln die Herren und Damen minutenlang an lächerlichen Dokumenten herum, obwohl man selbst zu Hause schon stundenlang herumschreibseln mußte. Die Folge sind Staus. Das hat Tradition bei der Post und wird auch nicht abgestellt, sondern eher verschlimmbessert. Was da an Zeit flöten geht und was das am Ende kostet... Bleiben wir beim Thema. Am Freitag hat ein Paketdienstler damit begonnen, mit dem Paket, in dem ein Laptop ruhte) unser Haus abzureissen. Soll heißen: es wurde nicht sofort geöffnet, also nahm er mit Schwung das Paket auf ein angewinkeltes Bein und schlug damit eine Ecke von einem Klinker ab Übrigens schimpfen hier sicher die wenigsten über Postbeamte, die sind längst ausgestorben. Heute sind das doch alles keine Beamten mehr. Die Tanten im Supermarkt, die die dort integrierte Postfiliale betreiben, waren vorher Putzfrauen und die Paket- bzw. Postboten haben auch längst keinen Beamtenstatus mehr...zumindest hier. Hier, wo man Taxifahrern die öffentlichen Postkästen anvertraut und schmierige, private Transportunternehmer mit dem Paketeversand betraut. Wie gesagt: es ist mir unmöglich, eine Warensendung von hier loszuschicken: sie kommt nicht an! Und wenn das 100mal passiert, die steifen Jungs der Post beharren auf das Stellen eines Nachforschungsantrages...würden sie doch bloß einmal im Taxi nachschauen ![]() Die Post ist solala, aber es gibt keinen Grund sie zu loben, nur weil sie unter den schlechten die beste Alternative darstellen könnte... - Kepheus - 05.10.2004 Was mich an erster Stelle stört (keine Sorge, die ganze Liste erspare ich Euch ), ist, dass das Fehlverhalten idR keine Konsequenzen hat bzw. man es selbst zeitlich wie finanziell ausbaden darf.Aktuelles Beispiel: Wenn man bei einem Gebrauchtkauf ein Paket geschickt bekommt, für das man 1) keine Abholkarte im Briefkasten hat (Schlamperei des DHL-Fahrers) und 2) in der zuständigen Postfiliale kein Eintrag im PC vorgenommen wurde (Schlamperei in der Postfiliale), sodass bei Abholung anderer Sendungen dieses Paket wenigstens mitgenommen werden kann... Was passiert dann? Klar, das Paket geht zurück, der Absender darf es (gegen Entgelt versteht sich) noch einmal auf die Reise schicken, ich darf dem Absender, der ja nun gar nichts dafür kann, die 9,70 Euro erstatten. Und ich? Darf mich zigmal mit Postlern rumschlagen, die mir leider nicht sagen können, wie ich in diesem Fall an mein Geld kommen soll. Allein der Zeitaufwand übersteigt den Gegenwert der knapp 10 Euro deutlich. Der kundenzentrierte Umgang mit Fehlern ist im System schlicht nicht vorgesehen, nur andersrum. Na, so möchte ich auch arbeiten können! Ich glaub, ich zieh aufs Land, da funktionierte es nicht nur bei MGW51 besser, das kenne ich auch von zuhause. Während es da in 20 Jahren keinerlei Probleme gibt, habe ich hier in KA ungefähr quartalsweise irgendwelche "Unregelmäßigkeiten". Viele Grüße, Thomas - Michael Franz - 05.10.2004 => Andreas: Das ist der springende Punkt: Beamte oder Dauerhaft Angestellte, vielleicht ein wenig geruhsam aber zumindest gewissenhaft, werden nicht mehr beschäftigt. Unqualifizierte Hilfskräfte aller orten, dazu mieserable Arbeitsbedingungen. Ständig wechselndeEeinsatzgebiete motivieren den Postler auch nicht dazu, sich in seinem Revier zu etablieren, und es motiviert auch die Kunden nicht dazu, sich mit seinem Postler zu arrangieren, wenn dieser ständig wechselt. Das Verhältnis wird also durch Gleichgültigkeit geprägt, die in Agression umschlägt, wenn man dem xten Mitarbeiter der Hotline sein Leid schildern darf, wohl wissen, daß es ihm am Arsch vorbei geht und sich nichts tun wird. Da beginnt dann auch der Punkt, an dem man das Preis-Leistungsverhältnis in Frage stellt. - Michael Franz - 05.10.2004 Aber immerhin, der Kleistertopf und der Pinsel, bisher unerlässlich für das bekleben des Pakets durch Post-Aufkleber, wurden in Rente geschickt. Jetzt sorgen Selbsklebeetiketten mit Bar-Code viel effizienter dafür, daß niemand bescheid weiss. - highlander - 05.10.2004 Noch ein Schwank von vor ein par Jahren, es geht um die Postbank ![]() Die einseitig* beliebte Fernsehsendung 'Wie bitte?' brachte folgenden Fall: eine Dame überwies über ihre Postbank einen stattlichen Betrag, der jedoch niemals dem Zielkonto gutgeschrieben wurde. Die Dame hakte nach und erntete Kopfschütteln: der Computer wisse auch nicht, wo das Geld geblieben sei. Am Ende mußte sie - das ist jetzt kein Scherz - einen (ebenfalls einseitig beliebten) Nachforschungsantrag stellen...der natürlich zur Folge hatte, daß man sich entschuldigte, das Geld sei verschwunden. Pech gehabt. Sie bekam auch keine Erstattung o.ä. Das wäre mal eine Idee für unseren Finanzminister: einfach beim Zahlungsverkehr der Postbank eine Weiche einbauen ![]() *einseitig, weil's die Werbenden dann wohl abgeschaffen liessen... - TB-Dani - 05.10.2004 =>Michael Franz Lebst Du in der Zukunft?Ich kenne die Dinger bisher nur vom Post-Eingang...
- MGW51 - 05.10.2004 Zitat:Michael Franz posteteNun ich trau diesen Scheißetiketten grundsätzlich nicht zu daß sie länger als 24 Stunden "selbst kleben" und das ist m.E. auch der Grund vieler verschwundener Sendungen! Grundsätzlich überklebe ich alle sg. Selbstklebeetiketten nach dem Beschriften komplett mit transparentem Klebeband von der Rolle. Und zwar großflächig! Adreßetikettenfolie hat sich bei mir nicht bewährt und ist unnötig teuer. Prinzipiell stehe ich ehrlicherweise - Frank wird es erahnen:-) - mehr auf den ollen Leimtopp denn auf diesen ganzen sk-Zettelmist. Zu den Filialen kann ich mich gar nicht äußern - hier gibt es keine. Wenn ich solche krassen Probleme hätte wie das hier geschildert wurde dann hätte ich nur ein einziges Mal so eine "Hotline" benutzt. Als nächstes wäre eine Anzeige fällig - die ist kostenlos! Wenngleich die Post privatisiert ist so hat dennoch der Haupteigner - was nach meinem Wissensstand der Bund ist - die Verantwortung für den Laden. Aber da würde ich mich erstmal nach Hilfe beim Verband der Postbenutzer umtun! Das, was Ihr hier schildert können ja da keine Einzelfälle sein - das sieht nach System aus und dagegen gibt es doch sicher eine rechtliche Handhabe. Ich kann es nur nochmal bestätigen: Mir ist noch KEINE Postsendung verloren gegangen und die wirklich ganz seltenen Beschädigungen an Versandtaschen hatten ebenfalls keine negativen Auswirkungen. Mein "Postboy" ist HIER wirklich nicht die Ausnahme! In den letzten 15 Jahren habe ich eine ganze Reihe Zusteller/innen erlebt und wirklich nur das eine Mal eine harte, aber wie man sieht, heilsame Konfrontation gehabt. Derzeit wechseln sich vier Zusteller/innen bei mir ab - und was diese Leute für ein Pensum tagtäglich bewältigen verdient meine volle Anerkennung. In der Entlohnung spiegelt es sich ja nichtmal wider. Ist es wirklich an dem, daß die Briefkästen von Taxifahrern geleert werden? Ist soetwas überhaupt gesetzeskonform? - MGW51 - 06.10.2004 Zitat:MGW51 posteteDas muß ich jetzt noch konkretisieren: hier, damit meine ich in meinem Ort! Die Gemeinde welche uns annektiert hat verfügt über eine Postfiliale in einem REWE-Markt. Aber dahinein haben mich meine Füße noch nie getragen - wozu auch! Also kann ich auch nichts dazu sagen, wie es dort zugeht. Aber wenn es denn so kraß wie hier geschildert sein sollte hätten sich ganz sicher schon mal ein paar Kunden drüber ausgelassen. - MGW51 - 06.10.2004 Was haltet Ihr davon, diesen ganzen Zoff den Ihr mit dem Gilb habt mal konkret mit Ort, Name, Datum, Uhrzeit zu erfassen? Wenn alle Betroffenen das ehrlich und wirklich sachlich mitmachen, über einen begrenzten Zeitrahmen von vielleicht 4 oder 6 Wochen, käme doch eine handfeste Beweiskette zustande mit der man dann wirklich ganz gezielt gegen das Unternehmen Post juristisch und auch mit strafrechtlichen Konsequenzen vorgehen könnte. Der Verband der Postbenutzer würde dieses Vorhaben ganz bestimmt unterstützen. Aber dazu müssen halt Fakten auf den Tisch! Emotionslos! Selbstredend würde ich das schon aus Präventivgründen voll unterstützen. Denn eines sollte klar sein: Wenn jetzt schon solche katastrophalen Zustände in einigen Städten und Regionen herrschen ist es nur eine Frage der Zeit daß diese Sauwirtschaft auch bei uns eingeführt wird. - highlander - 14.10.2004 Immer wieder Spaß...mit der Post ![]() Heute wollte meine Frau diesen Abholservice für 10 Euro und Gewicht bis 31 kg nutzen. 'Nö', sagt die Frau am Schalter, 'das gibt es nicht. Für sowas haben wir auch keine Aufkleber!' Ob wir 'Expressversand' meinen würden, denn dafür hätte sie Aufkleber. Ein Anruf bei den sonst recht pfiffigen Jungs in der nächsten 'echten' Postdienststelle lieferte dann das gleiche Bild! Also, MGW51 Zitat:Jedermann kann Pakete bis 31,5 kg bei sich zu Hause abholen und an eine beliebige Festlandsadresse deutschlandweit zu einem frei wählbaren Termin zustellen lassen. Der Preis in Worten: ZEHN EURO!verbreite nicht solche Lügenmärchen (wie die DHL-Homepage im übrigen auch)
- Michael Franz - 14.10.2004 Wieso soll das nicht gehen? Bei mir ging das. Du musst das aber ONLINE buchen. In den Schaltern, Filialen und Agenturen wissen die gar nicht, daß es sowas gibt. Da gebe ich Dir recht! - highlander - 14.10.2004 Ist ja niedlich
- TB-Dani - 14.10.2004 Nein,typisch.(*grins*) - MGW51 - 15.10.2004 Es tut mir ja aufrichtig leid daß es der Schaltertanten mal wieder gelungen ist jemanden zu foppen ![]() Michael hat es ja schon gesagt - das Zauberwort ist ONLINE und das verträgt sich nun nicht mit dem üblichen Gilb. Also nochmal für alle Mitleser: Wer diesen wirklich guten Service nutzen will muß das zwingend über´s Internet machen. Die sogenannte eFiliale ist nur unter > www.deutschepost.de/efiliale < erreichbar. Um ein Paket zu versenden muß man dann das entsprechende Formular online ausfüllen - mehr nicht! Falsch - man muß das Paket auch selber packen und zu der vereinbarten Abholzeit bereithalten. Den fertig ausgefüllten Aufkleber bringt der Mitarbeiter schon mit! Ich hab halt so eine Macke mit dem Klebezettelzeugs weswegen ich immer, notfalls unter Androhung von Gewalt, alle diese Aufkleber nochmal mit dem glasklaren Klebeband von der Rolle überkleistere. Und wenn mich wieder einer in die Höhle schicken will - ist mir egal - ich mach es weiter so und habe die absolute Gewißheit daß bisher!!! alle meine Sendungen (nicht nur Pakete, auch Briefe und Warensendung etc.) stets ihren Bestimmungsort erreicht haben. Es ist durchaus lohnenswert für Privatkunden sich bei der eFiliale zu registrieren. Dann, und nur dann kann man auch Abhol- und Zustellaufträge an fremden Adressen auslösen. Es ist lediglich sicherzustellen, daß der Abholer zu dem vereinbarten Termin auch das Paket übernehmen kann. Wer ein Gewerbe hat, der kann auch Geschäftskunde werden. Da erhält man dann eine bzw. soviel wie man haben möchte Postcard´s die zum Einkaufen aller Leistungen und Waren sowohl in der eFiliale als auch beim Schalter oder Zusteller - z.B. zur bargeldlosen Zahlung von NN-Sendungen berechtigt. Die Verfügungslimite der einzelnen, personenbezogenen Karten sind individuell festlegbar. Das gibt Sicherheit! Allerdings braucht man bei der Beantragung etwas Geduld - ist ja schließlich die POSCHT und die geht nicht so schnell Irgendwann nach einigen Wochen wenn man das schon vergessen hat kommt dann ein Brief aus Bielefeld - mit der / den Karten. Und dann dauert es nur noch 2-3 Wochen da kommt dann wieder ein Brief aus Bielefeld. Mit der / den PIN-Nummern.Ist halt alles sehr sicher und unheimlich professionell was die Leute vom Gilb so machen - aber die werden schon wissen, warum sie alles soooo sicher machen müssen ![]() Ein Schelm wer Arges dabei denkt! So und wenn jetzt noch jemand hier was zu meckern hat dann gründe ich sofort ein neues Forum zum Schutze der verdammten und zu Unrecht gescholtenen, armen und immer wieder verkannten Gilblinge. Ätsch! Ich werde mal spaßeshalber meine Christel abfangen und nach der eFiliale befragen - die ist grundehrlich und ich bin sicher, daß sie mir das auch sagen würde wenn Zumwinkel etwa einen Maulkorb verordnet hat. Was soll ich noch dazu sagen außer daß ich Warensendungen zumeist als Groß- oder Maxibrief mit der Zusatzleistung Einwurfeinschreiben aufgebe. Nicht wegen Klaugefahr durch Gilbangestellte sondern um evtl. zahlungsunwillige Schlitzohren sofort an die Leine legen zu können. Natürlich kann es schonmal passieren, daß ein Brief beschädigt wird - wenn er denn als EBF gelaufen ist dann schmeißt ihn aber ganz sicher kein Postler einfach weg - dann wird er immer mit einem Dienstsiegel versehen und neu eingetütet zugestellt. Ich hab mich auch nochmal vergewissert: Das dem Wortstamm "Einschreiben" vorangestellte Wörtchen "Einwurf" bedeutet tatsächlich den von der DPAG dokumentierten Einwurf in den Briefkasten oder das Postfach des Empfängers! Also nicht z.B. in den Hausflur oder Müllkübel des Adressaten. Sowas ist falsch und muß der oder dem betreffenden Kollegen gesagt werden. Taxifahrer können ja nicht alles wissen ![]() So nun ist es aber gut, jetzt werd ich mal bei der Post nachfragen wo meine Tantiemen bleiben
- highlander - 18.10.2004 ePost wird platt gemacht! Noch vor ein paar Jahren warb man mit der 'lebenslangen E-Mail-Adresse' und gerade wegen diesem markigen Spruch vom 'analogen' Postanbieter schlechthin, haben sich nicht wenige eine Adresse dort eingerichtet. Dabei mußte man jedoch die Hose herunterlassen: mind. Vor- und Zuname nennen etc. Als ich mich registrieren ließ, mußten alle Daten stimmen, also auch die Hausanschrift. Wer weiß, wo diese Daten jetzt landen... Daß Daten bei der Post alles andere als sicher sind, konnte ein Bekannter kürzlich erfahren, der als privatwirtschaftlicher ITler Zugang zu den Zentralservern bekam - ohne jedwedes Wachpersonal um ihn herum. ... - DB - 19.10.2004 Für geduldige Menschen: Einfach mal Sperrgut per Post (DHL) versenden. Es ist interessant, von wegen am nächsten Tag ist das Paket da... Wieso braucht der Kram für Bestellung, Verpacken, 7000km Transport, Zoll 10 Tage, für 500km nur Transport in diesem Winzländchen BRD fast eine Woche? :-((( MfG DB - Kepheus - 19.10.2004 Hallo zusammen, mein kleines Portorückerstattungsproblem (s. Seite 1) löst sich allmählich. Nachdem ich die in solchen Fällen üblichen Klippen wie Falschinformationen, Frechheit und vor allem Nichtwissen im Sechserpack nun umschifft habe, hier ein kleiner Tipp an alle, die ir-gend-wel-che Probleme mit Zustellung, Lagerung oder sonstwas haben: 01802 33 33 ist das Beschwerdetelefon von DHL und Post Als ich zu guter Letzt dort gelandet war und die freundliche(!) Dame sofort sagte, natürlich, erledigen wir sofort, dafür sind wir ja da... musste ich meinen Unterkiefer in mehreren Teilen vom Boden aufsammeln. Dass ich das noch erleben darf! Allerdings musste ich auch erleben, dass ich mein Porto na-tür-lich nicht bar zurückbekomme, sondern am liebsten als Paketmarke. Ja, klar, sicher doch, nach den Erlebnissen der letzten vier Wochen. Wenigstens habe ich's auf Briefmarken umbiegen können. Dreist finde ich sowas dennoch, schließlich gehe ich auch nicht mit einem Sack Kartoffeln in die Filiale, um Briefmarken zu tauschen. Kleines Schmankerl am Rande - nach dem Anruf bei obiger Heißleitung bat mich eine Ansage, doch bei einer Kundenzufriedenheitsumfrage am Telefon mitzumachen. Allein das steigerte meine Zufriedenheit sichtlich =) Man durfte Schulnoten von 1-6 vergeben und danach noch mündlich die Note erklären. Eine meiner leichtesten Übungen! ![]() Viele Grüße, Thomas - Kepheus - 20.10.2004 Sorry für das erneute Zeichenwirrwarr, aber zuhause krieg ich Netscape wohl doch nicht richtig eingestellt, verstehe das, wer will, hier klappt's ja auch... Thomas - MGW51 - 03.11.2004 Preisfrage: Wie groß und wie schwehr darf ein Brief für den Versand innerhalb Deutschlands sein und was kostet das an Porto? - Michael Franz - 03.11.2004 Die Antwort zu dieser Frage - die bei aller scheinbaren Simplizität komplexer nicht sein könnte - wird in einer von der Post herausgegebenen Fachbroschüre gesucht. Letztere hat mitlerweile die Ausmaße eines Taschenbuchens gewonnen. Unterschiedliche Postangestellte finden unterschiedliche Antworten. Genaueres kann im Moment leider nicht gesagt werden. - MGW51 - 03.11.2004 Zitat:highlander posteteDa mach Dir mal keine Sorgen, die sind genauso sicher oder unsicher wie bei der Telekom und werden in erster Linie vermarktet! Wenn Du das nicht willst, kannst Du ja dagegen Einspruch einlegen. Aber das ist ziemlich witzlos da sich dann zwar die o.g. Institutionen strikt daran halten aber mit Sicherheit auch Deine Daten bereits mehrfach verhökert haben. Nur damit kein Irrtum aufkommt: ePost und eFiliale sind zwei verschiedene Paar Schuhe!! - MGW51 - 03.11.2004 Zitat:Michael Franz posteteLieber Michael, wie ich sehe beschäftigt Dich dieses Thema ebenso wie mich. Nach meinen Erkenntnissen nun darf ein Brief max. 2.000g wiegen und die Abmessungen L+B+H = max. 900mm haben, wobei keine Seite länger als 600mm sein darf. Der Preis: 4,40 Euronen. Das ist teurer als ein Päckchen, kann aber dafür auch z.B. als EINSCHREIBEN versendet werden. Die Größenangabe trifft auch für internationalen Versand zu. Ebenso die Gewichtsbeschränkung mit einer Ausnahme: Bücher, Broschüren etc. dürfen im internationalen Versand bis 5.000g auf die Waage bringen. In Deutschland sind dagegen bei 1.000g und 350x300x150 (LxBxH) für Büchersendungen die Grenzen deutlich niedriger - der Preis aber auch! Ich habe mehrere große Broschüren der Post im DIN A4-Format und noch einige kleinere Tabellen etc. Es ist ein nahezu irrsinniger Tarifdschungel in dem sich eine "normale Verkäuferin" so nebenher einfach nicht zurechtfinden kann! Als Ergebnis dieser Strategie kassiert die Post haufenweise überhöhtes Beförderungsentgeld. Es gibt im Internet einen Portorechner. Der funktioniert im Prinzip auch. Aber nicht immer! Und nicht für Auslandssendungen. Besser gesagt: Noch nicht. Aber die 01802 3333 ist das Allerbeste was die Post gemacht hat. Auch Geschäftskunden sollten unbedingt diese Nummer anstatt der ausgewiesenen "Geschäftskunden-Infoline" nutzen. - snzgl + - 26.07.2005 Heute erst hatte ich wieder so ein Erlebnis mit der Post. Ich hatte in der "Elektronik-Apotheke" einen Antennenstecker für mein Funkgerät und einen Satz Systemanschlußkabel für den Plattenspieler bestellt. Bei einem anderen Versand, das hier an anderer Stelle schon erwähnte USB-Multimediading. Vier bunte Drähte und der PL-Stecker für das Funkgerät passen ja in eine Briefsendung, also wurde diese auch vom Briefboten zugestellt (besser gesagt nicht zugestellt.) Das Paket mit dem USB-Ding kam mit dem Postauto. Zwischendurch bemerkt, es waren beides Nachnahmesendungen. Also, als ich zum Briefkasten ging, um nach Post zu sehen, lag da die Benachrichtigungskarte das ich die Sendung von der Postselle abholen muß und über den zu zahlenden Nachnahmebetrag, "Jedoch heute nicht" stand auch noch darauf. Ich war natürlich zu Hause, weil ich die Sendung ja erwartete. Ist unsere Klingelanlage schon wieder mal im Ar... dachte ich so bei mir, denn das ist bei uns nichts Neues, das irgendwelche fremden Kinder alles demolieren. Da klingelte der Paketbote mit dem USB-Ding. Also die Frage mit der kaputten Klingel war geklärt. Vielleicht war dem Briefboten der Brief mit dem Antennenstecker zu schwer um ihn zuzustellen. Die blaue Karte war wohl schneller ausgefüllt. - Michael Franz - 26.07.2005 Eine Nachnahmesendung auszuhändigen und abzukassieren kann 10 Minuten Zeit kosten, eine Karte einwerfen kostet eine Minute. Die Karte hat er sicher schon im Vorraus geschrieben, beim Sortieren seiner Post, da braucht das nur ein paar Sekunden. Wenn er das pro Tag 5 - 10 Mal macht, hat er eine Stunde früher Feierabend. - snzgl + - 27.07.2005 Nun habe ich die Sendung von der Poststelle abgeholt. Es war wirklich ein PAKET (30 x 20 x 5 cm). Drin war, wie schon gesagt, ein Antennenstecker für das Funkgerät und eine Garnitur Phono-Anschlußkabel (die vier bunten Drähtchen, mit denen das System am Headshell angeschlossen wird). |