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Eine Telefunken M15A und viele Fragen - Druckversion +- Tonbandforum (https://tonbandforum.de) +-- Forum: Tonbandgeräte (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=26) +--- Forum: Hilfe & Tipps rund um das Tonbandgerät (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=29) +--- Thema: Eine Telefunken M15A und viele Fragen (/showthread.php?tid=8459) Seiten:
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- Forenheimer - 15.01.2009 Hallo liebe Tonbandfreunde! Nachdem ich seit etwa 2 Jahren eine Telefunken M15A mein eigen nennen darf, diese aber bisher bis auf kleinere Testläufe ungenutzt mein kleines Hobby-Heimstudio dekoriert, möchte ich mir nun endlich die Zeit nehmen und sie mein Setup integrieren und auch ernsthaft und artgerecht betreiben. Zuvor möchte ich diese schöne Maschine jedoch möglichst in den Zustand versetzen, der ihr gebührt und einen langen Lebensdauer gewährleistet. Als Tonband Neuling tun sich mir zu diesem Vorhaben natürlich diverse Fragen auf, obwohl ich mich, selbstverständlich auch unter Bemühung der Suchfunktion, schon durch das gesamte Forum gelesen habe. Daher hoffe ich, in diesem Thread die entsprechenden Antworten zu erhalten. Bevor ich mit meinen Fragen loslege, jedoch zuerst einmal etwas über den Zustand der Maschine und den Rahmenbedingungen: Meine M15a: Es handelt sich um eine auf PER528 eingemessene ehemalige Rundfunkmaschine mit der Serien-Nr. 1990, deutscher Schichtlage und 24998 Betriebsstunden auf dem Zählwerk. Eine zweite, fast vollständige Maschine zur Ersatzteilgewinnung ist auch noch vorhanden. Die Original-Beschreibung habe ich mir schon vor einiger Zeit aus der Bucht geangelt. Das Service Manual und Schaltpläne besitze ich leider nicht - bin diesbezüglich aber auf der Suche. Die Maschine läuft, spult, nimmt auf und gibt wieder. Die Tonwelle läuft leise. Allerdings scheint mir der Tonmotor pflegebedürftig zu sein, da ich insbesondere bei 38cm als recht laut empfinde und zudem ein leicht rasselndes Arbeitsgeräusch zu vernehmen ist. Mehr dazu bei meinen Fragen. An Studiotechnik und Messgeräten etc. ist u.A. vorhanden: - PC mit Audiokarte und 2 externen AD/DA Wandlern, welche beide genügend Ein- und Ausgangspegel zur Verfügung stellen können. - Kleines Sony MXP 210 Mischpult, welches für +4dBV ausgelegt ist, aber auch höhere Pegel verarbeiten kann. - Einfaches Multimeter - Psophometer, Frequenzzähler, Peakmeter und Oszilloskop sind in Hard- und/oder Softwareform vorhanden - Entmagnetisierdrossel - originalverschweißtes AGFA Bezugsband für 38cm (hoffentlich noch brauchbar) Was mich betrifft: Mit dem Lötkolben kann ich einigermaßen umgehen, bin Handwerklich zumindest nicht völlig ungeschickt, habe leider weder weitergehende Elektronikkentnisse, noch kenne ich mich mit Tonbandgeräten aus: bin aber lernwillig :-) Und nun zu meinen Fragen. Der Übersichtlichkeit halber möchte ich aber nicht alle Fragen auf einmal stellen. Das ein oder andere klärt sich ja vielleicht im Laufe der (hoffentlich regen) Konversation. 1. Den meiner Ansicht nach zu lauten Tonmotor habe ich oben bereits angesprochen. Leider kann ich diesbezüglich nur Vermutungen anstellen, da ich noch nie das Betriebsgeräusch einer anderen M15A gehört habe. Etwas Pflege und Wartung könnte jedoch sicher auf keinen Fall schaden. Das untere Kugellager ist soweit ich weiß (für mich) ein Tabu. Bleibt als noch das obere Sinterlager. Hierbei stellt sich nur die Frage, wie ich das am besten anstelle und woher ich ein geeignetes Sinterlageröl beziehen kann. Meine inzwischen Stundenlangen Internetrecherchen zum Sinterlageröl haben mich keinen Schritt weitergebracht. 2. Die Maschine ist auf PER528 eingemessen, von dem ich einige Bänder besitze. Zusätzlich habe ich günstig ein paar Bänder SM468 ersehen können. Da die Maschine nur auf eine Bandsorte eingemessen werden kann und ich bei meinen ersten Einmessversuchen auch auf keinen Fall etwas verstellen möchte, kam ich auf die Idee die Karten aus dem "Ersatzteillager" als Lehrmaterial zu benutzen. Allerdings ist auf beiden Ersatz-Wiedergabeverstärkern jeweils der Kondensator in der Mitte unten (ich kann gerne ein Foto einstellen) abgelötet und ich kann mir keinen Reim darauf machen. Kann jemand was dazu sagen? Bei der Gelegenheit: Ich suche noch ein Service Manual und ggf. Schaltpläne - muß auch nich im Original sein :-) 3. Das Prinzip des Einmessens glaube ich verstanden zu haben. Wie genau ich es allerdings bei der M15A anstellen soll, weiß ich in Ermangelung der Service-Anleitung aber noch immer nicht. So gibt es z.B. je Kanal scheinbar zwei Höhenregler zur Linearisierung des Frequenzganges. Weitere Beschriftungen auf den Verstärkerkarten sagen mir teilweise garnichts. Gibt es im Netz evtl. eine M15A bezogene Anleitung? Evtl. gibt es im Raum Mainz/Wiesbaden einen M15A "Spezialisten", der mir eine kleine Lehrstunde geben kann, gerne auch an seiner eigenen Maschine, sodass ich die Anfahrt habe? Ich bin auch gerne bereit eine kleine Aufwandsentschädigung zu entrichten. Vorab schon mal Danke für die Mühe, sich diesen nun doch sehr lang ausgefallen Text durchzulesen. Viele Grüße Forenheimer - Frank Stegmeier - 15.01.2009 Hallo, zu Deinem ersten Punkt: Hier ist bereits viel über Ölen geschrieben worden, einfach ´mal unter "Sinterlager" oder Sinterlageröl" suchen. Der Capstan der M15/A hat oben ein Sinterlager und unten ein Kugellager. Dem oberen Lager würde ich unabhängig von Geräuschen einen Tropfen Sinterlageröl gönnen, weil, wie schon Willi gesagt hat, auch ein nicht benutztes Sinterlager Öl verliert. Der Tonmotor hat oben und unten Sinterlager. Wenn der recht laut ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß mindestens eines, wahrscheinliche alle beide, trocken sind. Eine sichere Möglichkeit, diese Lage "in situ" nachzuölen, habe ich bisher auch nicht gefunden, trotz verschiedener Versuche mit einem alten Motor. Wenn das schon ´mal jemand hier gemacht hat: ich bin für diesbezügliche Hinweise dankbar. Wenn man mehr machen will gibt´s hier eine Anleitung: http://www.analog-forum.de/wbboard/index.php?page=Thread&threadID=17859 Allerdings steht auch hier nix zum Tonmotor. Übrigens können nicht nur Capstan und Tonmotor Geräusche verursachen, sondern auch die Spannrolle. Da gibt´s welche mit Kugellager und Ausführungen mit Sinterlager. Beim Sinterlager wäre ein Tropfen geignetes Öl nicht schlecht. Wenn´s wirklich der Tonmotor sein sollte, geht wohl nur: ausbauen, zu Hilpert schicken und warten lassen...... Was das Manual betrifft: das besitze ich zwar, das umfaßt aber 3 DIN A4 Ordner, und die kann ich nicht kopieren... U.U. wäre ich aber bereit, einzelne Teile zu kopieren, allerdings keine Schaltpläne, weil das meine Möglichkeiten übersteigt: dazu müßte ich mich zu einem Profi begeben, und wenn schon, dann würde ich das gerne scannen lassen, und das ist mir einfach zu teuer. Am Besten: weiter suchen... Viele Grüße Frank - Frank - 15.01.2009 ´ Das Handbuch sowie die Beschreibung und Ersatzteillisten zur M15A habe ich in Form von *.pdf- Dokumenten in druckreifer Qualität vorliegen. - mferencik - 15.01.2009 Hallo, Den zweiten Satz Wiedergabeverstärker brauchst Du nicht, die Einstellung hat nichts mit der Bandsorte zu tun. Wichtig sind die Aufnahmeverstärker, da kannst Du einen Satz für PER 528 so lassen, wie er ist, den anderen auf SM 468 einstellen. Die Potis sind für Vormagnetisierung, Pegel, Höhen 1 und 2, jeweils für 19 und 38. In dieser Reihenfolge werden die Einstellungen auch durchgeführt (Datenblatt des SM 468 zur korrekten Einstellung des Arbeitspunktes ist noch wichtig). Leider wohne ich zu weit weg, sonst wäre ich mal vorbeigekommen. Gruß Michael - Forenheimer - 15.01.2009 Zitat:Frank Stegmeier posteteDas habe ich bereits, aber es wird entweder auf nicht ausdrücklich als Sinterlageröl ausgewiesene Öle (z.B. Modellbau-Öll von Faller) verwiesen oder auf das von z.B. Studer empfohlene Klüber Isoflex PDP 65, welches nur in Litergebinden vezogen werden kann. Da aber immer wieder darauf hingewiesen wird, nur Sinterlageröl zu benutzen, möchte ich keine Experimente eingehen. Wenn es wirklich jedes Sinterlageröl tut, würde ich es ja mit diesem hier versuchen http://www.yourtronic.de/%C3%96le/1213/16864/sinterlager-oel-20ml.html oder mit Sinterlageröl, das bei Ebay für z.B. Thorens Plattenspieler angeboten wird. Ich möchte nur nicht die Lager zerstören. Vielleicht bin ich da auch zu pingelig??? Zitat:Frank Stegmeier posteteDas werde ich auf jeden Fall machen. Zitat:Frank Stegmeier posteteDie Spannrolle ist es nicht (werde sie aber trotzem in die "Ölung" der Maschine mit einbeziehen) - ich habe mit einem Schraubenzieher in den Tonmotor "reingehört" und er ist definitiv der Übeltäter. Kann ich den Motor selbst aus- und wieder wieder einbauen? Laut Beschreibung ist das ein Fall für das Werk, bzw. da kein Werk mehr existiert für die Werkstatt. Zitat:Frank Stegmeier posteteSolche Unmengen zu kopieren, möchte ich auch niemandem zumuten. Und vielen Dank für das Angebot u.U. einzelne Teile zu kopieren. Ggf. komme ich darauf zurück. Viele Grüße und herzlichen Dank Forenheimer (Robert) - Forenheimer - 15.01.2009 Zitat:Frank posteteDas hört sich gut an. Ich Schreibe Dir mal eine PN :-) Viele Grüße und herzlichen Dank Forenheimer (Robert) - Forenheimer - 15.01.2009 Zitat:mferencik posteteLangsam kommt Licht ins Dunkel. Auf die Sache mit den zwei Höhenreglern hätte ich aber eigentlich auch selbst kommen können/müssen. *kopfrauf* Was hat es denn mit dem versiegelten HF Sp Poti auf dem Wiedergabeverstärker auf sich? Hast Du evtl. auch die Bedeutung der Löschverstärkerbeschriftung parat? Zitat:Leider wohne ich zu weit weg, sonst wäre ich mal vorbeigekommen.Ja schade, aber ich bin auch für diese moralische Unterstützung dankbar! :-) Viele Grüße Forenheimer (Robert) - mferencik - 15.01.2009 "HF Sp", also HF-Sperre, auch Bias Trap genannt, soll Reste der Vormagnetisierungsfrequenz ausfiltern. Da würde ich ohne genaue Anleitung (die ich nicht habe) nichts dran verstellen. Ebensowenig wie auf dem Oszillator (Löschverstärker). - Forenheimer - 15.01.2009 Ahja, jetzt weiß ich auch warum die HF-Sperre versiegelt ist. - Frank Stegmeier - 15.01.2009 Hallo Robert, der Ausbau des Tonmotors ist kein großes Problem, der Einbau des gewarteten dafür um so mehr. Der Ausbau ist auch im Manual schlecht beschrieben. Es gibt 2 Bauweisen. Bei der älteren ist der Tonmotor am oberen Abschirm- und Befestigungsblech mit in Gummi gelagerten Bolzen mittels Sicherungsringen befestigt. Bei dieser Ausführung ersparst Du Dir viel Schweiß und Arbeit, wenn Du das Blech NICHT! abschraubst. Bei dieser Version gehst Du am Besten so vor: - Du lötest die elektrischen Anschlüsse am Motor ab, nicht, ohne Dir vorher die Reihenfolge notiert zu haben! - dann entfernst Du die Riemenscheibe am Motor( 2 Madenschrauben) - das Blech, wie oben beschrieben, nicht abschrauben, sondern nur die 4 Sicherungsringe, an denen der Motor an diesem Blech befestigt ist, abnehmen. Wenn Du das Blech nicht abschraubst, dann ersparst Du Dir beim Wiedereinbau jede Menge Justierarbeit - dann lockerst Du die Schrauben, mit denen die Abschirmung am Motor befestigt ist. - Motor herauschieben und fertig Beim Wiedereinbau alles in umgekehrter Reihenfolge. Wenn Du nichts verstellt hast, sollte der Antriebsriemen nach dem Wechsel des Motors wieder auf dem Bereich (also etwa in der Mitte) der Riemenscheibe laufen, wo er vor dem Ausbau lief. Wenn nicht, ist etwas Justierarbeit notwendig, s.u. Nicht vergessen: Laufflächen der Riemenscheibe und der Spannrolle entfetten. Viel Freude beim Hineinpfrimeln der Sicherungsringe. Übrigens soll Verwechseln der elektrischen Anschlüsse eine Zerstörung des Motors zur Folge haben können.... Bei der zweiten, jüngeren Bauart, ist der Motor an den gleichen Pfeilern wie das obere Abschirmblech befestigt Nach dem Ablöten der Anschlüsse und Demontage der Riemenscheibe werden die 3 Befestigungsmuttern entfernt. Hier gilt: die Kontermuttern oben möglichst nicht verstellen, sonst muß man beim Wiedereinbau die richtige Höhe suchen!! Beim Einbau muß man natürlich, auch wenn man sorgfältig war, die Lage des Motors u.U. neu justieren. Dazu richtet man den Motor bei senkrecht stehender Maschine mit den 2 Muttern, die parallel zur kurzen Achse der Maschine sind, nach Augenmaß so aus, daß der Motor parallel zum oberen/vorderen "Standbein" der Maschine steht. Bei aufgelegtem Antriebsriemen und laufendem Motor reguliert man dann mit der 3., sich am weitesten seitlich befindenden Mutter die richtige Lage des Riemens auf der Riemenscheibe ein. Klingt komplizierter als es ist... Es ist wirklich am Wichtigsten, die Einbauhöhe nicht zu verlieren, indem man etwas an den Kontermuttern verstellt. Noch etwas zum Öl: ich verwende das von Studer verwendete Klüber Isoflex PDP 65. Ich weiß aber, daß namhafte Reparateure auch z.B. Aral-Öle verwenden. TFK hat ja in seinen Manuals Produkte von Esso empfohlen, aber da bin ich nicht fündig geworden. Hüten würde ich mich da eher vor Goldgräbern in der Bucht, die für ihre angeblichen Spezial-Sinterlageröle das 10-fache des Preises verlangen, den das Öl beim Hersteller kostet.... Wenn Du ´mal in meine Nähe kommst darfst Du Dir ein paar Milliliter abfüllen... Größere Mengen möchte ich nicht mehr abgeben. Viele Grüße Frank - Forenheimer - 16.01.2009 Hallo Frank, vielen Dank für die ausführliche Erklärung. So wie's aussieht, habe handelt es sich bei meiner M15A um die Ausführung mit der älteren Bauweise. Ich habe mir das Ganze mal näher angesehen und unter Zurhilfenahme Deiner Beschreibung sollte es machbar sein. Wegen dem Öl habe ich mal bei Hilpert Studiotechnik angefragt. Herr Hilpert hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt mal nachzusehen, welches Öl genau bei Ihm verwendet wird. Evtl. lässt sich dieses in kleineren Mengen beziehen als das Isoflex PDP 65. Ich habe auch schon daran gedacht einen ganzen Liter von dem PDP 65 zu kaufen und anschließend in kleinen Dosen zum Selbstkostenpreis weiterzugeben. Aber diesen Aufwand möchte ich nur betreiben, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Viele Grüße Robert PS: Wo kommst Du denn her? Man weiß ja nie - vielleicht komme ich wirklich eher in Deine Nähe als zu einer seriösen Bezugsquelle für vernünftiges Öl. - mk1967 - 16.01.2009 Hallo Robert, vielleicht noch ergänzend in Sachen Antriebsgeräusche ein Tip, den ich mir vor einer Weile von einem M15A-erfahrenen WDR-Techniker habe geben lassen: Von Zeit zu Zeit wurden dort im Sender das Motorritzel und der entsprechende Teil der Schwungmasse, über den der Antriebsriemen läuft, von evtl. Gummiresten befreit und dann mit Alkohol gereinigt, anschließend der Riemen selber in eine verschließbare Dose mit viel Talkum-Pulver gelegt, dann schütteln, und der Riemen kommt reichlich voll mit Talkum wieder in die Maschine. Bei einer meiner beiden hat das tatsächlich was gebracht .Falls Du Bedarf an Schaltplänen der Karten hast, könnte ich was auf den Scanner legen, nur vor den Gesamtschaltplänen des Laufwerks (Riesentapete ) müßte ich kapitulieren...Michael - Forenheimer - 17.01.2009 Zitat:mk1967 posteteHallo Michael, danke für den Tip. Ich werde ihn bei der anstehenden Grundreinigung beherzigen. Woher bekommt man eigentlich Talkumpulver - evtl. aus der Apotheke? Zitat:Falls Du Bedarf an Schaltplänen der Karten hast, könnte ich was auf den Scanner legen, nur vor den Gesamtschaltplänen des Laufwerks (RiesentapeteVielen Dank für das Angebot. Vin einem einem netten Forenmitglied (s.O.) bekomme ich bereits umfangreiche Unterlagen. Sollte von den Schaltplänen etwas fehlen, komme ich aber unter Umständen auf Dein Angebot zurück. Kannst Du mir evtl. sagen, weshalb jemand auf beiden Wiedergabeverstärkern den 4,7nF Folienkondensator (unten in der Mitte) abgelötet haben könnte? Viele Grüße Robert - Araso - 17.01.2009 Moin. Talkumpuder gibt´s im KFZ Handel, der auch mit Reifen zu tun hat. Z.B. Matthies. Das wird auch für Schlauch-Reifen gebraucht. Oder frag mal bei einer (Änderungs-) Schneiderei. Die markieren damit Rocksäume. Auch gibt es das im Sexshop für die Latex-Klamotten. Diese Tips sind preismäßig von billig nach teurer gestaffelt. Apotheke dürfte am teuersten sein. Ich behandele mit der genannten Methode die Gummireifen meiner Corgi Toys Modellautos. Bei Antriebsriemen hab ich es auch schon öfters verwendet. Funktioniert gut, wenn´s um Pflege geht. Regenerieren kann man damit natürlich nicht. Viel Erfolg. - mk1967 - 18.01.2009 Zitat:Forenheimer posteteHallo Robert, ich gucke gerade in das Material, dabei macht sich allerdings leider Ernüchterung breit - denn ausgerechnet die Schaltpläne der Wiedergabeverstärker stecken offenbar in demjenigen der drei Ordner, an den ich bei den üblichen Auktionen noch nicht gekommen bin... :| von daher habe ich leider nur etwas rudimentäre Prinzipschaltbilder, und da werde ich nicht recht schlau draus... :undnun:Evtl. kann jemand anders aus dem Forum helfen? Ich hab gerade mal auf die BC-WV11 meiner Maschinen geguckt, da ist kein Kondensator abgelötet worden... Notfalls gibt's natürlich die einfache Lösung: Wat läuft, dat läuft - m.a.W., da Du schreibst, daß die Maschine aufnimmt und wiedergibt, wie sie soll, und da sie aus Rundfunk- und nicht aus Bastlerbeständen stammt, könnte man ja davon ausgehen, daß sich der Unbekannte beim Auslöten was gedacht hat...? :? Michael - PhonoMax - 18.01.2009 Nun, wenn's am M15-A-Ordner fehlt, der ist als komplette (wenn auch noch immer nicht mit Inhaltsverzeichnis versehener) PDF-Datei bei mir: 20 MB netto Er stammt vom Gerät 3162. Dieser Ordner enthält keine quadratmetergroßen Gesamtschaltungen, sondern überwiegend DinA4-Blätter der einzelnen Karten und diverse DinA3-Vorlagen, die von mir daher ohne Verluste überlappend in Teilen auf A4 zu scannen waren. Trotz der schon etwas gichtigen Papierqualität ist daher alles so lesbar wie im Original. Dieser File ist durch diverse Foren und Downloadbereiche gegangen und sollte daher eigentlich inzwischen weiter herumgekommen sein. Denkt man. Anscheinend ist dem aber nicht so; daher ... Hans-Joachim - mk1967 - 18.01.2009 Zitat:PhonoMax posteteLieber Hans-Joachim, das macht einen ja neugierig - ich habe gerade mal im Downloadbereich gesucht, finde dort bloß nix. Kannst Du mich schlau machen, wo die Datei zu finden ist?Danke ![]() Michael - Forenheimer - 18.01.2009 Zitat:Araso posteteHallo Araso und danke für die in mehrer Hinsicht interessante Auskunft. Falls ich jemals eine Ausrede brauchen sollte, warum ich im Sexshop war.... :-))) Viele Grüße Robert - Forenheimer - 18.01.2009 Zitat:mk1967 posteteHallo Michael, bei den Wiedergabevrstärkern mit den abgelöteten Kondensatoren handelt es sich um die Ersatz-Karten aus meiner Ersatzteil-Maschine. Ich brauche sie zum Glück nicht unbedingt, da ich voll funktionsfähige Karten habe, würde aber interessehalber gerne wissen, warum jemand das gemacht haben könnte und ob ich die Verstärkerkarten testhalber in diesem Zustand einbauen kann, ohne meine funktionfähige Maschine zu beschädigen. Möglicherweise muß ich irgenwann mal darauf zurückgreifen. Viele Grüße Robert - PhonoMax - 18.01.2009 Lieber Michael, micht wundert's ja auch, denn bei mir existiert noch alles, was ich seit dem Jahre des Heils 1987 in meine Rechner gekloppt habe. Bei anderen aber scheint bei Updates da mehr über die Klinge zu gehen. So deute ich die Zusammenhänge; ob zutreffend, steht dahin. Die Materialien liegen aber auf meinen Platten, denn sonst wüsste ich ja von den 19 MB netto nichts. Außerdem kann ich mich nur zu wohl des Scans jener 404 Seiten erinnern. Hans-Joachim - Forenheimer - 18.01.2009 Zitat:PhonoMax posteteLieber Hans-Joachim, Frank (Darklab) hat sich freundlicherweise bereits dazu bereiterklärt, mir die entsprechenden PDF's zu schicken. Ich habe, wie auch Michael (mk1967) , den Downloadbereich durchsucht und dort keinerlei M15A Unterlagen gefunden. Sofern keine urheberrechtlichen Bedenken dagegensprechen, sollte man sowas dort vielleicht mal für die interessierte Nachwelt hinterlegen. Da ich aus einer vergangenen Konversation mit Dir weiß, dass Du gut mit Unterlagen für historische Rundfunktechnik versorgt bist, darf ich Dich hoffentlich mit einer kurzen Frage belästigen: Liegt Dir evtl. ein Schaltplan des Tab/Telefunken H380a Pegeltongenerators vor? Viele Grüße Robert PS: Mit den Schaltungsunterlagen für das NTP 177-300 Peakmeter, hast Du neben mir noch mindestens 3 weiteren Personen "glücklich gemacht", denen ich diese Unterlagen weiterreichen und deren verzweifelte Suche damit beenden konnte. - Forenheimer - 12.02.2009 Kleiner Zwischenbericht: Leider habe ich von Hilpert-Tonstudiotechnik bis heute keine Auskunft zum meiner Frage zu dem im Service verwendeten Sinterlageröl bekommen. Dafür hat mein Schwager beim Schmiermittellieferanten seines Arbeitgebers für mich bezüglich des Klüber Isoflex PDP65 angefragt. Dieses Öl führt der Großhändler zwar leider nicht im Lieferprogramm - hat dafür aber folgendes äquivalent von Molyduval empfohlen: Molyduval Stribeck E 68 Molyduval Sinterlageröle: http://www.molyduval.org/data/de/cat/stribeck.htm Datenblatt Stribeck E 68: http://www.molyduval.org/data/de/tds/stribeck%20e%2068.pdf Preislich liegt das Öl deutlich unter dem des Klüber Goldwässerchens. Grob geschätzt würde es mich ca. 70,- Euro/Liter kosten. Die Mindestabnahmemenge liegt bei einem Liter. Wenn sich mindesten 9 weitere Interessenten finden, würde ich einen Liter bestellen und je 100ml für ca. 15-17 Euro inkl. Apothekerflasche und Versand weiterreichen . Bei Revox in Villingen kosten 20ml PDP65 derzeit 25,- Euro inkl. Versand! Viele Grüße Robert - mk1967 - 13.02.2009 Zitat:Forenheimer posteteHallo Robert, ich kenne mich mit Ölen gar nicht aus; aber sofern die in diesem Forum zahlreich vorhandenen Kenner das Öl für geeignet halten, wäre ich schon mal einer der 9 Interessenten ![]() Michael - Gyrator - 13.02.2009 Zitat:Forenheimer posteteIch hätte gleichfalls Interesse, wenn das Öl ein geeignetes ist. Thomas - Zelluloid - 13.02.2009 Die Viskositätsklasse ist offensichtlich ein ganz normales ISO MG 68. Was hat das Öl denn sonst och so für spezielle Eigenschaften, außer, daß es explizit für Sinterlager zugelassen ist. Sonst könnte man eine normales Filmprojektoröl für Ernemann-Machinen nehmen, oder halt ein Shell, ähh, wie hieß das doch gleich, RX Super 20 W20 oder so ähnlich. Da hatte ich mal ein 40 Liter Faß von, was mir aber leider durch einen Idioten abhanden gekommen ist. Interessant ist auch, daß im Ölnahmen der Name "Stribeck" auftaucht, von dem ich ja die Tage im aktuellen "Akai GX 635-Gleichlauf-Post" schon geschrieben habe........ Liebe Grüße MArtin - raaabe - 13.02.2009 Hallo Robert, auch ich würde gerne 100 ml Sinterlageröl abnehmen. Viele Grüße, Paul - Forenheimer - 13.02.2009 Zu der Frage ob das Öl geeignet ist: Ich selbst kenne mich mit Schmiermitteln nicht aus - aber der Lieferant hat das Molyduval Öl als Klüber PDP65 Ersatz angebotene und sollte als Fachmann schon wissen, was er seinem (guten Groß)Kunden anbietet. Eine billige Plörre ist es bei dem Preis jedenfalls nicht, wenn auch viel günstiger als das "original", wobei der günstigere Preis durchaus auch etwas mit dem Großabnehmer zu tun haben kann. In jedem Fall gibt es zu diesem Öl ein (zugegebenermaßen teilweise dürftiges) Datenblatt und die schriftliche Fixierung des Herstellers, dass es sich aussdrücklich um ein Sinterlageröl mit bestimmten beschriebenen Eigenschaften (z.B. mischbar mit Mineralöl etc.) handelt. Bei den hier desöfteren gegebenen Empfehlungen, z.B. gutes Nähmaschinenöl, Faller oder Robbe Modellbauöl etc., die teillweise vielleicht sogar tatsächlich als Sinterlageröl geeignet sind, liegen i.d.R. keinerlei Angaben zum tatsächlichen Hersteller und schon garkeine offiziellen Datenblätter mit den technischen Daten und Eignungen vor. Auch bei den Anbietern im Netz, die gerne das Wort Thorens, Dual oder Revox im Zusammenhang mit dem angebotenen Öl verwenden, geben nie Preis, welches Öl tatsächlich angeboten wird. Nichtsdestotrotz würde ich mich sehr freuen, wenn jemand mit mehr Hintergrundwissen ein paar Zeilen zur Eignung des Ersatzöls schreiben würde! Viele Grüße Robert Edit: Rechtschreibfehler berichtigt - Gyrator - 13.02.2009 Ich habe mir das Datenblatt und deren Anwendungs.- bzw. Eignungsliste angeschaut, ich denke das man mit dem Öl nicht schlecht bedient ist. Ich würde wenn Robert den Liter einkauft gerne 100ml abnehmen. Gruß Thomas - PeZett - 13.02.2009 Hallo, ein Blick auf das Kübler Produktportfolio gibt leider keine Hinweise auf das DPD65 (...gibt es entweder nicht mehr oder heist jetzt anders...) sodass sich ein Vergl. leider nicht anbietet. (Man hätte hier ohnehin nur schauen können, ob das Kübler-Öl auf der gleichen Basis ist... ...spezielle Additive werden ja i.d.R. nicht offen preisgegeben). Kurzum: ...ich melde mich auch für ein "Tässchen" (100 ml) des Öles an. (...bisher bin ich auch "Modellbahn-Öl-Öler"...) Gruss Peter - Forenheimer - 13.02.2009 Zitat:PeZett posteteHallo Peter, die Entsprechenden Infos einigen Klüber Ölen inkl. Klüber PSP65 (nicht DPD65 - Du hattest dich wohl verschrieben) findest Du (und natürlich auch alle Anderen) hier: http://www.klueber.com/Kontakt/Kontakt_Unterseiten/pdf-broschueren/GLEITLAGER-DE.PDF Es gibt auch ein dezidiertes PDPxx Datenblatt, welches ich aber nicht verlinken kann, da man sich zur Ansicht desselbigen bei Klüber registrieren muß. Viele Grüße Robert - Forenheimer - 13.02.2009 Folgende Forenmitglieder haben bisher ihr Interesse bekundet: mk1967 - Michael Gyrator - Thomas raaabe - Paul PeZett - Peter Ich mache an dieser Stelle erstmal keinen Unterschied zwischen verbindlichem und unverbindlichem Interesse, sondern sammele erstmal der Reihe nach alle Interessenten. Wenn ich jemanden übersehen sollte, möge er mich bitte darauf hinweisen :-) Viele Grüße Robert - PeZett - 13.02.2009 Hallo Robert, ...danke .... ...hatte ich auf der HP von Klüber gar nicht gefunden. (Und natürlich: Schreibfehler... PDP muss es heissen....) Lt. der Tabelle hat das Isoflex PDP68 eine Viskosität von 68 mm²/s bei 40 ° und basiert auf einem Ester-Grundöl... ...also genau wie beim Molyduval Striebeck E 68. Gruss Peter - mk1967 - 13.02.2009 Zitat:Forenheimer posteteHallo Robert, in meinem Fall verbindliches Interesse ![]() Michael - PhonoMax - 13.02.2009 An die interessierte Allgemeinheit: im Downloadbereich gibt es unter AEG (!, unter Telefunken stehen bislang nur nur Amateurgeräte verzeichnet) gewisse Neuigkeiten. Von der Vervollständigung der Lesezeichen habe ich abgesehen, weshalb man ohne Suchen nicht hinkommt; aber sei es drum: Das Gerät ist auch schon älter, und das Papier des Handbuchs war es auch. Hans-Joachim - SoundBoss - 13.02.2009 Hallo Robert, ich würde auch eine "Versandeinheit" von dem Öl nehmen. Viele Grüße vom Soundboss Friedhelm - double_ub - 13.02.2009 Hallo Robert, auch ich bekunde hiermit ein verbindliches Interesse an einer Einheit diese Sinterlageröls. Bin auch gerne bereit meinen Opullus in Vorkasse zu leisten damit die finanzielle Belastung für dich nicht zu groß wird. Viele Grüße Wolfgang - Forenheimer - 13.02.2009 UPDATE: Folgende Forenmitglieder haben bisher ihr Interesse bekundet: mk1967 - Michael (verbindlich) Gyrator - Thomas (verbindlich) raaabe - Paul (verbindlich) PeZett - Peter (verbindlich) Soundboss - Friedhelm (verbindlich) double_ub - Wolfgang (verbindlich) oldie54 - Peter (verbindlich) Sofern ein Fragezeichen hinter dem verbindlich steht, bin ich mir nicht sicher, ob ich die Aussage richtig werte. Viele Grüße Robert - Forenheimer - 13.02.2009 Zitat:PhonoMax posteteHallo Hans-Joachim, darüber wir sich die Interessierte Allgemeinheit sicher sehr freuen, wird sie es doch einfacher haben als bisher, an ein Handbuch zu kommen. :-) Viele Grüße nach München Robert - PeZett - 13.02.2009 Zitat:Forenheimer posteteJ A ! Gruss Peter - SoundBoss - 14.02.2009 Hallo Robert, Verbindlich! Gruß Friedhelm - Forenheimer - 14.02.2009 @PeZett und Soundboss Ist registriert und berichtigt. Gute Nacht Robert - oldie54 - 14.02.2009 Guten Morgen, damit das Öl bald dort fliessen kann wo es soll beteilige ich mich an dem Deal mit einer Einheit Sinterlageröl. Gruß Peter - raaabe - 14.02.2009 Zitat:Forenheimer posteteNa klar Robert, absolut verbindlich! - Forenheimer - 14.02.2009 Guten Morgen Allerseits! Ich habe die Liste aktualisiert - es sind noch 2 "Plätze" frei. :-) Viele Grüße Robert - kapi - 14.02.2009 Hallo Robert, ich bekunde hiermit mein verbindliches Interesse an einer Einheit des Sinterlageröls. Schöne Grüße Gabriel - Ferrum - 14.02.2009 Ich melde mal zwei Abnehmer für Sinterlageröl (unverbindlich). Ich werde vor einer verbindlichen Zusage meinen Vater konsutieren, da er Techniker für Maschinenbau ist und gewisse Erfahrungen mit Schmierstoffen hat. - Ferrum - 15.02.2009 Nach dem gerade geführten Telefonat mit meinem Vater sollte das Öl geeignet sein. Was aber noch wichtig wäre: Welcher Reinheitsklasse (nach ISO 4406) entspricht das Öl? Das wäre noch ein wichtiges Qualitätskriterium. - Forenheimer - 15.02.2009 Zitat:Ferrum posteteIch habe ein wenig recherchiert, und diesebezüglich weder zum Molyduval noch zum Klüber Öl etwas gefunden. Soweit ich das richtig verstehe, scheint die Reinheit allerdings eher eine Rolle bei Hydraulikölen (wegen der Dichtungen) oder in Verbindung mit konventionellen Lagern (Wälzlager etc.) zu spielen, bei denen ein mechanischer Kontakt eine Rolle spielt, da hier durch Reibung mechanische Beschädigungen auftreten können. Kann jemand Genaueres dazu sagen? Viele Grüße Robert - Forenheimer - 15.02.2009 UPDATE: Folgende Forenmitglieder haben bisher ihr Interesse bekundet: 1. Forenheimer - Robert (verbindlich) 2. mk1967 - Michael (verbindlich) 3. Gyrator - Thomas (verbindlich) 4. raaabe - Paul (verbindlich) 5. PeZett - Peter (verbindlich) 6. Soundboss - Friedhelm (verbindlich) 9. double_ub - Wolfgang (verbindlich) 8. oldie54 - Peter (verbindlich) 9. kapi - Gabriel (verbindlich) 10+11. Ferrum - ??? (2x unverbindlich) Inklusive mir haben wir jetzt 9 Abnehmer. Sollte Ferrum jetzt noch zusagen, muss ich mir was überlegen. Viele Grüße Robert - Ferrum - 15.02.2009 Der Reinheitsgrad spielt bei Sinterlagern eine größere Rolle als bei Hydraulikanlagen, da letztere über Filter verfügen und eventuelle Verunreinigungen beim Berieb herausgefiltert werden. Da Du aber in einem Sinterlager, in dem eine Achse läuft, natürlich auch Reibung erzeugst, wirken die Schmutzpartikel dann wie feines Schmirgelpapier. @ Forenheimer: Kannst mir die Kontaktadresse des Ölherstellers per PN schicken, dann kann ich (oder mein Vater als Fachmann) gezielt nachfragen? Gruß Ferrum |