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welches telefunken gerät habe ich? - Druckversion +- Tonbandforum (https://tonbandforum.de) +-- Forum: Tonbandgeräte (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=26) +--- Forum: Fragen (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=31) +--- Thema: welches telefunken gerät habe ich? (/showthread.php?tid=7301) Seiten:
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- jouse. - 28.01.2008 kann mir vll jemand von euch weiterhelfen? ![]() und zwar habe ich dieses tonbandgerät von dem längst verstorbenen freund meiner alten tanzpartnerin geschenkt bekommen ![]() ![]() (die aufkleber auf den tasten sind von mir )anfangs habe ich mich damit beschäftigt, jahrelang war es jedoch im keller... nun habe ich es demletzt wieder hochgeholt und habe es ausführlich gereinigt sowie ein "neues" band von BASF auf dem flohmarkt gekauft und probeaufnahmen gemacht...leider klingt die tonqualität relativ dump, und wenn man am equalizer die höhen verstärkt, entsteht nur das berühmte "zischen"... ich habe nun den tonkopf gereinigt und versucht ihn zu justieren...schon klang es ETWAS besser, jedoch noch weit entfernt von dem klang einer Kompakt-Kassette...Kann mir da noch jemand Tipps geben, wie ich dagegen vorgehen soll? ![]() und nun zu meiner eigentlichen frage: welches gerät von TELEFUNKEN habe ich? was kann das gerät? (--> stereo? geschwindigkeit? usw. ... im besten fall eine bedienungsanleitung? )außerdem riecht das gerät extrem unangenehm... und wenn man es einschaltet macht es so ein brummendes geräusch...(--> motor?)drehe ich die lautstärke höher als die hälfte, ertönt ebenfalls ein sehr lautes und tiefes brummen...danach muss ich es ausschalten und wieder lautmachen, dann geht es... ![]() wäre echt hilfreich wenn ihr mir einfach ein paar infos geben könntet, falls ihr es kennt ![]() danke schonmal im voraus
- PeZett - 28.01.2008 Hallo, dem selbstgemachten Aufkleber nach wäre es eine Berolina - das Gerät hat es bei TFK tatsächl. gegeben, hatte aber meines Wissens nach Schiebepotis. Das wohl sehr ähnliche 201TS kommt indes Deinem abgebildeten Gerät sehr nahe. Wenn es keinen Geschwindigkeitsumschalter hat, dann könnte es ein solches 201TS sein. das war ein 4-Spur-Mono-Gerät mit 9,5 cm/s Bandgeschw., wenn ich nicht irre. Das Motorbrummen ist für ältere Ein-Motorer typisch - die brummen fast alle. Das von Dir geschilderte tiefe Brummen, das sich auch mit steigender Lautstärke verstärkt, ist wohl ein auf Konaktschwierig- keiten beruhendes Netz- bzw. Masse-Brummen (irgendwo fehlt die Masse...). Das wird man nur durch Kontaktpflege wegbekommen. Ist halt nicht mehr die Jüngste, die Lady... ![]() Gruss - timo - 28.01.2008 Zitat:jouse. posteteDarf ich mal gemein sein? Das erste, was ich austauschen würde, wäre das Tonbandgerät. ;-) Also (um Deiner folgenden Frage gleich vorwegzukommen): Bei dem Gerät handelt es sich um ein Telefunken Berolina, einen Abkömmling der 200er-Baureihe (und zwar die schönere Ausführung - bei der hässlichen ist die Blende hinter den Bedienelementen rot). Soweit ich mich erinnere: Geschwindigkeit 9,5 cm/s (keine Umschaltung möglich), Viertelspur-Mono (eventuell ist Stereo über einen externen Verstärker möglich, ich glaube aber eher nicht). Der muffige Geruch ist bei diesen Geräten meiner Erfahrung nach normal, ebenso der dumpfe Klang, Knacken und Rauschen bei Reglerbetätigung und laute Mechanikgeräusche. Letzte lassen sich eventuell durch einen Tausch der Riemen und eine gründliche Reinigung abstellen, aber ob sich das lohnt...? Den Klang eines einigermaßen guten Kassettendecks darfst Du von diesen Dingern nicht erwarten. Es ist wirklich absolutes "Low End". - jouse. - 28.01.2008 Zitat:PeZett posteteaaah, danke sehr!! ![]() ja, auch unter dem aufkleber steht auf rotem hintergrund berolina... ![]() und es weiß niemand ob es stereo ist? ich kann zwischen spur 1, 2 und beide zusammen schalten...dürfte stereo sein, aber ich kann nach meinen versuchen nicht stereo aufzeichnen, sondern immer nur eine spur getrennt...wie soll man dann parallel aufzeichnen?
- jouse. - 28.01.2008 Zitat:timo posteteachso ja daran habe ich auch schon gedacht, einfach ein anderes zu kaufen...allerdings ist es mir momentan nicht so arg wichtig, weil mein zimmer momentan mal wieder vollgestopft ist von elektro-geräten, sowie der keller auch und meine eltern wärn sicherlich auch nicht begeistert davon... aber irgendwann mit sicherheit ![]() wie ist eurer meinung nach der mögliche klang von tonbandgeräten allgemein? kann man technisch gesehen an den von kompakt-kassetten rankommen bzw. toppen? weil ich habe mir letztes jahr ein tapedeck gekauft, und durch manuelle bias-einstellung sowie dolby c merkt man dem original gegenüber keinen unterschied! ich war echt begeistert...
- PeZett - 28.01.2008 @jouse, ...ich denke wirkl., dass es nur Mono ist - googel doch einfach mal nach Telefunken Berolina oder 201TS. Es würde mich nicht wundern, wenn Du sogar mit ein bischen Suche eine BDA zum Downloaden findest. Gruss - PeZett - 28.01.2008 @jouse, ...Du bist hier im Bandgeräte-Forum - glaubst Du im Ernst, hier würde irgend jemand über die "heiligen Kühe" schlecht reden, und ein Kassettendeck über ein TB stellen? NIIIIEEEMALS! ![]() Spass bei Seite... ...lies Dir doch bei Gelegenheit mal das hier durch: http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic.php?threadid=6783 Auch wenn zwischendurch hitzig diskutiert wurde, gibt es doch eine Quintessenz, die Dir vielleicht weiterhilft. Herzl. Grüsse - jouse. - 28.01.2008 Zitat:PeZett posteteokay...alles klar danke!!!
- PeZett - 28.01.2008 @jouse. ...das mit den heilig. Kühen bitte nicht Ernst nehmen. Hier im Forum ist sich jeder bewusst, was ein gutes Tapedeck kann und macht auch keinen Hehl daraus. (Aber ein gutes TB kann eben manches noch ein bischen besser. )Viel Spass noch beim "Schmökern" im Forum. Gruss - jouse. - 28.01.2008 Zitat:PeZett postetehehe okay...danke sehr!
- jouse. - 28.01.2008 eine allgemeine frage habe ich noch ![]() und zwar: wie führt ihr das bandanfang/-ende in die spule ein? ich ziehe es immer durch diesen offenen spalt und drehe die spule 1-2 mal...allerdings steht so das bandanfang/-ende etwas ab...was nicht so schön aussieht ![]() wie macht ihr das? was ist möglich?
- timo - 28.01.2008 Zitat:jouse. posteteLäuft ja auch nicht weg, aber wenn Du es ernst meinst mit den Tonbandgeräten, dann ist das schon eine gute Idee. Es gibt schon in bezahlbaren Preisregionen Modelle, mit denen man lange glücklich und zufrieden sein kann. Zitat:wie ist eurer meinung nach der mögliche klang von tonbandgeräten allgemein? kann man technisch gesehen an den von kompakt-kassetten rankommen bzw. toppen?Das ist schwer zu vergleichen. Beim Kassettendeck hängt die Qualität stark vom Bandmaterial ab, beim Tonbandgerät eher von der Geschwindigkeit und der Spurlage. Die Qualität von Halbspur-Tonband mit 38 cm/s dürfte unter normalen Umständen von keinem Kassettendeck zu erreichen sein. Den ehemaligen Tonband-Heimstandard (Viertelspur mit 9,5 cm/s) sehe ich dagegen qualitativ eher unterhalb eines guten Kassettendecks mit hochwertigem Band. - niels - 28.01.2008 Je nach Geduld, Laune und Spule nutze ich den Einfädelschlitz, sorge aber dafür, dass keine "Fahne" heraushängt. Es gibt sogar Spulen, die nur einen Einfädelschlitz besitzen. Es gibt jedoch auch Hardliner, die jeden Möglichen Knick im Band vermeiden wollen; die fädeln grundsätzlich glatt auf den Kern. Ist ein wenig Fummelarbeit, aber ist auch zu erlernen. Bei Wiedergabe, ist es ein Brummen aus dem Lautsprecher, wie ich es hier beklage? http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic.php?threadid=4332 Die dumpfe Wiedergabe kenne ich auch... niels - jouse. - 28.01.2008 erstmal danke nochmal für eure meinungen & tipps ![]() Zitat:niels postetejaaa!! genauso ist es auch bei mir auch über den verstärker hört man es...
- The_Wayne - 28.01.2008 Zitat:timo posteteUnd vom Gehäuse bzw. der Mechanik der Kassette. Denn die beiden Punkte sind der größte Nachteil des CompactCassetten-Systems. Beim Tonbandgerät hat man diese Einflüsse nicht. Also ich muß sagen, daß keines der Kassettendecks die ich besitze an die Reproduzierfähigkeit meiner "besseren" Bandmaschinen heranreicht. Bei 19cm/s und Halbspur schon garnicht. Bei Viertelspur spricht das Fehlen des Durchbrummens der Gegenspur für die Kassette - hier ist es wegen der geringen Bandgeschwindigkeit nicht hörbar. Wie gesagt, ich kann's nur von meinen Kassettendecks behaupten und da gibt's noch viel bessere als die, die ich hab. - jouse. - 28.01.2008 Zitat:The_Wayne posteteachso danke!noch etwas ist mir aufgefallen: auf channel 1 habe ich eine schlechtere qualität als auf channel 2...woran kann das liegen? ist das normal bei diesen geräten?
- PeZett - 29.01.2008 Zitat:jouse. posteteAbsolut NEIN - die Qualität sollte auf beiden Spuren gleich (gut/schlecht) sein. ![]() Zur Sache: da steht der Tonkopf noch nicht richtig zum Band oder die Bandführung ist nicht OK (...irgendein Führungsstift verbogen oder so etwas in der Art...) @timo wenn Du glaubst, die rote Berolina sei hässlich. Na, da kann ich "drüber" - ich habe ein Modell "Hannover" in Forstmeister`s Grün - it´s a really Punk-Machine...:crazy: Gruss & gute Nacht (es wird Zeit!) - jouse. - 29.01.2008 achso also müsste ich das dann mal kontrollieren...auch wenn mir noch nix krummes/schiefes aufgefallen ist hehedanke nochmal!
- cassettenfreund - 29.01.2008 Es könnte auch sein, dass die BIAS-Einstellung für beide Spuren verschieden ist. Liebe Grüße, Mario - jouse. - 29.01.2008 stimmt, allerdings kann ich diese nicht manuell einstellen...
- niels - 29.01.2008 Normal ist nichts. Alles ist möglich. Vieles sollte jedoch anders sein. Da das vorliegende Modell ein Monogerät ist, wenn ich das bisher Geschriebene richtig verfolgt habe, vermute ich, dass die internen Einstellungen für die beiden Spuren nicht getrennt einzustellen sind. Zumal dieses Gerät einer Zeit entspringt, da die Einstellungen auf Spannungsvorgaben gemacht wurden und nicht direkt auf ein Band. Abweichungen von Gerät zu Gerät, von Tonkopf zu Tonkopf werden so nicht erfasst. Folgendes ist möglich, denkbar, wahrscheinlich: Der Tonkopf ist nicht gleichmäßig sauber. Der Kopf ist ungleichmäßig eingeschliffen, daher gibt es Differenzen. Das Andruckkissen ist nicht mehr das Beste (ich selbst halte diese Konstruktion ohnedies für eine Notlösung). niels - jouse. - 29.01.2008 Aha Das ist ja interessant.Danke! Ich habe den Tonkopf jetzt schon mehrmals gereinigt, allerdings brachte das keine besonderen Ergebnisse. Es kann jedoch sein, dass es an meine ehemalige Justierung liegt: Ich hatte in einem STEREO oder AUDIO Magazin gelesen, dass man mal kontrolieren könnte ob das Band gerade am Tonkopf vorbeiläuft, und falls nicht könnte man dies ganz leicht korrigieren...Nun, das habe ich dann auch versucht, und habe dadurch deutlich mehr Höhen gewonnen, zumindest auf Channel II... Also liegt es vielleicht auch an meiner fehlerhaften Justierung damals... - rollo1 - 29.01.2008 Hallo, dieses Telefunken Gerät trägt eine grosse Schuld daran dass ich mir nie neu ein TB gekauft habe ;-) Mein Vater hat ein solches magnetophon Ende der 60er gekauft......er hat es geliebt und der Klang war für ihn nebensächlich....Hauptsache er konnte selbst aufnehmen und hin und her fummeln wie er wollte :-) Hier der Prospekt: http://telefunken.pytalhost.eu/1967-1/telefunken45.jpg mfg Rollo - TK 240 - 29.01.2008 Na, hier scheint es ja richtig beinharte Telefunken-Heimtonbandgeräte"fans" zu geben....klar sind die 200er- Modelle nicht gerade die Bringer, aber, sind wir mal ehrlich: Waren denn die vergleichbaren Philipse, Grundigs, Uhers aus dieser Zeit und Preisklasse denn wirklich sooo viel besser ? Nee, die waren genauso gurkig. Wenn man sich jedoch die Zeit und Muße nimmt und sich einem solchen Gerät mit etwas Sachverstand und vor allem Hingabe widmet, bekommt man ein durchaus wieder gut funktionierendes und vor allem "kultiges" Tonbandgerät, das wieder sehr viel Spass machen kann. Und das auch noch zum Nulltarif. Man muss nur wollen, es ist keine Höllenmaschine, sondern ein absolut klar aufgebautes Stück Technik. Ich würde die kleine Telefunken wieder herrichten. Sie hat den Tod auf dem Wertstoffhof (noch) nicht verdient. Übrigens: meiner Einstellung zu den "billigen" TB´s habe ich es zu verdanken, dass die 100er-Marke wohl demnächst geknackt werden wird..... ;-) Gruss Thomas - jouse. - 29.01.2008 hehealso ich habe mir nochmal eine gründliche reinigung der ganzen tonköpfe und sonstigen teilen die mit dem band in berührung kommen vorgenommen...insbesondere diese schwarze trommel die sich dreht...und siehe da: es kam SEHR VIEL schmutz auf dem wattestäbchen raus...ich brauchte sehr viele...auch habe ich das band gereinigt in einem spulvorgang und noch einen aufnahmeversuch gemacht: die qualität hat sich sehr gesteigert!!! es sind eindeutig mehr höhen da!!! ![]()
- cassettenfreund - 30.01.2008 Wenn ich es richtig auf dem Bild sehe, befindet sich auf dem Bandgerät ein Telefunken-Band. Ich selber habe auch eines davon, und dieses Band zeichnet bei mir auch weniger Höhen auf. Mit anderen Bändern von BASF, AGFA, Maxell, Philips, EMI, RMG, Zonal etc. wirst du noch bessere Ergebnisse bekommen. Liebe Grüße, Mario - TK 240 - 30.01.2008 Na also, es wird doch ! Noch ein bisschen weiter putzen und die kleine TFK toppt sogar noch eine Revox..... ;-) Aber achte mal darauf, ob deine Putzaktionen nicht durch ein "schmierendes" Band wieder zunichte gemacht werden. Das erkennst du, wenn nach kurzer Laufzeit schon wieder braune Mampe auf dem Tonkopf und den Bandführungsteilen zu sehen ist (evtl. mit Wattestäbchen nochmals nachprüfen). Wenn ja: Band entsorgen, Spule aufheben ! Es sind die Original-Spulen deines Gerätes. Es lebe die Viertelspur-mono-Gurke ! Gruss Thomas - jouse. - 30.01.2008 @ cassettenfreund: ja, allerdings ist das bild etwas älter...inzwischen habe ich mir ein BASF Band auf dem Flohmarkt für 2 € gekauft und ja, die qualität ist deutlich besser!! ![]() @ grundig tk 240: naja ich bezweifle es![]() was meinst du mit schmierendes band? dreckiges band? ich habe es gestern beim durchspulen mal mit einem wattestäbchen gereinigt...kam einbisschen was, und auch die spulen sind gereinigt...
- TK 240 - 30.01.2008 Ja, ich meine dreckiges Band. Damit kann man sich ganz prima die gerade erst gewienerten Teile wieder zusauen. Auch dein 2-Euro-BASF-Flohmarkt-Band bietet keinerlei Garantie gegen diesen unsäglichen "Flugrost". Gerade bei gebrauchten, unbekannten Bändern sollte man sich vor einer evtl. Neuaufnahme erst vom guten Zustand derselben überzeugen. Schlechte Tonqualität wird immer gerne auf das Gerät geschoben, meistens sind Schmutz und versiffte Bänder die Übeltäter. Gruss Thomas - jouse. - 30.01.2008 naütrlich bietet mein 2-euro BASF Band keine Garantie gegen Verschmutzung ist ja auch gebraucht und schon warscheinlich sehr alt...aber immerhin eine besserung zum telefunken-band![]() gibt es denn noch eine weitere möglichkeit bänder an sich zu reinigen? außer so wie ich es jetzt gemacht habe? leider besteht das problem mit channel 2 (-->bessere qualität) und channel 1 (--> weniger gute qualität) immer noch ...
- cassettenfreund - 30.01.2008 Ich lasse die Bänder immer bei schnellem Vorlauf durch ein Tuch laufen. Nach 2-3 Durchläufen dürfte das Band restlos sauber sein. BASF-Bänder sind schon gute Bänder. Auch wenn manche Abrieb zeigen. Spätestens nach einer intensiven Reinigung laufen BASF-Bänder wieder perfekt. Wegen den unterschiedlich klingenden Spuren: Es muss alles peinlichst genau justiert sein, bei deinem Problem könnte es sein, dass der Kopf zu hoch steht oder nach hinten neigt. Es kann auch sein, dass der Einschliff nicht gleichmäßig ist, dann kann man leider nicht mehr viel machen. Liebe Grüße, Mario - jouse. - 30.01.2008 so, habe jetzt das band noch in 2 durchläufen außen und innen gereinigt...ebenso noch 2 mal die ganzen tonköpfe und sonstige teile...und es kam immer wieder was raus ![]() was die unterschiedlichen spuren angeht...dann wird wohl der Einschliff nicht gleichmäßig sein, wie ihr vermutet...weil ich hab gestern nochmal genau nachgeshaut: der tonkopf sitzt eigentlich genau gerade...und in der position jetzt nimmt er auf channel 2 ganz gut, im vergleich zu davor, auf ![]() ich habe dieses BASF - Band gekauft:
- cassettenfreund - 30.01.2008 Weißt du, aus welchem Jahr dieses Band ist? Es wird nämlich vermutet, dass gerade dieses DP-Band in den 80er Jahren aufgrund eines Produktionsfehlers Abrieb verursacht. Wenn du Neuaufnahmen machen willst, empfiehlt sich sowieso neues Band. Schau mal hier: http://www.darklab-magnetics.de Interessant wären das RMG LPR35 sowie das Zonal 840, wenn du Doppelspielband haben möchtest, dann das RMG PM975 und das Zonal 848. Liebe Grüße, Mario - Olli83 - 30.01.2008 Herzlichen Glückwunsch jouse, genau dies sind die Bänder, die am Besten zu meinem Philips N4506 passen. Auch das Bandabrieb-Problem hält sich bei diesem Fabrikat in Grenzen. Gruß Olli - The_Wayne - 30.01.2008 Ein BASF DP26. Nicht ganz unproblematisch. Die alten BASF Bänder solcher Typen neigen immer gern zum Schmieren. Und wenn ein Band schmiert, da bedeutet dies nicht unbedingt ein dreckiges Band, sondern ein Band das sich auflöst. Mit jedem Abspielvorgang wird ein Teil der Beschichtung abgetragen. Diese sammelt sich dann an allen Stellen im Gerät, die mit dem Band in Berührung kommen. Natürlich trägst du auch die Beschichtung ab, wenn du es reinigst. Dieses Problem entsteht durch die Alterung des Bandes meist in Verbindung mit falscher Lagerung. Und viele Typen sind als "Schmierchargen" bekannt. Es gibt hier eine inoffizielle Bändertauglichkeitsliste, hier zu sehen auf Hermans Seite: http://www.akai-rock-n-roll-oldies.de/baender.htm (Die Tonbandweltseite gibt's ja leider nicht mehr, da wäre sie auch gewesen) - timo - 30.01.2008 Zitat:Olli83 posteteWarum das? Ab Werk dürfte die 4506 auf die LP- und DP-Bänder von Philips eingemessen sein (die ja wirklich ein eigenständiges Produkt waren und kein adaptiertes BASF-Band). - maddin2 - 30.01.2008 Zitat:jouse. postetePrinzipiell ist das breite Spulentonband mit seinen breiteren Spuren und wahlweise höheren Geschwindigkeiten der Cassette überlegen. Aber ein sehr einfaches Tonbandgerät mit langsamer Geschwindigkeit wird von einem halbwegs guten Tapedeck mit halbwegs gutem Bandmaterial in die Tasche gesteckt. Doch selbst ein Nakamichi Dragon oder Revox B 215 wird an seine Grenzen kommen, wenn man eine gute Maschine mit 19cm in Halbspur damit vergleicht (und das Bandgerät kann ja je nach Bauart noch ein bis zwei Gänge höherschalten.... ) In Deinen Fall wirst Du Dich letztlich nicht mit einem guten Tapedeck messen können, weil Dein Gerät nur in Mono aufnehmen kann und Du leider auch keinen "zweiten Gang" zur Verfügung hast. Das DP 26 bzw. generell Doppelspielband halte ich persönlich für das ideale Bandmaterial für Dein Gerät. Als absolut unzeitgemäßes Spaßgerät kann es sicher für viel Freude sorgen. Und das ist doch die Hauptsache. Gruß Martin - jouse. - 30.01.2008 also, erstmal vielen vielen dank für eure tipps und die weitergabe eures wissens! ![]() wie maddin2 schon vermutet, glaube ich auch, dass dieses gerät "ideal" für mein gerät ist...es ist das 1. band überhaupt, dass ich mir gekauft habe und ich war mir nicht mal sicher, ob es das richtige war und passen würde...ich habe es zufällig auf dem flohmarkt gesehen, und hatte nachgefragt...dann habe ich mir das ausgesucht, was noch am besten vom zustand her aussah... und natürlich war es nicht unbespielt...ich musste erst alle 4 spuren überspielen, einfach für das gefühl, dass es ein "neues" band ist und ich nun frei aufnehmen kann...allerdings war das, was vorher darauf war in doppelter geschwindigkeit aufgenommen, so dass ich einfach das ganze auf dem pc aufgenommen habe und dann am wave editor die geschwindigkeit verdoppelt habe...sodass ich die songs erkennen konnte ![]() ![]() @ cassettenfreund: rein vom inhalt her, waren es 80er songs..."99 luftballons", "self control", "life is life", usw. ... ![]() lustig war, dass auch auf dem alten band wo ich hatte als erstes "life is life" drauf war genau am anfang auf beiden bändern ![]() ein brandneues band zu kaufen, habe ich mir auch schon überlegt, allerdings bezweifle ich ob es sich wirklich lohnt mit meinem gerät ich bin ehrlich gesagt schon erstaunt, was ich bisjetzt rausgeholt habe an klang...mit equalizer beim abpsielen klingt es ca. so wie eine typische, mittelwertige kassette aus den 80ern![]() aber das stört mich nicht, denn momentan habe ich nicht die absicht, langfristig oder professionell etwas auf tonband aufzunehmen, denn dazu nutze ich entweder minidscs (momentan jedoch mal wieder nicht) oder eben tapes... nur zieht mich diese technik schon seit langem an, und jetzt so richtig...ich will sie erstmal erkunden, mich so richtig eingewöhnen, ehe ich mich für den nächsten schritt entscheide... ist bei mir oft so: meine phasen für bestimmte medien kommen und gehen, ich interessiere mich für alle arten von medien, auch solche, die sich nie durchgesetzt haben und versuche da ranzukommen...momentan z.B. habe ich meine kassettenphase, wegen den ganzen erinnerungen an meine kindheit ![]() was jedoch seit der 3. klasse und bisjetzt konstant da war, war vinyl...
- TK 240 - 30.01.2008 Hallo jouse, deinen Postings nach vermute ich, dass du noch der etwas jüngeren Generation der unter 25-jährigen angehörst. Sollte das so sein, bin zumindest ich sehr erfreut, dass es noch "Nachwuchs" für´s Tonbandhobby gibt, eigentlich ist das so eine Domäne der "alten Säcke", zu denen ich mich mit meinen 42 Lebensjahren auch schon zähle. Ich weiss daher auch nicht, welche Art von Musik du gerne hörst. Sollten auch die alten Sachen aus den 60ern und 70ern dabeisein, fände ich es absolut stilecht, mal ein Band komplett mit Musik dieser Art zu bespielen. Wenn du dir das nachher anhörst, möglicherweise sogar einem Freundeskreis bei einer Fete o.ä. vorspielst, ist dein Telefunken die erste Wahl. Klangqualität ist da m.E. zweitrangig, Hauptsache, es macht Spass und "fetzt" ! Neuzeitliche House- Dance- Trance und sonstige Musik gehört da nicht drauf, da gibt es andere, bessere Wiedergabemedien. Wenn ich The Who, die alten Stones-Sachen und ähnliches hören will, lege ich keine CD, sondern eine 18er Spule auf und freue mich... Noch was: Neues Bandmateriel explizit für die alte Telefunken-Dame zu kaufen, wäre Perlen vor sie Säue geworfen. Wozu soll das gut sein ? Auf Flohmärkten ab und an mal ein paar Bänder für lau reicht vollkommen aus. Und: möhlicherweise sind ja interessante und erhaltenswerte Aufnahmen darauf. Mich reizen alte Bänder mit unbekanntem Inhalt wesentlich mehr als Neumaterial. Mit der Zeit bekommst du einen Blick für gutes und weniger gutes Bandmaterial, auch hier im Forum ist vieles nachzulesen, es sind wertvolle Informationen dabei ! Viel Spass weiterhin, wer weiss, vielleicht kommt ja eines Tages noch ein anderes, möglicherweise viel besseres Tonbandgerät dazu...hier im Forum findest du die entsprechenden Anregungen und Tipps. Gruss Thomas - timo - 30.01.2008 Zitat:jouse. posteteDie entscheidende Information fehlt: Das großartige Italo-Original von Raff oder die schnarchige Version von Laura Branigan? :-) - jouse. - 30.01.2008 @ grundig tk 240: ja, ich bin noch 19 ![]() und ich liebe es auch alte music von alten medien zu hören...überhaupt höre ich kaum neue music, sondern ich lebe music-technisch und auch modetechnisch ( ) in den 80ern...und habe was gegen die ganzen digitalen medien, da ich eher schlechte erfahrungen mit ihnen gemacht habe...überhaupt, ist das bild von den jugendlichen momentan was platten und so angeht, eher neutral bis positiv eingestellt: viele aus meinem freundeskreis haben sich inzwischen plattenspieler angelegt kassetten finden sie cool...das ist doch schon mal was! im vergleich zu den anderen mp3-digitotalo-super-komprimier-schrott-dateien... (hoffe ihr wisst, wie es gemeint ist)@ timo: es war glaube ich die cover-version von laura branigan ![]()
- PeZett - 30.01.2008 ...sollte da eine Generation zukünftiger Tefifon-Fans heranreifen?:banana: edit: - zurück zum Thema: mit der Wachsstift-Methode kannst Du überschlägig ermitteln, ob der Tonkopf senkrecht zum Band steht oder leicht gekippt ist. Das funktioniert in erster Näherung ganz gut. Vielleicht kommst Du so der Ursache für die Spurabweichung näher (...es muss aber nicht unbedingt am Kopf liegen...) Gruss - jouse. - 31.01.2008 hehewie funktioniert denn die Wachsstift-Methode? ![]() wie schaltet denn der Tonkopf überhaupt zwischen den Spuren? Wie geht das da vor sich?
- Frank - 31.01.2008 ´ Was habe ich für eine Telefunken? M15A, der gleiche Name, aber eine ganz andere Philosophie. Wie hat Telefunken es nur geschafft, so gar nichts von der Studiosparte in den Heimbereich zu übertragen? Was haben die dem Privatmann geboten? Bestenfalls Mittelklasse! Und St. Uder konnte das Segment kampflos übernehmen. Und was die durchgehende Kleinschreibung angeht: helft den armen vögeln. Großschreibung der Hauptworte macht doch Sinn. - cassettenfreund - 31.01.2008 Zitat:jouse. posteteKomisch, ich als 17-jähriger sehe es eher umgekehrt. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis bin ich der einzige, der sich mit Platten beschäftigt, der Rest ist voll digitalisiert. Mit dem Vergleich Kassette und MP3 wäre ich sehr vorsichtig, es könnte nämlich in einen Glaubenskrieg ausarten. Rein technisch betrachtet leistet eine vernünftig komprimierte MP3-Datei (ab 192 kbit/s) mehr als eine Bandaufnahme. Wenn du in den 80ern hängen geblieben bist, solltest du dich doch schon für digitale Medien interessieren, traten die nicht in den 80er Jahren ihren Siegeszug an? Ich finde, es gibt auch neue Musik, die hörenswert ist. Die aktuelle LP von Herbert Grönemeyer (12) ist gut, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Sorry, war etwas off-topic, musste aber sein. Von der Wachsstiftmethode habe ich noch nie gehört, kann dir da also nicht weiterhelfen. @Frank: Irgendwie hat sich die permanente Kleinschreibung bei den Jugendlichen durchgesetzt, im Chat und auch in Foren. Liebe Grüße, Mario - PeZett - 31.01.2008 Zitat:jouse. posteteZu Frage Teil 1: man "bemalt" die "Arbeitsfläche" des Tonkopfes gleich- mässig mit einem weichen Wachsmalstift (kontrastreiche Farbe wählen). Dann lässt man ein paar Meter alten Bandes (...wird danach weggeworfen) durchlaufen (im Play-Modus...). Danach schaut man sich das Schliffbild unter einer Lupe genau an. Hat das Band die Stiftfarbe gleichmässig abgerieben, d.h. es ist eine rechteckige Fläche entstanden, steht der Kopf in erster Näherung senkrecht. Verjüngt sich die Fläche jedoch von unten nach oben, ist der Kopf (mit der Oberkante) nach hinten gekippt. Verjüngt sich d. Fläche von oben nach unten, ist die Kopfkante nach vorne gekippt. Nicht vergessen: Wachsreste rückstandsfrei entfernen, bevor Du wieder ein Band abspielen willst! Eine Seitenneigung des Kopfes bekommst Du damit natürl. nicht detektiert - das machst Du am besten durch opt. Kontrolle mit transparentem Vorlaufband. Dieses muss parallel zu Ober-/Unterkante bzw. den Spuren laufen. Und natürlich muss das Band auch genau über den Spuren liegen und nicht eine halbe Bandbreite darüber/darunter. EDIT: Genauere Einstellungen bekommt man dann mit Messungen hin. Zu Frage Teil 2: die Spurumschaltung macht doch der Schalter - der schaltet auf die jeweils genutzte Kopfspule. Dieser Umschalter korrodiert übrigens bei den kleinen Telefunkens ganz gerne - eine intensive Kontaktpflege lohnt hier also. Gruss - jouse. - 31.01.2008 @ cassettenfreund: Es kann sein, dass es bei dir so ist. Ist ja auch bei den meisten so. Aber bei mir hören halt inzwischen viele Platten. ![]() Und ja, eine gute mp3 mag zwar teschnisch besser/exakter klingen als musik vom band, allerdings erreicht eine mp3 nie die Tiefe und das Feeling, dass dir analoge Musik gibt...und klingt meiner Meinung nach künstlich... Sicher kann man sich darüber streiten, aber das ist mein Epfinden...@ PeZett: Danke! Werde es bei Gelegenheit mal ausprobieren... ![]() Hehe Mir ist klar, dass das der Schalter macht...Allerdings wollte ich wissen wie genau Also wie das erreicht wird im "Inneren"...
- timo - 31.01.2008 Zitat:cassettenfreund posteteNach meinem Empfinden hat die CD, wenn überhaupt, erst ganz am Ende der 80er das Vinyl als Standardmedium abgelöst. Ich habe meinen ersten CD-Player (einen ganz einfachen Sony ohne Fernbedienung) Weihnachten 1987 bekommen und war in meinem Freundeskreis noch mindestens ein Jahr lang der einzige, der einen hatte. So gesehen sind analoge Tonträger also für 80er-Jahre-Musik also schon stilechter. - jouse. - 31.01.2008 So ist es, gerade in den 80ern kam ja die Walkman-Revolution...Also Tapes und Platten waren da am meisten angesagt... CD war da noch luxus, kam erst in den 90ern so richtig in die Häuser...![]() Ich erinnere mich noch wie wir unseren ersten CD-Player 1992 bekamen
- The_Wayne - 31.01.2008 Stilechter sind analoge Medien mit Sicherheit noch in den 80ern. Die CD wurde anfangs auch nur als eine moderne Form der Schallplatte betrachtet. Das das ein komplett anderes System ist, war vielen nicht so richtig klar. Trotzdem wurden meiner Meinungen in den 80ern die Meisten Innovationen für digitales Heimaudio geschaffen. 1987 wurde es dann durch DAT auch möglich digital Aufzunehmen und es war möglich seine CDs verlustfrei zu kopieren. Ich selbst mag keine Abspielgeräte, wo ich kein physikalisch vorhandenes Medium mehr habe, egal ob analog oder digital. Deshalb mag ich keine mp3 Player. Wenn ich was aufnehme greif ich eigentlich immer auf digitale Systeme zurück, das Endmedium ist aber meistens analog. |