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PHILIPS N4520 / N4522 LOGIKFEHLER ??? - Druckversion +- Tonbandforum (https://tonbandforum.de) +-- Forum: Tonbandgeräte (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=26) +--- Forum: Hilfe & Tipps rund um das Tonbandgerät (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=29) +--- Thema: PHILIPS N4520 / N4522 LOGIKFEHLER ??? (/showthread.php?tid=6333) Seiten:
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- hanns-d.pizonka - 30.05.2007 Hallo Liebhaber der "GROSSEN" Philips-Maschinen N4520 und N4522 Über das Forum erreicht mich von „Willy“ eine Mail, die ich der Einfachheit halber als Auszug hier einstelle: .......Gerade eben habe ich mir eine 4520 abgeholt. Leider hat sie einige Fehler. Deshalb würde ich eine Serviceanleitung für den Fachmann meines Vertrauens brauchen. Besagter Kollege hat soetwas nicht, weil aus dem Osten. Den offensichtlichsten Fehler kann ich ja mal beschreiben: Bei der Wiedergabe stoppt die Aufwickelspule manchmal (selten) kurz, das Band läuft weiter ins Leere und dann plötzlich fängt die Spule wieder an zu drehen und wickelt das Band auf. Ähnliches soll wohl auch beim schnellen Vorspulen passieren, ich habe es aber noch nicht gesehen und getestet....... Fehler bei logikgesteuerten Bandmaschinen sind immer problematisch bis fatal. Fatal deswegen, weil solche Fehler unvorhersehbar auftraten und vom Bandsalat bis zum völligen Ausfall alle Ergebnisse produzieren können. Das Servicemanual für die N4520 gibt es nach wie vor in Berlin bei SCHALTUNGSDIENST.DE Ansonsten glt natürlich das notwendige Betätigen der Tastatur Deines PCs mit den Fingern und damit das Aufrufen der Suchfunktion als erster Weg zu einer möglichen Lösung und Beseitigung der Probleme. Unser allseits wegen seiner Sachkundigkeit und Kompetenz bewundertes Forenmitglied Semih (gerade in Sachen Philips-Tonbandgeräte)findest Du hier mit seiner ausführlichen Beschreibung der LOGIK-Fehler der PHILIPS N4520/4522 http://www.makarateyp.com/MG/N4520/philipsN4520.htm Wahrscheinlich verbirgt sich hier den dargestellten Fehlern auch der Fehler Deiner N4520. Nach meinem Wissen sind die beiden Maschinen N4520 und N4522 gleich bis auf die Tatsache, dass die N4522 eine Halbspur-Maschine ist. Eine solche befindet sich seit einigen Wochen/Monaten mit defektem Netzschalter (und vielleicht auch anderen Fehlern) in meinem Besitz – aber Mangels Netzschalter immer noch unrepariert – kommt Zeit, kommt Netzschalter – es hat keine Eile, denn meine Otaris laufen wie immer problemlos). Die Unterschiede der beiden Modelle liegen in den drei Köpfen und einigen Bauteilen (und natürlich in der Typenbezeichnung) für die aufnahme- und wiedergabeseitigen Entzerrungen; hierfür sind einige Kondensatoren und einige Widerstände zuständig, vielleicht auch zwei bis vier Induktivitäten. Hier kannst Du das Manual der N4520 runterladen, wenn „Dein Techniker“ gut ist, dann braicht er keinen Kurs in holländischer Sprache http://mfbfreaks.com/apparatuur/recorders/N4520/index.htm Mit freundlichen Grüßen H A N N S -D. P.S Hier noch ein hübscher "Schmutz-Fehler": Fehlerangabe: KEINE AUFNAHME und KEINE WIEDERGABE ![]() edit: korrektur adresse - makaramann - 30.05.2007 Hallo, ich warte ja immer noch auf so einen Fehler in meiner. So als Herausforderung :grins: Na ja, nun ernst. Die SM kann ruhig in Hollaendisch oder in der Tumbuktu Sprache sein, es ist egal, da ausser den Einstellanleitungen keine weiteren Erklaerungen über die komlizierte Schaltung vorhanden ist. Das war zu 4504 oder gar 4450 Zeiten ganz anders. Da waren die Schaltungen noch erlaeutert. Ich habe bei Oben beschriebenem Fehler leider den Verdacht, der Motor könnte kaputt sein. Allerdings stützt sich dieser nicht auf 4520 Erfahrungen. Ich kann nur Hilfe in Form von "Nachsehen und nachmessen" anbieten. Die vielen Signale sind schwer verstaendlich und man kann kaum aus dem Schaltplan ersehen, welche Signale zu welchen Zeitpunkten wie sein müssen. Ich hatte mich mal mit dem Oszi. damit auseinandergesetzt. Jetzt habe ich zwar die Oszillogramme, aber wegen mangelnder Beschriftung, keine Ahnung, was wo gemessen wurde. Ich messe aber gerne nochmal nach. (Natürlich sollte die möglichkeit eines Wackelkontaktes zuerst erforscht werden.) Die Kunststoffnetzschalter lassen sich weiter benutzen, wenn man sie ölt. Ich habe so manchen Schalter wieder gangbar gemacht, auch den meiner 4520. - rolie384 - 30.05.2007 Hallo Semih, der Netzschalter meiner N4520 hat auch eine Balistol - Kur hinter sich und funktioniert wieder wie am ersten Tag. Band ab - Band läuft, Rainer - makaramann - 30.05.2007 ach Rainer, das hatte ich ja ganz vergessen, Du hast ja jetzt auch eine. Wie deine Mail darüber kam, war ich gerade der fliegende Türke. Wir müssen uns mal darüber unterhalten. - uk64 - 30.05.2007 Hallo falls jemand das Manual auf Deutsch haben möchte, es liegt mir digitalisiert vor. Gruß Ulrich - makaramann - 31.05.2007 Ulrich, ist es das SM für die 4520 oder für die 4522? Da sind zwar wenig Unterschiede, aber bei dieser Maschine wurden waehrend der Produktion so viele Aenderungen vorgenommen, dass auch die Manuals unterschiedlich sein müssen, entsprechend dem Druckdatum. Auf jeden Fall waere ich sehr dankbar interessiert. - highlander - 31.05.2007 Die SMs gibt es auch hier: http://mb.abovenet.de/tonbandinfo/tonbandwelt/philips/4520/1.htm http://mb.abovenet.de/tonbandinfo/tonbandwelt/philips/4522b/1.htm - makaramann - 31.05.2007 danke, aber ich hatte auf eine andere Version gehofft. Denn bei dem SM was ich habe, sind fast alle Platinen (und Plaene) in 3-4 facher verschiedener Ausführung vorhanden, aber meine 4520 ist trotzdem in manchen Punkten anders. - uk64 - 31.05.2007 Hallo Semih Es ist das SM der 4520 mit Textteil (Abgleichanweisungen usw.) als PDF, allerdings ohne die doppelten bzw. geänderten Teile. Ich habe aber alles noch in der Papierversion, wenn du mir sagst was du suchst und es dabei ist scanne ich gerne einzelne Seiten nach. Einen Mikrofiche habe ich evtl. auch noch. Ulrich - Willy Marohn - 31.05.2007 Hallo @alle, vielen Dank für Euer Engagement. Mit der Suchfunktion habe ich schon forenübergreifend nach Lösungen gesucht. Den einen oder anderen Link habe ich auch schon gefunden. Den Tonkopf haben wir natürlich als erstes gesäubert. Bleiben also der Netzschalter dem "zugeredet" werden muß, um zu schalten. Beim Wiedergeben und schnellen Vorlauf läuft das Band urplötzlich und unvermittelt ins Leere, weil die (rechte) Aufwickelspule nicht mehr aufwickelt. Diesen Fehler hat mein Fachmann in Grenzen behoben, d.h. Schlaufenbildung tritt nicht mehr auf, der Fehler wäre aber noch messbar. Um ihn endgültig zu beheben, hat er mich befragt, ob ich in diesem Forum sachkundigen Rat erfahren könnte. Das Servicemanual habe ich gesichert und werde es ihm geben. Sollte jemand aus meiner Fehlerbeschreibung Rückschlüsse ziehen können und uns weiterhelfen wollen, so wären wir dafür sehr dankbar. Sicher werden dann Nachfolgende auch eher durch den Einsatz der Suchfunktion fündig. - makaramann - 31.05.2007 nun waere es interessant, womit er diesen Fehler begrenzt behoben hat. Ist das Problem selber ermittelt, aber nicht ganz behoben, oder wurde der Fehler sozusagen "überbrückt"? Ich helfe gerne, aber dann müssen wir beide unsere Geraete vor uns stellen und per PC chatten. Anderes ist bei der Komplexitaet dieser Maschine und meinem Zeitproblem momentan nicht möglich. - makaramann - 31.05.2007 Ulrich, danke ich habe es schon gesehen, ich habe alles, was bereits im Netzt steht. Und das von Lange habe ich auch. Mich nervt nur, dass da so viele PCB Versionen vorhanden sind, in meiner aber die PCBs z.B eine spaetere Aenderung durchgemacht haben, aber eine Frühere fehlt. Ich werde wohl damit leben müssen...... hock:
- Openreel - 01.06.2007 Hallo, bin neu hier :winker: Nachdem ich mich bereits die letzten zwei Monate als Gast im Forum umgesehen, und die Threads rauf und runtergelesen habe, hab ich mich jetzt entschlossen, mich bei Euch zu registrieren. Zum einen, weil ich vielleicht einen Tip für Hans D. habe, zum anderen weil ich (ohne speziell Namen zu nennen) schwer beeindruckt bin vom Fachwissen einiger Forumsmitglieder. (Z.B das Thema Bänder speziell BASF/EMTEC, neu und historisch; Lagerprobleme, u.s.w.) Außerdem freut mich, daß es auch heute noch Freaks im positiven Sinne gibt, die sich an drehenden Spulen erfreuen können. Ich besitze selbst zwei Philips Maschinen, eine 4522 und eine 4506. Die 4506 dient eigenlich nur dazu, meine alten Viertelspurbänder aus meiner Jugendzeit noch abzuspielen. Die 4522 habe ich vor ca. 20 Jahren gebraucht gekauft. Der Grund war das vorhandensein einiger Ausstattungsdetails, die mir wichtig waren, und die ich in dier Summe bei keiner anderen Maschine gefunden habe. (Z.B. die Fähigkeit, auch bei senkrecht stehender Maschine mit AEG Tellern fahren zu können und - natürlich vom Band abhängig - auch bei höchster Umspulgeschwindikgeit betriebssicher saubere Wickel zu erhalten). Maßgebend für mich war auch die übergroße Spurbreite von 2x2,3 mm, die drei Geschwindigkeiten sowie die Möglichkeit, Aufsprechempfindlichkeit und Bias ohne öffnen der Maschine einstellen zu können. Außer einer kleinen elektronischen Macke, die ich aus eigener Blödheit vor 20 Jahren selbst verursacht habe, läuft die Maschine seither völlig störungsfrei. Einziger Wartungspunkt war eine neue Andruckrolle, die ich vor 12 Jahren gerade noch als Originalersatzteil bekommen habe. In den letzten Jahren wurden beide Maschinen nur noch bewegt, um Standschäden zu vermeiden. Seit ich allerdings vor zwei Monaten dieses Forum entdeckt habe, ist das Feuer wieder neu entflammt. Die Geräte sind seither mehr gelaufen, als in den vergangenen 5 Jahren zuvor. Bevor ich´s vergesse: Der kleine Tip an Hans D.: In der Bucht verkauft gerade jemand Netzschalter für die 45xx Serie, namentlich genannt auch für 4520/22. Darauf, daß die Maschine bald wieder läuft, und Gruß an alle. :bier: MfG Openreel - makaramann - 01.06.2007 Hallo Openreel, schön dass du dabei bist. Das mit den selbstverursachten elektronischen Macken kenne ich auch. Passiert mir immer wieder. Aber Spass muss nun auch mal sein :bier: - Openreel - 01.06.2007 Hallo Semith Vielen dank für die nette Begrüßung und meine Hochachtung für Deine Homepage. MfG Openreel - makaramann - 01.06.2007 Openreel, bin gerade überglücklich, da meine A700 nach 6 Jahren Reparaturzeit endlich laeuft. Für die HP warten noch Themen wie: TG 1000 B77 A700(!) IRFB für die 4520 IN den naechsten Wochen werden ich die neuen Seiten angehen. Hoffe ich..... - Openreel - 02.06.2007 @ Semith Erinnere mich bloß nicht an das Thema FB fur die 4520/22. Genau das war nämlich die eigene Blödheit, mit der ich vor vielen Jahren einen Defekt, der noch heute anhält, produziert habe. Zur Erklärung: Ich hatte damals schon die Idee, mit einer ausgemusterten Kabelfernbedienung von Philips meine Maschine fernsteuerbar zu machen. Leider ist mir dabei bei der Pinbelegung ein Fehler unterlaufen. Als ich die FB das erste mal angesteckt habe, gab´s einen leisen Knall, und nichts funktionierte mehr. hock:Nach dem ausschalten der Maschine und ausstecken der selbstgebastelten FB startete ich das Gerät neu. Im ersten Moment funktionierte auch alles einwandfrei, bis ich aus dem schnellen Umspulen heraus auf PLAY drückte. Normalerweise hatte die Maschine bis zum Stillstand warten müssen, um dann den Befehl auszuführen. Tat Sie aber nicht. In dem Moment, in dem ich PLAY drückte, führte sie den Befehl sofort aus. Was das beim Umspulen mit voller Geschwindigkeit bedeutet, wenn plötzlich die Andruckrolle das Band an den Capstan drückt, kannst Du Dir vielleicht vorstellen. Den metallischen Knall, als der rechte Fühlhebel nach oben gerissen wurde, steckt heute noch in meiner Erinnerung. Unnötig zu Erwähnen, daß sich das aufgelegte Band auf wundersame Weise zweigeteilt hatte.:ugly2: Offenbar wurde ein Bauteil gekillt, das den Bandstillstand an die Laufwerkssteuerung meldet. Da ich leider nicht genug elektronsiches Fachwissen besitze, um den Fehler selbst zu finden, und auch nicht eine Wald- und Wiesenwerkstatt an meine Maschine lassen möchte, habe ich mich eben daran gewöhnt, erst Stop zu drücken, um den Stillstand des Bandes abzuwarten. Was Deine (funktionierende) A700 angeht: Du Glücklicher! Ich suche selbst gerade für meine alten Viertelspurbänder eine 4520, A700 oder TS 1000. Bei den beiden erstgenannten hätte ich wenig Angst, eine Gurke zu erwischen. Bei der TS 1000 fürchte ich, daß eine gehörige Portion Glück vonnöten ist, um ein wirklich gut funktionierendes Exemplar zu erhalten. Was Deine Maschinensammlung angeht: Mein (freundschaftlicher) Neid ist Dir sicher! :respekt: Und mach keinen Fehler mit der FB zur 4520 (siehe oben) MfG Openreel - makaramann - 02.06.2007 Openreel (oder gibts da auch noch einen anderen Namen?) also meine FB laeuft ja, es fehlen nur noch die mechanische Montage der Platine und der Anschluss an den Trafo. Noch laeuft sie Fremdgespeist. So sieht das ganze aus: ![]() Der Prozessor ist nicht drin, ich habe ihn gerade woanders gebraucht: ![]() Bald kommt auf meine HP ein ausführlicher Bericht darüber. Zu deinem Fehler: wechsel doch mal diesen Transistor: T201-BD140 (gehen aber alle BDxx0,2,4,6,8, aber nicht(!) BDxx1,3,5,7,9) ![]() Hilft das nicht, suchen wir weiter. Die A700, zumindest meine, ist eine Halspurmaschine. Eine TS1000 fehlt mir noch in meiner Sammlung. Und die Uher 631. Mals sehen........ - Openreel - 02.06.2007 Hallo Semith! Vielen Dank für den Tip mit dem Transistor. Den werde ich kommende Woche besorgen und austauschen. (Vernünftig löten kann ich ja zumindest). Eine Uher 631 hatte ich mal für ein halbes Jahr. Danach gabs für mich nur zwei Alternativen: Entweder mir platzt eine Ader im Gehirn, oder die Maschine muß zum Kilopreis weg. Es war schlicht nicht möglich, die Maschine mit verschiedenen Bändern zum laufen zu bringen. Entweder sie lief mit rückseitenbeschichteten, etwas dickeren Bändern, dann rutschen dünne oder nicht beschichtete Bänder durch, oder sie lief mit dünnem Band und blieb dafür bei LP oder SP Band stehen. Von unterschiedlichen Spulendurchmessern will ich gar nicht mehr reden. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich die Bandzüge (ohne Erfolg) nachjustiert habe. Die Ursache dürfte an der verhärteten Gummibeschichtung der Omega-Drive Welle gelegen haben. Da diese auch nicht - im Gegensatz zu einer Andruckrolle - aufzuarbeiten ist, weil die Weichheit des Gummis wohl exakt stimmen muß, hab ich die Nerverei letztlich aufgegeben. Das einzige was von der Maschine noch übrig ist, sind die zugegebenermaßen genialen UHER NAB-Adapter. Von der Bedienung, Wickelgeschwindigkeit, Sauberkeit der Wickel sowie der Klangqualität war die Maschine allerdings ein Traum. MfG Openreel - makaramann - 03.06.2007 Nochmal zu dem Transistor: Du kannst ja auch erst mal messen. Oben im Bild von Links nach Recht Basis-Kollektor-Emitter. Wenn zwischen K-E und E-K Werte nahe null zu sehen sind, ist er kaputt. Der Idealfall waere "undendlich" Die 631 ist ja gerade wegen dieser vielen Beschwerden so interessant. - rolie384 - 03.06.2007 Hallo Semih, da sind wir uns ja schon wieder einig. Wegen der vielen Probleme mit Uher SG 630 / 631 stehen bei mir 3 Exemplare dieser Gattung. Eine scheint jetzt soweit ok, die andere hat noch zeitweise Tonausfall auf einem Kanal, die dritte ist nur noch Teileträger. Interessanterweise gleicht keine dieser Maschinen der anderen. Ebenfalls stimmt keine mit meinem Service Manual vollständig überein. Band ab - Band läuft, Rainer - makaramann - 03.06.2007 Hallo Rainer, daraus laesst sich doch nur schliessen, dass auch die Uher Leute damals nie so ganz zufrieden waren mit ihrem Baby. Trotzdem haette ich ganz gerne mal eine oder, so wie du, gleich 3, zum spielen. :kopfstand: - Openreel - 03.06.2007 Hallo Semih! Ich habe die Maschine gerade ausgebaut und die Messung durchgeführt. (Hab ganz vergessen, wie schwer die Kiste ist). Bei der Widerstandsmessung, (- Meßbereich auf 200 Ohm eingestellt, Bauteil noch eingebaut, Maschine vom Netz getrennt -), wird in beiden Richtungen (K-E, E-K) ein Wert von 2,0 Ohm angezeigt. Nach deiner Erläuterung müßte der Transistor wohl defekt sein? MfG Wolfgang EDIT: Habe gerade bemerkt, daß ich Deinen Namen die ganze Zeit falsch geschrieben habe. Sorry! - rolie384 - 03.06.2007 Hallo Semih, angeblich sollen die meisten Uher SG 630 vor Auslieferung noch abgeändert worden sein, damit sie überhaupt funktionierten. Die Maschine kam einfach etwas zu früh auf den Markt, die Konstruktion war noch nicht ganz reif. Klanglich eine feine Maschine. Du kannst Dich ja ins Tonband- und Plattensammler Forum begeben, da findest Du näheres zu meinen Uher´s Irgendwie haben um wieder etwas zum Thema Philips N4520 zurückzukommen Band ab - Band läuft, Rainer - makaramann - 03.06.2007 Mit jeder Erlaeuterung werden die Uhers interessanter...... Du solltest den Transistor im Bereich "Diodentest" prüfen. Aber in diesem Fall ist es eindeutig: Er ist kaputt! Ic habe nachgemessen, bei mir einmal unendlich, andersherum ca 28 MOhm. Bleibt nur die Frage ob da noch mehr zu tun ist. Wenn du mir ein Bild von der Platine schicken könntest, könnte ich dir ein paar Dioden zum Messen zeigen. Meine ist wegen der IRFB etwas umgebaut, aber die Platinen gibt es auch sonst in zig Ausführungen. - Openreel - 03.06.2007 Hallo Semih! Ich habe Dir ein Bild der noch eingebauten Platine per E-Mail geschickt. Ich hoffe, alle für Dich wichtigen Bauteile sind darauf zu erkennen. MfG Wolfgang - makaramann - 04.06.2007 Hallo Wolfgang, du hast eine der letzteren Versionen. Diese Platine ist z.B. so nicht in meinem SM von Lange enthalten. Aber dafür habe ich ja das SM der 4522, da stimmen diese Platinen überein. Es sind eigentlich nur 2 Dioden gefaehrdet, D205 & D206. Dioden im Bereich mit dem Diodenzeichen, oder bei aelteren Zeigermessgeraetenim Bereich Rx1K messen. Dazu Messtrippen einmal so und einmal umgekehrt an die Diode halten. Einmal muss eine Anzeige von 400-600, oder ein Zeigerausschlag von ca. 60-70% zu sehen sein, waehrend andersherum kein Ausschlag oder ein sehr hoher Wert zu sehen sein muss. Werte nahe null zeigen auf kaputte Dioden. Die beiden Widerstaende sollten wenigstens die eigenen Werte anzeigen: R201: 2,2 kilo ohm (2200) R232: 10 kilo ohm (10 000) Höhere Werte sind kritisch, kleinere sind im eingebauten Zustand möglich. Allerdings tippe ich auf den Transistor als alleinigen Verantwortlichen für den Fehler. Ein Kurzschluss, den du wahrscheinlich beim Experimentieren mit der FB (deren Einzelheiten mich übrigens auch sehr interessieren würde) hat ihn direkt zwischen die Masse und der Speisespannung von +24 V gebracht. Das muss er nicht aushalten.... :ugly: Das Bild in gross bekommst du noch als E Mail
- makaramann - 04.06.2007 Ach ja, von der Maschine mit dem vorher nie gesehenen 7. Kippschalter muss unbedingt mehr kommen...... :oah: - Openreel - 04.06.2007 Hallo Semih! Vielen Dank für das Bild. Bin schon am testen... Mit Erstaunen habe ich herausgefunden, daß es an meinem Wohnort Augsburg anscheinend keinen Laden für elektronische Bauteile mehr gibt. Haben wohl alle dichtgemacht... Da ich nicht bestellen und darauf warten will, wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben, als einen Trip nach München zu machen, um die Teile dort zu kaufen. Hier ist die komplette Website über den 4522 "Erlkönig" mit dem 4. Kopf: http://www.sabinebendlin.de/tonbandwelt/big/82.htm Gruß Wolfgang - makaramann - 04.06.2007 interessant! Die Dinger liegen bei mir hier überall herum..... - makaramann - 04.06.2007 also, ich meinte natürlich die Transisoren ! Aber schön waere es auch über die tolle Philips so schreiben zu können......... - Openreel - 04.06.2007 Hallo Semih Es is ein Wahnsinn! Die Maschine rennt wieder und der Logikfehler ist behoben. War tatsächlich der von Dir vermutete durchgebrannte Transistor. Und gleich dein erster Schuß war ein Treffer! Meine Hochachtung und vielen, vielen Dank für Deine perfekte Hilfe :respekt: :respekt: :bier: Ich habe übrigens, da die Maschine eh schon gestrippt war, gleich eine lange aufgeschobene, optische Modifikation durchgeführt, die mir schon lange im Kopf herumspukte: Einen Gruß von mir und nochmals vielen Dank! Wolfgang - makaramann - 05.06.2007 Herzlichen Glükwunsch! so super bin ich nun auch nicht in dieser Maschine, der Fehler war nur recht einfach. Andere Fehler haetten mehr Suchen verlangt. Zum Blau aeussere ich mich noch in dem neuen Thread Dann dürcke mal deine Tasten munter durcheinander :bier: - Matthias U. - 07.06.2007 Kurze Verständnisfragen eines 4520/22-Neulings: Da ich auf die Serviceanleitung von Lange noch warte und (noch) keine eigene 4520/22 habe, taste ich mich momentan an die Technik dieser Maschine (blind) heran. Ich habe mittlerweile verstanden, daß dieses Gerät keinen Speicher für den Laufwerkstatus hat, sondern dieser vielmehr mittels rastender Tasten "gespeichert" wird. Ist es nun so, daß die Laufwerksteuerung bei Bandriß oder -ende die Tasten mit Hilfe eines Elektromagneten ausrastet? Zweite Frage: Welchem Grundprinzip folgt die Fernbedienung von Semih: direkte Ansteuerung dieses Magneten und Überbrückung der Laufwerktasten mittels Relais und dazupassender selbstentworfener Logik, die die Zustände der Bandlaufsensoren auswerten kann? Für Infos und um Nachsicht meiner 4520/22-Anfängerfragen wäre ich sehr dankbar. Viele Grüße Matthias - makaramann - 07.06.2007 Matthias, ertens ja, den E-Magneten kannst du auf den Bildern dieser beiden Seiten sehen, es ist das Teil wo im 1. Bild Oben "R232" draufsteht. Dieser rastet die tasten einfach aus. Bei meiner FB, die nach dem RC5 Code von Philips arbeitet, habe ich alle Kontakte der BL Tasten durch Relaiskontakte ersetzt. Die Tasten selber steuern jetzt den PIC Prozessor an, der auch die FB Signale auswertet. Dafür musste ich natürlich einige Umbauten an der Platine vornehmen. Den Hebel vom E-Magneten habe ich mit einem Draht so befestigt, dass die Tasten nicht mehr rasten. Aber die Spule ist noch mit dem Rest der Schaltung verbunden, so bleibt das Klacken bei internem Stop erhalten. Die Taste für Stop war ein Dummy, ohne Kontakte, da musste dann ein richtiger Schalter, aus eigenen Schalchtbestaenden, eingebaut werden. Ich habe nicht in die Logik selber eingegriffen und den PIC so programmiert, wie es mit den Tasten früher auch war. Also merkt man es aeusserlich nur an der fehlenden Rastung. Alle internen Schutzfunktionen sind geblieben. Nur eins habe ich geaendert, die Cue und Review Tasten haben waehrend der Aufnahme den Stop Befehl ausgelöst, jetzt sind sie bei Aufn. ohne Funktion. Natürlich musste noch die Pausentaste etwas geaendert werden, weil sie wie ein Kuli funktionierte. Aber trotz allem laesst sich alles von Aussen unsichtbar wieder rückgaengig machen. Der Magnet wird von meiner Schaltung nicht angesteuert. Er ist genauso verbunden wie vorher auch, nur dass ich parallel dazu einen Optokuppler angeschlossen habe, der dem PIC sagt, dass er stoppen soll. So erst fallen die Relais ab, genauso als waeren die Tasten entrastet. - Matthias U. - 07.06.2007 Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Eine tolle Idee! ![]() Wie viele Besitzer könnten sich (zahlenmäßig) für diese Lösung interessieren? Wäre langfristig ein reproduzierbares Layout (als Eigenbau oder Auftragsfertigung) in Form eines Umrüstkit denkbar? Gruß Matthias - makaramann - 07.06.2007 Ich musste mir sowieso gleich 10 von den Platinen machen lassen, jedoch sind, wie bei mir immer, einige Fehler drauf, was sich aber lösen laesst. Das Komplizierte ist der Umbau der Platine und vor allem die Stop Taste. Ich werde bald ausführlich draüber berichten. Ausserdem ist es schwierig, eine genaue Anleitung zu geben, da es von dieser Platine der 4520 mehrere Versionen gibt. - Matthias U. - 07.06.2007 Ich werde Deine Aktivitäten im Auge behalten. Ich finde es toll, wie Du an die Sache herangehst. Respekt! O.T., aber am Rande bemerkt: Vor einiger Zeit hatten wir uns ja mal über die N4450 ausgetauscht. Die Sache mit den Birnchen habe ich nun so gelöst: http://forum.magnetofon.de/index.php?topic=2846.0 Gruß Matthias - MartinT - 02.07.2007 Hallo erstmal, wie man so schön sagt " ich bin neu hier " Seit kurzem habe ich eine N4520 / 00 Leider habe ich mit ihr jetzt ein Problem und wäre für Tipps bzw Hilfe dankbar. Hier das Problem: Wenn ich sie einschalte dreht sich sofort der rechte Wickelmotor ( hat er am Anfang nicht getan, kann also nicht normal sein ). Ansonsten funktioniert alles einwandfrei. Grüße MartinT Ist echt ne tolle Tonbandmaschine
- makaramann - 03.07.2007 Hallo Martin und weillkommen hier, wenn du hier http://www.makarateyp.com/rep/n4520wm/n4520wm1.htm mal schaust, dann siehst du auf dem Bild ganz unten 2 Transistoren die mit Pfeilen in BLAUER FARBE und zahlen von 1-6 bezeichnet sind. Einfach mit etwas Glückbedarf: Beide Transistoren wechseln und die Kiste tuts wieder Etwas schwerer: Die angegebenen Punkte bemessen und in einer Tabelle mir zuschicken. So dass wir etwas wissenschaftlicher vorgehen können. Aber ich werde 2 Tage nicht da sein, also etwas Geduld oder Hilfe von unseren Freunden. - MartinT - 03.07.2007 Hallo Semih vielen Dank für den Tip mit den Transistoren. Werd das gleich mal bei meiner N4520 überprüfen. Wenn´s klappt wärs toll. Wenn´s nicht gleich klappt werd ich sie wohl doch mal mit auf die Werkbank nehmen um die entsprechenden Punkte meßtechnisch zu erfassen. Viele Grüße vom Lechfeld MartinT - makaramann - 03.07.2007 Schön, dann warten wir mal erst auf den Erfolgsbericht...... :tanz: - MartinT - 05.07.2007 Hi Semih, Frei nach Wilhelm Busch "Drei Tage war die Philips krank - jetzt läuft sie wieder Gott sei Dank". Hab die zwei Transistoren gewechselt und zusätzlich noch den Treibertransistor ( der war meßtechnisch nicht so ganz astrein), danach lief dann alles wieder normal. Nochmal Danke für den Tip. Viel Grüße MartinT - makaramann - 05.07.2007 Glückwunsch, schön das sie es wieder tut........ :bier: - MartinT - 08.07.2007 Hallo Tonbandfans, hat vielleicht irgendjemand eine Bedienungsanleitung in elektronischer Form (als pdf ) ?? Grüße MartinT - MartinT - 08.07.2007 Ha Ha :-) man sollte auch sagen wofür man ne Bedienungsanleitung sucht!! Also ich suche sie für meine N4520 MartinT - Matthias U. - 08.07.2007 Auf dieser Seite findest Du alles: http://www.tonbandinfo.com/tonbandwelt/philips/index.htm (zwar nicht als pdf, aber trotzdem gut zu handhaben) Gruß Matthias RE: PHILIPS N4520 / N4522 LOGIKFEHLER ??? - harry_12 - 20.12.2023 @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent } a:link { color: #000080; so-language: zxx; text-decoration: underline } a:visited { color: #800000; so-language: zxx; text-decoration: underline } Hallo liebe Tonbandfreunde, vielleicht kann mir jemand von euch mit eurer Tonbanderfahrung helfen. Ich bin „verzweifelt“. Leider ist mir dasselbe passiert wie dem Kollegen „Openreel“. Als ich eine Fernbedienung -– allerdings nicht für die Philips N4520, sondern für die Philips N4450 –- bauen wollte, sind leider kurzzeitig die Kontakte Masse (6) und −26 V (9) in der FB-Buchse zusammen gekommen (vielleicht auch Pin 7 - Beleuchtungsspeicher). (Wegen dergleichen Fehlerursache habe ich meine Frage unter diesem Post gestellt; möglicherweise sollte sie unter den Fragen zur N4450 verschoben werden). Seitdem funktioniert das Gerät nicht mehr richtig. Beim Einschalten des Gerätes zieht der rechte Motor nur kurz an und spannt das Band. Die Wiedergabetaste rechts leuchtet. Beim Drücken der Taste läuft aber keiner der beiden Spulenmotoren an, nur der Capstanmotor, aber auch nur, solange man die Taste gedrückt hält. Die Tasten „Schneller Vor- bzw. Rücklauf“ funktionieren nur solange sie gedrückt sind. Die Wiedergabe links kann nicht eingeschaltet werden, ebenso kann „Record“ nicht eingeschaltet werden. Auf den beiden Platinen P205 und P206 habe ich bereits sämtliche Transistoren (AC128 bzw. BC107) ersetzt, allerdings ohne Ergebnis. Den Transistor TS201 habe ich überprüft, dieser scheint in Ordnung. Allerdings soll es ein 2SC931 sein, der nach den Unterlagen im Internet einem BD241A entsprechen soll. Wenn die Pin-Belegung auch so sein soll (1=Basis, 2=Collector, 3=Emitter) zeigt mein Transistorprüfer aber einen PNP Transistor an, während der 2SC931 ein NPN-Transistor sein soll. Ebenso habe ich alle Dioden, an die ich ohne Ausbau der Steuerungsplatine herankommen konnte, überprüft, auch diese sind danach in Ordnung. Jedoch habe ich auf der Platine die Zener-Diode D257, die mit der Diode D263 zu RE204 führt, nicht finden können. Zudem weiß ich nicht, wie ich den Stabistor D269 (BZX75C2V1) überprüfen kann. Allerdings liegen an Pin3 von P205 und P206 jeweils 2,1 Volt an, so dass ich davon ausgehe, dass auch der Stabistor in Ordnung ist. An Pin 13 von P205 und P206 liegen auch -26 Volt an; ebenso an Pin 9 (Stromversorgung für die FB) der Fernbedienungs-buchse. An Pin 7 in der Fernbedienungsbuchse (Beleuchtungsspeicher) liegen jedoch nur 0 V an (statt ca. – 22 V). Ein SM liegt mir vor, allerdings tue ich mich schwer mit dem Verständnis des Fehlersuchbaums. Interessanterweise weist meine Steuerungsplatine einige Abweichungen zu der im SM abgedruckten Platine auf: Zwischen den beiden Tape-Tension-Platinen sind rechts noch weitere 4 Dioden vorhanden (2 davon 79C?) und 1 größerer Widerstand; ein entsprechender Widerstand befindet sich auch noch unter der untersten Tape-Tension-Platine. Links neben dem Stabistor befindet sich auch noch eine weitere Diode (79C?) und die Diode D205 fehlt. Die Transistoren TS 701 und TS 702 haben bei mir die Bezeichnung 16175 RCA RB 440; statt 2N6107. Vielen Dank schon einmal für eure Mühe im Voraus. Harry RE: PHILIPS N4520 / N4522 LOGIKFEHLER ??? - kesselsweier - 20.12.2023 Hallo Harry, ich bin jetzt kein N 4450-Laufwerkslogik-Experte, jedoch biete ich hier den "reparierten", nicht so leicht zu findenden Link aus #1 vom seligen Hanns-D. zur Seite von Semih / makareteyp: https://makarateyp.tonbandforum.de/reptips.htm Dort wird in #22 die Logik auch der 4450 beschrieben. Ich hoffe, das hilft ein wenig. Schöne Grüße Frank RE: PHILIPS N4520 / N4522 LOGIKFEHLER ??? - harry_12 - 25.12.2023 hallo Kessezweier, vielen Dank für den Hinweis. Die Seite kenne ich. Leider komme ich damit nicht weiter. Viele Grüße Harry |