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NAGRA SN - Druckversion

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NAGRA SN - Numerix - 11.10.2025

Heute ist mir dieses Gerät in einem Militärmuseum begegnet.
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[attachment=85134]


RE: NAGRA SN - Baruse - 11.10.2025

Und weiter?


RE: NAGRA SN - kesselsweier - 11.10.2025

Diese Details zur Nagra SN ("schwarze Serie) kannte ich noch nicht. Danke.

Schöne Grüße
Frank


RE: NAGRA SN - Kirunavaara - 11.10.2025

Die SN nutzt ja 3,81 mm breites Band, also genau die Dimension, welche auch in Compact-Cassetten verwendet wird. Mir war nicht bewußt, daß Nagra damit zumindest gleichzeitig, vielleicht sogar noch vor Philips auf den Markt kam.

Waren die Bandbreite 3,81 mm ein bereits vor CC und SN etablierter Standard, oder wurde er erst durch eines der beiden Systeme eingeführt und vom anderen übernommen? Wenn letzteres, wer kam zuerst?

Viele Grüße,
Martin


RE: NAGRA SN - Analoghoerer - 12.10.2025

Soweit mir bekannt, war Philips 1963 die erste Firma, die 3,81mm breites Band einsetzte, das wurde damals wohl extra für die CC entwickelt.
Solche Mini Tonbandgeräte gabs ja schon vorher (Minifon Attache, was ja schon ein frühes Cassettengerät war, sowie Stellavox Fi-cord und wohl auch noch einige andere), die verwendeten aber alle das normale 1/4" Band.

Gruß Holger


RE: NAGRA SN - Kirunavaara - 12.10.2025

Hmm, nur warum sollte Philips so ein krummes Maß für sein neues Format wählen, wenn es nicht schon irgendwo etabliert wäre? Ich hätte ja auch mal vor meiner Frage gestern Abend "Nagra SN" googeln können :-) Bereits der Wiki-Artikel nennt folgendes:

"1960: Nagra SN – (Série Noire) brieftaschengroßes Miniaturtonbandgerät für 0,15-Zoll-Band (3,81 mm)"

Nun wäre die Frage, wer als erstes auf die 0,15 Zoll kam, und für welches Format, sowie ob dafür bereits eine Bänderproduktion bei mehreren Herstellern etabliert war. Das würde nämlich den Philips-Schachzug erklären, für die CC, deren Erfolgsaussichten ja noch in den Sternen standen, auf eben dieses bereits verfügbare Bandformat zurückzugreifen. Die parallel entwickelte Einloch-Cassette hatte ebenfalls 3,81-mm-Band.

Bei Zeit und Muße werde ich nochmal in Friedrichs dickem Buch suchen.

Viele Grüße,
Martin