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Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Druckversion +- Tonbandforum (https://tonbandforum.de) +-- Forum: Verstärker/Phono/Decks... (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=11) +--- Forum: Cassetten(decks) (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=13) +--- Thema: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit (/showthread.php?tid=31533) Seiten:
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Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 29.10.2024 Hallo Forum! Ich habe hier ein schönes Akai GXC39D: [attachment=75659] Es funktioniert wunderbar, mir gefällt der diskrete Aufbau des Dolbys ohne IC und es spult sehr rasch und gut! Des Weiteren ist es mit einem GX Kopf ausgestattet. Damit könnte ich meine hunderten Kassetten durchhören. Ein Problem gibt es damit: Die Bandgeschwindigkeit ist zu langsam und lässt sich wegen des Synchronmotors auch nicht einstellen. Der Riemen sitzt auch auf der richtigen Riemenscheibe für 50Hz. Die Zwischenräder laufen alle recht reibungsfrei und die Riemen (außer dem Hauptriemen) hab ich getauscht. Der Hauptriemen war leider nicht in meinem Sortiment, ist aber meiner Meinung nach noch gut und spannt auch schön. Hab ihn auch einmal kurz gekocht, hat nichts geholfen. Der Motor und die Capstanscheibe drehen sich sehr leicht und es läuft auch nach dem Ausschalten ein paar Sekunden nach. Laut meinen Internet-Recherchen soll der Motorkondensator gerne defekt sein, den habe ich auch schon getauscht, wieder keine Besserung. Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende! Vielleicht hat jemand eine Idee? Liebe Grüße Norbert RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 29.10.2024 Wieviel Prozent ist die Geschwindigkeit denn daneben? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - RalfR - 29.10.2024 Vielleicht hat es nichts damit zu tun: Bei meinem ehemaligen Grundig Gerät wurde die Geschwindigkeit mit den Jahren immer langsamer. Da auch bei diesem Motor natürlich nichts einzustellen war, konnte mir ein ehemaliger Grundig Service-Techniker sagen, dass ein bestimmtes Zwischenrad abgenutzt war. Dadurch funktionierte zwar alles noch, aber die Sollgeschwindigkeit eben nicht mehr. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 29.10.2024 Wenn das GXC39 nur halbwegs ähnlich zum GXC75 (das hab ich selbst) aufgebaut ist , dann geht das vom Motorpulley per Riemen direkt an die Schwungmasse vom Capstan. Daher die Frage nach der Abweichung. Da kann man nichts einstellen und da sind auch keine Übersetzungen dazwischen. Einzig Motorkondensaror, Netzfrequenz und Pulley/Schwungmassendurchmesser bestimmen die Geschwindigkeit. Liegt die nur sagen wir mal 1-2% daneben, dann ist das mMn der Konstruktion geschuldet. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 29.10.2024 Ja das stimmt, so wie es Kuni beschreibt, nur Motor (bzw. die Riemenscheibe) und Schwungmasse bestimmen die Geschwindigkeit, keine Übersetzung dazwischen. Es könnte vielleicht etwas anderes den Motor abbremsen, aber spürbar ist alles recht leichtgängig... Es spult auch recht flott in beide Richtungen, sieht alles sehr gut aus. Gemessen hab ich die Abweichung noch nicht, bin gerade dabei mein ELV Gleichlaufprüfgerät GLP7000 instandzusetzen. Aber die Abweichung ist aber extrem hörbar, wesentlich mehr als 1-2% Eine Möglichkeit hätte ich noch, den Motor zerlegen und neu schmieren, glaube aber nicht das das etwas bringt, denn auch nach stundenlangen Lauf wird das Gerät nicht schneller aber auch nicht langsamer. Welche Erfahrung habt ihr mit Synchronmotoren bei Cassetten- und Tonbandgeräten? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - janbunke - 29.10.2024 Wo befindet sich denn die Möglichkeit zwischen 50 und 60Hz Betrieb zu wechseln, an der Motorachse oder am Capstanschwungrad? Aus dem SM werde ich nicht schlau. Wenn ich mir die Bilder aus diesem Beitrag ansehe, dann kann man ja am Schwungrad den Riemen nicht anders auflegen. https://tonbandforum.de/archive/index.php?thread-9241.html edit: dieses hier habe ich gefunden. https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=Oj1rL2atIe0 siehe ab 4:30 - 4:50 Blöde Frage, ich weiß, du hast den Riemen wirklich auf dem größeren Durchmesser aufgelegt? Der Aufkleber auf dem Pulley scheint mir etwas uneindeutig zu sein. Absonsten vielleicht falsche Riemenform? (rund statt eckig?) RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 29.10.2024 Ja sicher, sonst wird es noch langsamer! RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - janbunke - 29.10.2024 deswegen hatte ich auch "blöde Frage" geschrieben, man weiß ja nie... Riemen ist eckig? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 29.10.2024 (29.10.2024, 14:47)janbunke schrieb: Wo befindet sich denn die Möglichkeit zwischen 50 und 60Hz Betrieb zu wechseln, an der Motorachse oder am Capstanschwungrad? Wie gesagt, ich beziehe mich auf das GXC-75D. Da wird bei 50Hz ein zweiter Kondensator parallel geschaltet - der könnte hin sein. Vielleicht hilft mein alter Beitrag dazu weiter, zu finden im NHC Backup: https://magnetofon.de/nhc/index.php?topic=5414.msg140930#msg140930 (ab #14) RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - janbunke - 29.10.2024 Bei dem GXC39 wird die Umschaltung auf jeden Fall per Motorpulley gemacht. Der Kondensator hat immer 1µF. Ich würde mich trotzdem mal auf den Motorkondensator konzentrieren, auch wenn dieser schon getauscht wurde. Was genau hast du da eingebaut? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Magic29 - 29.10.2024 Der Druck der Andruckrolle spielt oft eine entscheidende Rolle bei der Geschwindigkeit. Vielleicht überprüfst du diesen mal, bzw, experimentierst, ob sich etwas ändert, wenn du den Druck erhöhst, oder verringerst. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 29.10.2024 Kondensatoren habe ich mehrere probiert, leider kein Unterschied, scheinbar ist der Originale auch noch ok! Den Druck der Andruckrolle habe ich experimentell geändert, es wird nicht schneller bis das Band durchrutscht. Einen Lösungsansatz habe ich noch, laut Serviceanleitung muss der Motor 1390rpm haben, das kann ich mit einem SKF Laser Tachometer aus der Firma messen. [attachment=75672] RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Manfred_K. - 29.10.2024 Norbert, du schrubst: "Damit könnte ich meine hunderten Kassetten durchhören". "Aber die Abweichung ist aber extrem hörbar, wesentlich mehr als 1-2%" Ganz blöde Frage meinerseits: Wurden die Kassetten mit der richtigen Bandgeschwindigkeit bespielt? Hast Du die Geschwindigkeit mit einer Messkassette geprüft? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 29.10.2024 Ja, ich habe das Gerät mit einer Messkassette geprüft, Anzeige auf dem Gleichlaufprüfgerät ca. -4,5% Das Revox, mit dem aufgenommen wurde, zeigt + 1 %, ergibt eine Abweichung von 5,5 %, das stört schon extrem. Der Motor sollte mit 1390 rpm drehen, gemessen habe ich im Leerlauf 1376 und bei Play 1364 rpm, das wären erst -2 %, was auch laut Datenblatt (siehe oben) noch knapp in der Toleranz ist! [attachment=75673] Direkt auf der Capstanwelle unter Belastung habe ich 348 rpm gemessen. Das ergibt eine Bandgeschwindigkeit von 4,555 cm/sec bei einem Capstandurchmesser von 2,5 mm Das wäre eine Abweichung von ca. 4,1% (ohne Schlupf) am Capstan. Selbst ohne Belastung käme ich nur auf eine Bandgeschwindigkeit von 4,633 cm/sec. Es sind viele kleine ungünstige Einflüsse, die zu einem schlechten Ergebnis führen, die Motordrehzahl, das Übersetzungsverhältnis und der vielleicht schon ein bisschen abgenützte Capstan (sehr glatt und schon etwas dünner). Das ist jetzt das Ergebnis, aber leider ohne Lösung. Einziger Lösungsansatz aus dem Internet, Riemen mit verschiedenen Kantendurchmessern probieren, denn die ergeben ein anderes Übersetzungsverhältnis, da sich das bei verschiedenen Durchmessern des Antrieb- und Abtriebsdurchmessers schon auf die Capstandrehzahl auswirken kann! Die Messkassette ist mit 3150 Hz aufgenommen und spielt mit fast genau 3000 Hz ab, da wären wir wieder bei den 4,5 % Und zur Frage oben; ja der Riemen ist eckig! RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Manfred_K. - 30.10.2024 OK, vielen Dank, Norbert. Also alles richtig gemacht Lösung habe ich leider keine, weil ich das Deck und diese Antriebsart nicht kenne. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 30.10.2024 Ich würde fast behaupten, dass das eine japanische Fehlkonstruktion ist, da hier Toleranzen und Abnützungen direkt auf die Drehzahl Einfluss haben und nicht einfach korrigiert werden können. Wir stimmen bei der Musik mit 442Hz ein, wenn es besonders warm ist mit 444Hz. Bei dieser Abweichung würden wir mit 437 Hz einstimmen :-) Soweit kann ich mein Instrument gar nicht auseinander ziehen, da fällt es schon auseinander... Ich habe auch noch ein CS-34 D da liegen, das ist vom Laufwerk und von der Audioelektronik sehr ähnlich, ja fast gleich aufgebaut, allerdings ohne GX Kopf, ohne elektronische Bandabschaltung und ohne Peak LED, etwas schlechteren technischen Daten im Frequenzgang, aber mit einem entscheidenden Vorteil, ein Gleichstrommotor mit Einstellpoti! Aber leider in einem nicht so guten Allgemeinzustand. Wahrscheinlich macht den Unterschied im Frequenzgang eh nur der GX Kopf aus. Könnte ich ja umbauen quasi tauschen. Was mir noch aufgefallen ist, scheinbar gab es dieses Deck auch mit einer Ausführung mit Flachriemen und 2 getrennten Riemenscheiben zum Umbauen auf 60Hz. Mit dieser Ausführung ist die Geschwindigkeit sicher stabiler bzw. genauer an den 4,75 cm/sec. Ich nehme an, dass das die Version ohne D sein wird. [attachment=75677] RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 30.10.2024 Der Kommentar mit der Version mit Flachriemen und mein alter Beitrag zum GXC-75D bringt mich auf zwei Ideen: a) Es könnte der falsche Kantriemen verbaut worden sein. Egal ob oder ob nicht, wenn Du einen nimmst, der ein wenig dicker ist, sollte sich die Geschwindigkeit erhöhen. b) Aus meinen Aufzeichnungen mit dem GXC-75D lesen ich, daß ich damals wohl versucht habe mit Variation der Motorkapazität die Geschwindigkeit anzugleichen. In gewissen Grenzen müßte das funktionieren und wir reden hier ja nicht von so viel Abweichung wie es bei mir der Fall war. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 30.10.2024 Es hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe weitere Versuche getätigt: Wenn ich mit einem Holzspieß auf die Achse des Motors drücke (auf der Riemenscheibenseite) dann habe ich rund 10 rpm mehr auf der Capstanwelle. Das Messgerät zeigt sogar bei Play noch 362 rpm an, das ergibt dann 4,74 cm/sec. Das würde gut passen. Ich nehme an, irgendetwas reibt im Motor, denn der Rotor drückt wegen des magnetischen Felds recht stark Richtung Pulley, da wird ein Lager schlecht sein. Ich werde den Motor bei Gelegenheit einmal zerlegen, dann sehen wir weiter. Vielleicht hilft schmieren und eine Beilagscheibe, damit der Rotor wieder weiter hinten läuft... Das ist der Nachteil, wenn der Capstan immer dreht, der Antrieb verschleißt auch, wenn das Gerät nur eingeschaltet ist. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 31.10.2024 Ok, das klingt plausibel. Die Akai Motoren sollten sich relativ einfach zerlegen lassen. Dann die Lager trocken ausputzen. Gleitlager mit ein wenig Öl versorgen und das Stirnlager (wenn es ein solches ist) leicht fetten. Melde Dich was das Ergebnis ist, interessiert sicher nicht nur mich PS: Daß die Capstans an praktisch allen Geräten durchlaufen hat natürlich einen Grund. Die Hochlaufzeit mit den dicken Schwungmassen wäre sonst hörbar und das Deck würde beim Start hochjaulen. Ich kenne nur ein Deck bei dem der Capstan mit Play direkt losläuft, das Eumig FL-1000. Geht dort aber nur, weil da praktisch keine Schwungscheibe dran ist und der Motor direkt geregelt wird. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - janbunke - 31.10.2024 Bei meinem AKAI GXC-725D läuft der Motor auch nur dann, wenn er gebraucht wird. Also nicht schon beim Einschalten des Gerätes. Da würden mir vermutlich auch noch weitere Geräte einfallen, bei denen das so ist. Übrigens hatte ich bei dem AKAI auch schon Probleme mit dem Motor, der zwar regelbar ist, aber erst nach längerer Warmlaufzeit so richtig in Fahrt kam. Das Ding war schlicht verschlissen. Den hab ich mehrfach zerlegt, geölt, usw. Das hatte einfach keinen Sinn mehr. Irgendwann habe ich dann hier übers Forum einen neuen Motor bekommen und verpflanzt. Diesen Typ Motor kann man leider nicht mehr neu kaufen. https://amberone-shop.de/Mini-Motor-Mabuchi-EG-510ED-2B2-12VDC Die Mabuchi EG-530AD Chinanachbaudinger bei eBay sind eine Nummer zu klein. https://www.ebay.de/itm/256679797870 Hier schrieb ich zu dem Thema bereits früher was https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=29282&pid=357324#pid357324 RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - RalfR - 31.10.2024 Das war selbst beim Grundig TK 5 so. Und da ist eine ordentliche Schwungscheibe drin. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 31.10.2024 TK5 ist ein Bandgerät, wir reden hier von Kassettengeräten. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - RalfR - 31.10.2024 Ups...sorry. Na gut, also meine Sharp Decks starten alle erst, wenn eine Bandlaufbetätigung aktiviert wird (Jetzt stimmt's... ). Mein TFK allerdings läuft auch durchgehend.
RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 31.10.2024 (31.10.2024, 09:26)janbunke schrieb: Hier schrieb ich zu dem Thema bereits früher was Das ist aber ein ganz anderes Konzept, beim GXC39 läuft ein Induktionsmotor mit 110 V ~ Deshalb ist der auch immer, sobald das Gerät an ist, am Strom. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 01.11.2024 (31.10.2024, 09:03)Kuni schrieb: Ok, das klingt plausibel. Den Motor habe ich zerlegt, gereinigt und vorerst mit Sinterlageröl geölt. Es ist kein Synchronmotor, nur ein stinknormaler Asynchonläufer! [attachment=75733] Das vordere Lager sogar mit der Vakuummethode. Das hat nichts gebracht, warum auch immer. Also noch einmal zerlegt und mit Klüber Lagerfett geschmiert, jetzt bin ich auf -1,5% mit der Messcassette, das ist schon (fast) akzeptabel. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 01.11.2024 Sowas, man lernt nicht aus
RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Magic29 - 02.11.2024 (31.10.2024, 09:26)janbunke schrieb: Diesen Typ Motor kann man leider nicht mehr neu kaufen. Das längst nicht in allem Mabuchi steckt, auf dem Mabuchi drauf steht, ist js allgemein bekannt. Der linke Motor fing nach gut 6 Monaten an unrund zu laufen... das hintere Lager war mitgelaufen und hatte sich durch seine Kunstoffarretierung 'gefräst' – Totalschaden. [attachment=75760] Wer auf Nummer-Sicher gehen will der achtet nicht auf die Aufkleber, sondern darauf, dass der Deckel gestanzt ist. Diesen Motor (den rechten) gibt es im übrigen noch immer bei TRIPLEX zu kaufen. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - janbunke - 02.11.2024 (02.11.2024, 16:24)Magic29 schrieb:(31.10.2024, 09:26)janbunke schrieb: Diesen Typ Motor kann man leider nicht mehr neu kaufen. Was oder wer ist Triplex ? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Magic29 - 02.11.2024 (02.11.2024, 16:32)janbunke schrieb:(02.11.2024, 16:24)Magic29 schrieb:(31.10.2024, 09:26)janbunke schrieb: Diesen Typ Motor kann man leider nicht mehr neu kaufen. https://triplex-service.de RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 02.11.2024 Wenn ich mich recht erinnere, dann verkaufen die nur an Gewerbliche... RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Magic29 - 02.11.2024 (02.11.2024, 17:07)Kuni schrieb: Wenn ich mich recht erinnere, dann verkaufen die nur an Gewerbliche... Nein. Ich kaufe dort sehr viele Ersatzteile für meine TEAC Decks. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - janbunke - 02.11.2024 Ich sehe dort auf der Webseite nirgendwo eine Einkaufsmöglichkeit oder einen Produktkatalog. Stattdessen wollen die erst meine persönlichen Daten wenn ich auf "Ersatzteile" gehe. Was soll das? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Magic29 - 02.11.2024 (02.11.2024, 18:10)janbunke schrieb: Ich sehe dort auf der Webseite nirgendwo eine Einkaufsmöglichkeit oder einen Produktkatalog. Dort bestellt man direkt über die (alten) Ersatzteilnummern der Geräte, wie sie im SM angegeben sind. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - janbunke - 02.11.2024 (02.11.2024, 18:12)Magic29 schrieb:(02.11.2024, 18:10)janbunke schrieb: Ich sehe dort auf der Webseite nirgendwo eine Einkaufsmöglichkeit oder einen Produktkatalog. und wo bzw. auf welchem Weg bitte? Mach es doch nicht so spannend. Muß ich da anrufen oder erst per Mail fragen ob die iregendwelche Teile überhaupt haben? Das ist doch eher umständlich. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Magic29 - 02.11.2024 (02.11.2024, 18:18)janbunke schrieb:(02.11.2024, 18:12)Magic29 schrieb:(02.11.2024, 18:10)janbunke schrieb: Ich sehe dort auf der Webseite nirgendwo eine Einkaufsmöglichkeit oder einen Produktkatalog. Sorry…. ich dachte irgendwie das sei selbsterklärend.Also ich gehe immer diesen Weg: 1. Ich gehe auf Ersatzteile und gebe meine Daten ein (ja, muss man leider immer wieder neu machen) 2. Dann kommt man zu einer Maske, in der man den Hersteller und das Gerät auswählt, für dass man das Ersatzteil braucht. 3. Nun kann man in einem Textfeld die entsprechende Ersatzteilnummer, Menge, etc. angeben und unten entweder ein Angebot anfordern, oder direkt bestellen ( ich fordere immer ein Angebot ein) 4. Das Angebot kommt per Mail. Ich überprüfe es und bestätige die Bestellung mit einer kurzen Antwortmail. 5. Es kommt eine Rechnung als PDF. Ich überweise den Betrag (leider kein PayPal) 6. Ich warte auf die Lieferung. Die Verpackungen sind einzigartig. Die nehmen Kartons, in die manchmal auch ein ganzes Deck passen würde, um einen Tonkopf zu verschicken Aber die Lieferung ist zuverlässig innerhalb 3-5 Arbeitstagen da.PS: Ja, es ist etwas umständlich. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - janbunke - 02.11.2024 Für mich zu umständlich... RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - proso - 04.11.2024 Dafür gibt es dort eben Originalteile zu fairen Preisen und bester Qualität. Ich kann nur positives berichten. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 04.11.2024 Ich hab es ganz gut hinbekommen, Abweichung minimal, Allgemeinzustand hervorragend: [attachment=75841] [attachment=75842] Motorkondensator habe ich noch geringfügig erhöht auf 1,4 µF! RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 04.11.2024 (04.11.2024, 21:33)Norbsi schrieb: Ich hab es ganz gut hinbekommen, Abweichung minimal, Allgemeinzustand hervorragend: Sehr schön Hinter so einem war ich lange her, weil ich das mit der glatten, schlichten Silberfont nach wie vor mega schick finde. (04.11.2024, 21:33)Norbsi schrieb: Motorkondensator habe ich noch geringfügig erhöht auf 1,4 µF! Sag ich doch, kann man in Grenzen "ziehen" Hast Du Möglichkeiten mal einen Frequenzgangschrieb zu machen ? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 04.11.2024 (04.11.2024, 21:50)Kuni schrieb: Hast Du Möglichkeiten mal einen Frequenzgangschrieb zu machen ? Bin mir nicht sicher, wie ich das am besten machen könnte. Hättest du einen Vorschlag? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 04.11.2024 Geht elegant am PC zB mit der AudioTester SW. Damit bekommt man dann solche Schriebe https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=30175&pid=367678#pid367678 Wenn Du das aber nicht häufiger machst, dann würde ich da nicht mit anfangen. Ist leider nicht ganz selbsterklärend und Messen mit PC hat seine eigenen Hürden. Was auch geht ist mit dem Signalgenerator 20-20kHz langsam bei Aufnahme in einzelnen Schritten durchzukurbeln, dann abspielen und Pegel pro Frequenz auf Logarithmuspapier (Excel kann das) auftragen. Wichtig: Alles bei -20dB RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - AKRETA - 05.11.2024 Viel einfacher und ist NAK-T100 aus dem Windows Shop. Kostet rund 30 Euro. Ist einfach zu bedienen und eine Software-Replik eines Nakamichi -Testers. Hier ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=tRqD9KsErnU Die Ergebnisse sind valide. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 05.11.2024 Vollkommen richtig. Wobei die Basics bzgl. Messen mit dem PC natürlich "erhalten" bleiben. Der AudioTester ist als Shareware umsonst, mit den Einschränkungen kann man leben, wenn man die SW nur alle Jubeljahre mal braucht. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 05.11.2024 Ich bin auf dem Mac unterwegs, mag Windows nicht besonders, hab aber noch irgendwo einen Win Laptop, ist mir nur zu blöd den wieder zu starten und die ganzen Updates abzuwarten. Hab mit Audacity einen Sweep generiert und dann wieder aufgenommen und analysiert, einmal nur die Wandler, einmal ein Nakamichi RX202 und dann das Akai. [attachment=75852] [attachment=75850] [attachment=75851] Das Akai lässt sich nicht besser einstellen, da sind die Potis quasi schon auf Anschlag und es entstehen zusätzliche Obertöne, eigentlich Untertöne??, die nicht in das Spectrum gehören. Frage an die Experten: Was ist das? RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 05.11.2024 Ja sehr schön Zitat:Was ist das?Was ist was ? Das, an was Du drehst ? Müßte sich aus der Abgleichanleitung ergeben, aber ich vermute es ist der BIAS. Wenn der zu sehr zurück genommen wird, dann steigt der Klirr und das könnte das sein was Du siehst. Sieht doch aber eigentlich ganz gut aus. Lt Spec sollte das 16kHz bei Typ II können. Grob an der Achse abgeschätzt liegt der -3dB Punkt bei circa 16kHz. Diese Überhöhung ab 2kHz würde ich auf einen zu niedrigen BIAS schieben (ggf. auch falsche Aufnahmeentzerrung, falls man das an dem Deck überhaupt einstellen kann, oder es handelt sich um einen "bauartbedingten" Effekt. Manche alten Decks habe einen solchen Buckel, der wohl mal die Dämpfung der damaligen Bänder kompensieren sollte. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - AKRETA - 05.11.2024 NAK-T100 gibt es auch für Apple. RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 05.11.2024 Danke Kuni für die Information! Ja, ich habe laut Abgleichanleitung eingestellt, was ja bei einem 2 Kopf Deck nicht so lustig ist... Der Bias ist jetzt sicher zu niedrig, deshalb der hohe Klirrfaktor mit den Obertönen, aber in Gegenrichtung wird dann der Buckel noch höher. Das Ganze ist halt ein Kompromiss, entweder Klirr oder gerader Frequenzgang. Besser wird das ohne eine generelle Modifikation nicht möglich sein, oder? Liebe Grüße Norbert (05.11.2024, 16:05)AKRETA schrieb: NAK-T100 gibt es auch für Apple. Danke, vielleicht kaufe ich das! RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 05.11.2024 (05.11.2024, 16:13)Norbsi schrieb: Das Ganze ist halt ein Kompromiss, entweder Klirr oder gerader Frequenzgang.Genau, der Trade off ist aber prinzipbedingt immer so. Wenn nun das Deck keine weiteren Einstellungen für eine Entzerrung hat (ich gehe da bei dem doch vglw einfachen 39D nicht von aus) dann kann man, wie du bemerkt hast, nur über den BIAS spielen. Diese knapp 3,5dB Überhöhung würde ich bei einem Kassettendeck aber auch nicht überdramatisieren. Schau mal den Frequenzgang in dem einen Link von mir zum GXC760 an, da ist auch ein 2dB Buckel drin, den ich bei allen 760ern die ich hatte gesehen hab. Ich kann mir schon gut vorstellen, daß Akai den da absichtlich rein konstruiert hat. Sowas lässt so'n Deck ja heller (weil hochtonlastiger) klingen
RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Norbsi - 05.11.2024 (05.11.2024, 17:53)Kuni schrieb: Schau mal den Frequenzgang in dem einen Link von mir zum GXC760 an, da ist auch ein 2dB Buckel drin, den ich bei allen 760ern die ich hatte gesehen hab. Ich hab mir deinen Link noch einmal durchgesehen, ist ja echt ein Wahnsinn, was du dir bei dem Deck für eine Arbeit angetan hast. Und die Probleme beim Einmessen kommen mir sehr bekannt vor.
RE: Akai GXC39D Bandgeschwindigkeit - Kuni - 05.11.2024 Tja ![]() .... hab ein Faible für die Marke, daher die Geduld . Zieh Dir mal das rein https://magnetofon.de/nhc/index.php?topic=5414.0 Das war eine Orgie ohne Gleichen
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