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KassettenGrundBaustein KGB4 - Druckversion

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KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 24.01.2024

Hallo liebe Foristen

Nun denn…
dann werde ich mich mal an die Arbeit machen, was bedeutet viele Fotos zu fertigen, zu bearbeiten
und diese dann auf meinen Bilderserver (Servimg.com) hoch zu laden…
Wie ihr schon bemerkt haben werdet, lege ich besonderen Wert auf eine großzügig bebilderte 
Dokumentation in einer ansehnlichen Qualität und Auflösung…
Das frisst Zeit, aber es lohnt sich immer


KGB4

Dieses Laufwerk wurde vom VEB Robotron-Messelektronik „Otto Schön“ entwickelt
Die Dresdner hatten wohl dabei schon einen vielfältigen Einsatz in zu entwickelnden 
Kassetten-Tonbandgeräten im Blick.

Produktionszeitraum etwa von 1972 bis 1982 (hier gibt es im Net unterschiedliche Angaben)
Ich berufe mich dabei auf die Kontrollzettel an den Laufwerken, hier vornehmlich an den Motorkästen.

[Bild: img_0572.jpg]

hier zu sehen: 3.11.72
Im Net habe ich auch Kontrollzettel vom September 1972 gesehen

Die mechanische Auslegung des KGB4 erlaubte verschiedene Konfigurationen für die Hersteller
demzufolge gab es eine ganze Generation von Kassettengeräten in der DDR die mit diesem
Laufwerk ausgestattet waren:

SONETT - mehrere Ausführungen
STERNRECORDER R160  -  mehrere Ausführungen
ANETT  -   mehrere Ausführungen
MINETT
AK75 (Auto Kassetten Spieler) in zwei Ausführungen
STEREOKASSETTE 1  -  zwei Ausführungen
POMINENT DUO (Heimsuper mit Kassettenteil)


Wobei hier Sonett und R160 den Anfang machten, Sonett ab 1972 und kurz darauf
eventuell auch schon 1972 der R160

Das hier stammt aus der Serviceanleitung des Sonett der ersten Bauform (Ur-Sonett):

[Bild: img_0634.jpg]

hier ist merkwürdigerweise neben dem Platinen-Layout des Sonett (links) das Layout der Platine welche im 
Sternrecorder R160 verbaut wurde (rechts) zu sehen !
Das bestärkt meine Vermutung der „fast“ gleichen Markteinführung von Sonett und R160



(ich konnte gestern endlich einen R160 der ersten Bauversion mit schwarzem KGB erwerben
wenn der Kasten da ist bin ich auf den Kontrollzettel gespannt)

Die anderen Geräte folgten dann so nach und nach…

Da das KGB4 nun in so einem langen Zeitraum verbaut wurde, durchlief es auch einiges
an technischer Evolution…

Hier nun setzt mein Thema an:


[Bild: img_0552.jpg]

Zu sehen sind die drei Grundvarianten
Ich habe die Laufwerke, zur besseren Übersicht,
mit einem Nummernschema versehen

Das Laufwerk ist technisch gesehen sehr robust und übersichtlich, will nicht sagen einfach, ausgelegt
Der Grundkörper besteht aus „Miramid“ und die bewegte Mechanik aus gestanztem Blech

Das KGB4.1 machte den Anfang, wurde aber nach relativ kurzer Zeit durch Variante 4.2 abgelöst
man wird dieses Laufwerk vermutlich nur im „Ur-Sonett“ und im ersten R160 finden
Kurze Zeit, weil man schnell merkte daß es da einiges zu verbessern galt
Die Variante 4.2 hatte dann aber auch noch einige Macken und wurde dann letztendlich von
Variante 4.3 verdrängt… Dieses Laufwerk ist dann in den meisten Geräten verbaut worden…

Zu den Unterschieden komme ich jetzt:

 
[Bild: img_0553.jpg]

gezeigt wird alles an den Laufwerken der Sonett-Serie

zu beachten ist daß hier nix in Stein gemeißelt ist, zumal es immer Vermischungen in den Übergangsphasen
gegeben haben wird… Außerdem gilt: Irrtümer vorbehalten


Bei 4.1 fällt die Farbe auf, womöglich hatte man da noch ein Anliegen auf Aussehen, denn der pigmentierte
Kunststoff kostet sicherlich mehr als der naturbelassene.
Ich denke daß die beiden anderen, und alle später gebauten, in etwa den natürlichen Farbton des Miramid
(Handelsname für ein PP-Kunststoff, Leuna/BASF) zeigen)
Wikipedia sagt: brennt mit bläulich, gelbrandiger Flamme, schäumt blasig braun und riecht dann nach Horn
dem ist so…

Nun zum Detail:

4.1

[Bild: img_0551.jpg]

Bei der ersten Bauversion sind am auffälligsten:
Der Schließmechanismus, einseitig per Bronzefeder (roter Pfeil)
Der Kragen an der Lade (blauer Pfeil)
Unter den Wickeldornen sitzt hier noch ein kleiner Klemmring und unter dem
abwickelnden Wickeldorn sitzt noch keine Feder welche den Bandlauf verbessert (grüner Pfeil, beides nicht zu sehen)


[Bild: img_0554.jpg]

Es gibt nur einen Zentrierdorn (roter Pfeil)

Anmerkung: man sieht hier noch die erste, orangefarbene Andruckrolle, in einem, mit dem zeitlichen
Abstand, funktionsfähigen Zustand !
Der Kombikopf wurde sicherlich schon einmal gewechselt da der Siegellack fehlt…




[Bild: img_0568.jpg]

Der Schieber für den Vorlauf war hier noch anders konstruiert (links, roter Pfeil)
Der Kopfträger lag ebenfalls noch in einer anderen Ausführung vor (Bild dazu am Ende der Gegenüberstellung
betrifft auch Schwungmasse und Rutschkupplung)
Rechts dann die endgültige Ausführung (roter Pfeil)
Man sieht da auch einen möglichen Ort dieser Kontrollzettel




4.2


[Bild: img_0555.jpg]i


Diese, zweite Version löste die erste relativ schnell ab, und brachte schon einige Verbesserungen mit sich
Der Schließmechanismus, immer noch einseitig, wurde jetzt mit diesem Haken realisiert (roter Pfeil)
Die Lade hatte eine Aussparung für den geänderten Hebel des Reibrades (grüner Pfeil)
Neben dem Motor sitzt eine Bronzefeder welche das Drücken der Wiedergabe bei geöffneter Lade
verhinderte, die Aufnahme hatte hier an dieser Stelle auch eine andere Konfiguration (blauer Pfeil)


[Bild: img_0579.jpg]

Jetzt gab es dann auch den Zentrierdorn neben der Andruckrolle (blauer Pfeil) 
Hier ist noch einmal der Hebel zu sehen welcher das Reibrad für das Spulen über den Kopfträger abhebt
(roter Pfeil)




4.3

[Bild: img_0556.jpg]


Der Kragen an der Lade wurde abgeschafft (blauer Pfeil)
Und endlich ein vernünftiger Schließmechanismus welcher jetzt beidseitig verriegelt (roter Pfeil)
Der abwickelnde Wickeldorn hatte dann, eventuell auch schon in 4.2 eine Feder die den Abwickel
leicht gebremst hat, um den Bandlauf am Löschkopf zu verbessern (?)
Ärgerlich ist der Wegfall der kleinen Klemmringe unter den Wickeldorn-Kappen
denn diese Kappen waren nur aufgepresst und aus PE gefertigt welche von den Kassetten alsbald
zerfleddert wurden…

[Bild: img_0578.jpg]

Diese Ersatzkappen konnten dann überzeugen



Die Kopfträger:

 [Bild: img_0561.jpg]

Bei 4.1 fehlt die Zunge welche den Kopfträger/Schieber beim Einrasten etwas nach unten drückt und somit eine
reproduzierbare Kopfstellung ergab (gelber Pfeil)
Die erste Aufhängung der Andruckrolle hatte noch Zug, und Druckfeder und es wurden die schmalen
Rollen verbaut.
Ab 4.2 gab es dann diese Zunge…
Irgendwann ist man dann zur breiten Andruckrolle gekommen, die dann aber nur noch mit einer Zugfeder
aufgehängt wurde…
Beide Aufhängungen sind „selbsteintaumelnd“ was nicht immer so recht funktionieren wollte…



So, das war Teil 1

ich muss das jetzt erst einmal absenden bevor hier irgendetwas abk…t und ich an die Decke schwebe

es geht hier nachher wieder weiter


KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 24.01.2024


HALLO

TEIL 2

Daß das KGB4 in der Art des Antriebes, ebenso wie das KT100, an das Urgestein Philips EL3300 
erinnert, ist sicherlich kein Zufall:

https://www.flickr.com/photos/ralphstephenson/8372410333



So gibt es hier ebenso diese primitive Rutschkupplung welche in Anschmiegung an die Pese
angetrieben wird…

[Bild: img_0565.jpg]

Links ist die erste Version aus dem KGB4.1 zu sehen
Das wurde dann durch eine verbesserte Version mit Stellmutter ersetzt, rechts

Auch die Schwungmasse gab es in zwei Versionen:

[Bild: img_0567.jpg]

Links die erste Version, zu finden in Version 4.1 eventuell auch noch in 4.2 ?
Die erstere Variante wurde noch aus einem Stück gedreht und war somit auch viel schwerer
aber wir wissen ja daß die Zentrifugalkräfte nach außen hin zunehmen…
später dann wurde nur noch ein offensichtlich gegossener Ring auf einen Kunststoffkörper gepresst.
Die Lauffläche des Reibrades für das Spulen ist hier allerdings geriffelt und dürfte somit
einen besseren Grip haben als die blanke Fläche bei der ersten Version:

[Bild: img_0566.jpg]

Schön zu sehen daß man hier dann dazu übergegangen ist die Tonwelle im Bereich der Andruckrolle zu ätzen
das war insbesondere bei der schmalen Andruckrolle nötig weil es häufige Beschwerden bezüglich des
schlechten Bandlaufes (Leihern) gab.
Es gab dazu auch eine Anleitung für die Vertragswerkstätten
 (hab vergessen in welchem Forum das thematisiert wurde) hier ?


 EIN ZWISCHENRUF 

Was hat es mit diesem Gerücht auf sich, es gäbe vom KGB noch die Versionen 1 und 7…

Da schau her:

[Bild: img_0570.jpg]

 [Bild: img_0616.jpg]
(Stereokassette 1)

Erklären könnte man das vielleicht durch die Tatsache daß zum KGB 
auch immer der Motor mit seiner Steuerung gehörte ?


Die Motorkästen oben gehören aber mit Sicherheit zum Sonett (vorgefundene Situation, unverbastelt)

Die Auslöser:

[Bild: img_0563.jpg]

Diesen kammartigen Riegel gab es in 2 Versionen, wenn man von der Sonderbauform AK75 mal absieht

Unten die Version vom KGB4.1 
Die Flanke zur Auslösung der Wiedergabe und zum öffnen der Kassettenlade war hier noch steiler (gelber Pfeil) 
Die „Auswurf“ Funktion war praktisch doppelt belegt da diese zuerst „Wiedergabe“ auslösen musste…
In der Mitte, Version 2, hier ist die Flanke deutlich runder, vermutlich um die „Stop“ Funktion einen Ticken
früher auszulösen. Sicherlich ist hier auch ein Zusammenhang mit dem Schließmechanismus gegeben.

Ja und oben…
da muss ich wohl länger ausholen
Das Laufwerk hatte kein Autostop ! 
Ist man bei einer Oper eingeschlafen hat sich der Antrieb an allen Gummiteilen zu schaffen gemacht
Verschleiß lässt grüßen.
Wohl auch deswegen waren rastende Funktionen Vorlauf/Rücklauf auch nicht vorgesehen
ob man Angst um die Vorbänder hatte ? 
Wenn ich das jetzt mal vernünftig betrachte, ist ein unbeaufsichtigtes Spulen wohl eher seltener der Fall
als eine endende Wiedergabe…
Warum nun also sollte man das Spulen nicht erleichtern ?

Der oben zu sehende Auslöser ist und war die logische Konsequenz 
Diese eingefeilten Kerben an den Flanken von Vor - und Rücklauf waren schon zu tiefsten DDR-Zeiten
im Gespräch ! 
Ich habe das so optimiert daß die Funktionen erst im letzten Moment rasten und somit beide Betriebsarten
möglich sind (roter Pfeil)
Die Flanken sind so verjüngt daß man vom Spulen direkt auf Wiedergabe gehen kann, da 
„Wiedergabe“ die beiden Funktionen sicher auslöst.

Nötige Demontage - und Montagearbeiten und deren Fallstricke kann ich gern behandeln…


MOTOREN

Eine Übersicht der verbauten Motoren:

 [Bild: img_0574.jpg]

[Bild: img_0571.jpg]

In chronologischer Reihenfolge von links nach rechts

Hersteller war überwiegend der VEM
Die Motoren waren für 3-4,5 Volt ausgelegt und wurden über eine diskret aufgebaute Motorsteuerung angetrieben.
Untergebracht waren diese in mächtigen Kästen und steckten dort in einem Gummiholster:


[Bild: img_0576.jpg]
hier zu sehen die allererste Bauform… Und, der Motor läuft… und läuft


spätere „Verpackungen“:


[Bild: img_0612.jpg]

Die Beiden rechts hatten dann auch die Kanäle zur Aufnahme der Drosseln


Typischer Aufbau mit „Arbeiterfahne“ :

 [Bild: img_0610.jpg]


Die eigentlich robusten Motoren litten sehr oft an ausgetrockneten Sinterlagern
Das kann und konnte man rechtzeitig beheben, sehr viele der Motoren die ich bei meinen
Restaurierungen vorgefunden habe konnte ich wieder Fit machen, geölt mit Revox Capstanoil 
Dauerlauf Test, Kontrolle der Ströme…

Die Motorregelung gab es in den Versionen 7,5 - und 9 Volt, von der Schaltung identisch, jedoch mit 
anderen Widerständen…

[Bild: img_0628.jpg]

links die 7,5 V und rechts die 9 V Version (R160)
Die Schaltung zeigt die 7,5 V Variante (hier Sonett)

(die „Germanischen Stahlhelme“ linke Seite der Platinen, sind diese noch sehr plumpen russischen GE-Transistoren
seinerzeit häufig in RFT Geräten verbaut)


Über die drei Grundvarianten des KGB hinaus gab es angepasste Bauformen für die jeweiligen Geräte

Die Tasten unterschieden sich grob in Hebeltasten:
Sonett, Minett, Anett

Und Drucktasten:
R160, Ak75, Stereokassette 1, Prominent Duo

Hierzu gab es diese Führungsleisten:

[Bild: img_0564.jpg]

Oben die Version mit den Laschen für die Stange die die Hebeltasten aufnimmt



VERSIONEN DES KGB4 IM EINBAU


SONETT
erste Ausführung:

[Bild: dsc02712.jpg]



[Bild: img_0573.jpg]



zweite Ausführung:


[Bild: dsc02411.jpg]




 Auto-Kassetten-Spieler AK75
 
Das Gerät lief auf 12 Volt, hatte eine kleine Endstufe und war ohne Aufnahmemöglickkeit:

[Bild: img_0620.jpg]

Der Löschkopf war hier ein Dummy

Als einzige Ausnahme besaß der Ak75 eine Endabschaltung die aber nur bei „Wiedergabe“ wirksam war
ja logisch, die anderen Tasten waren ja nicht rastbar
realisiert wurde das über einen Zugmagneten der direkt am Auslöser saß:

[Bild: img_0619.jpg]

Der rote Pfeil zeigt auf den Zugmagneten 
Ausgelöst wurde dieser wenn bei Wiedergabe 30sec lang kein Audiosignal von Kassette kam
Die Schaltung dazu sitz links oben auf der Platine
Dem Lager der Schwungmasse wurde hier besondere Aufmerksamkeit gewidmet, abweichend von den 
normalen Lagern konnte man hier mit einer Stellschraube genau justieren um auf ostdeutschen Straßen
jodelfrei  unterwegs zu sein (blauer Pfeil)

Das Bild zeigt die spätere Variante mit A205D oder A210E als „Endstufe“ 
Der AK75 konnte somit separat einen Lautsprecher ansteuern

[Bild: img_0621.jpg]



Tatsächlich gab es das KGB4 auch als Stereo Variante

Stereokassette 1:

[Bild: img_0617.jpg]

leider kann ich hier nur eine „Schlachtbox“ zeigen, das Dingens hatte ich mir nur zu Studienzwecke angeschafft

Eine ziemliche Gurke, aber immerhin gebührt diesem Gerät die Ehre
das erste Stereo-Kassetten-Deck aus DDR Produktion gewesen zu sein !

[Bild: img_0622.jpg]


[Bild: img_0623.jpg]

Man beachte den riesigen Hebel für den A/W - Schalter
Die Kanäle waren diskret, auf je eigenen Platinen aufgebaut



MEIN STERNCHEN


[Bild: img_0624.jpg]


Der R160 ist eine Ostlegende !
Der erste Radiorecorder… und schon ein großer Wurf
Hier hatte das KGB4 eine seiner Domänen


[Bild: img_0626.jpg]


[Bild: img_0625.jpg]



[Bild: img_0627.jpg]


Ja und Anett….. Minett…. neeee kommen mir nicht in die Finger weil meins waren die Kisten nie
Minett, eine kleine Quäke, und Anett ein aufgeplusterter Sonett mit einem hineingequetschten 
Radioteil mit minimaler Skale…
Deswegen habe ich diese Teile nicht in meiner Sammlung

Prominent Duo ist ein um das KGB4 erweiterter Mono Heimsuper…


So, liebe Freunde, das waren jetzt satte 2,5 Stunden Arbeit…
Ich hoffe sehr daß diese Dokumentation hier ein bleibendes Zuhause findet und viele
Fans dieser lange vergangenen Epoche Ostdeutscher Kassettenrecorder erfreut

DANKE


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - mincom - 24.01.2024

Gelöscht


KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 24.01.2024

(kann demzufolge auch rausgefrickelt werden)


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - Ferrograph - 24.01.2024

Danke Avi für diese umfangreiche Vorstellung.
In meinem 1976 zusammengesparten Sternrekorder steckte also auch so eine Motoreinheit.
Bei aller Solidität muss ich leider sagen, daß in meinem R160 jede DDR Kassette anfing zu jaulen.
Da half auch eine 3-malige Reparatur in der RFT Vertragswerkstatt nichts, jedesmal 4 Wochen warten, das Problem blieb immer bestehen.
Nur mit BASF Cassetten leierte mein Sternrekorder nicht ganz so stark.
Das Radioteil und das Pressspangehäuse waren von guter Qualität und der R160 hatte für ein Koffergerät einen sehr voluminösen Klang. 
Die Gleichlaufschwankungen waren für mich der entscheidende Grund mit einem Spulentonbandgerät aufzunehmen, da gab es diese Probleme nicht.
Kann sein, daß ich ein sogenanntes Montagsgerät mit Kassettenteil erwischt hatte, andere hatten da vielleicht mehr Glück.

Gruß Jan


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - 2245 - 24.01.2024

Zitat:...Tonwelle im Bereich der Andruckrolle zu ätzen... es gab dazu auch eine Anleitung für die Vertragswerkstätten (hab vergessen in welchem Forum das thematisiert
wurde) hier ?


Ich habe mir mal diese Anweisung gespeichert, ist es die gemeinte? Quelle weiß ich nicht mehr, könnte aber von hier stammen.


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - mincom - 24.01.2024

Gelöscht


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 25.01.2024

Danke Kuni (unten)


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - Kuni - 25.01.2024

Vielleicht kann man den Zwischenruf eh mal hier raus nehmen (wie meinen dann auch Wink ) ... ich meine das zertrümmert den Sinn dieses Threads ziemlich Angel


KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 04.02.2024

Hallo

Ein Nachtrag

Tatsächlich gab es von den KGB4.3 auch noch schwarze Grundkörper:

[Bild: img_0738.jpg]



Das ist ein sehr spät gebautes Exemplar, siehe Datumstempel auf dem Kontrollzettel:


[Bild: img_0737.jpg]

Verbaut in einem Sonett77 den ich erst vor wenigen Tagen erworben hatte.
Ich denke daß es in dieser Konstellation schon recht selten zu finden sein wird…
Möglich, daß im Presswerk mal eine Charge schwarzes Miramid in die Produktion
gelangte…


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 23.02.2025

Hallo liebe Freunde der alten RFT Kassettenrekorder Technik

Nach einiger Zeit folgt hier noch eine Ergänzung 

Die Versionen der vorgefundenen Andruckrollen:

[Bild: img_5410.jpg]

Auch hier besteht mein Anspruch der Vollständigkeit um Legenden und Halbwahrheiten entgegenzutreten 

Zu den Exemplaren:

1. 
Hierbei handelt sich um das erste verbaute Exemplar mit dem damals typischen, orangen Gummi
Aufhängung, wie auch bei allen späteren Andruckrollen, selbsteintaumelnd über einen justierbaren
Spitzdorn aus Hartmetall in den ersten Versionen über je eine Zug-und Druckfeder.
Die Rolle selbst war sehr schmal gehalten.

2. 
Wie 1. dann jedoch mit schwarzem Gummi und geringfügig breiterer Rolle.

3. 
Seltene Bauform in der schmalen Ausführung jedoch fiel hier dann die Druckfeder weg und die Zugfeder
wird über eine Nase eingehängt was eine Feder mit um 45° verdrehten Ösen nötig machte.
Vorgefunden habe ich diese Version im AK75.

4. 
Wieder eine recht seltene Bauform, jetzt endlich mit breiter Andruckrolle welche ein besseres Verhalten
im Gleichlauf ermöglichte.
Als Besonderheit wird die Zugfeder hier wieder über eine Bohrung wie bei 1. und 2. eingehängt!
Ob das regulär, oder eine Bastellösung sein kann, vermag ich nicht zu sagen, ich vermute eher das letztere.

5.
Letztendlich dann die bis zum Ende des KGB verbauten, breiten Rolle mit einseitiger Aufhängung
über die Zugfeder (Im Bild eine bereits neu produzierte Ersatzrolle)
Der Wegfall der Druckfeder ermöglichte nun das bessere Eintaumeln - die annähernd exakte Parallelstellung
der Achse der Andruckrolle zur Tonwelle.

Das Problem bei den schmalen Rollen war der Schlupf des Bandes an der Tonwelle, jaulen, leiern, da die Rolle 
die ja nun den besseren Grip hat,von der Sollgeschwindigkeit der Tonwelle wenig abbekam, so die Theorie…

Das Thema Andruckrolle nimmt ja bei den Bandmaschinen eine wichtige, und auch kontrovers
diskutierte Stellung ein, ich denke da hat wohl jeder seine Erfahrungen gemacht…
Der breitere Gummi nahm nun an den Ränder die Umdrehung der Tonwelle besser an, hatte 
aber den Nachteil das bei zu hartem Gummi und schlechter konstruktiver Ausführung
das Band nach oben oder unten abwandern konnte.

Tatsächlich trifft man leicht Konvexe Rollen an, in der Theorie erzeugt ja das Band durch seine 
dicke eine minimal andere Abrollfläche was das Abwandern begünstigt.
Wichtig, sehr wichtig ist, dass das Gummi der Rollen nicht zu hart geworden ist, was besonders
bei den breiten Rollen von Bedeutung ist!

In der Regel kann man alte RFT Andruckrollen aus OEM-Beständen vergessen, die sind einfach 
zu hart geworden! Ich habe das durch, glaubt es mir.
In meiner Praxis war es tatsächlich so dass dickere Bänder (C60) mehr zum Abwandern tendierten.
Um eine gewechselte Andruckrolle zu testen und richtig zu justieren, kann es beim KGB erforderlich
sein den Tonkopf auszubauen!
Erst dann sieht man - am besten an einer Kassette mit durchsichtigen Gehäuse - ob die Rolle 
das Band zum Abwandern bringt, und das war bei OEM Exemplaren regelmäßig der Fall
und konnte nur mit feinster Justage in den Griff bekommen werden, ich rate jedem zu frischen
Ersatzrollen!!!
Rollen in der passenden Größe gibt es zu kaufen, und das KGB stellt hier keine übertriebenen
Ansprüche… 

Justage:

[Bild: img_0752.jpg]


Wichtig! Vor den Einstellungen muss der richtige Bandzug am Aufwickel eingestellt sein 
(ich könnte das hier noch behandeln)

roter Pfeil, auf Mittellage des Bandes achten

blauer Pfeil, auf sicheren Sitz in der Kerbe der Nase achten, nur Feder mit um 45° verdrehten Ösen
also Originalteil, verwenden!

grüner Pfeil, in der Regel in die mittlere Kerbe hängen, das hat Einfluss auf die Ruhelage UND das richtige
Eintaumeln der Rolle

rotes „T“ Feinjustage bei störrischen, zu harten Rollen - beeinflusst erheblich die Tendenz zum Abwandern!
in der Regel sollte der Pfosten genau senkrecht, parallel zu Tonwelle, stehen.

Der Dorn mit der Kontermutter sollte so eingestellt sein dass die Andruckrolle bei Wiedergabe 
parallel zur Kassette steht


Es kann sein das die Aufhängung der Feder gegen die Tastaturbrücke stösst:

[Bild: img_0753.jpg]


Dann ist es erforderlich solch eine Kerbe anzubringen:


[Bild: img_0754.jpg]


Okay…
Dies speziell zum Thema Andruckrolle im KGB…


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 27.04.2025

Sorry, ersetze „OEM“ in #11 durch „NOS“


Bei Bedarf kann ich hier noch den Umbau „Ein-Tasten-Aufnahme“ für das KGB4 beschreiben…




RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 27.04.2025



UND „EIN-TASTEN-AUFNAHME“


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - Analoghoerer - 27.04.2025

Das mit der rastenden Vor- und Rücklauftaste war seinerzeit ein beliebter Umbau, den hatte ich für einige Mitschüler damals auch gemacht, meinen eigenen Recorder hab ich aber so gelassen, wie er war. Beim Spulen musste man ihn eh unter Kontrolle haben, um bei Erreichen das Bandendes den Antrieb nicht durch Durchrutschen der Reibräder bei blockierter Spindel zu ruinieren.


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - Sunlion - 27.04.2025

Gelöscht, da unpassend.


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 29.04.2025

Das mit den rastenden Tasten ist bei Vor-und Rücklauf ist zu relativieren, denn da das KGB4 (außer AK75) generell
keine Abschaltung hatte, konnte bei Wiedergabe und Bandende ebenso eine Irritation an den Gummiteilen entstehen.
Weiter oben im Bericht habe ich das ja schon erläutert.
Und beim Spulen musste man generell Obacht geben wenn das Bandende erreicht war!
Zumal es immer noch beide Betriebsarten gibt wenn man die Tasten nicht ganz durchdrückt!

Aber eigentlich ging es bei dem Anhang hier um die „Ein-Tasten-Aufnahme“ und dem damit verbundenen Wechsel
des A/W Schalters von ETE auf ALPS.
Ich habe einige Laufwerke in Serie umgebaut und in der Bucht reissenden Absatz gefunden.
Nun dachte ich dass es hier jemanden interessieren könnte…
Aber gut


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - Analoghoerer - 29.04.2025

Soweit ich mich erinnere, gabs damals Anfang der 80er im Funkamateur auch mal eine Umbauanleitung mit einer Endabschaltung, ich glaub, da wurde die Drehbewegung der Aufwickelspindel mit einer Lichtschranke erfasst, über ein Gestänge wurde dann mittels Zugmagneten die Rastschiene des Tastensatzes zurückgezogen. Das Ganze war ziemlich aufwändig und passte wohl auch nur in die "Stereokassette1".
Etwas später auf den Markt gekommene Geräte (Geracord, KR660 etc.) hatten das dann ja schon von Hause aus.
Für die Eintastenaufnahme, die ja dann mit dem MU300 Laufwerk Einzug hielt, war ich nie so zu begeistern, da man doch sehr schnell mal versehentlich was löschen konnte, wenn man aufs falsche Knöpfchen gedrückt hat, was situationsabhängig ja mal passieren konnte.


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - RichardRau - 03.10.2025

Hallo Avi,

ich wollte ein alten Grundbaustein reparieren und als Ersatzteil erhalten. Leider sind die Gummis von den Wickeldornen und dem Zwischenrad total verschlissen.
Gibt es dafür einen Ersatz ober einen Reparatur-Tipp.
[attachment=84941]
Gruß Richard!


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - Analoghoerer - 03.10.2025

Hallo, sowas hatte ich noch nicht, bei meinem Sternrecorder sind die Gummis noch heile. Ich würde mal im Baumarkt in der Sanitärabteilung schauen, was es da an Dichtungen gibt, evtl. ist da was passendes zu bekommen. Bei einem Noname Gerät aus Fernost von Quelle hat mir das mal geholfen (war da aber ein größerer Durchmesser). Dichtungen sind von der Gummimischung her für solche Reibbeanspruchungen allerdings nicht ausgelegt, von daher, keine Ahnung, wie lange das hält.

Gruß Holger


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - RichardRau - 04.10.2025

Ja, ich hatte in einem anderen Forum auch eine Diskussion dazu gelesen. Wenn ich erfolgreich war, melde ich mich.
Gruß Richard!


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 04.10.2025

Hallo

Bitte keine 0-Ringe vom Baumarkt verbauen, das ist Murks!!!

Es gibt immer noch passenden Ersatz zu kaufen

Dazu geht man auf „Aliexpress“ und sucht nach „idler tire cassette“
Die Gummis für die Wickeldorne haben die Formel 17x2x2
und die für das Zwischenrad 14x2x2

die Gummiringe sind von guter Qualität!

Das kostet ein Bruchteil von dem was hier „pfiffige“ Händler in der Bucht verlangen!
zumal euch keine S… über die richtigen Maße aufklärt…

Fragen kostet nix…
gern geschehen

(Edit)
Betrifft übrigens auch die Andruckrollen!!!
lasst euch hier nicht von Leuten ausnehmen die alte RFT-NOS Bestände an den Mann bringen wollen
Da sind die Gummis eventuell auch schon wegen der langen Lagerung gealtert, sprich hart geworden!

Beim besagten Asiaten bekommt ihr die Teile im Beutel zu mehreren Stück in einer für das KGB4
annehmbaren Qualität, zumal man sich bei bestellter Überkapazität das beste raussuchen kann…
wie man die Rollen dann schmerzlos wechselt kann ich hier gerne zeigen…


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 04.10.2025

Das zum Thema

Service und Umbauten am KGB4:

KGB4 Umbau

Das Video zeigt ein KGB4 welches nach meinen hohen Standards restauriert und modernisiert wurde

Es ist nur so, wenn sich scheinbar niemand dafür interessiert werde ich mir auch nicht die Mühe machen
das hier so umfangreich zu zeigen


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - RichardRau - 04.10.2025

Hallo Avi,

vielen Dank für den Tipp. Ich schaue gleich mal nach den Teilen.

Deine beiden Beiträge zum Sonett und KGB 4.3 helfen mir sehr. Ich bin längst nicht so ein Profi wie Du und auf solche Unterstützung angewiesen. Besonders beeindruckt mich, wie ausführlich und verständlich Du das Thema aufbereitest. Serviceanleitungen sind ja kaum zu finden – nur durch solche Aktivitäten von Dir kann diese alte Technik weiterleben.

Die verbreitete Meinung, dass die Reparatur und das am Leben halten dieser Technik nicht lohne, teile ich nicht. Für mich hat Technik immer auch eine soziale Komponente. Beim Sonett war es ähnlich wie bei Dir: Zu Weihnachten lief bei uns immer Rock Over Rias mit Berry und Olaf. (sonst natürlich der Treffpunkt)

Dieses Jahr werde ich mir nach dem Gänsebraten mal wieder eine alte Folge anhören.

Viele Grüße
Richard

P. S.: Kann ich Dich direkt anschreiben, falls ich nicht weiterkomme?


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 04.10.2025

Ja Richard

Da sind wir einer Meinung, fast jeder ehem. DDR-Insasse kennt den Sonett, der ist, wie auch der Stern-Recorder R160
eine Legende und allemal Wert der Nachwelt erhalten zu bleiben!
Damit sind so viele Erinnerungen verbunden, und da es nun mal in der DDR sehr wenig Auswahl an solchen Geräten gab
haben diese eben diesen besonderen Stellenwert erlangt, den Außenstehende nur schwer nachvollziehen können.
Wenn es mit mir zu ende geht (ich bin jetzt 66) würde ich meine Sammlung gerne in einem Museum sehen, zumal 
ich mir bewusst bin dass diese in dieser Form (Funktion und Zustand) schon einmalig sein dürfte.
Geschichte, auch die der Konsumgüterindustrie, muss bewahrt werden…

Beste Grüße

ps. ja, kannst du


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - Analoghoerer - 04.10.2025

Vielleicht könnte man ja die Postings bezüglich Reparatur, Bestückung, Unterlagen, Ersatzteile etc. , die sich ja im wesentlichen auf das KT300 bzw. KGB4 Laufwerk beziehen, hierher verschieben. So bliebe der Sonett- Sammlungs Thread sauber. Diese Sammlung ist wirklich herausragend, das sie betreffende Thema sollte nicht zerhackstückt werden. Hier hingegen könnte eine Art Kompendium bezüglich Reparaturen und Modifikationen am eigenlichen Laufwerk (einschließlich der verschiedenen Platinenvarianten) entstehen, das betrifft ja nicht nur Sonett-Besitzer, sondern alle, die ein auf diesem Laufwerk basierendes Gerät (neben dem Sonett noch Minett, Anett, Stereokassette 1, Prominent Duo und nicht zu vergessen den R160 in all seinen Varianten) haben oder zur Reparatur mal in die Finger bekommen. Schließlich sind sie es alle wert, weiter zu leben.

Gruß Holger


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 04.10.2025

DAS genau meine ich auch, denn hier, mit diesem Beitrag, handelt es sich ja, wie du schon richtig festgestellt hast
mit dem KGB4 um die „Basis“ all dieser Geräte!

Ich hatte das seinerzeit nur nicht fortgesetzt da anscheinend kaum Fragen zum Thema aufliefen…
Andererseits macht es sehr viel Arbeit, hier ordentlich bebilderte, somit verständliche, Fäden zu ziehen.

Wichtig ist, dass jeder Fragesteller sich erst einmal in dieses Thema hier einließt, da sich dann schon
einige Erkenntnisse einstellen können…
Parallel dazu hat der Beitrag „Sonett-Sammlung“ einiges an Wissen zu bieten um zum Beispiel
solche Fragen: „welches Gerät, welchen Sonett, habe ich da eigentlich vor mir zu liegen“ im Vorfeld
klären zu können…
Denn das gehört ja auch mit zum Anliegen meiner Dokumentation!

Dann werde ich hier weitermachen…
Mit der Bitte an die Redaktion auf den Vorschlag einzugehen

packen wir es an

(ps. im „Radiobastler-Forum“ habe ich derzeit den R160 (Stern-Recorder) auf dem Tisch…
auch da muss ich mich mit dem KGB4 auseinandersetzen, Überschneidungen werden da nicht ausbleiben )


RE: KassettenGrundBaustein KGB4 - aviavi59 - 05.10.2025

                                                      Demnächst in diesem Theater:


                                Service am KGB4

[Bild: img_7410.jpg]

                                                      Kompakt und reichlich bebildert
                                                       vom Verfasser dieses Beitrages

                                       Demontage, Montage, Verbesserungen, Ersatzteilfrage

       Für all diejenigen die sich immer noch mit diesen Oldtimern Ostdeutscher Kassettentechnik beschäftigen
                                                        Für Liebhaber und Sammler