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Sprachnachrichten per Post - Druckversion

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Sprachnachrichten per Post - stompology - 09.08.2023

Wer kennt das noch? Die Sprachnachricht per Post mit einer speziellen Box für das besprochene Tonband.

Fundstück aus einem riesigen Karton mit alten Tonbändern. Zu hören ist ein offenbar unfreundlicher Rechtsanwalt, der einen Brief diktiert. Langweilige Versicherungssache.

[attachment=63482]

[attachment=63483]



Viele Grüße

Christian


RE: Sprachnachrichten per Post - cisumgolana - 09.08.2023

Hallo Christian!



Na klar kenne ich diese Brieftonbänder.

Habe sie selbst früher eifrig genutzt.

Es gibt hier im Forum übrigens einen Beitrag dazu:
https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=22166&pid=268853&highlight=tonband+post#pid268853



Gruß

Wolfgang


RE: Sprachnachrichten per Post - Baruse - 09.08.2023

(09.08.2023, 11:13)cisumgolana schrieb: ...
Habe sie selbst früher eifrig genutzt.
...

Pssst Wolfgang, sag das nicht so laut - das läßt Rückschlüsse auf dein Alter zu  Big Grin


RE: Sprachnachrichten per Post - Peter Ruhrberg - 09.08.2023

Gesprochene Briefe waren früher die Regel für Sehbehinderte, die Bänder wurden m.W. kostenlos befördert.


RE: Sprachnachrichten per Post - snzgl + - 09.08.2023

Ja, wie schon an anderer Stelle gesagt, die Blindensendung habe ich oft und gerne genutzt. Es war immer wieder schön, die Stimme des Briefpartners zu hören. Ganz nebenbei wurden auch andere interessante Aufnahmen ausgetauscht.
Ebenfalls schon anderswo erwähnt, die Hörzeitschriften und Hörbücher.

Gruß Gerald


RE: Sprachnachrichten per Post - cisumgolana - 09.08.2023

Hallo Jörg!

Wieso denn?
Kann doch jeder wissen, daß ich ein "UHU" bin Big Grin 

Gruß
Wolfgang

UHU = unter Hundert


RE: Sprachnachrichten per Post - Übertrager - 30.08.2023

Da hab ich auch nochwas von BASF im Angebot:

[attachment=64038]

Die Spule ist mit 6cm die kleinste, die ich bis jetzt gesehen habe.

Inhaltlich sind diese Bänder eher... sparsam. Die Sprecher (meistens aus dem Bekanntenkreis) konnten mit der einseitigen Situation nicht recht umgehen und quälten sich mit Platitüden bis zum Bandende Wink


RE: Sprachnachrichten per Post - snzgl + - 30.08.2023

In der DDR waren die kleinsten Spulen meines Wissens nach, 8cm. Die hier schon öfters erwähnten Kolibrie-Bänder. Unter Blinden war der Hörbrief sehr beliebt. Verschiedene Interessen waren immer ein beliebtes Thema. Ob Musik, Modellbahn, Amateurfunk oder Tonband, es gab immer etwas zu erzählen.
Unter Verwandten wurde eher nur das Nötige ausgetauscht. Es gab auch klingende Geburtstags- oder Weihnachtsgrüße, sogar mit Ständchen.Es war immer wieder spannend, auf das Antworten zu warten.

Gruß Gerald


RE: Sprachnachrichten per Post - pedi - 30.08.2023

in meiner jugend gab es einen country und westernmusiktapeclub.
hat spass gemacht, habe da so einige stilrichtungen dieser musik kennen gelernt, die ich bis heute noch sehr gerne höre, insbesondere Cajun- und Oldtimemusic.


RE: Sprachnachrichten per Post - R2R - 31.08.2023

(09.08.2023, 14:32)Peter Ruhrberg schrieb: Gesprochene Briefe waren früher die Regel für Sehbehinderte, die Bänder wurden m.W. kostenlos befördert.

Das ist heute noch so bei Blindensendungen

https://www.deutschepost.de/de/b/blindensendung.html

Interessant ist, dass auf o.g. Seite auch heute noch Magnetbandaufnahmen erwähnt werden.

Grüße

Arno


RE: Sprachnachrichten per Post - Tonschreiber - 31.08.2023

(30.08.2023, 22:35)snzgl schrieb: In der DDR waren die kleinsten Spulen meines Wissens nach, 8cm. Die hier schon öfters erwähnten Kolibrie-Bänder. Unter Blinden war der Hörbrief sehr beliebt. Verschiedene Interessen waren immer ein beliebtes Thema. Ob Musik, Modellbahn, Amateurfunk oder Tonband, es gab immer etwas zu erzählen.
Unter Verwandten wurde eher nur das Nötige ausgetauscht. Es gab auch klingende Geburtstags- oder Weihnachtsgrüße,  sogar mit Ständchen.Es war immer wieder spannend,  auf das Antworten zu warten.

Gruß Gerald
Habe noch eines aus der sog. ... gefunden.
V.G.
Jo

[attachment=64064]


RE: Sprachnachrichten per Post - Justus - 01.09.2023

Rolleyes  thumbup


RE: Sprachnachrichten per Post - Anselm Rapp - 02.09.2023

Jahrelang zwischen meiner belgischen Brief-, dann Tonbandfreundin ausgetauscht. Das war noch zu Zeiten meines Siemens Protos BG 12 (Grundig TK 20). Mit der Freundin korrespondiere ich heute noch, allerdings per E-Mail. Gesehen haben wir uns nie. (Vermutlich habe ich es schon mehrmals geschrieben.)

Gruß, Anselm

@Baruse: Alter ist keine Schande. Ich bin fast 81 und habe zwei Kinder, vier Enkel und vier Urenkel - und bin stolz darauf. Cool


RE: Sprachnachrichten per Post - R2R - 02.09.2023

Hallo,

die Versandverpackungen gab es später auch aus Kunststoff (hier von BASF) passend für die kleinen Bänder und auch Kassetten mit beigefügtem Versandaufkleber

[attachment=64096]
[attachment=64098]
[attachment=64100]

Grüße

Arno


RE: Sprachnachrichten per Post - 19null5 - 05.12.2023

Hallo Briefband-Freunde,

in der DDR gab es nach der Kolibri-(AGFA)-Ära auch mit dem ORWO-Logo weiter Briefbänder.
Hier ein Dreifachspielband/135m :

[attachment=66652]

Quelle: http://orwo.bg19.de/typ130-135.htm

LG Hajo


RE: Sprachnachrichten per Post - cisumgolana - 06.12.2023

.. hoch 1x geholt...

Es gibt hier im Forum übrigens einen Beitrag dazu:

https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid268853