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Probleme mit UHER 724 L Stereo - Druckversion +- Tonbandforum (https://tonbandforum.de) +-- Forum: Tonbandgeräte (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=26) +--- Forum: Diskussionen (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=27) +--- Thema: Probleme mit UHER 724 L Stereo (/showthread.php?tid=21130) Seiten:
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Probleme mit UHER 724 L Stereo - Tonband-disc - 08.05.2020 Hallo, seit meiner Pensionierung vor 3 Jahren habe ich mich meinem früheren Hobby nämlich Tonbandgeräten zugewandt. Ich habe über die Jahre schon einige zusammengetragen, insbesondere von Uher, aber auch einige von Telefunken (300'er Serie) und von Grundig. Kürzlich habe ich ein UHER 724 L Stereo (aus den 60-iger Jahren mit Reibrad) vor dem Verschrotten gerettet. Mechanisch habe ich alles wieder gerichtet; neue Riemen, Bremsen überholt und das Reibrad einigermassen gerichtet: d.h. die gröbsten Dellen im Gummi herausgedreht und das Rad einer Teppichschaum-Prozedur unterworfen. Bei 9,5 cm/sec. sind die Geräusche erträglich. Wenn das andere Problem, auf das ich hier zu sprechen kommen möchte gelöst ist, wollte ich mir ein überholtes Reibrad besorgen... Nun zum eigentlichen Problem: Wenn das Gerät eingeschaltet und die Start-Taste gedrückt wird, hört man auf keiner der Spureneinstellungen (1-4, 2-3 bzw.Stereo) etwas ausser vielleicht ein Brummen oder Kratzen. Erst wenn das Gerät ein Paar Minuten 'warm' gelaufen ist, kann es auf allen drei genannten Spureinstellungen normal betrieben werden - fast wie bei einem Röhrengerät, nur noch länger? Um den Fehler etwas einzugrenzen, habe ich das Gerät ein paar Minuten OHNE die Sicherung, die sich zwischen Motor und der Elektronik befindet, 'warmlaufen' lassen. Dann wieder die Sicherung eingesetzt und siehe da, alles funktioniert wie es soll. Wenn man das Gerät eine Weile (wenige Stunden) abgeschaltet stehen lässt, beginnt das Spiel von Vorne... Kann jemand von Euch mir einen Tipp geben, woran das Problem liegen könnte - Elko(s) und wenn ja - wo und welche...? Vielen Dank und beste Grüße, Dietmar - kaimex - 08.05.2020 Hallo, da solltest du mal die beiden internen Gleichspannungen hinter den Gleichrichtern beim Einschalten "beobachten" hinsíchtlich zügigem Ansteigen und Erreichen des Sollwertes. Der Teil, der die Vorverstärker versorgt, enthält eine Spannungsverdreifacher-Kaskade mit möglichrweise "schlapp"-gewordenen Dioden oder Elkos. MfG Kai - Tonband-disc - 08.05.2020 Hallo Kai, vielen Dank für Deine rasche Antwort. Werde ich gleich morgen einmal überprüfen! Melde mich dann wieder... MfG, Dietmar - Tonband-disc - 09.05.2020 Hallo Kai, Meine Messungen haben folgendes ergeben: Spannung am Gleichrichter (neben dem Motor): 16,8 Volt Gleichstrom und an der 'Kaskade' 30,0 Volt. Beides wird sofort nach dem Einschalten erreicht, also ohne einen merklichen Anstieg mit der Zeit. - Leider weiss ich nicht, ob die beiden gemesenen Spannungen die richtigen sind, da mein Stromlauf- und Bestückungsplan sehr schlecht leserlich ist. Bin dabei mir einen besseren zu besorgen... Leider weiss ich nicht, was das mit den konstanten Spannungen bedeutet!? MfG, Dietmar - kaimex - 09.05.2020 Hallo Dietmar, "meine" Version des Schaltplans ist auch sehr schlecht lesbar, ist vermutlich die gleiche. Als Spannung am Brückengleichrichterausgang würde ich 17 V raten, am 50µF Kondensator hinter dem Verdreifacher steht etwas, was 35V bedeuten könnte. Die schnelle Verfügbarkeit der Spannungen ist ein gutes Zeichen. Leider muß man jetzt eine andere Ursache für das beobachtete verzögerte "Aufwachen" des Gerätes suchen. Ich würde trotzdem zusätzlich noch im Schaltplan näher bei den Eingangstransistoren angegebene Versorgungsspannungen überprüfen. Es gibt im Plan keine Bauteile, die so langsam, wie beobachtet, betriebsbereit werden. Spekulativ vorstellbar wäre, daß Schalter im kalten Zustand nicht richtig Kontakt machen und erst nach Ausdehnung infolge Erwärmung schließen. Man könnte also mal eigentlich geschlossene Schalter im Signalpfad von vorn nach hinten mit einem Durchgangsprüfen im kalten Zustand daraufhin testen. MfG Kai - Tonband-disc - 09.05.2020 Hallo Kai, vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Das mit einem Schalter als mögliche Fehlerquelle habe ich auch schon überlegt; ich werde weiter testen! Den 'Kontaktstreifen' aus dem Schiebeschalter, der durch die Aufnahmetaste betätigt wird, habe ich schon mal ausgebaut und gereinigt. Leider weiss ich nicht, wie ich an den Spurumschalter rankomme?! Ich habe nämlich bei den vielen Versuchen herausgefunden, dass in der Stellung 'Stereo' (gleich nach dem Einschalten) die Wiedergabe leidlich funktioniert nur nicht bei den einzelnen Spuren. Das funktioniert - wie gesagt - erst nach einiger Zeit. MfG, Dietmar - kaimex - 09.05.2020 Tonband-disc,'index.php?page=Thread&postID=259357#post259357 schrieb:Leider weiss ich nicht, wie ich an den Spurumschalter rankomme?!Wieso ? Hat man ihn nicht in der rechten vorderen Ecke vor sich, nachdem man das Gerät aus der Gehäuse-Wanne herausgehoben hat ? MfG Kai - Tonband-disc - 09.05.2020 Das habe ich bisher noch gescheut, werde es aber wohl mal machen müssen. Nicht zuletzt, da nach kurzem Erwärmen des Spurumschalters mittels eines Föns, die Wiedergabe auf allen Spren auf Anhieb besser funktionierte... Ich vermute mal, dass die 4 Schrauben an den Haltern unten im Gerät, an denen auch die Gummi'füsse' befestigt sind, die Richtigen sind - oder? MfG, Dietmar - Tonband-disc - 09.05.2020 Hallo Kai, Eine Frage hätte ich vorher noch: wofür ist eigentlich der Doppelschalter unter dem Geschwindigkeitsumschalter? Irgendwie hat sich mir dessen Funktion noch nicht erschlossen!? Vielen Dank und beste Grüße, Dietmar - kaimex - 09.05.2020 Hallo Dietmar, zum realen Gerät kann ich nichts sagen, da ich nur den Schaltplan "kenne". Ich hatte im vorigen Jahrhundert mal ein Uher Royal 784 S, eine etwas aufwändigere Version, die aber ihre Verwandtschaft nicht "leugnen kann". MfG Kai - Tonband-disc - 09.05.2020 Alles klar, danke! MfG Dietmar - Tonband-disc - 11.05.2020 Hallo Kai, ich habe heute das Gerät aus der Gehäusewanne genommen, einige auffällige Lötstellen an dem Spurumschalter 'nachgelötet' und den Schalter greinigt, leider ohne Erfolg. Es dauert immer noch ca. 10 Minuten nach dem Einschalten bis bei einer Stereoaufnahme auf allen drei Stellungen (1-4, 2-3 und Stereo) etwas zu hören ist. Sehr merkwürdig!? Zusätzlich ist mir aufgefallen, dass in der Stellung 'Aufnahme' der Zeiger des VU-Meters nicht ganz links steht (quasi bei 'Null') sondern in der Mitte des schwarzen Bereiches beginnt, obwohl gar keine Aufnahmequelle angeschlossen ist. Kann das an einem der vielen Germaniumtransistoren liegen und wenn, an welchem? MfG, Dietmar - kaimex - 11.05.2020 Hallo Dietmar, hast du denn inzwischen mal die Spannungen überprüft, die bei T1 & T7 sowie T2 & T8 als Betriebsspannung "oberhalb" der Kollektor-Widerstände ankommen ? Das wären die Spannungen an dem links oberhalb T1 gezeichneten Elko sowie an dem 100 µF Elko oberhalb T2. Wenn die (aus unerfindlichen Gründen) 10 Min brauchen, um "hoch zu kommen", hätte es den beobachteten Effekt. Das Instrument wird von T14 & T15 (etwas links von der Mitte des unteren Schaltbildrandes) gespeist. Wenn (mindestens) einer von denen zu viel Leckstrom hat, kommt es zu so einer Grundanzeige. Den Übeltäter identifiziert man, in dem man probehalber mal jeden der beiden Emitter-Anschlüsse (die zu C24 gehen) rauslötet. Vielleicht geht es auch mit Kurzschließen der jeweiligen Basis nach Masse, sicher ist das aber nicht. Wenn du einen austauschen mußt, dann am besten gleich beide. Da kann man wohl auch moderne Silizium-Transistoren nehmen, wenn die Audiospannung bei Vollaussteuerung ausreichend groß ist, Vollausschlag zu bewirken. Lineare Pegelanzeige kann man ohnehin nicht erwarten. Das Instrument dient nur dazu, Übersteuerung zu vermeiden. MfG Kai - Tonband-disc - 11.05.2020 Hallo Kai, Nein, das habe ich noch nicht gemacht! Werde ich aber als nächstes tun, obwohl es schon merkwürdig ist, dass in Stellung 'Stereo' beide Kanäle nach dem Einschalten sofort funktionieren, etwas verzerrt aber doch in richtiger Lautstärke. Das bessert sich dann im Laufe der Zeit ebenfalls... Das mit den Transistoren T14 und T15 werde ich dann anschliessend in Angriff nehmen! Einstweilen vielen Dank und beste Grüße aus dem nasskalten Frankurt, Dietmar - kaimex - 11.05.2020 Tonband-disc,'index.php?page=Thread&postID=259509#post259509 schrieb:obwohl es schon merkwürdig ist, dass in Stellung 'Stereo' beide Kanäle nach dem Einschalten sofort funktionieren,das habe ich anscheinend überlesen und dachte deshalb, es gäbe die gleiche Verzögerung unabhängig vom Modus. MfG Kai - Justus - 11.05.2020 @......hört man auf keiner der Spureneinstellungen (1-4, 2-3 bzw. Stereo) etwas ausser vielleicht ein Brummen oder Kratzen. Dann habe wohl auch ich was überlesen ? - Tonband-disc - 11.05.2020 Hallo zusammen, Wenn ich das 'kalte' Gerät einschalte, kann man in der Stellung 'Stereo' auf beiden Kanälen den Ton hören, etwas verzerrt aber der eingestellten Lautstärke entsprechend. Auf den anderen beiden Stellungen (1-4 und 2-3) höre ich nichts außer vielleicht etwas Kratzen. Mit der Weile (nach ca. 10 Min.) kann man dann in jeder Position den Ton einwandfrei hören!? - Vielleicht habe ich mich vorher falsch ausgedrückt? Wegen dieser Merkwürdigkeit habe ich ja auch versucht den Spurumschalter zu reinigen bzw. 'komisch' aussehende Lötstellen 'nachzulöten'. Wenn ich das Gerät kurz ausmache und dann wieder einschalte, dann beginnt das gleiche Spiel von vorne, allerdings dauert es dann nur Sekunden bis alle 'Kanäle' funktionieren. Sehr merkwürdig. MfG, Dietmar - Tonband-disc - 12.05.2020 Hallo zusammen, Hat alles etwas länger gedauert als geplant, aber das Problem ist mein Stromlaufplan und die anderen beiden Seiten (Ansicht der Leiterseite und der Bestückungsseite)! Alle drei, insbesondere aber die letzten beiden, sind sehr unscharf kopiert und somit kaum zu entziffern!? Also, ich habe nirgendwo eine Spannung gefunden, die sich mit der Zeit verändert hätte (Min. braucht um 'hochzukommen'). Aufgrund des letztlich berichteten (Stereo geht von Anfang an aber die Kanäle 1-4 und 2-3 brauchen Minuten...) habe ich nach wie vor den Spurumschalter in Verdacht, obwohl ich an dem schon rumgewerkelt habe. Da sind ebenfalls ein paar Kondensatoren (Elkos?) verbaut, an die aber schwer ranzukommen ist bzw. nicht einfach ausgebaut werden können!? Ich werde also weitersuchen; vielen Dank erstmal. Oder hat noch jemand eine Idee? MfG, Dietmar - kaimex - 12.05.2020 Es gibt eine Variante des Service Manuals, in dem u.a. das Modell 724 enthalten ist. Die Schaltbilder sind von hoher Scan-Qualität. Die Schaltung des 724 ist wohl weitgehend die gleiche, es stehen aber nirgends die Spannungswerte, die man in der Version mit dem 724L in teils nicht lesbarer Form sieht. Der File heißt "Uher 7xx SM.pdf" und ist 7.445 KB groß (also knapp 8 MB). Wo ich den herhabe, weiß ich nicht mehr. Ich würde mal für einen (Wiedergabe)Test die Tonkopf-Wicklungen zusätzlich direkt über Drähte mit Masse und Verstärker-Eingängen verbinden, so daß sämtliche Schaltstrecken fest überbrückt sind. Wenn der Spuk dann weg ist, weißt du, wo der Hund begraben ist. Durch Ausprobieren aller möglichen Teil-Überbrückungen kannst du dann die Fehlerquelle weiter eingrenzen. MfG Kai - Tonband-disc - 13.05.2020 Hallo Kai, Erstmal vielen Dank für den Hinweis mit dem Schaltplan für das UHER 724 (aus den 70iger Jahren), welches ich auch in natura besitze... Ich habe mir den Plan mal in drei Teilen ausgedruckt und zusammengeklebt. Ich werde die beiden Pläne (724 L Stereo und 724 Stereo) einmal miteinander vergleichen. Was ich nicht ganz verstanden habe (bin halt kein Elektroniker...) wie ich die Tonkopf-Wicklungen(?) mit Masse und Verstärker-Eingängen zum Testen verbinden soll/kann!? Was ich inzwischen herausgefunden habe ist folgendes: wenn ich die Wiedergabe über meine Stereoanlage versuche (Verbindung Phono/Radiobuchse vom Tonbandgerät zu dem Eingang 'Tape' am Verstärker) geschieht sofort nach Einschalten des Tonbandgerätes das Gleiche wie am 724 L selber: Stereo funktioniert, die beiden Einzelkanäle erstmal nicht. Die funktionieren erst nach einigen Minuten... Das heisst, das Problem liegt vor den Endstufen des UHER und/oder am Spurumschalter!? MfG, Dietmar - kaimex - 13.05.2020 Da die Endstufen dieser Geräte sehr simpel sind und mit ihren Trafos den Frequenzgang noch unnötig verschlechtern, sollte man sie garnicht benutzen außer zu Kontrollzwecken. Da ist auch nichts enthalten, was (normalerweise) 10 Minuten Einschaltverzögerung bewirken kann. Ich habe im vorderen Teil des Schaltbildes rot eingezeichnet, welche 4 Drahtverbindungen zu Testzwecken hergestellt werden sollten: [attachment=32889] Die Enden der roten Striche sind nicht als einzig mögliche Lötstelle zu verstehen. Die Verbindung kann irgendwo auf der verbundenen schwarz gezeicheneten Leitung hergestellt werden. (Das benutzte Zeichenprogramm war auch etwas eigenwillig bei der Platzierung der Endpunkte. Deshalb ist beim dritten Strich von oben das Ende rechts oben etwas mißraten.) Als Masse-Verbindung kann (auch) zweckmäßig ("vorteilhaft") irgendein Massepunkt in der Nähe des Verstärker-Eingangs benutzt werden. MfG Kai - Tonband-disc - 13.05.2020 Hallo Kai, Super, vielen Dank! Werde ich gleich morgen ausprobieren. Melde mich dann wieder! Einstweilen beste Grüsse, Dietmar - Tonband-disc - 13.05.2020 Hallo Kai, Ich habe noch eine sau-dumme Frage (sorry!) zu Deiner Darstellung: die Anschlüsse für die beiden Tonspuren an dem Aufnahme/Wiedergabekopf habe ich gefunden. Das Gehäuse ist dann wahrscheinlich die Masse. - Aber wo finde ich die schwarz gezeichnete Leitung mit der ich den Tonkopf verbinden soll? Am Spurumschalteknopf oder auf einer der Platinen? Die Darstellung der Platinen ist auf meinem Stromlaufplan noch schlechter zu entziffern, insbesondere die Werte der beiden Elkos (5 uf schätze ich mal)!? Vielen Dank und beste Grüsse, Dietmar - kaimex - 13.05.2020 Aus dem Tonkopf kommen üblicherweise mindestens 2 mal 2 verdrillte Leitungen, die jeweils die Anschlüsse einer Wicklung sind. Meist befindet sich jedes Paar noch in einem Abschirmgeflecht. Das ist bereits alles verdrahtet. Je nach Modus wird mal der eine oder andere Anschluß an Masse gelegt. Wenn vorhanden, wird der Schirm irgendwo (an Masse) geerdet, dient aber nicht als Masseleitung. Der Tonkopf muß also mit nichts mehr verbunden werden. Nur die diversen Schaltverbindungen stehen im Verdacht, nicht richtig bzw sofort zu schließen. Der vorgeschlagene Test soll die involvierten Schalter mal für Stereo-Wiedergabe durch feste Drahtverbindungen überbrücken. Du kannst die Endpunkte der roten Leitungen auch wörtlich nehmen und einfach Drähte zwischen den "berührten" Schaltkontakten ziehen. Dabei fällt mir jetzt natürlich auf, daß du berichtet hattest, daß bei Stereo sofortige Funktion da ist. Also müßte man eine der nicht sofort funktionierenden Varianten auswählen und dafür die zweckmäßigen Drahtbrücken. Das müßte ich mir noch mal anschauen. Es schadet nix, wenn du das auch versuchst. Du mußt dir nur mal klarmachen, welche Verbindungen der Betriebsartenschalter bei Mono 1-4 bzw Mono 2-3 herstellt bzw herstellen soll. Die Kontakte des Betriebsarten(dreh)schalters erkennst du an den Bezeichnungen mit kleinen Buchstaben a bis m. Die Kontakte mit 2-stelligen Nummern gehören zum langen Aufnahme-(Schiebe)Schalter. MfG Kai - Tonband-disc - 13.05.2020 Hallo Kai, Vielen Dank für Deine rasche und umfassende Antwort auf meine Anfrage! Werde ich alles morgen mal testen und gebe Dir dann Nachricht. - Tut mir leid, aber Elektronik ist nicht unbedingt meine Stärke; Mechanik schon eher...;-) MfG, Dietmar - kaimex - 13.05.2020 Du brauchst von Elektronik nichts zu verstehen, mußt nur entlang von schwarzen Strichen gucken können, Masse vom Verstärker-Eingang unterscheiden können, und die Schalterskizzen begreifen. Das reicht hierfür. Wenn ich richtig geguckt habe, wird bei diesem Gerät bei Mono 1-4 und Mono 2-3 immer der obere Verstärkerzug verwendet. Der Eingang des unteren wird auf Masse gelegt. Die beiden oberen roten Drähte sind deshalb auch für den Test der Wiedergabe von Mono 1-4 geeignet. Die beiden unteren werden dafür nicht gebraucht. Das reicht für einen ersten Versuch. MfG Kai Nachtrag: Hast du überhaupt schon mal die Geräte-"Bereitschaft" kurz nach Einschalten im Aufnahme-Modus getestet ? Das wäre möglich über die Lautsprecher-Ausgänge oder über die Anschlüsse A1 (Masse), A3 (Links), A4 (Rechts) auf dem 9-poligen ?Test-Adapter/Röhrensockel?. - Tonband-disc - 14.05.2020 Moin Kai, erstmal vielen Dank für Deine letzte Nachricht von gestern Abend! Das o.g. vereinfacht den Test ja enorm. Eine Frage hätte ich noch zu dem Nachtrag: was bedeutet der Test der 'Geräte-Bereitschaft'? Den 9-poligen Test-Adapter/Röhrensockel habe ich schon früher bemerkt. Was muss ich nun tun, um den Test durchzuführen? Das Gerät einschalten und auf Aufnahme gehen - richtig? Und dann? Was soll ich an den Lautsprecheranschlüssen bzw. dem Testsockel mesen können? Eine Spannung oder einen Widerstand? MfG, Dietmar - kaimex - 14.05.2020 Tonband-disc,'index.php?page=Thread&postID=259700#post259700 schrieb:was bedeutet der Test der 'Geräte-Bereitschaft'?du hattest berichtet , daß das Gerät in den Mono-Betriebsarten bis zu 10 Minuten (Aufwärmung) benötigt, bis bei Wiedergabe etwas außer Knarren/Brummen zu hören ist, es also solange nicht betriebsbereit ist. Es geht darum zu testen, ob das bei Aufnahme auch so ist. Dazu könntest du am Radio-Eingang Musik oder Testtöne auf beide Eingangs-Pins geben und am "Monitor/Test-Ausgang" per Audio-Anlage oder über die eingebauten Endstufen/Lautsprecher horchen, ob sofort das Eingespeiste rauskommt oder erst mit gleicher Verzögerung wie bei Wiedergabe. MfG Kai - Tonband-disc - 14.05.2020 Alles klar, habe ich verstanden! Das Ergebnis ist: Ja, das gleiche Spiel! Stereo geht aber die beiden mono-Kanäle werden nicht aufgenommen. Es ist auf beiden Spuren nichts zu hören! Wenn ich allerdings die Hauptplatine kurz mit dem Fön anwärme, oder ein paar Minuten wearte, sind auch die beiden mono-Spuren zu hören; sie nehmen also auf! MfG, Dietmar NS: Das andere mit der Überbrückung der beiden oberen (roten) Striche mache heute noch... - kaimex - 14.05.2020 Meine Frage war nicht, ob aufgenommen wird, sondern ob im Aufnahme-Modus ein am Eingang eingespeistes Signal sofort am Monitor-Ausgang oder über die eingebauten Endstufen zu hören ist, oder ob das erst nach 10 Minuten Vorwärmzeit des Gerätes funktioniert. MfG Kai - Tonband-disc - 14.05.2020 Nein, habe ich doch geschrieben! Wenn ich eine Tonquelle am Bandgrät anschliesse und die Aufnahme starte, kann ich SOFORT über die eingebauten Lautsprecher das Signal hören aber nur auf der Stellung STEREO! Bei den mono-Spuren hört man erst garnichts, es wird auch nichts aufgenommen. Erst nach den bekannten 10 Minuten (oder Anwärmen der Hauptplatine) hört man etwas über die beiden Lautsprecher UND das Signal wird aufgenommen! - Vielleicht habe ich mich vorhin missverständlich ausgedrückt?! MfG, Dietmar - kaimex - 14.05.2020 Oder ich hatte das schon wieder vergessen. Außerdem verwirrt mich die Verwendung des Begriffes mono-Spur, wenn kein Band im Spiel ist. Davon mal abgesehen ergibt die Betrachtung des Schaltbildes, wenn das Gerät auch tatsächlich so gebaut ist, daß es im Aufnahme-Modus überhaupt keinen Unterschied im oberen Kanal gibt zwischen Stereo und Mono 1-4. Wenn sowohl bei Stereo als auch bei Mono 1-4 sofort nach Einschalten alle Betriebsspannungen bei allen Transistoren ankommen und die normalen Werte erreichen, kann es auch keinen Unterschied in der Verzögerung bis zur Betriebsbereitschaft geben. Das wäre nur möglich, wenn jemand die Verdrahtung verändert hat oder die Verstellung des Betriebsartenschalters unerwünschte Nebenwirkungen hat. Im oberen Kanal kommt der Betriebsartenschalter nirgends vor. Es gibt nur eine Verbindung vom Ausgang von T3 runter zum rechten Kanal für Mono 1-4 und Mono 2-3 zur unteren Endstufe. Die könnte sich aber nur negativ auswirken, wenn sie bei Mono den Ausgang von T3 kurzschließen würde. Das paßt aber nicht recht dazu, daß der untere Endstufen-Eingang bei Stereo funktioniert und bei Mono zunächst Knurren/Brummen zu hören ist. Ein Test mit den roten Drahtverbindungen bei Wiedergabe erübrigt sich, wenn das Problem schon bei Aufnahme auftritt, wobei die verdächtigten Schaltverbindungen an den Köpfen garnicht im Spiel sind. MfG Kai - Tonband-disc - 14.05.2020 Erstmal vielen Dank für Deine umfassende Antwort. Ob jemand an der Verdrahtung rumgebastelt hat kann ich nicht sagen, da ich die Vorgeschichte des Gerätes nicht kenne; ich habe es - wie gesagt - vor der Verschrottung 'gerettet'. Aber wenn es in der Tat so ist (woran ich nicht zweifele!), dass bei Stereo und bei Mono 1-4 die gleichen Transistoren und anderen elektronische Bauteile involviert sind, ist es völlig unlogisch, dass Stereo gleich nach dem Einschalten funktioniert aber Mono 1-4 erst nach einiger Zeit. Ich werde mich also noch einmal dem Spurumschalter widmen... Ratlos bin ich in sofern, als das vorsichtige Erwärmen der Hauptplatine und/oder des Spurumschalters dazu führt, dass der 'Betriebszustand' sehr viel schneller erreicht wird, als wenn man bei eingeschaltetem Gerät mehrere Minuten wartet. Also, aus meinem Verständnis kann es kaum an einem der verbauten Transistoren liegen, denn entweder funktioniern diese - oder nicht. "Ein bißchen Schwanger gibt es ja auch nicht"...;-) Wie sieht es diesbezüglich mit Elkos aus? Kann es sein, dass diese Temperatur 'anfällig' bzw. 'abhängig' sind/arbeiten? Das andere UHER 724 Stereo aus den 70-iger Jahren das ich auch noch besitze ist leider auch keine echte Hilfe, als es dort den Spurumschalter nicht gibt, bzw. dieser anders konstruiert ist: 1. Taste --> Mono 1-4, 2. Taste --> Mono 2-3 und wenn beide gedrückt werden --> Stereo. Einstweilen vielen Dank und beste Grüße, Dietmar PS: Wenn ich neue Erkenntnisse habe, melde ich mich... - kaimex - 14.05.2020 Tonband-disc,'index.php?page=Thread&postID=259731#post259731 schrieb:ist es völlig unlogisch, dass Stereo gleich nach dem Einschalten funktioniert aber Mono 1-4 erst nach einiger Zeit. Ich werde mich also noch einmal dem Spurumschalter widmenwobei der Spurumschalter mit dem oberen Kanal laut Schaltbild fast nichts zu tun hat. Die Ursache muß also etwas sein, was man nicht im Schaltbild findet, zB Haarrisse, Drahtreste, die im Umschalter rumspuken und was die Phantasie sonst noch hergibt. Ein gezielte Suche nach der Ursache bestünde jetzt darin, ein Testsignal vom Eingang in der Betriebsart Aufnahme Mono 1-4 über die einzelnen Stufen des oberen Kanals nach hinten zu verfolgen. Irgendwo muß es nach deiner Beobachtung im Kaltzustand des Gerätes verschwinden. Solche Probleme kann man auch nach Erwärmung des Gerätes versuchen zu lokalisieren, indem man im Gerät Bereiche mit Kältespray traktiert, um den Fehler wieder hervorzurufen. Andernfalls muß man das Gerät immer wieder abschalten, abkühlen lassen, weitermachen, bis man fündig geworden ist. MfG Kai - Tonband-disc - 14.05.2020 ...Kältespray habe ich. Kann man das auch bei laufendem Gerät anwenden oder muss man erst den Strom abstellen, sprayen und anschliessend das Aerosol verdampfen lassen, bevor man das Gerät wieder einschltet? Mfg; Dietmar - kaimex - 14.05.2020 Stickstoff-Kältespray wird üblicherweise bei Niedervolt-Geräten im Betrieb angewandt. Es sollten sich natürlich weder Wassereis noch danach Wasserpfützen bilden. MfG Kai - Tonband-disc - 14.05.2020 Super - danke! MfG, Dietmar - Tonband-disc - 14.05.2020 Also das Sprühen mit Kältespray hat nicht viel gebracht, zumindest was die elektronischen Bauteile auf der Hauptplatine betrifft. Ich habe aber gemerkt, dass sich am Umschalter etwas tut: das Signal wird teilweise leiser und 'kratziger'. Also werde ich morgen das Gerät wieder aus der Einbauwanne ausbauen - habe es eh' nur mit 2 Schrauben befestigt - und dann gezielt die verschiedenen Bereiche/Kontakte am Umschalter einsprühen. Schaun' wir mal... MfG, Dietmar - Tonband-disc - 15.05.2020 Hallo Kai, ein selektives Sprühen mit Kältespray am Spurumschalter war auch nicht sehr erfolgreich...;-( Wenn ich aber die Hauptplatine im abgeklappten Zustand am oberen Rand mit Heissluft behandle, ist das Problem innerhalb von Sekunden verschwunden und das eingespeiste Signal ist auf allen Spuren zu hören. Da oben befinden sich z.B. zwei Elkos mit den Werten + 500/35 und + 100/6. Was heisst das (ich kann es im Stromlaufplan leider nicht entziffern): 500 uF ( oder nF oder pF) bei 35 V? Und der andere 100 xF bei 6 V? Ich wollte beide mal auslöten und überprüfen! MfG, Dietmar - kaimex - 15.05.2020 Das sind immer (mindestens) µF. Du brauchst jeweils nur ein Bein aus/ablöten... MfG Kai Nachtrag: 500 µF sehe ich nur im Netzteil als zweiten Siebkondensator für die 35V. 100µF 6V muß einer der Emitter-Kondensatoren sein, da bei den anderen 100 µF Kondensatoren höhere Spannungen anliegen. - Tonband-disc - 15.05.2020 Hallo Kai, Vielen Dank für Deine rasche Nachricht. Das Problem ist, dass ich aus meinem Stromlaufplan und den Platinenansichten weder die spezifischen Kenndaten der Bauteile noch die Spannungen ablesen kann, da die Kopien, die ich im Netz gefunden habe, einfach zu schlecht sind. Ich habe aber bei eBay gerade einen originalen Stromlaufplan ersteigert; sollte nächste Woche eintreffen. Es ist aber so frapant mit dem Fön, dass ich mir inzwischen fast sicher bin, dass der Fehler irgendwo im 'oberen' Teil der Hauptplatine zu suchen ist: defektes Bauteil, kalte Lötstelle, Riss in der Platine...? Das war eine gute Idee mit dem Einspeisen eines Signals über die Phono/Radiobuchse; ich brauche nur auf 'Aufnahme' und 'Start' zu drücken und ich höre das Signal über die beiden eingebauten Lautsprecher. Bei 'Stereo' sofort jedoch bei Kanal 1-4 oder 2-3 ersteinmal nicht. Wenn ich die Hauptplatine rausklappe (2 Schrauben) und den Fön nur Sekunden an den oberen Teil mit den besagten 2 Elkos halte, funktioniert alles! Darunter (auf der Plantine) befinden sich noch Transistoren etc. aber ich fokussiere mich erstmal auf den oberen Teil. Danke auch für den Tipp, nur 1 Bein abzulöten. Das vereinfacht natürlich die Sache sehr. Sobald ich mehr weiss, melde ich mich wieder - wenn es Recht ist!? MfG, Dietmar - kaimex - 15.05.2020 Dann schau doch in den Schaltplan der 724. Mir sind bisher keine unterschiedlichen Bestückungen aufgefallen. Wie verhält sich die Platine, wenn du in der empfindlichen Gegend mit einem Finger drückst / rumbiegst ? Es könnte auch sein, daß irgendwo ein blank-gescheuerter Draht anfangs einen Kurzschluß bewirkt. Ich kann nur noch mal empfehlen, insbesondere die Spannungen an den Kollektoren der Transistoren nachzumessen. Wenn irgendwo ein Kurzschluß oder eine Unterbrechung in der Beschaltung vorliegt, dürfte die Spannung auffällig falsch sein (viel zu niedrig oder zu hoch). Normalerweise muß sie einige Volt Abstand haben zur Versorgungsspannung und zur Spannung am Emitter. Bei der letzten Stufe mit der größten Audio-Spannung sollte sie etwa mittig dazwischen liegen. MfG Kai Nachtrag: Noch ein Hinweis in Sachen Logik: Es kann nicht sein, daß ein Fehler in der Elektronik vorliegt, der nicht irgendwie mindestens eine Nebenwirkung der Einstellung des Betriebsartenschalters ist. Andernfalls läge der Fehler auch bei Stereo vor. - Vollspurlöschkopf - 16.05.2020 Ich mische mich mal in eure lange Konversation ein. Dietmar, der Fehler in deinem Gerät wäre vom Fachmann in einem Viertelstündchen gefunden. Das Stichwort heißt Signalverfolgung. Ist es nicht viel sinnvoller, du lässt das Gerät von jemandem mit Ahnung und Equipment durchsehen? Ich würde mich anbieten, aber ich bin in Berlin, etwas weit von FrankfurtMain entfernt. Findet sich im Forum nicht jemand in deiner Nähe? Das Ganze ist sicherlich keine große Sache. Das alte 724 ist doch schön übersichtlich und einfach aufgebaut. VG Stefan - MichaelB - 16.05.2020 Dietmar kann mir das Gerät gern vor die Tür stellen und ein paar Tage später wieder abholen. Gruß Michael - Tonband-disc - 16.05.2020 Hallo Michael, Das wäre natürlich ein Option. Ich müsste nur wissen wo und wann es passen würde. Über eine entsprechende Nachricht würde ich mich freuen! Vielen Dank, ein schönes WE und beste Grüße, Dietmar - MichaelB - 16.05.2020 Nachricht hat er. Nächste Woche wissen wir mehr. - MichaelB - 18.05.2020 So. Das Gerät ist jetzt bei mir. Der Fehler äußert sich so, dass direkt nach dem Einschalten in Stellung "mono" kein, bzw. nur ein ganz leises Signal hörbar ist, in Stellung "stereo" hört man auf dem rechten Kanal die Wiedergabe, der linke Kanal ist stumm, bzw. extrem leise. Ebenso bei Aufnahme. Das muss auch so sein, denn bei "mono" wird nur der linke Kanalzug benutzt. D.h. egal ob man Spur 1 oder 2 anwählt, man hört - erstmal nix. Berührt man in Stellung "stereo" die Hauptplatine mit dem Finger, ist im Bereich des rechten Kanals ein sattes unverzerrtes Brummen zu hören. Der linke Kanal fängt groß an, verhungert aber nach einem kurzen Moment regelrecht und es zerrt. Die Speisespannung für die Endstufe (17 V nominal) ist direkt nach dem Einschalten mit ca 16,5 Volt verfügbar (Gerät steht auf 240 V). Die Spannung für die Vorstufe, welche über die Spannungsvervielfacherstufe erzeugt wird und nominal 35 V betragen müsste, kommt jedoch nur auf 28 V. Das ist etwas wenig, zumal auch das Abschaltrelais für die Bandendabschaltung nicht anzieht. So habe ich denn im Netzteil die Elkos getauscht - ohne Erfolg, zumindest was die Spannung angeht Ich könnte mir noch denken, dass die Selengleichrichter für die Spannungsvervielfachung etwas müde geworden sind. Die werde ich morgen mal gegen neue Si-Dioden tauschen. Sollte dann deutlich zuviel Spannung herauskommen, ist der Widerstand R68 schnell getauscht.Das Anzeigeinstrument schlägt beim Umschalten auf Aufnahme sehr weit aus und läuft dann nur sehr langsam zurück. Wartet man lange genug, geht es bis fast an den linken Anschlag zurück. Ich vermute mal, das da noch ein ziemlicher Impuls beim Umschalten aus dem noch defekten linken Kanal produziert wird, der die Anzeige aus dem Tritt bringt. Außerdem fehlt, glaube ich, C10, der direkt vor dem Löschoszillator sitzt und die Speisespannung siebt. Möglich, dass von dort auch noch was kommt. Das wird morgen nachgeprüft. Wie auch immer, ohne das die Spannung korrekt anliegt, kommen wir nicht weiter. Und so wie die Elkos aussehen, dürfte da auch ein großzügiger Wechsel angesagt sein. Morgen gehts weiter ... ich berichte. Gruß Michael PS: hat jemand die Bestückungspläne der Platinen in einer vernünftigen Auflösung, bei der man keinen Augenkrebs bekommt, verfügbar und kann sie mir schicken? Danke! - kaimex - 18.05.2020 Hallo, endlich mal eine präzise Fehler-Beschreibung ! Die von Dietmar war leider nicht nur widersprüchlich, sonder zuletzt auch noch irreführend falsch bezüglich der Funktion bei Stereo. M.a.W.: der rechte Kanal funktionert, der linke versumpft erstmal kurz nach dem Einschalten und kommt erst nach gefühlten 10 Min. wieder hoch. Das sollte man schnell lokalisieren können, indem man sich mal die Kollektorspannungen im linken Kanal ansieht. Da muß ja mindestens eine völlig unbrauchbar sein. MfG Kai - Tonband-disc - 19.05.2020 Moin allerseits, Sorry, leider bin ich kein Fachmann was Elektronik anbelangt, lediglich 'Amateur' im wahren Sinne des Wortes... - Tonband-disc - 19.05.2020 ...irgendwie ist der Rest meiner Nachricht verloren gegangen? Also: Sollte ein Bauteil in dem Gerät fehlen, tut es mir leid, ich habe es - wie gesagt - vor der Verschrottung gerettet! Ich habe einen originalen Stromlaufplan ersteigert (hoffentlich mit Ansicht der Platinen). Sobald der da ist, könnte ich ihn zur Verfügung stellen... Einstweilen vielen Dank an alle, die sich bisher mit Rat und Tat an der Fehlersuche beteiligt haben!!! MfG, Dietmar |