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- maddin2 - 21.05.2016 nick_riviera,'index.php?page=Thread&postID=190145#post190145 schrieb:In jedem Raum steht nur noch ein Kästchen bzw. im Wohnzimmer zwei Aktivlautsprecher, und wenn ich Musik hören will, nehme ich das Smartphone, suche mir das Album bzw. die Radiostation aus, und ein paar Sekunden später spielt Musik.Sehr praktisch. Hat ein Freund von mir auch. Stolz vorgeführt. Macht mir aber keinen Spass... Mein 43 Jahre alter Benz muss auch jeden Tag raus. Zum Einkaufen, für Besuche... DAS macht mir Spass - cisumgolana - 21.05.2016 Hallo "maddin2" OT ein> Zitat: "...Mein 43 Jahre alter Benz muss auch jeden Tag raus." Demnach von 1973. Ein W114/W115, ´n W116, oder ein W107? <OT aus Gruß Wolfgang - maddin2 - 21.05.2016 cisumgolana,'index.php?page=Thread&postID=190206#post190206 schrieb:Hallo "maddin2"Das Langsamste, was damals die Werkshallen verlassen hat, ein 200 D Strich Acht der ersten Serie. Null auf hundert in 31 Sekunden. Spitze 130. Herrlich entspannend zu fahren. Du hast nicht den Eindruck ,dass du langsam, sondern dass die anderen fürchterlich hektisch unterwegs sind, sitzt hinter dem weissen Lenkrad mit Chromhupring, lässt dir durch das kleine Ausstellfenster frische Luft zukommen und blickst auf den grossen Stern vor dir, während der alte Vorkammerdiesel die 1,4 Tonnen sanft nagelnd und völlig stressfrei im vierten Gang mit 70km/h über die Landstrasse schiebt... Dafür reichen dem im Schnitt übrigens 6.5 Liter. Übrigens ist man ein Sympathieträger (jedenfalls das Auto ), viele Leute freuen sich, wenn sie den alten blauen Chrombenz sehen...
- outis - 21.05.2016 Ah, eines dieser elenden Verkehrshindernisse, je nach Zustand auch als Wanderbaustelle zu bezeichnen.
- maddin2 - 22.05.2016 outis,'index.php?page=Thread&postID=190214#post190214 schrieb:Ah, eines dieser elenden Verkehrshindernisse, je nach Zustand auch als Wanderbaustelle zu bezeichnen.Wanderdüne, bitte, ja? - cisumgolana - 22.05.2016 Hallo "maddin2"! OT ein> Ich hatte früher einen 200D/8, Bj. 1975 in (igitt!) beige, im "Buchhalter-Ausführung" (d. h. NULL-Zusatzausstattung!). Gekauft als Jahreswagen für 10% über Neupreis (sehr lange Lieferzeiten). Den habe ich >400 Tkm gefahren. Getreu dem Motto: "Lieber tot, als ohne Schwung!" <OT aus --- Hallo! Nachlieferung der LP-Cover: [attachment=11167] [attachment=11168] [attachment=11169] Gruß Wolfgang - nick_riviera - 23.05.2016 Matthias M,'index.php?page=Thread&postID=190160#post190160 schrieb:Moin, moin,auch wenn ich Dir an einigen Stellen recht gebe - die Standard-Wertung konntest Du Dir auch nicht verkneifen, nämlich die, dass moderne Technologien nicht zum "echten" Musikhören geeignet sind. Auch aus Deinem Posting klingt die Meinung hervor, nur Medien, die man anfassen kann, sind akzeptabel, und alles andere überflüssiger Quatsch. Du merkst gar nicht, dass Du mit diesem Meinungsbild schon selber zum Opfer der "Welle" geworden bist, die Du so sehr kritisierst. Ich bin mir sicher, dass Du das "neumodische Zeug", über dass Du urteilst, selber noch nie im Alltag eingesetzt hast. Dass Du trotzdem eine gefestigte Meinung zu etwas hast, das Du selber gar nicht genau kennst, das kommt u.a. durch die PR, mit der man Wellen auslöst. Jeder soll glücklich werden, wie er will, das schreibst Du sinngemäß selber. Trotzdem wertest Du - neue Technik kann Dir Dinge nicht bieten, Du schreibst den Begriff neue Technik in Anführungszeichen, Bits sind nicht menschengerecht, Multiroom hat nur theoretische Vorteile. Ich bin absolut Deiner Meinung, dass man nicht alles mögen muss, nur sollte man dann nicht seine subjektiven Abneigungen in objektiv anmutende Aussagen verpacken, sondern wenigstens so fair sein, gute Sachen als gut stehen zu lassen, auch wenn man sie selber nicht mag. Vor allem aber sollte man nur über Dinge urteilen, die man selber gut kennt, alles andere hat eine urdeutsche Bezeichnung namens Vorurteil. Und Vorurteile mögen wir doch alle nicht, oder ? Und ganz philosophisch betrachtet sind auch analoge Tonträger schon eine Form der Entfremdung, und witzigerweise stritten die Verfechter der Live Musik zu Beginn der Schallplatten-Ära genauso verbissen mit den Grammofonfreunden, wie heute das analoge Lager mit den Streaming-Freunden streitet. Eine Konserve ist immer eine Konserve, die das Live Erlebnis auf ein akustisches Schattenbild reduziert. Ob dieses Schattenbild jetzt von einer schwarzen Scheibe kommt, oder als Bitstrom aus dem Netz, das macht keinen großen Unterschied. Wenn ich "echte" Musik intensiv erleben will, fahre ich in die Stadt und gehe ins Konzerthaus. Das, was ich da an Sinneserfahrungen erlebe, kann mir keine Anlage der Welt bieten. Gruß Frank - PeZett - 25.05.2016 Hallo Frank, ...na wenn Du da mal das von MM Abgesetzte unter #56 nicht falsch verstanden hast (?). Schreibt er doch, dass es ihm gerade nicht auf den Tonträger ankommt sondern um das, was drauf ist - dies ohne Wertung. Dass dabei die schwarze Vinylscheibe besser wegkommen soll, lese ich nicht heraus. "Multiroom" wertet er nicht generell ab, sondern schreibt, dass er es nicht braucht. Und was die "Haptik" angeht, kann man doch bezüglich zeitgemässer Datenträger nur zustimmen: Dateien auf einem Server per Mausklick oder Fernbedienungsbefehl zu starten ist nun mal etwas anderes, als eine CD/LP/Band aus seiner Umhüllung herauszufummeln, in ein Gerät ein-(auf-)zulegen und einen mehr oder weniger sichtbaren elektromechanischen Abtastbetrieb in Gang zu setzen. Das mag manch einer emotionslos sehen, der Schreiber des #56er posts offenbar aber nicht. Das wertet er aber als persönliche Vorliebe (Zitat: "Was die "neue Technik" mir all zu oft nicht bieten kann, ist die Haptik. ") und nicht als generelle Untauglichkeit. Dass eine beliebige Konserve immer ein Abbild des Originalereignisses bleibt und es letzten Endes darauf ankommt, was und wie bei der Produktion gearbeitet (und getrickst) wurde, bleibt in #56 ebenfalls nicht unerwähnt. Das ist im Falle der analogen Tonträger im Übrigen nicht nur philosophisch betrachtet so, sondern ganz nüchtern technisch gesehen auch. Der abschliessende Hinweis, dass der Mensch eben nicht uneingeschänkt "technisierbar" ist, darf hier als Frage und Anregung zum Nachdenken verstanden werden, mehr wohl nicht. Letztenendes werden wir uns aber hoffentlich alle wieder darin einig, dass wirklich - wie Du schreibst - ein Jeder nach seinem Gusto glücklich werden darf. Ob nun auf der "Welle" oder auf flacher See... ^^ Gruß Peter - leserpost - 18.09.2016 Bin seit Jahren auf den Record Store Day vertreten. Finde die Vinylpreise mittlerweile abgehoben. Ist was für Freaks. Ich behalte meine Altbestände, lege auch gern mal eine Scheibe auf habe mich ansonsten aber aus diesem Medium eitgehend zurück gezogen. Es wird nun wieder damit angefangen den angeblich überlegenen Klang von Vinyl hervor zu heben. Vor 30 Jahren haben die selben Leute das über die CD erzählt. Auch die HiFi Retrowelle hat sich sehr stark die Klangqualität auf die Fahnen geschrieben und malträtiert ihre Klangwunder mit allen möglichen Meßverfahren und Optimierungen. Mehr als das zum Zeitpunkt der Herstellung der Geräte jemals jemand getan hätte. Ich persönlich halte es mit meinem Vorredner und paddle gerne mit meinem Schlauchboot dahin wo es mir gerade gefällt. Seegang interessiert mich dabei nicht. VG Martin - niels - 18.09.2016 Ich habe vor ein paar Tagen den Eindruck gewonnen, dass inzwischen jeder [Kraftausdruck] auf Vinyl gepresst wird. Neulich grinste mich eine Jimi-Hendrix-LP aus dem Plattenregal eines großen Medienmarktes an, deren Titelkopplung mir sehr bekannt vorkam. U. a. ist dort die Aufnahme Hendrix/Jim Morrison mit enthalten, die immerhin belegt, dass beide Mal zusammen auf der Bühne gestanden haben. Musikalisch ist diese Aufnahme grenzwertig, klanglich ein Graus. Insgesamt eine Aufnahme, die nicht dazu geeignet ist, die klangliche Überlegenheit irgendeines Mediums zu belegen. niels - maddin2 - 18.09.2016 leserpost,'index.php?page=Thread&postID=194050#post194050 schrieb:Es wird nun wieder damit angefangen den angeblich überlegenen Klang von Vinyl hervor zu heben.Das ist ein ähnlicher Vergleich wie "Röhrenverstärker gegen Transistorverstärker". Hängt vom jeweiligen Produkt und vom jeweiligen Geschmack ab. Alles andere ist Fundamentalismus. "Jehova, Jehova..."
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