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PR99, A807 und Leipziger Radiogeschichte - Druckversion +- Tonbandforum (https://tonbandforum.de) +-- Forum: Tonbandgeräte (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=26) +--- Forum: Alles andere (https://tonbandforum.de/forumdisplay.php?fid=30) +--- Thema: PR99, A807 und Leipziger Radiogeschichte (/showthread.php?tid=11199) |
- mk1967 - 22.05.2011 Gerade stolpere ich auf der Suche nach ganz anderen Sachen über eine Seite mit einer sehr schönen Fotoserie, die weiter bekanntzumachen ich mir nicht verkneifen kann - nicht nur für Leute aus Leipzig und Umgebung bzw. für Kenner osteuropäischer Tonbandtechnik. Und für Studer-Fans sowieso :bier:Stichwort Radio, wie zu machen es den Machern Spaß macht(e) ich weiß, wovon ich rede (auch den Hörern wird es Spaß gemacht haben) :http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/8103531-0.html#inhalt-funktion Konkreter für Tonbandthemen wird es hier: die PR99 im Einsatz beim Info-Radioprogramm: http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/8103531-8.html#inhalt-funktion Rätselfrage: Wem fällt auf, was an diesem Foto nicht ganz stimmt...? ![]() Und der Umschnittraum dürfte im Zustand der frühen 90er Jahre festgehalten sein - ich rätsle allerdings gerade, ob das die "Mechlabor"-Maschinen sind, oder nicht doch andere... :?http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/8103531-10.html#inhalt-funktion In der Regie dagegen standen schon Studer A807 - man beachte auch links die Batterie von feinen EMT-CD-Spielern :engel: http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/8103531-12.html#inhalt-funktion Seufz... ![]() Michael - Zelluloid - 22.05.2011 Jaja, Sendesaal erstmal abreißen und dann eine Tiefgarage bauen.... Wie immer.... - mk1967 - 22.05.2011 Der Abriß des Sendesaals (der übrigens über eine sehr gute Akustik verfügt haben soll) ist de facto eine Folge dessen, daß der MDR das Leipziger Radio-Funkhaus verlassen mußte. Das wiederum war eine Entscheidung der Politik- und Verbandsvertreter etc. im MDR-Rundfunkrat vom 27.4.1992. Im Staatsvertrag über den MDR von 1991 hatten die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nämlich bestimmt: "Ein möglichst in sich geschlossener Direktionsbereich nebst den dazu gehörenden Produktionskapazitäten wird in Halle angesiedelt mit dem Ziel, dort etwa ein Viertel des Zentralbereichs zu konzentrieren." (§ 2 II Satz 2). Aufgrund dessen wurden die MDR-Hörfunkprogramme "Kultur", "Life" und "Info" 1999 aus dem komplett funktionstüchtigen (und dem MDR gehörenden) Leipziger Funkhaus Springerstraße in die (nur geleaste) neue "Hörfunkzentrale" in Halle verlegt. (Einen Sendesaal gibt es in Halle nicht mehr.) Die Kosten für den Umzug und für das Leasing des neuen Hauses wurden in damaligen Pressemeldungen jenseits von 100 Mio. DM vermutet. Vertreter des MDR konnten auf die Regelung im Staatsvertrag offenbar keinen unmittelbaren Einfluß nehmen. (Jedenfalls deutet alles auf das Gegenteil hin. MDR-Stimmen hätten sich sicherlich gegen den Umzug ausgesprochen; denn kaum jemand läßt seinen Arbeitsplatz gern von einer der schönsten Städte Deutschlands - Leipzig - nach Halle verlegen.) Vermutlich war die Klausel im Staatsvertrag mitsamt der Entscheidung des Rundfunkrates das Resultat effektiver sachsen-anhaltinischer Lobbyisten-Arbeit in den Landtagen und Staatskanzleien von Dresden, Magdeburg und Erfurt.Michael - EN1RZ - 22.05.2011 Zu dem ein Foto (das 2.) wo gefragt wird, das was nicht stimmt, Ja es ist spiegleverkehrt ! |