(07.10.2025, 18:59)Tonschreiber schrieb: [ -> ]Ist das der Dienstwagen des Generalmusikdirektors?
Dem Harfisten gehört der Kackstuhl...

Sieht ein bisschen so aus, wie wenn kleine Kinder Autos malen.
Der Verkäufer scheint ja kein besonders kommunikativer Zeitgenosse zu sein.
Hoffentlich erfüllen sich die Auswanderungswünsche schnell.
Er könnte ja in die USA auswandern, der Präsident dort liebt auch die Großschreibung, um seinen seltsamen Ausführungen Nachdruck zu verleihen.
(07.09.2025, 19:11)tk141 schrieb: [ -> ]Habe ich außer auf Fotos noch nie gesehen. Der war auch nur kurz auf dem Markt und allzu viele werden ohnehin nicht in Deutschland verkauft worden sein. Und wenn er so gerostet hat wie sein kleiner Bruder A112, dann würde ich auch auf zerfallen tippen. Vielleicht steht irgendwo in Italien noch einer.
Edit: Da stehen sogar mindestens zwei. 
Wir waren fünf Kumpels in der Oberstufe.
Zum Abitur bekamen wir den Führerschein von unseren Eltern.
Wir wollten schnell ein eigenes Auto und gingen in einer Kettenfabrik im Akkord arbeiten.
Gekauft wurden dann ein Käfer, eine Ente, ein R4, ein A111 und ein 850 Spider.
Bei der Abfahrt vom Autohaus mit dem A111 knarzte die Karosse schon bedenklich beim Überfahren des abgesenkten Bordsteins. Beim Wechsel auf die Fahrbahn mussten Straßenbahngleise überfahren werden, dabei zerfiel die Frontscheibe...
VG Jürgen
P.S.
Der 850 Spider war auch nicht viel stabiler, da saß mein Kumpel irgendwann fast auf der Straße, weil der Boden mitsamt Sitzschienen durchgerostet war.
Der nächste Ausfall war dann der R4, da war die rechte Hinterradschwinge am Längsträger abgerostet.
Der Käfer bestand den TÜV nach neun Monaten nicht mehr, weil der Vorderachskörper durchgerostet war.
Die Ente lief noch drei Jahre...
(07.10.2025, 23:10)Steffen87 schrieb: [ -> ]Sieht ein bisschen so aus, wie wenn kleine Kinder Autos malen.
Der Verkäufer scheint ja kein besonders kommunikativer Zeitgenosse zu sein.
Hoffentlich erfüllen sich die Auswanderungswünsche schnell.
Er könnte ja in die USA auswandern, der Präsident dort liebt auch die Großschreibung, um seinen seltsamen Ausführungen Nachdruck zu verleihen.
Den merkwürdigen Vogel würde ich echt gerne mal kennenlernen.
Am besten, er nimmt die Mistkrücke mit nach Timbuktu.
Und eine TÜV Abnahme hat das Ding ganz bestimmt nicht.
TÜV hat das Ding nicht, lässt sich aber dir einen schmalen Taler organisieren.
[
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(08.10.2025, 09:51)janbunke schrieb: [ -> ]Den merkwürdigen Vogel würde ich echt gerne mal kennenlernen.
Mich würde interessieren, wann, von wem und
warum dieser Eigenbau gebaut wurde. Die Papiere, war das Ding so tatsächlich schon mal zugelassen? Oder sind die nur vom Spenderfahrzeug?
Und nachdem ich die Spaltmaße an der Heckklappe gesehen habe, finde ich meine Notreparatur am Carina plötzlich richtig gelungen...
@JUM: Mich fasziniert immer wieder, welchen Qualitätssprung die Autos allgemein von den späten 60ern/70ern bis zu den späten 80ern/90ern gemacht haben. Noch Mitte der 80er war ein acht Jahre altes Auto ein fragwürdiger Kauf. Und wenn man sich anschaut, wie viele über 20, gar 30 Jahre alte Autos heute noch auf der Straße sind, ist das schon verblüffend.
Nur leider dreht sich die Uhr bei der aktuellen Produktion ja gerade wieder zurück auf die Zeit um 1970, auch wenn es diesmal nicht der Rost ist...
... und anders als den Rost kann man die Probleme von heute nicht mehr handwerklich fixen - und das hat nix damit zu tun, dass Elektronik irreparabel wäre, sondern eher damit, dass Autos heute TÜV relevante Software Funktionen haben, die regelmäßige Updates brauchen und/oder auf einen Server angewiesen sind. Eine exaktere Obsoleszenzplanung ist überhaupt nicht möglich - die Autos müssen nicht mehr kaputtgehen, einfach die Server abschalten, dann fährt die Karre noch bis zum nächsten TÜV, und ist dann obsolet, weil z.B. der vorgeschriebene Notruf Assistent kein Update mehr bekommt.
Was mich dabei wundert - obwohl man erste Beispiele dafür hat, dass dieses Szenario kein geistiger Auswuchs eines Verschwörungstheoretikers ist, sondern traurige Realität, regt sich keinerlei Widerstand, und die Leute kaufen die Kisten weiter. Dass man beim Smartphone oder bei der Spielekonsole einfach neu kauft, wenn bei der alten die Server abgestellt werden, das kann ich noch verstehen, da geht es bestenfalls um ein paar hundert Euro - aber Autos kosten heute schnell weit jenseits der 50000 Euro, haben die Leute wirklich alle so viel Geld, dass sie bei solchen Ausgaben kein Interesse an Nachhaltigkeit haben ?
Gruß Frank
(08.10.2025, 15:10)tk141 schrieb: [ -> ]@JUM: Mich fasziniert immer wieder, welchen Qualitätssprung die Autos allgemein von den späten 60ern/70ern bis zu den späten 80ern/90ern gemacht haben. Noch Mitte der 80er war ein acht Jahre altes Auto ein fragwürdiger Kauf. Und wenn man sich anschaut, wie viele über 20, gar 30 Jahre alte Autos heute noch auf der Straße sind, ist das schon verblüffend.
Nur leider dreht sich die Uhr bei der aktuellen Produktion ja gerade wieder zurück auf die Zeit um 1970, auch wenn es diesmal nicht der Rost ist...
Das stimmt allerdings.
Meinen 3er Golf TDI von 1995 hatte ich 18 Jahre (286.000 km), da war - mit Ausnahme des Endschalldämpfers alle zwei Jahre - nix mit Rost.
Meinen 6er Golf TDI habe ich nun auch schon wieder 12 Jahre (348.000 km).
Das wäre mit R4, Ente, Käfer niemals möglich gewesen.
Auch mit der aktuellen Produktion gebe ich Dir recht - Stichworte: Zahnriemen in Öl, AGR, usw.
VG Jürgen
(09.10.2025, 09:01)nick_riviera schrieb: [ -> ]... und anders als den Rost kann man die Probleme von heute nicht mehr handwerklich fixen - und das hat nix damit zu tun, dass Elektronik irreparabel wäre, sondern eher damit, dass Autos heute TÜV relevante Software Funktionen haben, die regelmäßige Updates brauchen und/oder auf einen Server angewiesen sind. Eine exaktere Obsoleszenzplanung ist überhaupt nicht möglich - die Autos müssen nicht mehr kaputtgehen, einfach die Server abschalten, dann fährt die Karre noch bis zum nächsten TÜV, und ist dann obsolet, weil z.B. der vorgeschriebene Notruf Assistent kein Update mehr bekommt.
.... - aber Autos kosten heute schnell weit jenseits der 50000 Euro, haben die Leute wirklich alle so viel Geld, dass sie bei solchen Ausgaben kein Interesse an Nachhaltigkeit haben ?
Gruß Frank
Hallo Frank,
wer heutzutage ein Auto (vor allem Voll-Stromer) jenseits der 50000er Preisgrenze vor der Tür stehen hat, wählt vermehrt das Leasingmodell. Auch das Privatleasing hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Anders ist das fast nicht mehr zu stemmen. Vor allem Elektrofahrzeuge mit etwas älterer und in ihrer Langlebigkeit begrenzter Akkulebensdauer sind nach einigen Jahren auf dem Privatmarkt nahezu unverkäuflich. Der sich daraus ergebende Wertverlust ist so groß, dass es schlussendlich ökonomischer ist, die etwas höhere Leasingrate zu bezahlen, wenn man auf ein Auto angewiesen ist. Modernere Konstrutionen verfügen indes über langlebigere Akkus. Das nutzt natürlich alles nichts mehr, wenn die Softwareupdates nicht mehr verfügbar sind. Dafür muß im Übrigen ein Hersteller nicht unbedingt insolvent werden. Da reicht es schon, wenn die Fahrzeugreihe eingestellt wird. Damit sinkt das Herstellerinteresse, die Softwareupdates überhaupt noch zu pflegen, wenn neue Gesetze dazu zwingen. Wir dürfen nicht vergessen: auch in der Fahrzeug-Software müssen Datenschutzgrundverodnungen und Cyber-Security-Rules usw. usw. regelmässig der aktuellen Rechtslage angepasst werden. Das potenziert sich, wenn die PKWs Selbstfahrfunktionen (=autonomes Fahren) enthalten. Solange ein Fahrzeug also noch keinen H-Status hat, ist man gezwungen, diese Updates auch an einem 20 Jahre alten Fahrzeug durchzuführen. Dabei spielt es selbstverständlich keine Rolle, ob das Fahrzeug bis dahin ohne Auffälligkeit und Unfall bewegt worden ist. Gesetz ist Gesetz - und muß umgesetzt werden. Streicht ein Hersteller eine Fahrzeugserie (besser: eine Software-Serie) aus dem Katalog der zu pflegenden "Weichware", dann war's das für die Besitzer dieser Modelle. Kein TÜV mehr möglich und damit nur noch als Schlachtplatte verkäuflich. In der Regel gehen diese Fahrzeuge dann ins Ausland, wo man mit solchen Regeln noch etwas lockerer umgeht oder diese gar nicht existieren. Im tiefsten Afrika ist es wurscht, wenn ein PKW nur noch im softwarebegrenzten Notbetrieb max. 80 km/h fahren kann. Wenn damit nur über Holperstrecken bis zum nächsten Wochenmarkt ein Dutzend Hühner transportiert werden sollen, spielt diese Begrenzung keine Rolle.
Gruß
Peter
Die laufen (evtl. liefen sie nur im Sommer) hier in Aachen zu jeweils 10 - 15 Stück als Werbekolonne durch die Stadt.
VG Jürgen
@Frank: Es ist wie Peter es sagt, nur dass ich sogar sagen würde, oberhalb der Kleinwagenklasse sind die durch die Bank alle geleast, oft über die Firma bzw. den Arbeitgeber. Und das Leasing ist nicht billig. Der Witz an der Sache ist: Das sind i.d.R. Leute, die sich so ein Auto sonst eigentlich selbst nicht leisten könnten/würden und es ist ihnen auch vollkommen egal, was nach Leasingende mit der Karre passiert, das wird komplett ausgeblendet. Denn nach spätestens vier Jahren kommt ja das nächste rollende Smartphone vom Himmel gefallen. Es wird wie das Smartphone nach Vertragsende durch das neue Modell ersetzt. Und wenn das Ding dann mal vier Wochen wegen Softwareproblemen in der Werkstatt steht, tja, das ist halt normal bei der vielen Technik.
Was aber gleichermaßen interessant ist: Die machen sich nicht über meine Autos lustig, vielleicht, weil sie insgeheim damit doch nicht so glücklich sind.
@Hörbie/JUM: Interessant, dass die ohne Kotflügel eine Zulassung bekommen haben, vermutlich laufen sie als Quad.
Hm … was soll man darauf als Dienstwagenfahrer antworten.
Ja, ich fahre einen Dienstwagen, den ich mir so privat nicht kaufen würde.
Das eine hat mit dem anderen aber auch recht wenig zu tun.
Ja, alle vier Jahre gibt’s ein neues Auto, das suche ich mir nicht aus, sondern nehme es so hin.
Nein, bisher war kein Dienstwagen wegen irgendwelcher Softwareprobleme in der Werkstatt, eigentlich läufts ziemlich zuverlässig und quietschfrei.
Nein, ich bin nicht neidisch auf die Autos anderer.
Warum sollte ich, ich bin zufrieden mit dem was ich habe, der Rest interessiert mich nicht.
Ums mit Herbert zu sagen: „Was soll das?“
(10.10.2025, 22:23)tk141 schrieb: [ -> ]...
@Hörbie/JUM: Interessant, dass die ohne Kotflügel eine Zulassung bekommen haben, vermutlich laufen sie als Quad.
Hier gibt es Infos zu den Autos ('Hotrod') und der Werbekolonne.
VG Jürgen
(11.10.2025, 05:56)JUM schrieb: [ -> ] (10.10.2025, 22:23)tk141 schrieb: [ -> ]...
@Hörbie/JUM: Interessant, dass die ohne Kotflügel eine Zulassung bekommen haben, vermutlich laufen sie als Quad.
Hier gibt es Infos zu den Autos ('Hotrod') und der Werbekolonne.
VG Jürgen
Danke, das ist ja interessant
Gruß
Hörbie
(10.10.2025, 22:56)Steffen87 schrieb: [ -> ]Ums mit Herbert zu sagen: „Was soll das?“
@Steffen: Es war nicht meine Absicht, Dienstwagenfahrer anzugreifen, so läuft das schließlich in dem Bereich schon seit Jahrzehnten. Und ein Dienstwagenfahrer, dem ein Fahrzeug hingestellt wird, hat auch keinen Einfluss auf das Geschehen. Glückwunsch, wenn Deiner wenigstens läuft, vermutlich kein VW.
Neu ist nur, dass das Leasing inzwischen die einzige halbwegs wirtschaftliche Form ist, ein Neufahrzeug zu betreiben. Und dass früher diese Fahrzeuge auf dem Gebrauchtmarkt begehrt waren, was sie heute nicht mehr sind. Man muss also (gerade bei batterieelektrischem Antrieb, aber nicht nur dort) viel mehr Wertverlust über einen kurzen Zeitraum einrechnen, dadurch wird es immer teurer. Inzwischen werden Fahrzeuge zu einem günstigeren Preis sogar schon in einer zweiten Runde nochmal verleast, einfach weil sie gebraucht keiner mehr kauft. Wegen mangelnder Reparaturfähigkeit werden neue Fahrzeuge auch schon bei Unfällen, wo sich früher eine Reparatur noch gelohnt hat, sehr schnell als Totalschaden abgeschrieben. Die Folge: Versicherungskosten steigen. Dadurch, dass keine Gebrauchtfahrzeuge mehr nachkommen, die man längerfristig weiternutzen kann, überaltert der in Privatbesitz befindliche Bestand. Oder die Leute leasen privat und übernehmen sich finanziell dabei... usw.
Das überteuerte Wegwerfauto ist jedenfalls eine Entwicklung, die ich aus zahlreichen Gründen bedenklich finde. Klar, man kann immer sagen, betrifft mich nicht, juckt mich nicht. Sollte es aber, letztlich bezahlen alle dafür.
Viele Grüße
Nils
(11.10.2025, 11:58)tk141 schrieb: [ -> ]Das überteuerte Wegwerfauto ist jedenfalls eine Entwicklung, die ich aus zahlreichen Gründen bedenklich finde. Klar, man kann immer sagen, betrifft mich nicht, juckt mich nicht. Sollte es aber, letztlich bezahlen alle dafür.
Viele Grüße
Nils
Zumal man damit das Kind mit dem Bade ausschüttet. Wo bleibt da die Ökologie, vor allem bei Fahrzeugen, die einen geringeren Schadstoffausstoß erzeugen? Durch verkürzte Gebrauchsdauer und Neuherstellung wird diese Einsparung doch teilw. wieder aufgezehrt. Zugegeben: die Quote, wieviel vom eingesparten Ausstoß während der Nutzung nach der Neuherstellung noch auf der "Haben"-Seite übrigbleibt, kann ich mangels Vergleichszahlen nicht sagen aber Herstellung ohne Schadstoffemission geht nun mal nicht. Am Ende also gar ein ökologisches "Nullsummenspiel"?
Gruß
Peter