Leider heute verpasst, ein
ARO (rumänischer Geländewagen), wahrscheinlich ein 244. Es hielt kurz neben mir (auf dem Fahrrad) an der roten Ampel. aber ehe ich mein Schlautelefon auspacken und entsperren konnte, wurde es grün, und er brauste davon.
Das Kennzeichen war fremdländisch, könnte rumänisch gewesen sein.
Ich grätsche mal mit einem deutlich unspektakuläreren Fahrzeug dazwischen:
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Golf II GTI 16V als Fünftürer. Mir war gar nicht erinnerlich, daß es diese Kombination überhaupt gab.
Es gab einen Hinweis auf Baujahr 1986. Würde passen, es handelt sich um die erste Version des Golf II mit Dreiecksfenstern vorne. Das Facelift, bei dem diese Fenster entfielen, kam zum Modelljahr 1987.
Der ist so wie gezeigt in der Tat selten, wurde nur gut ein Jahr lang in der "alten" Form gebaut, dann als Fünftürer in dezenter Farbe und nicht aufgemotzt.
Viele Grüße
Nils
(25.09.2023, 07:56)cisumgolana schrieb: [ -> ]...so dieser und jener Oldie...
Ach, 'n Taunus!

Früher fand ich die Dinger hässlich und langweilig, aber heute freue ich mich, wenn ich einen sehe. Passiert ja leider nicht mehr oft.
Dürfte ein Taunus TC der zweiten Generation sein, also die erste Ausführung ohne Knudsen-Nase.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Taunu...gust_1979)
Der Manta A ist natürlich toll.

Hallo!
(17.09.2023, 22:04)timo schrieb: [ -> ]Benz S-Klasse, W126
(Weshalb die gelben inneren Scheinwerfer? Frankreich-Modell?
)
Nein, nicht zwingend. Die Reflektoren, welche für die Farbe verantwortlich sind, lassen sich in den Scheinwerfern ja leicht auswechseln. Ich kenne ein paar die das gemacht haben, einfach weil ihnen das besser gefiel. Die gelben Reflektoren für die Nebelscheinwerfer sind schon lange NML und in gutem Zustand deswegen gefragt.
Ein paar Schnappschüsse von letzter Woche... leider nix wirklich besonderes.
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Caterham Seven?
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Oller Weinsberg-Camper auf Fiat-Ducato-Basis.
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Opel Astra F 4-Türer (Stufenheck). Schrägheck und Kombi sieht man ja noch einigermaßen regelmäßig, aber die Stufenheck-Ausführung ist meines Eindrucks zufolge praktisch aus dem Straßenbild verschwunden. Wenn hier keiner gebastelt hat, handelt es sich zudem um die erste Ausführung vor dem Facelift im August 1994 mit den schwarz unterlegten Schriftzügen und den kleinen Außenspiegeln.
(25.09.2023, 20:35)timo schrieb: [ -> ]Ach, 'n Taunus!
Früher fand ich die Dinger hässlich und langweilig, aber heute freue ich mich, wenn ich einen sehe.
Ja, da stimme ich exakt zu

Hallo Timo!
Meine Mutter bekam den "A" als Vorführwagen in hellgrün.
Eine m. E. fürcherliche Farbe. Dafür war die Ersparnis zu
den 5075DM Neupreis erheblich.
Bedingt durch den Umzug in das von der Drogerie
weiter entfernt liegende Eigenheim, brauchte sie
ein eigenes Fahrzeug.
Mit dem Tanken hatte sie es nicht so. Ich weiß nicht,
wie oft mein Vater oder ich mit einem 5l-Kanister hin-
fahren mußten, wo sie ohne Benzin gestrandet war.
Bevor Rost ein Thema wurde, kauften meine Eltern
einen "B" Vorführwagen. Der "A" wurde in Zahlung
gegeben.
Mein Vater fuhr in dieser Zait einen Record Caravan A.
Und ich ein weißes Käfer Cabrio von 1949...
Gruß
Wolfgang
(02.10.2023, 13:25)cisumgolana schrieb: [ -> ]Und ich ein weißes Käfer Cabrio von 1949...
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
hatte das Käfer Cabrio von 1949 noch Seilzugbremsen ? Ich musste mal im Winter den 50er Jahre Standard Kafer eines Bekannten fahren, der solche Bremsen hatte. Das war eine Horror-Fahrt.
MfG, Tobias
Ich bin zwar nicht Wolfgang,
kann Dir aber versichern, dass die Trommelbremsen so eines VW aus 1949 durch Seilzüge bedient wurden.
Das erste Auto in unserer Familie war ein VW Bj. 1947 ("aus ausgesuchten Teilen bei Klöckler in Ffm zusammen gebaut". So stand es im Fahrzeugbrief zu lesen). Als sich mein Vater an einem Samstagmorgen zum VW-Dienst verabschiedete, fragte ihn meine Mutter nach dem Grund des Werkstättenbesuchs. Papa machge den Fehler etwas von Einstellungen der Seilzugbremse zu erwähnen. Ich erinnere mich noch genau das Mama bei dem Begriff Seilzug zusammen zuckte.
Das bekam sie wohl nie mehr ganz aus dem Kopf und bei den Fahrten im 24,5 PS Käfer fühlte sie sich seitdem nicht mehr so richtig wohl, bis sich mein Vater einen Bremsen-Bowdenzug besorgte um ihr den Unterschied zu einem Bindfaden zu erleutern.
V.G.
Jo
(02.10.2023, 13:25)cisumgolana schrieb: [ -> ]Meine Mutter bekam den "A" als Vorführwagen in hellgrün.
Meine Eltern hatten auch mal einen A, allerdings lange vor meiner Zeit. Farbe: Weiß. Motorisierung: 1.0 S. Es gab ein einziges Foto. das meine Mutter allerdings schon vor Jahren entsorgt hat. Mein Vater hat noch lange von den für die damaligen Zeit tollen Fahrleistungen geschwärmt, ansonsten waren sie aber nicht glücklich mit dem Auto. Das lag allerdings vor allem daran, daß ihr Essener Opel-Händler einen Unfallschaden schlampig repariert hat.
Von heute: Fiesta Mk II, offenbar in Händen eines Fans.
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Viele Grüße
Nils
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Ford Escort 93 Cabrio
(26.08.2023, 22:26)timo schrieb: [ -> ]Ich staune, was heute schon alles mit H-Kennzeichen herumfährt.
(...)
Volkswagen Passat B3 Variant
Huch, noch einer:
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(02.10.2023, 08:35)timo schrieb: [ -> ]
Ich möchte nicht wissen, was da für ein Restaurierungsaufwand drinsteckt. Die sollen ja schneller gerostet haben, als sie gefahren sind. Schade.
https://www.car-editors.net/artikel/detail/58897
Gerostet haben sie in der Frühzeit der selbsttragenden Karosserie alle wie Hölle, dass der A im Vergleich zum B so selten ist, liegt aber eher an seiner kurzen Bauzeit ( A drei Jahre, B acht Jahre ).
Der Käfer ist ja nur deshalb zum Volkswagen geworden, weil das VW Werk verhältnismäßig wenige Kriegsschäden zu verdauen hatte und als Staatskonzern schon 1945 Neuwagen bauen durfte, während Firmen wie Opel Teile ihrer Werke in den Ostgebieten abschreiben mussten, und erst kurz vor der Währungsreform das Produktionsverbot der Alliierten los waren. Was Ford und Opel dann auf die Beine gestellt haben, war beeindruckend, und ich frage mich schon lange, wieso Autos wie der Kadett A nicht viel schneller das Ende des "Funny little car" eingeläutet haben, wie die Engländer den Käfer genannt haben.
Was ich mich nach dem Lesen des verlinkten Artikels auch noch gefragt habe, ist, wie die Autoren es geschafft haben, mit dem 40 PS Opel Motörchen zehn Liter zu verbrauchen. Die Dinger waren damals die absoluten Sparwunder, im B konnte man den kleinen Motor problemlos mit unter sieben Litern fahren, ganz im Gegensatz zum Käfer, wo die 34 PS Version mit zehn bis zwölf Litern "Sparkäfer" genannt wurde.
Gruß Frank
Zitat:...Was ich mich nach dem Lesen des verlinkten Artikels auch noch gefragt habe, ist, wie die Autoren es geschafft haben, mit dem 40 PS Opel Motörchen zehn Liter zu verbrauchen.
Hallo Frank,
ich schätze nicht, dass die Verbrauchsermittlung im tatsächlichen Fahrbetrieb stattgefunden hat, zumal ja nur 90 km/h Höchstgeschwindigkeit im Bericht erzielt wurden. Die "bis zu 10 Liter" dürften der Wikipedia entnommen worden sein. Dort steht "7,5-10L" und das passt nach meiner Auffassung durchaus.
Gruß
(05.10.2023, 10:08)nick_riviera schrieb: [ -> ]Gerostet haben sie in der Frühzeit der selbsttragenden Karosserie alle wie Hölle, dass der A im Vergleich zum B so selten ist, liegt aber eher an seiner kurzen Bauzeit ( A drei Jahre, B acht Jahre ).
Ich habe natürlich keine eigene Erfahrung, aber die außergewöhnliche Korrosionsfreude des Kadett A wird aber immer wieder erwähnt, z.B. im entsprechenden
Wikipedia-Artikel:
Später zeigte sich eine enorme Rostanfälligkeit, sodass der Kadett A trotz großer Stückzahlen schon Mitte der 1970er Jahre – im Gegensatz zu gleich alten VW-Käfern – aus dem deutschen Straßenbild weitgehend verschwunden war.
Daß er schon früh selten wurde, meine ich aus meiner Erinnerung bestätigen zu können. Selbst in der Opel-Hochburg Gelsenkirchen waren zu meiner Kinderzeit in den 1980ern nur noch wenige Kadett A unterwegs.
Zitat:und ich frage mich schon lange, wieso Autos wie der Kadett A nicht viel schneller das Ende des "Funny little car" eingeläutet haben, wie die Engländer den Käfer genannt haben.
Rational erklärbar ist das wahrscheinlich nicht. Ich glaube, der Käfer hatte sich früh den Ruf eines preiswerten, robusten kleinen Autos erarbeitet, und der hielt sich dann hartnäckig, auch als das Auto technisch längst hoffnungslos veraltet war. Bis sich die Erkenntnis durchsetzte, daß Modelle wie der Kadett (spätestens ab B) in den Disziplinen nicht schlechter, aber deutlich moderner waren, mit wesentlich besserem Nutzwert, hat's halt seine Zeit gebraucht. (Aber letztendlich
hat sie sich durchgesetzt. Wären die Verkaufszahlen des Käfers in den 1970ern nicht langsam gesunken, hätte VW den Golf wahrscheinlich nie auf den Markt gebracht.)
Zitat:Was ich mich nach dem Lesen des verlinkten Artikels auch noch gefragt habe, ist, wie die Autoren es geschafft haben, mit dem 40 PS Opel Motörchen zehn Liter zu verbrauchen. Die Dinger waren damals die absoluten Sparwunder, im B konnte man den kleinen Motor problemlos mit unter sieben Litern fahren
Also, sieben Liter habe ich mit meinem Kadett C mit dem 1,2-N-OHV-Motor, der ja im Prinzip nur ein etwas modernisierter Kadett-A-Motor mit etwas mehr Hubraum und Leistung ist, auch nicht geschafft. In meiner Erinnerung waren es meist zwischen 8 und 9, eher letztes. Dazu muss ich sagen, daß ich überwiegend Stadtverkehr und auch relativ viele Kurzstrecken gefahren bin, vielleicht wären sonst weniger möglich gewesen bin.
Danke, Wolfgang.
Ich liebe die Bling-Bling-Ami-Pickups, ein Traum.
LG
Mike
Blau und grun: sieht aus wie ein Fiat 1300; mein Opa hatte einen sandfarbigen!
Ich erinnere mich das auf dem Handschufach "milletrecenta" erwaehnt wurde.
Dirk
Hallo!
(06.10.2023, 19:42)timo schrieb: [ -> ]Also, sieben Liter habe ich mit meinem Kadett C mit dem 1,2-N-OHV-Motor, der ja im Prinzip nur ein etwas modernisierter Kadett-A-Motor mit etwas mehr Hubraum und Leistung ist, auch nicht geschafft. In meiner Erinnerung waren es meist zwischen 8 und 9, eher letztes. Dazu muss ich sagen, daß ich überwiegend Stadtverkehr und auch relativ viele Kurzstrecken gefahren bin, vielleicht wären sonst weniger möglich gewesen bin.
Wer sich für einen aktuellen Realverbrauch eines 1,2N-Kadetts interessiert, kann mich
hier verfolgen. Allerdings nicht allzuviel auf das Streckenprofil geben, das pflege ich nicht korrekt. Bei einem Verbrauch von über 8 Litern bin ich überwiegend nur Stadtverkehr gefahren, wenn es an die 7 Liter oder drunter geht, dann überwiegend Überland/Autobahn.
hhhmmm, ist das ein schönes Auto! - Und dann die Innenausstattung. - Das Sahnehäubchen sind die Speichenräder mit Rudge-Verschluß.
Als Teenager habe ich in der Jaguar-Vertretung in Hamburg um einen Prospekt gebettelt und irgendwann sogar auch einen bekommen.
Auch der war meiner Erinnerung nach sehr schön. Leider habe ich ihn nicht mehr.
Und sogar ein Linkslenker...
Ihr seht ja Sachen, die wären mir nie aufgefallen.

Aber schön ist er, da bin ich voll und ganz Eurer Meinung.
Sind alte Jaguare als Linkslenker denn ungewöhnlich? Die offiziell in Deutschland verkauften Exemplare dürften doch alle Linkslenker gewesen sein.
Die normal in Deutschland bei Jaguar-Händlern gekauften Wagen waren Linkslenker.
Bei einem Auto für Normalgebrauch ist das auch schon besser so, sonst hätte man vermutlich weniger Käufer.
Ein Rechtslenker ist hier für uns auf dem Festland, die wir eigentlich ja alle auf der falschen Seite fahren (s.a. Asterix und Obelix bei den Briten) schon sehr gewöhnungsbedürftig, denn in Situationen, wo man instinktiv reagieren muß, tendiert man dann schnell mal zur falschen Seite. (Ich weiß, wovon ich schreibe).
Viele Grüße
Manfred
(16.10.2023, 21:35)timo schrieb: [ -> ]Sind alte Jaguare als Linkslenker denn ungewöhnlich? Die offiziell in Deutschland verkauften Exemplare dürften doch alle Linkslenker gewesen sein.
Zu der Bauzeit des Mk II waren britische Autos in Deutschland noch ziemlich exotisch. In die USA dürften allerdings viele linksgelenkte Jaguare verkauft worden sein, aber dort wird der E-Type einen größeren Anteil gehabt haben als die Limousinen.
Viele Grüße
Nils
In der Wikipedia ist über den MkII nachzulesen:
Zitat: "Von den Jaguar 3.8 Mark 2 waren 14.951 Linkslenker und 15.676 Rechtslenker. Von den Jaguar 3.4 Mark 2 waren 6.129 Linkslenker und 20.534 Rechtslenker. Von den Jaguar 2.4 Mark 2 waren 3.305 Linkslenker und 21.613 Rechtslenker."
(https://de.wikipedia.org/wiki/Jaguar_Mark_2)
So selten ist der Links Gelenkte also gar nicht...
VG
Ich bin gar nicht darauf gekommen, dort nachzuschauen. Sieht mir aus, als wenn die US-Jaguar-Käufer (die mit Sicherheit den Großteil der Jaguar mit Linkslenkung zu der Zeit abgenommen haben) die "volle Hütte" bevorzugt hätten.
Viele Grüße
Nils
(17.10.2023, 00:17)Magnettonmanni schrieb: [ -> ]denn in Situationen, wo man instinktiv reagieren muß, tendiert man dann schnell mal zur falschen Seite. (Ich weiß, wovon ich schreibe).
Viele Grüße
Manfred
Hallo Manfred,
das kann ich zu 100% bestätigen. Ich saß zum Glück auf dem Beifahrersitz, als ich das erkannt habe. Wenn ich am Steuer gesessen hätte. wäre es zu einem Frontalzusammenstoss gekommen. Der Instinkt lässt sich nicht so schnell unterdrücken.
MfG, Tobias
Ein ähnliches Phänomen gibt es bei älteren Straßenbahnen, deren Fahrschalter mit einer Kurbel bedient wird: Die Drehrichtung war nicht genormt. Folglich gab es Betriebe, bei denen man im Uhrzeigersinn beschleunigt und gegen den Uhrzeigersinn bremst, und Betriebe, bei denen es genau umgekehrt ist. Zum Problem wird das immer dann, wenn ein Fahrer, der auf "Linkskurbel" gelernt hat, in eine andere Stadt mit "Rechtskurbel"-Wagen wechselt, oder wenn Gebrauchtwagen in einem anderen Betrieb landen, der den Fahrschalter nicht auf die örtlich übliche Drehrichtung anpaßt. So zum Beispiel geschehen in Zagreb, wo in den 90er Jahren etliche Mannheimer Düwag-Bahnen gelandet sind. Dort kam es immer wieder zu heftigen Unfällen, weil die Fahrer in Gefahrensituationen instinktiv in die falsche Richtung gekurbelt haben.
Helsinki hat auch Mannheimer Wagen gekauft und die "falsche" Krubelrichtung; diese durften dort aber erst auf Strecke gehen, nachdem der Fahrschalter mit einer elektronischen Joystick-Steuerung aufgerüstet wurde.
Viele Grüße,
Martin
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für die interessanten Bilder. Dass es bei den alten Gangster-Citroen so verschiedene Serien gab, wusste ich nicht. Einmal sind die Scheibenwischerachsen oben, beim anderen unten.
MfG, Tobias
(24.10.2023, 15:43)bitbrain2101 schrieb: [ -> ]Hallo Wolfgang,
vielen Dank für die interessanten Bilder. Dass es bei den alten Gangster-Citroen so verschiedene Serien gab, wusste ich nicht. Einmal sind die Scheibenwischerachsen oben, beim anderen unten.
MfG, Tobias
Hatten die Gangster Kisten nicht Trittbretter, damit man während der Fahrt da drauf stehen konnte und mit dem Maschinengewehr schön herumballern konnte?
Der W123 T ist gestreckt, oder? Gab es den ab Werk in der Langversion, oder war da ein Karosseriebauer am Werk? Spezieller Anwendungszweck?
Bei uns in Gelsenkirchen fuhr zeitweise ein gestreckter Citroen CX Break als Dreiachser (!) herum, der einem Lesezirkel gehörte. Ob er ursprünglich für diesen Kunden gebaut wurde, weiß ich allerdings nicht.
Ich glaube, es war der gleiche Umbau wie
hier auf dem Bild.
Nein, die Traction Avant ("Gangsterkisten") hatten keine Trittbretter - die waren bei Erscheinen 1934 als unmodern betrachtet und weggelassen worden. Die Modellreihe wurde bis 1955 gebaut, und während der Bauzeit gab es natürlich die eine oder andere Detailänderung. Was da aber alles bei denen geändert wurde und wann, Fluch der späten Geburt, vielleicht weiß Manfred mehr?
CX Dreiachser gab es als Kleinserien-Umbauten von mindestens drei Karosseriebauunternehmen. Die "Loadrunner", also quasi nur ein gestreckter Kombi ohne erhöhtes Dach, waren von der Heidelberger Firma Mike's Garage. Einsatzgebiet waren ursprünglich Kurierfahrten für die Presse, nachts mit knapp 1 Tonne Zeitungen an Bord im Tiefflug über die Autobahn quer durch Deutschland... einige sind dabei Kilometer-Millionäre geworden. Als die Fahrzeugkategorie "Sprinter" aufkam, wurden diese stattdessen verwendet, da billiger, noch mehr Nutzlast, fast genauso schnell - nur mit viel schlechterem Fahrverhalten gerade in beladenem Zustand, aber wen kümmert das schon?
Viele Grüße,
Martin
@cisumgolana:
Schade, daß es hier keine "Daumen-hoch-o.ä.-Beifallsbekundungen" gibt. Da hättest Du ob Deiner wirklich tollen "Straßenszenen" mal ein richtig dickes, fettes Lob verdient.
Dann mach' ich es halt so: Vielen herzlichen Dank für Deine Bilder, die allermeisten davon sind wirklich mehr als sehenswert!!!
Tschüß
der Michael
Hallo Michel!
Vielen Dank für Deine lobenden Worte.
Wie schön, daß Dir viele Straßenszenen gefallen.
Diese (und noch viel mehr) sind in Celle anläß-
lich des (im 2-Jahres Turnus) stattgefundenen
Oldtimertreffens entstanden. Natürlich habe ich
auch eine große Anzahl an "Standbildern" gemacht.
Da sind die Oldiese besser im Detail zu sehen.
Gruß
Wolfgang
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Hallo alle Oldie-Begeisterten!
...weitere Straßenszenen
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Gruß
Wolfgang
PS.: Wenn zu einigen Oldies Standbilder zur besseren Ansicht gewünscht sind,
bitte hier schreiben. Ich werde schauen, ob ich das jeweilgie Auto auch im
Stand abgelichtet habe...
Huch... ich trau' mich ja kaum, die Bilder nach Wolfgangs tollen Oldtimern zu posten: Heute stand dieser W123 (230 E) vor meiner Tür.
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Nicht wirklich spektakulär, aber er hat so eine schöne "Opas ganzer Stolz in den 1980ern"-Farbe. Und gelbe innere Scheinwerfer, wie
die S-Klasse hier. Kommt das jetzt in Mode?

Moin Timo!
Ich werd´ ganz rot von den Lobesbekundungen.
Dabei kann ich kaum etwas dazu. Habe nur mehr als
600x den Auslöser gedrückt. Das Treffen in Celle haben
Andere mit viel Engagement und noch mehr Arbeit
veranstaltet. War nur zur richtigen Zeit vor Ort.
Und ja, trau´ Dich selbstverständlich, Autos zu zeigen, die
Dir vor die Linse gekommen sind. Ich (und sicher auch
viele Andere) sehen alle Altautos gern...
Grüße
Wolfgang
(29.10.2023, 07:46)cisumgolana schrieb: [ -> ]Und ja, trau´ Dich selbstverständlich, Autos zu zeigen, die
Dir vor die Linse gekommen sind. Ich (und sicher auch
viele Andere) sehen alle Altautos gern...
Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang, hallo Timo, hallo in die Runde,
das sehe ich aber mal wieder auch ganz genau so.
Macht bitte so weiter, wie bisher.
Es ist immer wieder eine Freude, die Bilder zu sehen.
Mit den besten Grüßen
Manfred
(28.10.2023, 19:45)timo schrieb: [ -> ]Huch... ich trau' mich ja kaum, die Bilder nach Wolfgangs tollen Oldtimern zu posten: Heute stand dieser W123 (230 E) vor meiner Tür.
Nicht wirklich spektakulär, aber er hat so eine schöne "Opas ganzer Stolz in den 1980ern"-Farbe. Und gelbe innere Scheinwerfer, wie die S-Klasse hier. Kommt das jetzt in Mode? 
den hast Du so richtig "entlarvend" fotografiert - da sieht man so richtig, wie der Besitzer die Fuhre zusammengeschustert hat. Wenn ich meinen 420iger in so einer Perspektive fotografiere, sieht man auch, dass er drei verschiedene Farbtöne hat, aber da stimmt dann wenigstens die Karosserielinie.
Bei den gelbe Nebelleuchten kann ich nur vermuten - in Frankreich waren zu der Zeit noch komplette gelbe Scheinwerfer verbreitet, die aber in Deutschland nicht erlaubt sind - in Deutschland darf man nur gelbe Nebelscheinwerfer, und viele Oldtimerbesitzer fühlen sich berufen, ihre Autos mit allerlei exotischem Gedöns zu dekorieren, dass es früher kaum gegeben hat. Weißwandreifen und/oder Zweifarbenlackierung am W123 zum Beispiel, "Opel der Zuverlässige" Werbeaufkleber im Heckfenster, die die damaligen Käufer meist schon auf dem Weg vom Laden nach Hause entsorgt haben, Sonnenschutzschuten über der Windschutzscheibe oder eben auch gelbe Nebellampen. In den achtzigern wurden dann weiße Blinker, schwarze Heckleuchten usw. schick. Ich weiß nicht, was die Besitzer mit solchem Gedöns zum Ausdruck bringen wollen, ich finde "naturbelassene" Autos deutlich schicker.
Gruß Frank
Vor einigen Wochen (bei strahlendem Sonnenschein, wie man sieht...) auf meinem Lieblings-Oldtimertreff sind mir mal wieder einige tolle (blecherne!) Oldies vor die Linse gekommen...
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Der ist wirklich sehr rar! Wer kennt ihn?
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Den kennen wir alle - und lieben tun ihn die Meisten (...es sei denn, er ist seinem Besitzer schon mal unter dem Hintern abgebrannt, was gelegentlich vorkam. Dann ist es aus mit der Liebe.) Das grosse "S" auf der Seite deutet auf den bekannten NSU-Tuner Spiess hin.
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...und ein Traum von einer "Katze"... ...eine Motorhaube zum verlieben.
Fortsetzung folgt...
VG
Und weiter geht's vom gleichen Tag:
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Auch schon seit Jahrzehnten rar auf Oldtimertreffen. Nebenan ein verbreiterter Alpine A310. Aber so etwas sieht man öfter mal.
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Ein NSU-Fiat "Neckar" - so einen hat mein Onkel mal gefahren... ...vor gefühlten 55 Jahren!
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Und ein charmanter Wankel Spider (NSU). Und nebenan ein breiter Trans Am.
Fortsetzung folgt...