Moin uk64 und Forum,
Zitat:S/P- DIF (oder SPDIF - Sony/Philips Digital Interface) beschreibt das Protokollformat und die Hardwarespezifikation einer real existierenden Schnittstelle, da kann man nichts Softwaremäßig wandeln oder abspeichern. Abgespeichert werden nur die über diese Schnittstelle übertragenden Nutzdaten.
Mit den alleinigen rohdaten, so wie sie aus dem SCSI-CDrom kamen hat es aber nicht funktioniert, das hab ich schon so mit dem hex-editor gesehen, das die sich schon ab dem byte unterschieden....
Es gibt auf dem Mac ne software die einem anderen programm das vorhandensein einer S/P-DIF schnittstelle "vorgaukelt" um z.b. so zu tun al käme das ganze von einer soundkarte....Das hab ich testweise benutzt und siehe da, hat besser ausgesehen....Das meinte ich...
Das ist aber entwickelt worden um einen vieleicht vorhandenen kopierschutz zu "umgehen"
Zitat:Hier sollten absolut keine Abweichungen auftreten, in einer kopierten Textdatei tauchen auch keine falschen Buchstaben auf.
Einfach kopiert hab ich gar nicht, sondern immer wieder ausgelesen...
Zitat:Die Fokus und Trackingregelung in CD Playern sind ganz normale Servoregelkreise, arbeiten prinzipiell unabhängig von den tatsächlichen Daten auf der CD und auch rein Analog. Das Grundprinzip findet man in vielen Bereichen der Elektrotechnik.
Bei der laufenden CD ähneln die in der Optik erzeugten Fehlersiganle (IST- Fokus und Tracking Error) einem Rauschsignal. Ein einschwingendes Sinussignal gibt es nur bei der Fokus und Spursuche.
Hmm, das war ein ganz früher Philips player der CD-301 und es war zu sehen, denn dort war eine art spiegelsystem eingebaut worden, damit die lasereinheit beobachtet werden konnte während der player lief, geht ja sonst nicht denn das ding sitzt ja unter der CD.
Ein nachfolgemodell mit 8-fach oversampling, war das "präparierte" mit dem abgriffen....
Zitat:Jetzt wird es geht es ganz durcheinander. (...)
Damit sollte nur eine etwaige verwechslung zu dem vorsatz mit den "fehlspannungen" vermieden werden.....was ja spannungen welche auf servo-systeme wirken beschieb....
Das ist die "mechanische" seite, die auch korrigierend eingreift.....
Hätte ich wohl besser mal nen absatz eingefügt und ne art einleitung, vieleicht: jetzt zu den digitalen sachen...oder so...
Zitat:Oversampling ist ein reiner Bestandteil des D/A Wandlers und hat nichts mit Fehlerkorrektur zu tun.
Hier kommt es zwar auch zu einer Interpolation, die betrifft aber nur die neugebildeten Zwischenwerte die auf der CD gar nicht vorhanden sind, die sich also zwischen zwei realen Abtastwerten befinden.
Du schreibst grade "...kommt es zwar *auch* zu einer...." wo denn noch? in der laser einheit....? Verpeil´ ich da grad was....?
Wie gern hätt ich jetzt n stück papier und n bleistift, dann würd ich den pfad jetzt mal aufmalen, ich versuch mal was....
Pits auf CD -> leseeinheit -> bitstrom -> fehlerkorrektur -> audioBitstrom -> zwischenspeicher/interpolation/simples rechenwerk -> Gültiges Datenwort -> D/A wandler -> Analoges stereo Signal
Hmm - vieleicht geht´s ja...
Edith: Nee geht nicht, wird falsch dargestellt also, da geht noch ein pfad von der fehlerkorrektur zur leseEinheit zurück.
Der Pitstrom auf der CD entällt (alles schon soo lang her) CRC check, einen header, taktgewinnungs-sicherungs-bits (wenn nur einsen drinn sind, denn ne eins war glaube ich ein pit, weis nicht mehr genau) Wort ende, L/R info...und was ich jetzt noch vergessen hab, das eigendliche nutzsignal....
Oversampling - also überabtastung, erzeugt mehr daten (im besten falle immer wieder die gleichen) als ursprünglich vorhanden, 2,4,8,16 fach mehr und so weiter, also werden vieleicht 16 ausgelesen wo nur einer stand, was soll das...?
44.1kHzx16...kann ich grad nicht im kopf, aber soweit verschiebt sich alles im frequenzbereich, so muss das filter nicht steilflankig bei 22.05kHz (fs/2) liegen, sondern kann weniger steilflankig bei der, um die oversamplingrate verschobenen Fs/2 * oversamplingrate, liegen....
Und es "entstehen" serwohl mehr daten, die wenn sie voneinander abweichen, ausgemittelt werden, oder wenn es schlimmer wird, interpoliert werden....
Neuer Player arbeiten aber wieder anders: mit "bit-kippern" diese ganzen 1bit geschichten, da wird "nur eben ganz schnell mal" ein kondensator ein bischen mehr geladen oder etwas entladen, je nachdem ob grad "1" oder "0" gelesen wird, und einfach ein RC-glied nachgeschaltet, welches dann taktreste wegfiltert....Darum gibt´s auch keine multibit D/A wandler mehr zu kaufen, oder nur schwer, das sind mitterweile alles serielle dingerchens, eben weil sich die technik weiterentwickelt hat....
Aber das ist ne andere baustelle...also weiter...
Hätte ich das doch alles noch ausführlicher beschrieben, dann wär wohl einiges besser verständlich geworden, sorry dafür....Hoffe es ist jetzt einwenig besser geworden....
Danke, daß Du da mitgeholfen hast....
Darum vermeide ich auch, wenn möglich, solch komplexe sachen zu schreiben, ich rede lieder darüber, denn da entstehen weit weniger missverständlichkeiten, darum hatte ich auch immer weit mehr glück mit vorträgen, als mit laborberichten....
Beste Grüße,
AmImaX