Ich gedenke mich von vielem meines Krämpels trennen zu wollen.
Hab 2 Autos verkauft und nun ist HIFI `dran.
Ich fange an, alles an MCs abzugeben,- einige Hundert MCs, 15 bespielte Stones MCs aus meiner Sammlung, Tape Decks.
Als nächstes vermutlich TB Maschinen, eine reicht dann.....
Es reicht einfach
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Hi
Ich kann es gut nachvollziehen, habe manchmal auch solche Gedanken zu reduzieren, dann schauen mich die Geräte so an und noch könnte ich es nicht übers Herz bringen, aber eines ist klar, brauchen tut man die nicht alle.
Sei aber vorsichtig bei Geräten die Dir ans Herz gewachsen sind, da bereut man es nachher schnell wenn sie weg sind.
Habe ich da auch Tape Decks gelesen, bah, nee, ich habe da doch hoffentlich jetzt keine komischen Ideen
Lars
Hallo Ralf, an den Stones Mc's hätte ich Interesse......
Ich bin gestern aus dem Krankenhaus gekommen,- U.a. 4 Tage Isolier/Intensiv Station.
Über 40 Fieber
Hatte mir "Frankenstein" gefangen,- neue COVID 19 Variante, Jemand aus der Nachbarschaft daran jetzt verstorben.
Liegt man dort im KH kann man über einiges nachdenken und es reicht mir einfach, ich habe mich mit diesem
Vintage Mist total zugemüllt.
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Geht mir ähnlich ... hab vermutlich nicht soooo viel, aber definitiv zu viel ... bin auch im Begriff abzubauen und hab mir gestern eine Neuanschaffung am Ende dann doch verkniffen

Kann ich gut verstehen. Bei mir geht´s ähnlich. Die altgewohnten Tamagochis früherer Jahrzehnte müssen langsam aber sicher den Anforderungen der letzten Lebensphase weichen. In dieser ist mir primär nur noch wichtig -auch technisch- was ich bisher noch nicht gemacht habe. Es bleibt trotzdem analog (Schallplattenschnitt). Es wird -nicht zuletzt gesundheitlich- noch genug Energie erfordern, wenigstens ein einzelnes letztes Projekt zuende zu führen. Ist ein bischen umfangreicher als die Reparatur einer bockigen A700. So muß u.a. nun auch mein W123 gehen, ebenso wie viele Projekte, die -einstmals wichtig- heute jedoch nicht mehr relevant sind (ja, die berüchtigten "Projektkartons", die wohl fast jeder von uns irgendwo im Keller oder sonstwo ´rumstehen hat)... .
Martin
War selbst erst kürzlich ne Woche im KH und durfte es mit noch mehr schlechten Neuigkeiten wieder verlassen. Bin ja erst 44 aber es ist absehbar, dass ich das Rentealter nicht erleben werde. Es gibt da inzwischen zwei hässliche Diagnosen und gegen beide kann man nicht viel tun. Arschkarte gezogen halt.
Der Krempel macht einem natürlich sorgen, man hängt zum einen dran und möchte nicht, dass die Dinge einfach verschrottet werden. Zum anderen kann und will ich mich noch nicht trennen, das fühlt sich noch zu sehr nach aufgeben an. Ich brauche auch die Stimulation und die Freude die mir der Krempel sowohl geistig als auch körperlich bringt.
Ich denke allerdings ernsthaft darüber nach wie sich der Verbleib meiner Sammlung aus HiFi Quatsch, Tonträgern, Messtechnik, Werkzeugen, Bauteilen regeln lässt, im Falle, dass ich plötzlich nicht mehr bin. Wichtig wäre dann nicht der Erlös den das alles noch bringen kann, sondern, dass es alles in gute Hände kommt.
Ich wünsche euch allen Kraft.
Gesundheit ist das wichtigste. Und gelegentliches Entrümpeln. Zwei große Bandmaschinen ist mehr als genug.
Dachte über kleine Viertelspurmaschine bis 18cm nach, so schön es ist, vielleicht doch einfach zu viel.
Eine Reha vor etwa 3 Jahre half so auch das entrümpeln auf die To-Do Liste zu schreiben. Dafür reichten die drei Wochen, einiges hatte auf einmal Zeit dafür.
Passt gut auf euch auf.
(22.10.2025, 03:31)David77 schrieb: [ -> ]Ich denke allerdings ernsthaft darüber nach wie sich der Verbleib meiner Sammlung aus HiFi Quatsch, Tonträgern, Messtechnik, Werkzeugen, Bauteilen regeln lässt, im Falle, dass ich plötzlich nicht mehr bin.
Als ich den Gedanken bei mir in der Familie angebracht habe meinte meine Tochter - und die müßte wohl zusammen mit meinem Sohn die Hauptlast der "Entsorgung" tragen - ich soll das doch genießen so lange ich kann, wenn mir was dran liegt. Damit hat sie mMn vollkommen recht.
Also baue ich hab, was mir nicht so viel bedeutet oder wo ich eh doppelt habe und freue mich am Rest bis ich abbeordert werde.
(21.10.2025, 18:45)Justus schrieb: [ -> ]Hallo Ralf, an den Stones Mc's hätte ich Interesse......
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Kannst Du haben, mach mir ein Angebot.
Die Dinger sind "Sammler Objekte" haben mich zwischen 12- 15 Euro bis zu 25 Euro / Stück gekostet.
Ein Drittel in etwa dessen, was ich gezahlt habe möchte ich wohl.
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Eine Frage zu Tapes überhaupt.
Besteht hier überhaupt noch grundsätzlich Interesse an MCs?
habe hier die üblich Verdächtigen TDK SA, SAX, BASF, Maxell.. zu 95% Chrome Bänder.
Würde die ohne Rosinenpickerei in Blöcken von mind. 30 - 50 Stück verkaufen wollen.
Bin für Preisvorschläge offen, günstig schon, aber nicht verramscht.
Tape Decks habe ich 2 so B80er Jahre Krücken von Sony und Akai in irgend einem Karton.
Das B215 würde ich zur ReVox Anlage verkaufen,- B251, B261, B215, B215, B790
MCs habe ich ohnehin nie gehört, alles unnützer Ballast.
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Leider artet unsere Sammelleidenschaft aus, ich habe auch viel zu viel Zeug.
Ich habe gerade einem Freund geholfen das Haus zu entrümpeln, er musste in betreutes Wohnen umziehen.
Sein Sohn sagte im Vertrauen zu mir, nimm bitte ein paar Sachen mit, wenn wir alles entsorgen, bricht es ihm das Herz, du kannst es dann später eh selbst wegwerfen...
Mein Vater hat auch unzählige Tonbänder, Cassetten und MD’s und glaubt, das wäre von unschätzbarem Wert.
Wenn man den Beitrag über das BR Archiv liest, weiß man, das ist gar nichts wert, die Bänder werden digitalisiert und größtenteils entsorgt.
https://www.br.de/presse/inhalt/pressemi...n-100.html
(22.10.2025, 09:33)Norbsi schrieb: [ -> ]Wenn man den Beitrag über das BR Archiv liest, weiß man, das ist gar nichts wert, die Bänder werden digitalisiert und größtenteils entsorgt.
https://www.br.de/presse/inhalt/pressemi...n-100.html
Ich hatte da angerufen wegen der Bänder. Mir wurde gesagt, dass die Bänder aus Urheberrechtsgründen nicht veräußert werden
dürfen und das Löschen dieser Bandmengen nur mit riesigen Magneten möglich wäre. Da besteht jedoch die Angst, dass das
Equipment außen herum Schaden nimmt. Deshalb werden sie nicht gelöscht, sondern entsorgt.
Den öffentlichen Verkauf des Technik-Materials haben deren Anwälte "untersagt" wegen Garantie- oder Gewährleistungsproblemen.
Das soll irgendwann über eine spezielle Firma versteigert werden.
Aber wir haben ja eh schon alle zuviel davon
@Rolly: Hast Du an bespielten Kassetten nur die Stones oder noch andere Interpreten?
Gruß
Hörbie
(22.10.2025, 12:58)djhoerbie schrieb: [ -> ]Ich hatte da angerufen [...]
das Löschen dieser Bandmengen nur mit riesigen Magneten möglich wäre. Da besteht jedoch die Angst, dass das Equipment außen herum Schaden nimmt.
Da weiß man nicht, ob man lachen oder heulen soll... oder fluchen, weil die einen für so dumm halten.
Genau so läuft es.
Meine Anfrage beim Rundfunk verlief ähnlich.
Das Angebot meinerseits, das Material vor Ort zu löschen, wurde mit "kein Interesse" abgebügelt.
Ich denke, wenn es wirklich um die Gefährdung des umliegenden Materials ginge, könnte man sich auch ausserhalb des Gebäudes darum kümmern.
Die Verantwortlichen sind natürlich anders drauf als wir.
Für die ist es eine zusätzliche Belastung und Verantwortung.
Schade drum...
Gruß
Alfred
(22.10.2025, 09:27)R@lly schrieb: [ -> ]___________________________________________________________________________________
Eine Frage zu Tapes überhaupt.
Besteht hier überhaupt noch grundsätzlich Interesse an MCs?
habe hier die üblich Verdächtigen TDK SA, SAX, BASF, Maxell.. zu 95% Chrome Bänder.
Sprechen wir hier über gebrauchte oder neue Bänder? Weil neue kann (und will) ich mir nicht leisten bei den Traumpreisen die überall aufgerufen werden.
Aber so ein paar schöne Sachen würden mich schon interessieren.
Das sind gebrauchte MCs.
Würde aber nur in Blöcken von mind. 30 Stück, lieber 50 Stück verkaufen wollen.
Die Bänder waren alle ausgesucht und brauchbar..
Sorry, ich würde aber keine "Aussuchaktion" machen, - wie sie aus der Schublade kommen.
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Hi, Ralf,
hatte auch den Frankenstein von meiner letzten Reise mitgebracht. War nicht schön

Ich würde mich freuen, die Revox-Anlage im Verkaufthread zu sehen, mit schönen Bildern.
Alles Gute Dir und allen im Forum.
LG
Mike
Deine Entscheidung zur Teilaufgabe kann ich gut nachvollziehen. Der ein oder andere hat ja bestimmt auch mitbekommen, dass ich zur Zeit am Aussortieren bin.
Allen voran ist der hohe Aufwand für initiale Restauration und Instandhaltung mit allen seinen Tücken, Frustfaktoren und hohem Zeit-, Platz- und Geldaufwand.
Hinzu kommt, dass der Markt für solche Gerätschaften zunehmend verrückt wird. Mondpreise für Schrottgeräte, Top restaurierte Geräte verkaufen sich nur mit Verlust.
Auch die zunehmend Audiophile Szene treibt die Preise in die Höhe und lässt einen elektrotechnisch fachlich korrekten und sinnvollen Austausch nicht mehr wirklich zu.
Zu guter letzt habe ich mich persönlich auch verändert und lebe zunehmend nach dem Motto "weniger ist mehr". Den unser aller Lebenszeit ist doch irgendwo begrenzt.
Ob es am neuen Interesse für die südostasiatische Kultur und den Buddhismus liegt? Oder an mehreren Pflegefällen und Todesfälle im Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis?
Ich weiß es nicht, wünsche aber allen beteiligten hier eine möglichst gute Restlebenszeit ohne Stress und Ärger und dafür mit möglichst viel (Rest) Freude.
Die Beiträge zu Jan, Peter Ruhrbergs und jetzt auch noch Davids Gesundheit zu lesen tut mir immer im Herzen weh, verdient hat diese Strafe wirklich kein Mensch.
Bei mir ist derzeit noch folgendes im Bestand und bei dem Stand wirds wohl auch bleiben:
Telefunken M15A, Revox A77 1/4 Spur, Revox A77 1/2 Spur, Dual 601, Uher CR240, 2x Uher Hifi Miniset, 2x Uher Report (4000L und 4400).
Und Röhrenradios Saba Freiburg 125, Freiburg 7, Meersburg W4, Freudenstadt 18, Nordmende Parsifal und 2 Musiktruhen (Siemens TR2 und Saba).
Die großen Bandgeräte möchte ich eigentlich behalten. Die Uher Kompaktanlagen sind täglich im Einsatz, die Reports und das CR nehmen kaum Platz weg.
Kompaktkassette ist für mich uninteressant geworden. Das Freiburg 125 und 7 darf bleiben. Die Röhrenradios und Musiktruhen sind nicht sinnvoll zu veräußern.
Ich denke, man muss sich von dem Begriff 'sinnvoll veräußern' trennen.
Dann geht's...
VG Jürgen
Ich für mein Teil fühle mich mit meinen 55 Jahren noch sehr gut und bin da sehr dankbar für. Ich habe ein paar Bandmaschinen welche bei mir bleiben und die ich auch Nutze. Da ist meine Technics RS1500 Halbspur und die Teac X1000 Viertelspur, sowie das Dual TG28 oder 29. Der Rest wird jetzt nach und nach revidiert und verkauft. Ich habe mich inzwischen davon verabschiedet, den Wert welcher so im Kopf ist, zu erwarten. Ich habe inzwischen mehrere Braun TG, eine ASC5004, eine kleine Teac und diverse Revox verkauft. Alle sind in Benutzung und funktionieren einwandfrei. Ich habe sehr viele Tesla repariert, welche auch tadellos funktionieren und oft bei den Leuten in Benutzung sind. Will sagen, ich hab mich mit der ganzen Sache etwas arrangiert. Ich freue mich, wenn die Dinge tatsächlich genutzt werden, ich mehr oder weniger meine Unkosten herausbekomme. Darüber hinaus bin ich im Wesentlichen auch froh, die Entscheidung getroffen zu haben, von dem fast Messihaften hinstellen von Geräten wegzukommen. Es hat ja fast Suchtpotenzial

Ich hab die nächsten Jahre mit Sicherheit noch viel zu tun. Aber eben dann hoffentlich überschaubar. Es gab und gibt eben massenhaft dieser Geräte aus der Zeit. Die Zielgruppe dafür ist zwar da, aber recht klein. Deshalb verkauft sich das auch recht schlecht. Das Kellergemöhle bietet die breite Masse an und schaukelt sich mit den Preisen durch Kleinanzeigen eben hoch. Die Realität hingegen ist wohl anders.
Grüße Andre
ich wüsste noch einen dritten Weg zwischen "HiFi-Messie" und "alles weg". Wieso können wir nicht überall in Deutschland Initiativen starten wie das HiFi Museum in Hannover ?
Letztlich machen wir doch alle irgendwann die Erfahrung, dass Besitz nichts weiter bedeutet als lebenslanges Nutzungsrecht, denn niemand kann sein Sammelsurium mit ins Grab nehmen. Wenn man seine Herzenssache aber nicht in alle Himmelsrichtungen verkauft, sondern es so einrichten könnte, dass man die Sachen noch in Wohnortnähe besuchen und nutzen kann, nebenbei auch noch Zugriff auf die Sachen der anderen hat, und seine Restaurierungsaktivitäten fürs Gemeinwohl einsetzen kann, statt nur für sich selber., dann wäre doch allen geholfen.
Was entstehen kann, wenn man sich zusammentut, das kann man gut an den Modellbahnclubs sehen, die es in jeder Stadt gibt. Die sind auch aus der Einsicht entstanden, dass eine richtig große Gemeinschaftsanlage allen Beteiligten mehr Spaß macht, als wenn jeder für sich versucht, unter räumlicher und zeitlicher Beschränkung eine eigene Anlage in den Keller zu pfriemeln.
Leider ist es gerade im Bereich Alt-Audio schwer, Mitstreiter für so ein Projekt zu finden, so gibt es halt nur wenige solcher Initiativen, die für den größten Teil der Alt HiFi Fans für regelmäßige Besuche zu weit weg sind. Ich versuche immer wieder, in unserer Region wenigstens einen Stammtisch hinzubekommen, leider ohne Erfolg. Aus den sozialen Medien weiß ich, dass es hier eine Menge Alt-Audio Fans gibt, aber offenbar hat niemand Lust, sich mit anderen auszutauschen. Weh tut sowas immer dann, wenn Dinge passieren wie die Räumung eines größeren Radiogeschäftes mit Sechziger Jahre Einrichtung und originaler Neonreklame, das zwei Jahre lang einen Mieter gesucht hat. Für eine Einzelperson zu teuer, wenn aber zehn Leute dabei wären, wäre das pro Person nur noch ein Taschengeld. Einrichtung und Neonreklame sind in den Container gewandert, jetzt ist da die obligate Döner Bude drin. Jede Kommune hat leerstehende Räume ohne Ende, und wenn man als Verein auftritt, das Ganze mit Jugendarbeit, Repair Cafe oder ähnlichem verbinden würde, würde man auch das eine oder andere offene Ohr finden, aber wenn es nicht mal möglich ist, fünf Leute dazu zu bewegen, sich einmal im Monat bei Bier und guten Essen übers gemeinsame Hobby auszutauschen, dann wird das halt nix.
Gruß Frank
Das muss aber auch in trockenen Tüchern sein. In der Schweiz gab es mal ein Kinomuseum. Das wurde dann irgendwann mal aufgelöst. Da ist das Meiste dann im Container gelandet.
Die Idee mit dem aktiven Museumsbetrieb finde ich sehr romantisch. Leider klappt es da im Bereich der Elektrotechnik aber meist nicht mit der Finanzierung.
Ich muss da an das Radiomuseuem in Bad Laasphe denken. Das wurde zum Schluss auch ausgeräumt und verramscht.
https://www.wp.de/staedte/wittgenstein/a...aeumt.html
Was nicht zuletzt dem munteren Treiben des "Brandsachverständigen" wohl zu verdanken war...
Martin
Hallo!
Nach heutigen Kriterien mangelnder Brandschutz hat schon
vielen Museen den Garaus gemacht.
Mir fallen dazu spontan ein:
Kleinwagenmuseum Störy
Moblie Welten in den Eilerswerken/Hannover
Letztere haben aktuell auf dem Gelände des Straßenbahnmuseums
nicht nur mit dem Brandschutz, sondern auch mit der Bausubstanz
der sog. "Salzmühle" (das ganze Gelände war einmal ein Kaliwerk)
zu kämpfen...
Gruß
Wolfgang
PS.:
Zum Glück haben wir z. Zt. keine Sorgen bezgl. Brandschutz oder
maroder Bausubstanz.
Ist zwar OT, trotzdem mal folgende Anmerkung:
Beispiel deutsche Schulen: Im Sommer in den Klassenräumen Temperaturen jenseits 30 C für "entspanntes" Lehren und Lernen, keine Klima- oder raumlufttechnische Anlagen, aus den Leuchtstoffröhren-Lampen tropft PCB-Mocke durchgeschlagener Kondensatoren, die WC´s und Gebäude sehen aus wie Sch... . Aber überall draußen zusätzliche hübsche neue Ganzmetall-Brandschutztreppen, weil die Schulen ja auch ständig brennen.
Hauptsache Goldrand-Brandschutz, Rest scheissegal...
Martin
Es lebe der Moser-Thread ...
Ich finde es immer traurig, dass sofort die am Start sind, die sagen, warum etwas NICHT geht.
Um nochmal auf das Modellbahnbeispiel zurückzukommen - das sind i.d.R. keine Museen, sondern Vereinsheime, wo man auch mal gerne Besucher zu Gast hat, die aber schwerpunktmäßig den Vereinsmitgliedern und ihrem Hobby dienen.
Und was den Brandschutz angeht - schaut mal grob das Internet durch, was an Museen inkl. unersetzbarem Inventar pro Jahr in Deutschland so abbrennt, dann werdet Ihr schnell erkennen, dass das Thema keine dumme Schikane ist.
Beim Radiomuseum Bad Laasphe war ich im Förderverein - auch das war keine Behördenschikane, sondern das Ende eines langjährigen Hickhacks, in dem die Stadt dem 200% beratungsresistenten Herrn Necker tausende Brücken gebaut hatte - mehr möchte ich dazu auch nicht öffentlich posten.
Ich denke, wenn man als Verein zur örtlichen Kommune geht, und das Ganze so gestaltet, dass beide Seiten was davon haben, findet sich immer ein Weg. Aber dazu muss halt erstmal ein Verein, eine IG o.ä. da sein, und ein Konzept, und daran scheitert es doch schon. Ich für meinen Teil komme aus dem märkischen Kreis, aus Menden, Großraum Dortmund, Iserlohn, Hagen, bin zu allen Schandtaten bereit und freue mich über jede PN.Man kann sowas ja auch unverbindlich starten, z.B. in Form eines Stammtisches. Alles ist besser, als ein anspruchsvolles Hobby alleine im Keller zu betreiben und immer unter seinen Möglichkeiten zu bleiben. Ich gebs zu, der Besuch in Hannover hat mich stark beflügelt, sowas kann man nicht oft genug loben.
Gruß Frank
Ich denke, es würde noch nicht mal zu einem Vereinsheim reichen...
Das Interesse der 'Öffentlichkeit' U50 ist viel zu gering.
Sieht man ja bereits an den Forums-Treffen, da kommen mal gerade zehn Leute.
VG Jürgen