Hallo,
nachdem die wahre technische Intelligenz hier zu finden ist, schildere ich mein aktuelles Problem:
Mein altes (Windows 10) und mein neues (Windows 11) Notebook sind per LAN ans Heimnetzwerk angeschlossen. Ich möchte per "Netzlaufwerk verbinden" gegenseitig im Explorer zugreifen.
Dazu habe ich die beiden Roots (C:\) freigegeben.
Im neuen Notebook konnte ich das alte einfach einbinden. Ich habe den Pfad (sinngemäß) \\NOTEBOOK_ALT\LW_C eingetragen, und schon hatte ich Zugriff.
Im alten Notebook das neue einzubinden, gelingt mir nicht, weil die Zugangsdaten abgewiesen werden. Ich habe den Pfad (sinngemäß) \\NOTEBOOK_NEU\LW_C eingetragen, und dann wird ein Kennwort verlangt. Als Benutzer wird "Anselm Rapp" angezeigt. Das Passwort meines neuen Notebook wird abgewiesen. Im Passwortmanager habe ich ein Passwort für mein Heimnetzwerk gespeichert. Das wird auch abgewiesen.
Datei- und Druckerfreigabe steht auf ein, Netzwerkerkennung auch.
Noch was fällt mir auf: Mein Heimnetzwerk heißt beispielsweise XYZ123. Beim Verbindungsaufbau vom alten zum neuen Notebook wird versucht, "eine Verbindung mit folgendem Netzwerk herzustellen: NOTEBOOK_NEU". Liegt da der Hase im Pfeffer? Das neue Notebook kann aber problemlos auf alle Laufwerke meines NAS zugreifen.
Das Heimnetzwerk läuft über meine FRITZ!Box 7530. Das neue Notebook wird bei den Netzwerkverbindungen als verbunden angezeigt.
Verflixte Technik. Jetzt bin ich am Ende. Kann jemand helfen?
Bitte - danke! Gruß, Anselm
P. S. Ich habe einen Unterschied zwischen altem und neuem Notebook herausgefunden: Unter "Grundlegende Informationen zum Netzwerk anzeigen und Verbindungen einrichten" steht beim alten unter "Aktive Netzwerke anzeigen": XYZ123 / Privates Netzwerk" und beim neuen "Netzwerk / Verbunden".
Dann liegt's garantiert am Passwort. Wie lautet es denn?
(Vorsicht! Kleiner Phishing-Test!

)
versuche mal anstatt des Rechnernamens die lokale IP Adresse des neuen NBs zu benutzen.
Also Beispielhaft \\192.168.178.123\LW_C
Hast du die Freigabe auf bestimmte Benutzer beschränkt oder für "Jeder" freigegeben?
Benutzt du an beiden Notebooks den selben Usernamen und das selbe Passwort?
Der User für den Zugriff auf die Freigabe muß natürlich am neuen Notebook existieren.
Gib mal als Benutzernamen Notebook_Neu\Anselm Rapp ein, also den Rechnernamen mit Backslash vor den eigentlichen Usernamen voranstellen.
Oft ist auch die Windows Firewall der Übeltäter. Schalte diese mal am neuen NB aus.
(29.09.2025, 14:20)Sunlion schrieb: [ -> ]Dann liegt's garantiert am Passwort. Wie lautet es denn?
(Vorsicht! Kleiner Phishing-Test!
)
Moment, ich schreib's ab:
**************

(Ist beim alten und neuen Notebook gleich.)
Gruß, Anselm
(29.09.2025, 14:20)Sunlion schrieb: [ -> ]Dann liegt's garantiert am Passwort. Wie lautet es denn?
(Vorsicht! Kleiner Phishing-Test!
)
Anselm wird ja wohl das Passwort des neuen Notebooks wissen. Sonst könnte er es ja gar nicht benutzen.
(29.09.2025, 14:30)Anselm Rapp schrieb: [ -> ] (29.09.2025, 14:20)Sunlion schrieb: [ -> ]Dann liegt's garantiert am Passwort. Wie lautet es denn?
(Vorsicht! Kleiner Phishing-Test!
)
Moment, ich schreib's ab:
**************
(Ist beim alten und neuen Notebook gleich.)
Gruß, Anselm
Vermutlich ist dann auch der Username gleich, oder?
Oder gibt es einen Mischmasch aus lokalem und Microsoft Konto?
(29.09.2025, 14:21)janbunke schrieb: [ -> ]versuche mal anstatt des Rechnernamens die lokale IP Adresse des neuen NBs zu benutzen.
Also Beispielhaft \\192.168.178.123\LW_C
Hast du die Freigabe auf bestimmte Benutzer beschränkt oder für "Jeder" freigegeben?
Benutzt du an beiden Notebooks den selben Usernamen und das selbe Passwort?
Der User für den Zugriff auf die Freigabe muß natürlich am neuen Notebook existieren.
Oft ist auch die Windows Firewall der Übeltäter. Schalte diese mal am neuen NB aus.
Die IP habe ich schon erfolglos versucht.
Freigabe für "Jeder".
Username und Passwort bei beiden gleich.
Erfolglos abgeschaltet.
Dann probier doch bitte mal am alten Notebook beim Benutzerkonto für den Zugriff auf das neue Notebook den Rechnernamen voranzustellen.
Nach meiner Erfahrung liegen solche Probleme aber ganz oft an der Firewall, vor allem wenn es in einer Richtung geht und in der anderen nicht.
Sicher, daß du die Firewall zum testen für alle Profile komplett abgeschaltet hast?
Ansonsten mal unter Eingehende Regeln diese Zugriffe alle aktivieren und im Zweifel mal an beiden Rechnern die Firewall komplett abschalten.
(29.09.2025, 14:43)janbunke schrieb: [ -> ]Dann probier doch bitte mal am alten Notebook beim Benutzerkonto für den Zugriff auf das neue Notebook den Rechnernamen voranzustellen.
Nach meiner Erfahrung liegen solche Probleme aber ganz oft an der Firewall, vor allem wenn es in einer Richtung geht und in der anderen nicht.
Sicher, daß du die Firewall zum testen für alle Profile komplett abgeschaltet hast?
Den Rechnernamen voranzustellen hiilft leider auch nichts.
Beim Abschalten der Firewall kann man wohl nichts falsch machen. Die rote Schrift bestätigt die Abschaltung überdeutlich. (Ich habe nur ein Profil.)
Die Fehlermeldung ist irreführend. Als Benutzer habe ich jetzt mal "Sepp" eingegeben. Antwort: "Das angegebene Netzwerkkennwort ist falsch."
(29.09.2025, 15:14)Anselm Rapp schrieb: [ -> ] (29.09.2025, 14:43)janbunke schrieb: [ -> ]Dann probier doch bitte mal am alten Notebook beim Benutzerkonto für den Zugriff auf das neue Notebook den Rechnernamen voranzustellen.
Nach meiner Erfahrung liegen solche Probleme aber ganz oft an der Firewall, vor allem wenn es in einer Richtung geht und in der anderen nicht.
Sicher, daß du die Firewall zum testen für alle Profile komplett abgeschaltet hast?
Den Rechnernamen voranzustellen hiilft leider auch nichts.
Beim Abschalten der Firewall kann man wohl nichts falsch machen. Die rote Schrift bestätigt die Abschaltung überdeutlich. (Ich habe nur ein Profil.)
Nur ein Profil in der Firewall? Das kann nicht sein.
Es gibt in der Windows Firewall grundsätzlich die Profile Privat, Öffentlich und Domäne.
Beim Abschalten der Firewall kann man sehr wohl was falsch machen. Nämlich nur das aktuelle Profil abschalten anstatt alle drei Profile.
Geh mal auf die erweiterten Eigenschaften und aktiviere die Zugriffe, so wie in meinem letzten Post geschrieben.
Ich habe hier zufällig gerade einen nagelneuen Windows 11 Rechner auf dem Tisch, da sind alle Zugriffe bei Datei und Druckerfreigabe standardmäßig blockiert. (siehe Bild)
Also müßte ich diese erst aktivieren um per SMB Protokoll auf vorhandene Freigaben zugreifen zu können.
Ich würde fast eine Wette eingehen, daß die Probleme an der Firewall liegen.
Im Fenster "Ordner suchen", das bei "Netzlaufwerk verbinden" und bei "Netzwerkadresse hinzufügen" nach Klick auf "Durchsuchen" erscheint, wird \\NOTEBOOK_NEU\ angezeigt, aber keine Freigaben.
Für heute reicht's mir. Danke für alle Unterstützung, wenn sie auch noch nicht zum Ziel führte.
Gruß, Anselm
Servus Anselm,
könntest du uns evtl. mal Screenshots davon bereitstellen, was bei beiden Geräten für Benutzernamen angezeigt werden, wenn du in der Kommandozeile (cmd) net user eingibst?
Evtl. unterscheidet sich der Anzeigename von deinem tatsächlichen Profilnamen...
Bei Geräten mit MS-Konto hatte ich bspw. schon komische kürzel - statt Alexander (Angezeigter Nutzername), war der tatsächliche Profilname alexa
(29.09.2025, 17:04)al3x135 schrieb: [ -> ]könntest du uns evtl. mal Screenshots davon bereitstellen, was bei beiden Geräten für Benutzernamen angezeigt werden, wenn du in der Kommandozeile (cmd) net user eingibst?
Evtl. unterscheidet sich der Anzeigename von deinem tatsächlichen Profilnamen...
Bei Geräten mit MS-Konto hatte ich bspw. schon komische kürzel - statt Alexander (Angezeigter Nutzername), war der tatsächliche Profilname alexa
Das klingt plausibel, und in der Tat gibt es Unterschiede:
Altes Notebook: Administrator Anselm Rapp
Neues Notebook: Administrator Ansel
Also habe ich versucht, mich mit "Ansel" einzuloggen, aber auch damit werde ich abgewiesen.
Das neue Notebook mag offenkundig nicht vom alten behelligt werden.
Ich denke weiter darüber nach und probiere die Ergebnisse morgen früh.
Dank und Gruß, Anselm
Hallo Anselm,
wahrscheinlich ist bei Deinem Windows 11 - Rechner die 'Unterstützung von SMB 1.0/CIFS-Dateifreigaben' nicht aktiviert. Das führt zu solchen Problemen.
Gib mal im Suchfeld von Windows 11 in der Tastkleiste 'features' ein (ohne Anführungszeichen). Dann 'Windows-Features aktivieren oder deaktivieren' anklicken.
Dort in der Liste dann nach 'Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe' suchen und anhaken.
Den Rechner neustarten, danach sollte es klappen mit der Verbindung.
Gruß,
Klaus
Netzwerkzugriff macht unter Windows oft Probleme. Was meistens funktioniert:
- Beide Geräte müssen ein Benutzerkonto mit Passwort haben (Passwort ist ja eigentlich keine Pflicht, aber ohne funktioniert es meist überhaupt nicht)
- Beide Geräte müssen unterschiedliche Benutzernamen haben
- Gar nicht erst den Benutzernamen von Gerät A auf Gerät B einrichten oder umgekehrt.
- Wenn man mit Gerät A auf Gerät B zugreift, Nutzername und Passwort von Gerät B angeben.
- Wenn man mit Gerät B auf Gerät A zugreift, Nutzername und Passwort von Gerät A angeben.
Gruß
Robert
(30.09.2025, 08:51)q-tip schrieb: [ -> ]- Beide Geräte müssen ein Benutzerkonto mit Passwort haben (Passwort ist ja eigentlich keine Pflicht, aber ohne funktioniert es meist überhaupt nicht)
- Beide Geräte müssen unterschiedliche Benutzernamen haben
Sorry, aber das ist so nicht richtig.
Ohne Passwort geht grundsätzlich gar nichts !!! (Und nicht nur meist nicht)
Man kann zwar den Zugriff ohne Passwort per Gruppenrichtlinie erzwingen aber davon rate ich dringend ab.
Außerdem sind solche Einstellungen nichts für Laien und der Gruppenrichtlinieneditor (gpedit.msc) ist auch nur in der Pro Version vorhanden.
Wieso sollten unterschiedliche Benutzernamen Pflicht sein?
Es ist doch gerade einfacher, wenn beide Rechner den selben Namen und das selbe Passwort benutzen.
Dann wird man beim Verbinden erst gar nicht nach einem Passwort gefragt.
Ich habe in meinem Netzwerk mehrere Windows Rechner, die alle den Benutzernamen "Jan" und natürlich das selbe Passwort haben.
Beim Verbinden untereinander wird dann überhaupt nichts mehr abgefragt. Weder Username, noch Passwort.
Wenn es nicht, wie von mir zuerst vermutet, nicht an der Firewall liegt, dann wohl an den unterschiedlichen Benutzernamen.
Gruß, Jan
Danke für Eure Tipps. Ich habe gerade zwei Stunden ohne brauchbares Endergebnis mit ChatGPT diskutiert und musste unterbrechen, weil ich viel anderes zu tun habe. Darum kann ich auch hier vorerst nicht wieder einsteigen. Ich melde mich.
Gruß, Anselm
Hallo Anselm,
hast du, so wie von mir beschrieben, die notwendigen Firewallzugriffe bei "Eingehende Regeln" für die Datei- und Druckerfreigabe aktiviert?
In Windows 11 sind die erstmal alle durch die Bank gesperrt. (jedenfalls auf dem nagelneuen Rechner, den ich hier stehen habe)
Ich meine auch, daß ich eine ähnliche Problematik bereits hatte und es auch damit getan war.
Die Firewall kann man ja sowieso nicht dauerhaft abschalten, denn dann meckert Windows die ganze Zeit.
Auf dem neuen Laptop ist nicht zufällig ein anderes Antivirusprogramm mit integrierter Firewall installiert?
(wovon ich sowieso abrate)
Oft werden neue Rechner mit dem McAfee Müll ausgeliefert. Bloß weg damit!
Gruß, Jan
Als erste Maßnahme mal die IPs der beiden Rechner ermitteln mit IPConfig in der Eingabeaufforderung CMD.
Mit Ping dann jeweils versuchen die Rechner gegenseitig anzufunken. Geht das nicht, liegts definitiv am Netz bzw. Firewall.
Wenn in Windows 11 das Netz als "öffentliches Netz" definiert ist, sind erstmal alle Zugriffe gesperrt.
Auch bei privaten Netzen muss man einmal im Explorer "Netzwerk" öffnen und die Abfrage nach Zugriff bestätigen.
Es kann auch daran liegen, dass beide Rechner unterschiedliche Versionen des Samba (SMB Protokolls) nutzen.
Nach Umstieg von Windows 7 auf Windows 11 konnte ich nicht mehr mit Windows XP zugreifen.
Irgendwo kann man einstellen welche Version genutzt wird und ob man auch Zugriffe mit der älteren Version erlaubt.
https://knowledge.gantner-instruments.co...aktivieren
Testweise auch mal SMB2 aktivieren.
Ping geht in beide Richtungen.
Das Netz ist auf beiden Rechnern auf Privat eingestellt.
PowerShell antwortet: EnableSMB2Protocol / True.
Aber: Ich gebe auf und hätte das schon viel früher tun sollen. Der gegenseitige Zugriff auf die Root-Verzeichnisse sollte mir den Umzug erleichtern. Wenn ich bedenke, wieviel Zeit ich dafür schon geopfert habe (man sollte es immer zu Anfang wissen), hätte ich derweil bequem nur vom neuen aufs alte Notebook zugreifen können oder mir Freigaben von Unterverzeichnissen einrichten können. Umständlicher, aber unterm Strich weniger zeitraubend.
Danke für alle Unterstützung und Gruß, Anselm
(30.09.2025, 17:25)Micha94 schrieb: [ -> ]Als erste Maßnahme mal die IPs der beiden Rechner ermitteln mit IPConfig in der Eingabeaufforderung CMD.
Mit Ping dann jeweils versuchen die Rechner gegenseitig anzufunken. Geht das nicht, liegts definitiv am Netz bzw. Firewall.
Wenn in Windows 11 das Netz als "öffentliches Netz" definiert ist, sind erstmal alle Zugriffe gesperrt.
Auch bei privaten Netzen muss man einmal im Explorer "Netzwerk" öffnen und die Abfrage nach Zugriff bestätigen.
Es kann auch daran liegen, dass beide Rechner unterschiedliche Versionen des Samba (SMB Protokolls) nutzen.
Nach Umstieg von Windows 7 auf Windows 11 konnte ich nicht mehr mit Windows XP zugreifen.
Irgendwo kann man einstellen welche Version genutzt wird und ob man auch Zugriffe mit der älteren Version erlaubt.
https://knowledge.gantner-instruments.co...aktivieren
Testweise auch mal SMB2 aktivieren.
"Samba" heißt das SMB (Server Message Block) Protokoll nur unter Linux.
SMB3 ist bei Windows 10 und 11 Standard. Da dürfte es eigentlich keine Konflikte geben und ein Downgrade auf SMB2 unnötig sein.
(30.09.2025, 18:12)Anselm Rapp schrieb: [ -> ]Ping geht in beide Richtungen.
Das Netz ist auf beiden Rechnern auf Privat eingestellt.
PowerShell antwortet: EnableSMB2Protocol / True.
Aber: Ich gebe auf und hätte das schon viel früher tun sollen. Der gegenseitige Zugriff auf die Root-Verzeichnisse sollte mir den Umzug erleichtern. Wenn ich bedenke, wieviel Zeit ich dafür schon geopfert habe (man sollte es immer zu Anfang wissen), hätte ich derweil bequem nur vom neuen aufs alte Notebook zugreifen können oder mir Freigaben von Unterverzeichnissen einrichten können. Umständlicher, aber unterm Strich weniger zeitraubend.
Danke für alle Unterstützung und Gruß, Anselm
Hallo Anselm,
wenn du wüßtest wieviele Lebensjahre ich schon mit dem nicht immer erfolgreichen Suchen von Lösungen bei Problemen mit Windows verbracht habe, dann würdest du über die paar Stunden nur müde lächeln.
Ich mache den Job ja mittlerweile über 30 Jahre.
Oft sind es ja nur winzige Kleinigkeiten, aber finden tut man sie nicht immer bzw. nur wenn man extrem hartnäckig ist.
Gruß, Jan
(30.09.2025, 18:34)janbunke schrieb: [ -> ]wenn du wüßtest wieviele Lebensjahre ich schon mit dem nicht immer erfolgreichen Suchen von Lösungen bei Problemen mit Windows verbracht habe, dann würdest du über die paar Stunden nur müde lächeln.
Hast du deinen Einstieg in die EDV bereut?
(30.09.2025, 18:34)janbunke schrieb: [ -> ]wenn du wüßtest wieviele Lebensjahre ich schon mit dem nicht immer erfolgreichen Suchen von Lösungen bei Problemen mit Windows verbracht habe, dann würdest du über die paar Stunden nur müde lächeln.
Ich mache den Job ja mittlerweile über 30 Jahre.
Oft sind es ja nur winzige Kleinigkeiten, aber finden tut man sie nicht immer bzw. nur wenn man extrem hartnäckig ist.
Hallo Jan,
Du hast vermutlich nur später angefangen. Meine ersten Sporen habe ich mit einem Commodore PET 2001 bei UHER verdient. Bei Siemens kam dann MS-DOS, dann Windows. Du hast recht, man muss hartnäckig bei der Fehlersuche sein. Nur: Im konkreten Fall treibe ich einen Riesenaufwand für die Übergangszeit vom alten aufs neue Notebook. Dann motte ich das alte ein. Und während ich jetzt die Lösung suche, stapelt sich bei mir andere Arbeit. Deshalb mein Entschluss, nicht mehr weiterzumachen.
Gruß, Anselm
Hallo Jan,
der Aussage in deinem letzten Beitrag kann sogar ich als Fachinformatiker / Systemintegration-Azubi zustimmen
Wahnsinn, was man da manchmal mitmachen muss. Vor allem, wenn in der Firma Windows Images installiert werden, die wiederum von einem externen Dienstleister zusammengebastelt werden. Heißt - zur Problemfindung und -Lösung ist dann noch doppelt und dreifacher Kommunikationsaufwand von Nöten.
(30.09.2025, 20:09)Micha94 schrieb: [ -> ] (30.09.2025, 18:34)janbunke schrieb: [ -> ]wenn du wüßtest wieviele Lebensjahre ich schon mit dem nicht immer erfolgreichen Suchen von Lösungen bei Problemen mit Windows verbracht habe, dann würdest du über die paar Stunden nur müde lächeln.
Hast du deinen Einstieg in die EDV bereut?
Nein, habe ich nicht ganz und gar nicht, vor allem seitdem ich mich 2008 selbstständig gemacht habe, habe ich richtig gutes Geld mit Softwareentwicklung in einem Spezialbereich verdient.
Allerdings kann man bei sowas eine 40 Stunden Woche getrost vergessen. Das waren wohl teilweise an die 80 Stunden in der Woche, die ich vorm PC gesessen habe.
Mittlerweile bin ich aber wegen meiner Krankheit quasi komplett raus aus der Arbeit.
Gruß, Jan
Zitat:...vor allem seitdem ich mich 2008 selbstständig gemacht habe...
Und genau das ist das tolle an der Branche - auch viele Leute aus meinem Umkreis, die in der IT arbeiten, haben mindestens nebenbei noch selbstständig etwas am Laufen.
Ich bringe mir in der Freizeit selber auch hier und da immer mal wieder der Programmieren in verschiedenen Sprachen etwas bei. Als Systemintegrator brauche ich das für die Ausbildung zwar nicht zwingend, aber schaden kann's nie - und Spaß macht's mir sowieso.
Ich finde es auch gut wie vielfältig der Beruf sein kann.
Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt und wachsen sogar noch.
(30.09.2025, 21:40)Micha94 schrieb: [ -> ]Ich finde es auch gut wie vielfältig der Beruf sein kann.
Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt und wachsen sogar noch.
Mein Sohnemann studiert Informatik. Der kann ja meine Geschäfte mal übernehmen...
Erfahrungsmäßig liege ich zwischen Anselm und Jan. Ich habe mit den Vorläufern von MS-DOS begonnen. Mit der Liste der Betriebssysteme (einschl. Großrechner mit Wasserkühlung) würde ich nur langweilen.
Mit meinen Rechnern hatte ich die gleichen Probleme mit Windows 11.
Was ich mir gemerkt habe:
1. Netzwerk-Einstellung Privat / öffentlich kontrollieren. Rechte sind separat einstellbar.
2. bei mir war es nicht die Firewall, auch wenn ich sie zuerst unter Verdacht hatte
3. schaue unter Einstellungen -> Netzwerk -> Erweiterte Netzwerkeinstellung (?) -> Freigabe... (sorry, ich kenn die deutsche Oberfläche nicht)
[
attachment=84859]
Remote-Desktop-Verbindungen (RDC) sind nur mit Windows 11 Pro möglich.
Ich verstehe aber auch, wenn du keinen Aufwand mehr investieren möchtest. Ich habe 4 Rechner und die Daten sind verschlüsselt in der Cloud. Bei mir geht es nicht ohne RDC.