Tonbandforum

Normale Version: Uher SG560Royal: Dilemma mit den Netzschaltern etc. pp.
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Dietmar schrieb: schrieb:Hallo Wolfgang!

Hier ein Bild der Schalter.
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So wie ich mich erinnere ist ein Schalter für dan Antriebsmotor zuständig, da man den Verstärker alleine einschalten kann.
Letzte Stellung!
 
Meine "Neuerwerbung, eine Uher SG560, stellt sich tot. Erste Nachforschungen ergaben zunächst einProblem mit dem oberen Netzschalter, bei dem die Gabel gebrochen war. @Dietmar hatte dazu ein paar hilfreiche Bilder in dem Thread "https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=19389" eingestellt.

@Dietmar:

Noch ein sehr verspätetes Dankeschön für die Detailphotos, kann man nie genug haben. An meiner "Neuerwerbung" (SG560Royal) war am Verstärkerschalter die Schaltgabel abgebrochen. Offenbar hatte sich der Schalter etwas verdreht, die Gabel (aus Kunststoff) lief gegen den Betätigungshebel, wo sie blockiert wurde und durch gewaltsames Weiterdrehen des Vorbesitzers brach sie dann ab. Glücklicherweise fand ich im Netz gute gebrauchte Schalter mit Schaltergabel aus Metall. Ich habe lediglich das Oberteil mit der Gabel ausgewechselt, so brauchte ich meinen Lötkolben nicht anzuschüren. Um die Schalter in der richtigen Stellung zueinander zu fixieren, waren mir Deine Bilder eine große Hilfe. 

Meine Neuerwerbung ist vom äußeren Zustand her sehr gut, auch die Innereien lassen nicht den Eindruck aufkommen, das Gerät sei schon recht viel gelaufen. Morgen noch den Bandpfad sauber machen, zusammenbauen und dann hoffen...

Ein paar Bilder anbei, als erstes die ursprüngliche Schaltergabel.



[Bild: SG560_01.jpg]

[Bild: SG560_02.jpg]

[Bild: SG560_03.jpg]

[Bild: SG560_04.jpg]

[Bild: SG560_05.jpg]

[Bild: SG560_05.jpg]

[Bild: SG560_06.jpg]

[Bild: SG560_07.jpg]

[Bild: SG560_08.jpg]

[Bild: SG560_09.jpg]
Na Mahlzeit...

ich schreib' jetzt hier mal weiter, vielleicht sollte man auch ein neues Thema anfangen? Falls ja, bitte ich einen Admin um Unterstützung. Die Story ist nämlich noch nicht zuende...

Nach Komplettierung und Erneuerung der geflogenen Sicherung am Schalterträger war ich hoffnungsvoll und steckte das Gerät an. Nach dem Einschalten tat sich - wer ahnt es - nichts. Stecker wieder raus, Sicherung wieder rausgeschraubt, durchgepiepst, war in Ordnung. Nun das Netzkabel durchgepiepst oder besser gesagt, durchpiepsen wollen und dann das:

[Bild: SG560_10.jpg]

Eine erste Suche nach dem fehlenden Teil mitsamt Kabel verlief erfolglos. Die Verkabelung um den beschädigten Schalter und den Spannungswahlschalter zum Trafo stimmt nicht mit dem Schaltplan im SM überein. Da nirgends ein übriges Kabel rumhängt und alles sauber aufgeräumt aussieht, vermute ich, daß da jemand dran war. An den Lötstellen sieht man aber auch nichts. Na ja... Mal schauen, ob ich irgendwo Photos finde von der Stelle, wo man was erkennen kann.

Jetzt raucht mir die Birne und ich mach' Mittag.
N'Abend,


Hat jemand Photo(s), auf denen der Spannungswahlschalter und die Verdrahtung gut zu erkennen ist? Ich bin mittlerweilen zu der Erkenntnis gelangt, daß jemand nach einem wie auch immer gearteten Unglück eine "Neuverdrahtung" vorgenommen hat, um dem fehlenden Schalteranschluß Rechnung zu tragen. Da ich noch zwei Schalter habe, möchte ich das ganze wieder auf die ursprüngliche Ausführung zurückrüsten. Inwieseit Uher sich damals an seine Pläne gehalten hat, weiß ich nicht, aber ich gehe der Einfachkeit halber mal davon aus, daß man sich da drauf verlassen kann. Bei einer Falschverdrahtung kann nicht viel passieren, da das Gerät in einem Trenntrafo steckt, aber riskieren möchte ich das auch nicht.

Falls also jemand ein oder mehrere Fotos hat, wäre es nett, wenn ich die sehen könnte, ebenso, falls jemand noch irgendwelche Tips hat. Es wäre schade, wenn das Gerät ein Fall für die Tonne oder für's Schlachten würde.

Den Vorbesitzer mag ich nicht fragen, der kennt sicher das Dilemma und hat es beim Kauf auch nicht ansatzweise erwähnt, sodaß ich mir weitere Aussagen mit ähnlichem Wahrheitsgehalt sparen kann.
[Bild: Bildschirmfoto_20250910_234729.png]
Hallo,

ja, hab' ich vor. Ich will nur sicherstellen, daß es keinen Unterschied zwischen Theorie (Schaltplan) und Praxis (Verdrahtung) gibt. Da es da drin recht eng zugeht, will ich da nicht 100mal rumbruzzeln, sondern das Ganze möglichst beim Ersten mal einwandfrei über die Bühne bringen. Dazu wären Bilder, wie man weiß, nicht schlecht geeignet. Auch "die paar Adern" wollen in den engen Verhältnissen optimal verlegt sein. Es handelt sich um die Primärseite, da arbeitet man gerne noch genauer...

@Analoghörer:
Es stimmt z.B. weiterhin nicht die Verdrahtung des Sicherungshalters nach den Schaltern und auf der falschen Seite. Ich hoffe, daß wenigstens die Drahtfarben noch original sind, das würde das Vorhaben erleichtern. Auch dazu wären Bilder recht gut geeignet. Ich selbst mache von jedem Pfurz in irgendwelchen Geräte Bilder, Speicher kostet fast nichts mehr und das hat sich schon so oft als ultrahilfreich erwiesen...

Ich frag' jetzt auch mal in anderen Foren.

Ich denke, ich mach' auch ein eigenes Thema auf, hier am Schwanz von einem uralt-Thread ist vielleicht die Sichtbrkeit auch nicht optimal. Der Admin sagt dazu leider nichts.

Einstweilen Danke.
Hier ein paar Bilder.
Gruß Andreas
... und bei mir liegt noch ein SG560 zum Ausschlachten (ohne Kopfträger, Reibrad etc) falls Teile benötigt werden ...  Wink
N'Abend,

Danke, berndw, es sieht so aus, als ob ich nichts weiter bräuchte, das Gerät läuft jetzt wieder. Ich hab' einen Schalter ausgetauscht, ein Kabel umgelötet, einige Fremdkörper aus dem Gerät gefischt, eine fehlende Feder lokalisiert (am Betätigungsarm der beiden Kippschalter), die zuverlässig verhindert hat, daß der Betätigungsarm das letzte Stückchen bis zum Schalten zurücklegt. Zufällig half ein Griff "ins Ersatzteillager"... Seither funktionieren alle Laufwerkfunktionen wieder einwandfrei.

Lediglich im Inneren ist im eingeschalteten Zustand etwas lose. Und zwar in der Schwungscheibe/Antriebsrad Tonwelle befindet sich irgend etwas weißes rundes, Außenduchmesser etwa so groß wie das Innere des Schwungrades, ca. 1cm hoch, aus weißen/grauen Kunststoff. Es schlackert da lose drin rum und macht Geräusche. Wäre das nicht, Das Geräusch gehört zweifelsfrei da nicht hin, liefe das Gerät unhörbar leise.

Unhörbar leise auch vom Ton her... Es macht keinen Mucks. Es rauscht zwar aus den Lautsprechern und die Klangeinsteller machen ein Rauschen, aber mehr nicht. Ich werde morgen sehen, ob das ein Bedienfehler oder ein Defekt ist.

Leider fehlen bei allen Servicemanuals des SG560, die im Netz herumgeistern, die Stücklisten und Explosionszeichnungen. Sonst könnte man leicht feststellen, was das für ein Teil ist, das da herumschlackert. Ein alter Riemen ist es eher nicht, dazu ist es zu stark. Beiliegend ein Bild und eine Videosequenz, leider ist mein Handy wohl nicht dazu geeignet, scharfe Videoaufnahme zu machen - wenn man hinhört, hört man das klingelnde Geräusch...

Falls da jemand eine Idee hat, was das sein könnte, wäre ich für einen Tip sehr dankbar. Auch, ob man das herauspfriemeln kann, ohne die ganze Mimik auseinanderzulegen, wäre interessant.

Eine Datei der beiden angefügten ist ein Video, das dereinst die Erweiterung mp4 trug. Leider kann man hier keine mp4-Dateien hochladen, obwohl das derzeit   d a s   gängige Videoformat ist. Wer das also anschauen will, muß das "zip" entfernen und ein "mp4" daraus machen... Oder hoffen, daß der Rechner das von alleine erkennt.

Danke für's Lesen.
Hallo,
das Teil ist ein Schwingungsdämpfer, der normalerweile
in der Schwungscheibe eingeklebt ist und verhindern soll, dass das Zwischenrad diese zum "Singen" bringt, ähnlich wie beim Finger auf dem Weinglasrand.
Guten Morgen,

vielen Dank. Dann probier' ich, das Teil wieder einzukleben.
Die Dinger fallen irgendwann immer ab bei den Uher Kisten.
Wieder einkleben ist Fummelei, weil der Motor dafür raus muß.
Man kann das Ding auch erstmal feste wieder reindrücken von oben.
Hallo,

sukzessive kehrt Leben in das Gerät zurück. Vor der Suche nach dem Ton ist mir der mehr als morsche Motorriemen aufgefallen, der Zählwerksriemen hatte irgendwann einmal gänzlich das Weite gesucht. Heute noch alle offen gewesenen Schrauben mit einem Farbauftrag gesichert, das Versetzen der Schalter war erfolgreich, die Schaltermimik funktioniert einwandfrei.



Heut war unvorhergesehen das Thema Antriebsriemen etc. dran. Ich fertige meine Riemen selbst an, der Motorriemen war ein original Dreikant-Riemen, sowas hat kein Mensch, nun ist es ein Rundgummi mit 3mm Duchmesser und 295mm Länge = 94mm Durchmesser, mit diesen Maßen sitzt er leicht auf Zug, der nicht mehr vorhandene Riemen des Zählwerks wurde ein 1,5mm starker Rundgummi mit 396mm Länge = 126mm Durchmesser, auf ganz leichtem Zug.



Der NF-Teil funktioniert ebenfalls, in Stereo und Verstärkerstellung probiert einwandfrei, mit Wiedergabe vom Band allerdings extremst zu leise. Man wird sehen.
Zitat:
"...sowas hat kein Mensch---"

außer SDS Sprang!

[attachment=84764]
(27.09.2025, 23:06)mischel schrieb: [ -> ]Heut war unvorhergesehen das Thema Antriebsriemen etc. dran. Ich fertige meine Riemen selbst an...

???
Das bedarf weiterer Erklärung.
Besitzt du entsprechende Maschinen dafür?
@mischel
Ich würde wirklich gerne erfahren, wie du selber Riemen anfertigst.
Schade, daß hier keine Reaktion mehr von dir kommt.
Er hat das doch unlängst in einem anderen Beitrag schon beschrieben, nämlich hier.
Super, das war's, aber hellsehen kann ich leider auch nicht... Big Grin
Alle Themen und Beiträge lese ich mir dann auch nicht durch.