hallo,
seit einigen Tagen wird in den sozialen Medien massiv Werbung für ein Material namens ABS+ gemacht, das ein ganz normales ABS sein soll, dass aber keine Probleme beim schnellen Auskühlen macht, und deshalb für die Verwendung in offenen Druckern empfohlen wird.
Ich bin ja grade dabei, eine Lösung für das Prblem der Andruckrollenmechanik in den Philips N7150 und N7300 zu suchen, und wenn das wirklich funktioniert, wäre das eine Chance, die bruchgefährdeten Teile 3D zu drucken, ohne dass sie nur von zwölf bis Mittag durchhalten. Hat da jemand Erfahrungen ?
danke und Gruß Frank
3D Drucker hast du nehm ich an?
Gruß Mani
PS. Meiner steht im Keller und hab ich noch nie benutzt
ja hab ich, einen Anycubic i3 Mega. Das Problem bei ABS ist, dass er keinen geschlossenen Bauraum hat - PLA geht einwandfrei normales ABS kriege ich nicht verzugsfrei gedruckt, außerdem stinkt es bestialisch, ich hatte den Drucker schon auf der Terrasse stehen, aber die Nachbarn finden das auch nicht groovy, zumal die kleine Kinder haben, und ABS Dämpfe ja gesundheitsschädlich sind.
Wenn das Drucken mit ABS klappt, schaffe ich mir einen geschlossenen Drucker mit Absaugung an, aber ich möchte erstmal wissen, ob die Teile aus ABS funktionieren, denn die sollen u.a. die Anschaffung eines teuren semiprofessionellen Druckers finanzieren.
Zur Zeit bin ich eh erstmal damit beschäftigt, zu lernen, mit Turbo CAD Teile für den 3D-Druck zu konstruieren, und für einen Test auf Maßhaltigkeit und für erste Funktionstests reicht PLA, aber auf Dauer möchte ich doch ABS oder ASA selber drucken - und wenn es ein Material gibt, das sicher auf Druckern mit offenem Bauraum funktioniert, wäre das natürlich eine große Hilfe.
Gruß Frank
ABS+ ist ABS (
Anti-
Blockier-
System) mit zusätzlichem Bremsfallschirm!

Versuche mal ASA CF. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Es stinkt nicht so bestialisch, hat sehr ähnliche, wenn nicht bessere Haltbarkeitswerte als ABS und lässt sich etwas einfacher drucken. Ich habe eine Bambu X1C mit geschlossenem Gehäuse aber ohne Bauraumheizung. Du brauchst in jedem Fall eine beheizte Platte bis ca. 90° und natürlich eine gehärtete Düse wenn du CF Material drucken möchtest. Ich weiß nicht wie stabil die Teile sein müssen, aber ASA ohne CF kann auch schon einiges. Die Druckeinstellungen sind ähnlich wie für ASA CF.
Gruß
Peter
Würde auch definitiv eher zu ASA greifen, vor jeder Art von ABS. Verzieht sich nur ganz wenig, stinkt nicht, UV- und hitzebständig. Mein Drucker kam damit deutlich besser klar als mit ABS.
VG
Andreas
Für alles was halten muss verwende ich eigentlich nur extrudr durapro ASA.. Kann ich uneingeschränkt empfehlen. Bisschen in aceton aufgelöstes filament auf die Druckplatte pinseln und selbst die kleinste Grundfläche hält bombenfest!
(27.08.2025, 10:38)nick_riviera schrieb: [ -> ]ja hab ich, einen Anycubic i3 Mega. Das Problem bei ABS ist, dass er keinen geschlossenen Bauraum hat - PLA geht einwandfrei normales ABS kriege ich nicht verzugsfrei gedruckt, außerdem stinkt es bestialisch, ich hatte den Drucker schon auf der Terrasse stehen, aber die Nachbarn finden das auch nicht groovy, zumal die kleine Kinder haben, und ABS Dämpfe ja gesundheitsschädlich sind.
Wenn das Drucken mit ABS klappt, schaffe ich mir einen geschlossenen Drucker mit Absaugung an, aber ich möchte erstmal wissen, ob die Teile aus ABS funktionieren, denn die sollen u.a. die Anschaffung eines teuren semiprofessionellen Druckers finanzieren.
Zur Zeit bin ich eh erstmal damit beschäftigt, zu lernen, mit Turbo CAD Teile für den 3D-Druck zu konstruieren, und für einen Test auf Maßhaltigkeit und für erste Funktionstests reicht PLA, aber auf Dauer möchte ich doch ABS oder ASA selber drucken - und wenn es ein Material gibt, das sicher auf Druckern mit offenem Bauraum funktioniert, wäre das natürlich eine große Hilfe.
Gruß Frank
Hallo Frank,
Deine Eingangsfrage kann ich leider auch nicht beantworten.
Aber diese Erfahrungen habe ich auch. Es ist ja nur nicht so, dass die Druckplatte an sich schon eine hohe Temperatur brauch, auch das Filament selbst benötigt eine relativ hohe Temperatur. Ich habe mir damit schon einige Druckplatten aus Kunststoff ruiniert, nur Glas macht das mit. Aber da ist wiederum die Haftung extrem schlecht.
Mit ABS drucke ich nur noch, wenn es wirklich absolut notwendig ist. Der Ausschuss ist extrem hoch. Mit ASA habe ich aber noch keine Erfahrungen, das werde ich bei Gelegenheit mal testen.
Ob aber ein 3D-Druck, bei dem die Schichten aufeinander kleben, auch die Festigkeit eines Spritzgussteils erreichen können, bezweifle ich.
In unserer Firma wurden Bauteile bei einem professionellen Hersteller angeschafft, aber auch die sind an irgendeiner Schicht zerbrochen.
Mit einem Resin-Drucker könnte man das vielleicht hinbekommen, mit einem Filament-Drucker bezweifle ich.
So nebenbei, zum Konstruieren benutze ich FreeCAD.
Gruß,
Karl
sacht mal, mir ist es jetzt schon zum zweiten Mal passiert, dass ich eine Antwort in diesem Thema abgeschickt habe, und diese dann verschwunden ist. Netterweise kann man den Text auch nicht mehr zurückholen, daher nur noch die Kurzfassung:
Danke für Eure lieben Tipps, für Freecad habe ich mir gestern ein Buch gekauft, und werde die Software heute abend ausprobieren, weil mir Turbo CAD eine zu hohe Lernkurve hat, und man für vieles auf Bezahlkurse zurückgreifen muss. ASA werde ich mir kommende Woche mal bestellen, und erste Tests mit dem offenen Drucker machen. Ich werde berichten - zum Projekt mit der Philips N7300 Andruckrollenmechanik mache ich dann einen eigenen Thread auf, sobald ich erste Ergebnisse habe.
Gruß Frank