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Kann mir Jemand verraten, was das sein soll?
"Master Recording" auf MC? - Master Kopie?
MFSL MC ist in dem Zusammenhang was?
selten scheint so etwas zu sein, denke ich.
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Hallo
das Label ist auch als MOFI bekannt und produziert neue Vinyl-Platten angeblich von analogen Masterbändern, wobei es hier erhebliche Zweifel gibt und auch schon Schadenersatz gezahlt werden musste. Ich vermute jetzt einfach mal, das es sich hierbei einfach um eine bespielte Cassette handelt und die analoge Quelle "analoges Masterband" hinterfragt werden muss, genau wie bei den Schsllplatten.
Grüße
Frank
Das war ein Label das besonders hochwertige Aufnahmen/Pressungen vertrieben hat. Im Gegensatz zu anderen Labels wurde hier Echtchromband mit Chrom Entzerrung verwendet, währenddessen andere Labels zwar auch häufig Chromdioxid Band verwendet haben, allerdings so bespielt, dass sie mit 120 µS. Also Normalbandentzerrung richtig abgespielt werden, sodass sie auch auf einfachen Recordern richtig entzerrt werden, die keinen Chromschalter haben.
MFSL hat vermutlich direkt vom Masterband, möglicherweise auch in einfacher Geschwindigkeit kopiert. Die alten Kopierstrassen in den 70ern haben keinen HiFi Standard erreicht.
Da in diesen MFSL Cassetten aber eben Echtchrom verwendet wurde ist auch das dem typischen Alterungsprozess unterlegen. Chromdioxid verliert im Laufe der Zeit seine ursprünglichen Parameter und sinkt im Pegel. Das tut es zwar linear aber da Dolby spiegelbildlich arbeitet verschiebt sich der Dolby Level und dann arbeitet es nicht mehr korrekt. Man kann die Cassette dann nur noch ohne Dolby abspielen.
Natürlich könnte man versuchen das Album digital zu organisieren, den Recorder auf die jetzigen Parameter des Bandes einzumessen und mit dem selben Album neu und mit Dolby zu bespielen, dann funktioniert das wieder und wenn man ein gutes Remaster erwischt ist die Qualität dann vermutlich besser, als sie jemals war.
LG Tobi
(22.08.2025, 16:42)Dilbert schrieb: [ -> ]Das Label ist auch als MOFI bekannt und produziert neue Vinyl-Platten angeblich von analogen Masterbändern, wobei es hier erhebliche Zweifel gibt und auch schon Schadenersatz gezahlt werden musste.
Wie will man das eigentlich fest stellen, wenn man nicht selbst in der Fabrik war?
Ein Plattenhändler hat das zuerst behauptet, und MOFI hat dann auch zugegeben, das teilweise DSD-Kopien von den Masterbändern gemacht wurden, damit man das Masterband nicht zu oft zur Herstellung der Lack-Matrizen verwenden mußte.
Grüße
Frank
Mobile Fidelity lieh sich die Masterbänder von den Plattenfirmen der Künstler, bearbeitete sie nach, und fertigte dann von ihrem eigenen Master Schallplatten, CDs und Cassetten. So klingen die MFSL-Aufnahmen zumindest anders als die Original-Veröffentlichungen - ob besser, schlechter oder einfach nur anders, liegt im Ohr des Hörers und variiert wohl auch zwischen den verschiedenen Titeln.
Gerade gegenüber den lausigen vornbespielten Cassetten, wie sie bis in die frühen 80er üblich waren, stellten die MFSL-Cassetten einen deutlichen Zugewinn an Qualität dar. Andererseits: Wer kaufte sich schon eine Cassette für 30-40 Mark? Das war höchstens ein paar wenige Jahre relevant, bevor CDs allgemein verbreitet waren. So eine hochwertige Cassettenausgabe klang im Neuzustand besser als eine LP, da alle deren Unzulänglichkeiten wegfielen.
Die Kopien wurden in Echtzeit erstellt, anfangs auf JVC-Decks KD-A5, später meine ich irgendwelche Nakamichis. Hier ein (langer, etwas holprig übersetzter) Text über MFSL mit interessanten Bildern:
https://luckyx02.de/musikassetten-taugen...cassetten/
Originaltext (englisch):
https://web.archive.org/web/200410161452...violet.htm
Ich würde die Stones-Cassette behalten, wie sie ist. Damit hast Du zumindest ein Mastering, das sonst nicht so einfach zu bekommen ist. Für Klangvergleiche mit den normalen CD- und LP-Ausgaben bestimmt spannend.
Viele Grüße,
Martin
(22.08.2025, 21:09)Kirunavaara schrieb: [ -> ]Ich würde die Stones-Cassette behalten, wie sie ist. Damit hast Du zumindest ein Mastering, das sonst nicht so einfach zu bekommen ist. Für Klangvergleiche mit den normalen CD- und LP-Ausgaben bestimmt spannend.
Leider hat die Cassette aber keinen Reißverschluß

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@ Jan, mit "Sticky Fingers " vor ner Tandberg kann ich auch dienen..
Schöne Spulen auf Deiner TD 20A, gefallen mir..
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Herrlich, das ungekürzte Interview !

Die beiden Mu-Metallkoffer mit den originalen BEATLES Mastern hätte ich auch gerne in Händen gehabt.
Vom "DSOM" Master ganz zu schweigen....
@Rally: Was ist an den beiden TANDBERG Spulen so besonders, Ralf ?
Frankie
(23.08.2025, 12:54)moxx schrieb: [ -> ]@Rally: Was ist an den beiden TANDBERG Spulen so besonders, Ralf ?
Der "TANDBERG" Schriftzug?
Ansonsten sind das ja ganz gängige Metallspulen.
Ja , der Schriftzug. Ich mag Original. Die Tandberg NABs habe ich, aber mit Verlaub die taugen nix.
Würde ich aber draufmachen, hätte ich Tandberg Spulen.
Wollte immer mal welche kaufen, aber irgendwie...... blieb`s beim Wollen
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Eine Frage zu diesen Kaufcassetten hätte ich dann doch noch an die MC Experten hier.
Mir selbst ist es eigentlich so gar nicht aufgefallen, aber durch Tobis Post aus #3 habe
ich dann auch `mal nachgeschaut.
dabei fiel mir auf, das 2 ältere Cassetten genau diesen Aufdruck haben " Chrome 120 µ "
Warum genau benutzt man Chrome Bänder um sie dann mit "normal" zu entzerren?
Welcher Sinn steckt dahinter?
Die neueren Kauf MCs die habe, haben diesen Aufdruck nicht, scheinen auch normale
Bänder zu sein.
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Kompatibilität mit einfachen Abspielgeräten?
Sag mal Ralf, wie klingt die Sticky Fingers-Kassette von MoFi denn? Anders als Deine sicherlich vorhandenen anderen Versionen?
Viele Grüße
Nils
Na, ja "Klang" zu beurteilen ist da eher vermintes Gelände, trotzdem versuche ich es `mal
auf dem B215 kling die MC wirklich erstaunlich gut, ich würde den Klang als "luftig, transparent" beschreiben wollen.
Die original CD (hab` ich über 20Jahre) klingt hingegen dünn und platt.
Die MC kling besser als die LP, zumindest ähnlich.
Ich habe auch eine "Sticky Fingers " Doppel CD Special Edition.- einmal neu remasterd, einmal live aus dem "marquee club"
(from the vault) von 1971.-
Die MC klingt eher wie die neu remasterte Studioversion.
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Die 120-µs-Entzerrung auf Chromcassetten hatte mehrere Gründe:
1. Aus technischer Sicht war dies sinnvoll, weil mit dieser Entzerrung eine bessere Höhenaussteuerbarkeit möglich war, bei Echtchrom ungefähr in der Liga wie Metallbänder mit 70 µs. Ursprünglich war dier 120-µs-Wiedergabeentzerrung sogar auch für selbst zu bespielende Chromdioxid-Cassetten angedacht. Es gab den Berichten nach verschiedene Lager in den Normungsgremien. Es setzte sich aber die Gruppe durch, welche für 70 µs plädiert hatte. Auch das hatte Vorteile: Es konnte auch ohne Rauschunterdrüuckung ein Rauschabstand erreicht werden, der es erst möglich machte, Cassetten innerhalb der HiFi-Norm DIN 45500 zu bespielen. Dolby B war ja ungefähr zeitgleich mit den ersten Chromdioxid-Cassetten gerade auf den Markt gekommen, und noch lange nicht als Quasi-Standardausrüstung der Recorder etabliert. Die Kombination aus 120 µs und Dolby B war eigentlich für Chromdioxid ideal - mal abgesehen vom Problem durch Pegelverlust mit Alterung der Bänder. Bei vorbespielten Cassetten konnte man die Aufnahmen dann genau in dieser Konfiguration erstellen und erreichte annähernd die bestmögliche Qualität, übertroffen nur noch durch Echtzeit-Überspielungen auf Metallband.
2. Ja, auch die Kompatibilität mit allen Abspielgeräten war ein Argument, da vorbespielte Cassetten ja gerne für unterwegs gekauft wurden, und die Mehrheit der Autoradios und Walkmänner gar keine Entzerrungsumschaltung hatten. Andererseits war selbst damals in den 80er Jahren der Anteil der Nutzer, die überhaupt wußten, was ein Bandsortenwahlschalter ist, irgendwo im einstelligen Prozentbereich...
3. Was die Plattenlabels und Kopierwerke letztlich von der Konfiguration Chromband mit 120 µs überzeugt hat, war der Legende nach allerdigns die schnöde Tatsache, daß damit die gleichen Cassettengehäuse verwendet werden konnten wie für die bis anhin fast ausschließlich verwendeten Eisenoxidbänder.
Solange die Gehäuse in Ordnung waren, klangen diese Cassetten im Neuzustand und danach noch 10-20 jahre wirklich sehr gut. Heute muß man leider oft Dolby ausschalten und die Höhen etwas absenken, damit sie noch anhörbar sind. Playtrim hilft auch ein gutes Stück weit, dann geht oft auch noch Abspielen mit Dolby.
Viele Grüße,
Martin
Hört sich für mich so an, als sei das durchaus eine gute Kassette, wie immer sie auch entstanden sein mag (Remastering etc., damals war das vermutlich noch analog). Und offenbar hat auch das Alter trotz Echtchrom nach immerhin 44 Jahren noch nicht allzusehr zugeschlagen.
Ich habe sie hier bei discogs gefunden, ist durchaus ein Sammlerstück:
https://www.discogs.com/de/release/14797...ky-Fingers
Bei einem Stones-Fan, der im Bandmaschinenforum aktiv ist, ist sie doch genau am richtigen Platz.
Viele Grüße
Nils
@ Martin,- vielen Dank für die ausführliche Antwort.- Deine Aussagen machen Sinn.
@ Niels, ich habe so ca. 20 Stones MCs,- laufen quasi bei mir nicht, bzw. nur ab und zu.
Sind alles Sammlerstücke für mich.
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Das ist aus Fan- und Sammlersicht eine interessante Ausgabe, da es dieses Mastering nur bei MoFi gab. Natürlich auch auf Platte, aber ich denke, vom Tape haben weniger überlebt.
(22.08.2025, 17:40)Micha94 schrieb: [ -> ] (22.08.2025, 16:42)Dilbert schrieb: [ -> ]Das Label ist auch als MOFI bekannt und produziert neue Vinyl-Platten angeblich von analogen Masterbändern, wobei es hier erhebliche Zweifel gibt und auch schon Schadenersatz gezahlt werden musste.
Wie will man das eigentlich fest stellen, wenn man nicht selbst in der Fabrik war?
MOFI benutzt teilweise eine Produktionstechnik, wo die Lackfolie zur Erstellung der LP nur für ca. 1000 LPs reicht. Die hatten dann eine neue Ausgabe von Michael Jacksons Thriller angekündigt mit einer Auflage von 40.000 Stück und die Leute wurden stutzig, weil das ja heißt, dass Sony denen erlaubt hat, das Masterband mindestens 40 Mal abzuspielen...
@Martin
Ich habe einen ITT „Shoebox Recorder“, wie die Amerikaner das nennen. Der hat eine automatische Chromdixoid Umschaltung. Wiedergabeseitig ändert sich Nichts, aber die Bänder werden korrekt gelöscht und Aufnahmen klingen ok. Ist natürlich nur Mono und kein HiFi, aber ist das nur ne Sparmaßnahme oder ist das auf die Geschichte mit den 120 µS zurück zu führen? So alt ist das Gerät nicht (1979), da war das ja eigentlich schon lange durch.
Aber bei 120 µS hätte man doch eigentlich Dynamik eingebüßt oder? Sind ja dann 4 dB mehr Rauschen.
Ja, das Mehr an Rauschen war ja auch der Grund, warum 1971 schließlich 70 µs genormt wurden. Mit Dolby B wurde dieser Verlust allerdings irrelevant, und der Gewinn der besseren Höhenaussteuerbarkeit bei 120 µs blieb erhalten.
Ich denke, die halbherzige Umschaltung an dem ITT-Recorder war eine Sparmaßnahme. Beim Kunden kam ja an: Oh, der klingt mit Chrombändern ja "heller" = "besser" - Leute, kauft mehr Chromdioxid-Cassetten... :-) Die vorbespielten Cr mit 120 µs kamen ja erst um 1982 auf.
Viele Grüße,
Martin
So war das Erlebnis bei meinem ITT SL 51 auch, Wahnsinn, was da auf einmal für Höhen kamen.
Das SL51 hatte ja gar keine Typ II (CR) Umschaltung. TypII Wiedergabe ging noch, war etwas heller. Wenn man damit aber auf Typ II aufgenommen hat, war die Vormagnetisierung zu schwach, was neben einem Verzerrungsanstieg auch mit einer Höhenzunahme, die auch noch zu früh einsetzte, verbunden war. Ergebnis war ein ausgesprochen unangenehm grelles Klangbild. Bei den einfachen ersten TypII tauglichen Kleingeräten wurde nur die Oszillatoramplitude umgeschaltet, der Vorteil des geringeren Rauschen der CR Cassetten blieb da weitgehend ungenutzt.
Grundig hatte in den 70ern zB. beim CN500 und CN930 übrigens das Gegenteil gemacht: Wiedergabe mit 70uS für Typ I und II. Ein linearer Frequenzgang (beim CN930 unbedingte Voraussetzung für die Funktion des Dolby Systems) wurde dennoch erreicht, die Aufnahmeentzerrung war da wohl bei TypI Cassetten nicht ganz normgerecht, man hat dadurch aber deren Rauschpegel noch etwas herabgedrückt. Fremdbespielte TypI Bänder klingen dadurch aber etwas höhenärmer, Dolby Kaufcassetten spielt man daher oft besser ohne Dolby ab.
Gruß Holger
(24.08.2025, 22:58)q-tip schrieb: [ -> ]MOFI benutzt teilweise eine Produktionstechnik, wo die Lackfolie zur Erstellung der LP nur für ca. 1000 LPs reicht. Die hatten dann eine neue Ausgabe von Michael Jacksons Thriller angekündigt mit einer Auflage von 40.000 Stück und die Leute wurden stutzig, weil das ja heißt, dass Sony denen erlaubt hat, das Masterband mindestens 40 Mal abzuspielen...
MOFI hat in der Regel genau eine Kopie vom Masterband bekommen/angefertigt und ein Merkmal von MOFI ist, dass sie ein Remastering durchführen, daher klingen deren Ausgaben anders und bisweilen besser als die Originalausgaben. Von dieser neu gemasterten Quelle werden die Folien für die Vinylproduktion geschnitten.
Sprich, die fordern nicht jedes Mal das Masterband bei den Labels an, das würden sie auch gar nicht bekommen. Dieser Umstand führte zu dem "Skandal", MoFi bekommt von den Labels die Masterbänder zum Teil gar direkt nicht ausgehändigt und darf sich lediglich vor Ort bei den Firmen eine Kopie ziehen. Dies hat MoFi mit einem mobilen DSD Rekorder (also digital) getan, was bei den Analoganhängern als Sakrileg empfunden wurde und zu Betrugsvorwürfen geführt hat.
Von daher kann MoFi, sofern es die Lizenzen erlauben, beliebig viele Tonträger fertigen ohne einen Rückgriff auf die Originalbänder nehmen zu müssen.
(26.08.2025, 13:46)Analoghoerer schrieb: [ -> ]Das SL51 hatte ja gar keine Typ II (CR) Umschaltung.
Sage ich doch. Ich fand das Ergebnis (damals) aber gut, mit den eingebauten 700mW hörte sich das schon besser an.
Aber wenn man die Höhen bei Ferro übersättigen muss, damit sie auf 70 µS besser gut klingen, fangen die dann nicht auch ganz schnell an zu zischeln? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das sogar passiert, wenn man das mit zusätzlichem Equalizer macht und der Bias passt.
Obs da zischelt, kann ich nicht sagen, ich hatte das CN930 am WE auf dem Tisch und das berüchtigte Zahnrad, den Riemen sowie eine Schalterachse, wo der kleine pin abgebrochen war, gewechselt. Nach Zusammenbau und Probelauf hab ich zwar auch eine Testaufnahme von CD gemacht, allerdings nur auf TypII Band (TDK), mit und ohne Dolby, da war alles ok. TypI kann ich jetzt nicht mehr probieren, das Deck ist inzwischen wieder bei seinem Besitzer, selber bespielte Cassetten hat der nur TypII.
Aufgefallen war mir das mit der "falschen" TypI Entzerrung dadurch, dass beim Umschalten zwischen Cr/Fe/FeCr keinerlei Unterschied zu hören war, obwohl der Schalter einwandfrei funktionierte. Da hab ich dann im SM nachgeschaut und entdeckt, dass es da nur die 70uS Entzerrung gibt. Scheinbar war das eine Grundig Spezialität, beim CN500 (und vermutlich noch anderen Decks) ist es ebenso.
Gruß Holger
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( ich hoffe, man kann es lesen )
um da nochmals auf meine Eingangsfrage zurück zu kommen.
ich frage mich in diesem Zusammenhang ohnehin, ob dem Kunden da nicht "nur" Geld aus der Tasche gezogen werden soll.
Wie auf der LP zu lesen steht , ebenfalls "made in U.S.A. ", was auch hier dieses:
Digitally Remastered from Original Master Recording
bedeuten soll.- ist das prinzipiell nicht das gleiche, wie diese MC (oben)? - Diese LP war recht preisgünstig
.
Na ja, Remastered kann alles möglich bedeuten, es kann Restrauschen herausgerechnet, aber auch die ursprüngliche Dynamik bzw. der Frequenzgang verändert worden sein. Uu. wurden sogar einzelne Tracks gegen andere (spätere) Einspielungen ausgetauscht. Ist halt nicht mehr wirklich das Original aus der damaligen Zeit (da gehören mMn. auch die kleinen Unzulänglichkeiten dazu). Ich persönlich mag deshalb Remastering nicht besonders, es kann gut gemacht sein, mitunter wird dabei aber auch "verschlimmbessert". Letztlich kann man die Kaufentscheidung eigentlich nur durch eigenes Anhören treffen, was halt auf eBay oder einer anderen Onlineplattform nicht möglich ist.
Gruß Holger
@ Holger - Das sehe ich ähnlich. Ich kaufe zwar auch "remasterte" LPs, aber meist
habe ich ich auch eine aus der Zeit, oft gebraucht, gut erhalten.
Die o. gezeigte LP, ( aus der Serie habe ich einige) habe ich als 2. oder 3. LPs, sind reine Sammlerstücke
wie auch Picture Discs (LPs), Erst - und Sonderpressungen oder z.B. auch diese MCs.
Wer hat hier z.B. schon solche MCs? Stones LPs werden hier wohl einige haben, aber MCs? :-)
Originale aus der Zeit sind für mich (meist) die beste Wahl ( auf Band gezogen)
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Ja, die Mc's genießen hier freilich eine Sonderstellung, das sind, auch remastered, absolute Raritäten und klingen tun die ja auch gut.
Gruß Holger
(26.08.2025, 13:52)rowi_kb schrieb: [ -> ]Dies hat MoFi mit einem mobilen DSD Rekorder (also digital) getan, was bei den Analoganhängern als Sakrileg empfunden wurde und zu Betrugsvorwürfen geführt hat.
Das Problem war nicht der digitale Zwischenschritt an sich, sondern die Tatsache, dass man den verheimlicht hat, weil sie wussten, dass viele Käufer ihrer LPs wert auf ein rein analoges Mastering setzen.
Die digitale Speicherung, vor Allem mit höheren Auflösungen und Abtastraten ist doch völlig linear und neutral, das verändert am Klang rein gar nix, der analoge Charakter des Masters bleibt doch da voll erhalten. Wüsste jetzt nicht, was daran schlimm sein soll, wahrscheinlich wieder son High-End Voodoo.
Gruß Holger
(26.08.2025, 20:30)R@lly schrieb: [ -> ]Wer hat hier z.B. schon solche MCs? Stones LPs werden hier wohl einige haben, aber MCs? :-)
Das hier dürfte der exotischste Stones-Tonträger auf Band sein.

Das dürfte allerdings das absolut seltenste Exemplar eine Stones Albums sein, davon wurde sicher nur ganz wenige verkauft, von denen heute kaum noch welche existieren werden. Das System hat sich aus verschiedenen Gründen gegen Philips ja nie durchsetzen können und wurde nach 2 Jahren 1967 wieder beerdigt.
Gruß Holger
Ja, man kann nicht alles kaufen. Ich habe auch haufenweise BlueRays, DVDs....... und wirklich jeden Schnick-Schnack
Zumindest sollte man wirklich nur das kaufen (an Ton/Bild Trägern ) wovon man auch die Geräte hat.
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Selbst Techmoan konnte seinerzeit zwar ein Gerät und Leerkassetten für sein DC International-Video auftreiben, aber kein Exemplar eines der der nur 25 vorbespielten Titel, die es von diesem Format gab, wobei er natürlich ganz besonders gerne den attraktivsten Titel, eben diese Stones-Ausgabe, in Video gehabt hätte. Laut discogs einmal für nur 30 Euro verkauft, die, welche dort abgebildet ist? Man weiß es nicht. Ich hätte bei einem Tonträger von den Stones, von dem kaum eine Spur zu finden ist, mit einem höheren Preis gerechnet. Aber man weiß auch nicht unbedingt, ob der Verkauf überhaupt stattgefunden hat.
Auf Grund des Tipps, Link, hätte ich das Ding sogar gekauft. Ist aber wohl schon 2019 verkauft worden.
Stimmt aber schon, für den Preis geschenkt auch wenn man es nicht nutzen kann.
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Würde ich auch sofort kaufen, würde ich eine finden. Das Lustige ist, es gab vorbespielt in dem Format nur Schlager, Operette, Märsche und sonstige Unterhaltungsmusik für (1965) Erwachsene - und diese eine Stones-Kassette. Sonst kein Pop, kein Rock. Mit etwas mehr Auswahl an cooler Mucke wär's bestimmt ein Erfolg geworden.
