Tonbandforum

Normale Version: Kopfhöheneinstellband für Viertelspur
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Das Band ist angekommen - ein richtig schönes Bild habe ich leider nicht bekommen, dafür hätte es mehr Magnetisierung gebraucht - mein Pulver ist halt etwas grobkörnig und die Partikel wandern dann schon durch die Schwerkraft vom Band, wenn ich es zum Spülen kippe. Konnte ich also hier nur sehr begrenzt machen.

Aber um zu sehen, dass die Einstellung so passt, reicht es, denke ich:

[attachment=84148]
Das ging aber schnell.
Die Spuren liegen jetzt so wie es sein soll, denke ich jedenfalls. 
Hans-Volker würdest du denn den letzten Stand deines Bandes jetzt als Referenz nehmen?

Ich hab den linken Kanal auf 1,6dB gegenüber rechts justiert.
Beim AK Kopf justieren, hatte sich ein Messgerät selbst ausgeschaltet.
Ich hab dann beide Kanäle pegelgleich eingestellt.
Vielleicht helfen dir die Angaben bei der Beurteilung. 

Gruß Mani
Ja, ich meine, es spricht nichts dagegen, das Band zum Einstellen der Wiedergabekopf-Höhe zu verwenden. 

Ich habe gestern festgestellt, dass sich bei meinem „Produktionskopfträger“ die Höhe des Aufnahmekopfs doch leicht verschoben hatte, daher die Anweisung, so einzustellen. dass der linke Kanal 1,5 dB mehr anzeigt als der rechte.

Ich habe aber jetzt den Wiedergabekopf mit dem Band, das gleiche Pegel erwartet, eingestellt und dann die Höhe des Aufnahmekopfs im Hinterband-Monitoring korrigiert.
Ich kann also auch noch Einstellband liefern/machen (etwas liegt da schon) für „Pegel L=Pegel R“.
Hallo

Ja prinzipiell ist auf gleichen Pegel abgleichen immer sinnvoller als mit einem Offset.
Da gibt es zu viele Unbekannte.
Gleichlauf WV, Spaltposition des Kopfes usw.
Bei sowas hab ich immer Bauchschmerzen.

Gruß Mani
Erledigt
Erledigt
Gegen die möglichen Bauchschmerzen gibt es doch was … von mir  Smile Ich muss nur noch konfektionieren und prüfen, dann bekommst du 2 min von dem „gleicher Pegel“ Band  Cool
Zur Auswahl der zu verwendenden Bandbereiche habe ich die jüngste Aufnahme auf der Viertelspur Revox A700 abgespielt 

[attachment=84202]

und  digitalisiert. Dann in Adobe Audition ausgewertet:

[attachment=84199]

Das Band war aus Resten PER528 zusammengeklebt, das sieht man dann auch  Big Grin Die markierten Bereiche ergeben ca. 4 x 2 min Testband. Die absoluten Pegel sind hier nicht aussagekräftig, es ging nur um die Konstanz der Signale.

Ich konfektioniere dann ein paar Einstellbänder und schicke sie an die aktuellen Tester, damit die dann auch das Endprodukt vorliegen haben  Smile
Sieht sehr gut aus!

(01.09.2025, 09:02)havox schrieb: [ -> ]Ich konfektioniere dann ein paar Einstellbänder und schicke sie an die aktuellen Tester, damit die dann auch das Endprodukt vorliegen haben  Smile

Ich wäre gerne mit dabei, sofern ich darf.
Falls ich noch mit im Verteiler bin  Big Grin
gib ich die Ergebnisse wieder bekannt.
Hab gestern nochmal neu eingemessen und die Werte sind plausibel wenn ich Peters Band als Referenz nehme.

Wichtig ist der untere Bereich nach Azimuth neu eingestellt.
Das 1.Betaband war ja zu hoch beschrieben. 
Deshalb ist der linke Kanal wesentlich größer in der Amplitude. 660 zu 400mV

Das 2. Betaband war 0,03mm tiefer als das erste beschrieben.
An der Entwicklung sieht man das es etwas höher beschrieben werden muss.
Dazu passt dann auch der Pegel 330 zu 370mV.

Gruß Mani
(01.09.2025, 09:42)Peter Ruhrberg schrieb: [ -> ]Sieht sehr gut aus!

(01.09.2025, 09:02)havox schrieb: [ -> ]Ich konfektioniere dann ein paar Einstellbänder und schicke sie an die aktuellen Tester, damit die dann auch das Endprodukt vorliegen haben  Smile

Ich wäre gerne mit dabei, sofern ich darf.

Ja, natürlich, keine Frage  Smile Ist schon verpackt und adressiert! Und das an Mani auch  Cool
(01.09.2025, 10:41)havox schrieb: [ -> ]Ja, natürlich, keine Frage  Smile Ist schon verpackt und adressiert! Und das an Mani auch  Cool

Danke! Ab nächstes Wochenende bin ich wieder im Studio.
(01.09.2025, 10:03)ManiBo schrieb: [ -> ]Falls ich noch mit im Verteiler bin  Big Grin
gib ich die Ergebnisse wieder bekannt.
Hab gestern nochmal neu eingemessen und die Werte sind plausibel wenn ich Peters Band als Referenz nehme.

Wichtig ist der untere Bereich nach Azimuth neu eingestellt.
Das 1.Betaband war ja zu hoch beschrieben. 
Deshalb ist der linke Kanal wesentlich größer in der Amplitude. 660 zu 400mV

Das 2. Betaband war 0,03mm tiefer als das erste beschrieben.
An der Entwicklung sieht man das es etwas höher beschrieben werden muss.
Dazu passt dann auch der Pegel 330 zu 370mV.

Gruß Mani

Sehr schön, vielen Dank für die Test- und Vergleichsläufe! Dann können wir ja zur Anwendungsphase übergehen  Smile

Und ich habe auch gelernt, dass meine frühere Meinung, man könnte die Revox-Köpfe dank der Bandkanteneinfräsungen mit aufgelegtem Band/Klarband optisch ganz gut einstellen, falsch ist. Jedenfalls bei Viertelspur kann das spürbar danebenliegen…das Sichtbarmachen der aufgenommenen Spuren spricht da eine deutliche Sprache, wie Peter ja schon geschrieben hatte.

Problematisch sind Köpfe ohne Bandkanteneinfräsungen und deutlichem Einschliff - wenn da die Höhe nicht stimmt, läßt sie sich erst nach Läppen der Köpfe ändern. Der Einschliff wirkt hier als Bandführung.
Hallo Hans-Volker,

ich lese den Thread sporadisch und bin auch hier begeistert von deinen Arbeiten.

Von UHER gab es auch diverse Justier- und Testbänder, anbei eine Liste:

[attachment=84207]

Ich schaue nach, welche ich davon habe und kann es dir dann zu Testzwecken gerne auch zusenden.

Viele Grüße

Andreas
Mal eine Frage an Peter oder andere welche es wissen.

Um wieviel dB erhöht sich die Löschdämpfung bei zweimaliger Aufnahme ohne Signal?

Hintergrund, 
Beide Spuren mit 1khz ca. 250nWb aufgenommen
Beim ersten Löschen ist links noch ganz schwach der Ton zu hören.
Beim zweiten Löschen ist links auch, wie rechts, komplett gelöscht.
Hab nur mit der N4520 dieses Problem. 
Kann die doch nicht jedes Mal entmagnetisieren.

Mögliche Ursachen dazu?

Gruß Mani
(01.09.2025, 12:52)UHER-Fan schrieb: [ -> ]Hallo Hans-Volker,

ich lese den Thread sporadisch und bin auch hier begeistert von deinen Arbeiten.

Von UHER gab es auch diverse Justier- und Testbänder, anbei eine Liste:



Ich schaue nach, welche ich davon habe und kann es dir dann zu Testzwecken gerne auch zusenden.

Viele Grüße

Andreas

Prima! Da wäre natürlich die Nr. 5 interessant, Bestell Nr. 2963, für die Viertelspurgeräte. Das passt ja genau zum Thema!
(01.09.2025, 13:11)ManiBo schrieb: [ -> ]Mal eine Frage an Peter oder andere welche es wissen.

Um wieviel dB erhöht sich die Löschdämpfung bei zweimaliger Aufnahme ohne Signal?

Hintergrund, 
Beide Spuren mit 1khz ca. 250nWb aufgenommen
Beim ersten Löschen ist links noch ganz schwach der Ton zu hören.
Beim zweiten Löschen ist links auch, wie rechts, komplett gelöscht.
Hab nur mit der N4520 dieses Problem. 
Kann die doch nicht jedes Mal entmagnetisieren.

Mögliche Ursachen dazu?

Gruß Mani

Da gibt es ein paar die mir so einfallen:

1. trivial: Bandabrieb auf dem Kopf
2. Kopf ist seitlich verdreht, so dass der Spalt nicht in der Mitte des vom Band berührten Bereichs liegt
3. Kopfhöhe stimmt nicht genau
4. Spannung am Löschkopf zu niedrig
Zu 1, mindestens 17x geputzt Big Grin
Zu 2, nicht verdreht, hat auch Doppelspalt
Zu 3, ausgerichtet, Höhe hat keinen Einfluss 
Zu 4, gut 10% über Serienstand daher unwahrscheinlich.
Hat der versetzte Spalte? So wie hier:

[attachment=84208]

Wenn ja, würde ich den mal in Bandlaufrichtung verdrehen und hinter Band hören, ob sich was ändert.
Diese Köpfe reagieren sehr empfindlich auf nicht-optimale Ausrichtung. Weiss ich von meiner A807.
Versetzt ja, aber max. 1mm
Hallo
Das Band ist heute angekommen und schon vermessen.
Ich warte jetzt aber bis die Ergebnisse der anderen Tester vorliegen.

Gruß Mani
Hab mein Band heute aufgelegt, Pegeldifferenz nur noch knapp 1 dB, Pegelschwankungen etwa 0,25 dB.
Mir scheint, du bist beim Optimum angekommen, Glückwunsch!
Das Spurenbild habe ich mir erspart Angel
Das Spurenbild finde ich aber schon interessant, da man nur an Hand dessen die wirkliche Lage sieht.

Das Spurbild meiner Maschine mit dem 2.Betaband sieht man ja oben.
Die Pegeldifferenz war 1dB
Mit dem 3.Betaband hab ich rechts 4,5dB mehr. Huh  Huh

Möchte dich aber nicht nötigen Das Band zu entwickeln. 

Gruß Mani
(04.09.2025, 18:04)ManiBo schrieb: [ -> ]Das Spurenbild finde ich aber schon interessant, da man nur an Hand dessen die wirkliche Lage sieht.

Ich weiß, nur bin ich im Moment mit anderen Aufgabe zugesch...en.
(04.09.2025, 17:31)Peter Ruhrberg schrieb: [ -> ]Hab mein Band heute aufgelegt, Pegeldifferenz nur noch knapp 1 dB, Pegelschwankungen etwa 0,25 dB.
Mir scheint, du bist beim Optimum angekommen, Glückwunsch!
Das Spurenbild habe ich mir erspart Angel

Prima, vielen Dank! Dann haben wir praktisch übereinstimmende Ergebnisse! 1dB hin oder her spielen bei der Empfindlichkeit dieser Methode wohl keine Rolle.

Das Bild der Spur dürfte ja bei dir nicht wesentlich anders aussehen, als bei mir. Und nach meinen Ergebnissen und den Daten zum Grundig-Band ja nur bedingt aussagekräftig, da seltsamerweise gleiche Überlappungsbereiche der aufgenommenen Spur mit den Spalten des Wiedergabekopfes für den linken bzw. rechten Kanal nicht zu gleichen Pegeln führen. Zumindest, wenn die Spalte die in der Norm definierten Spuren zentriert erfassen. 

Das 250m Band kommt dann als Referenz in den Tresor  Big Grin
(04.09.2025, 18:04)ManiBo schrieb: [ -> ]Das Spurenbild finde ich aber schon interessant, da man nur an Hand dessen die wirkliche Lage sieht.

Das Spurbild meiner Maschine mit dem 2.Betaband sieht man ja oben.
Die Pegeldifferenz war 1dB
Mit dem 3.Betaband hab ich rechts 4,5dB mehr. Huh  Huh

Möchte dich aber nicht nötigen Das Band zu entwickeln. 

Gruß Mani

Das ist merkwürdig  Huh Die Nr. 2 war ja auf „links 1,5 dB höher als rechts“ einzustellen. Beim 3. Band ist ja lediglich diese Ungleichkeit ausgeglichen.

Zum Spurenbild: Wie schon früher angemerkt, ist die tatsächliche Lage der Testspur auf dem Band eben verwirrenderweise nicht richtig, wenn die Überlappungen mit den Spuren 1 und 3 gleich sind. Die sind auch beim Grundig-Band unterschiedlich, siehe Beitrag #86.
Ja, gab mir auch zu denken. Vielleicht liegt es am WK wo genau der Spalt ist.
Deine Entwicklung von meinem Band zeigt ja, dass ich das 2.Betaband verwenden kann. 

Interessant wären jetzt mal Sony, Akai usw. Tester.

Gruß Mani
Hattest du nicht in #102 den AK bei Wiedergabe auf rechts 2dB höher eingestellt ? Das Spurenbild stammt ja vom AK. Mit dem neuesten Band kämen ja dann rechts nochmal 1,5 dB dazu.
Ich hab beide Kanäle auf gleichen Pegel AK als WK eingestellt.
Steht ganz unten im Text.

Im Bild sieht man auch beide auf 128mV.

Was sagt uns das jetzt? Ist zu spät zum Denken für mich.

Gruß Mani
UHER-Fan Andreas hat mir ein paar Justierbänder zum Testen geschickt, die heute gekommen sind und die ich gleich mal auf die mit meinem Band eingestellte A77 gelegt habe.

Mein Testband liefert heute folgende Werte
Kanal 1: -4,9 dB
Kanal 2: -5,2 dB

Das Grundig-Band von Andreas hat leider sowohl unter der Zeit (klebt etwas) als auch unter unaufmerksamem Personal gelitten - man hört „Probeaufnahme - keiner verläßt den Saal!“. Ich glaube nicht, dass das Grundig-Original ist  Big Grin

Grundig gibt hier für das Zwischenspurband an: 500 Hz, Breite der Spur 2,8 +/- 0,03 mm, Abstand zur unteren Bandkante ca. 2,57 mm. Abgleich auf gleiche Pegel für Spur 1 und Spur 3.

Insgesamt gibt es viele Störgeräusche, schwankende Pegel, links häufig kein Signal und in einem „günstigen“ Moment habe ich für

Kanal 1: -17 dB
Kanal 2: -15 dB 

gemessen. Na ja. Eher nicht aussagekräftig.

Viel besser erhalten sind die „Rauschbänder“ von Uher, insgesamt hat Andreas drei Stück geschickt  Smile

Bei diesen Bändern wurde die Spur 3 aus einem Vollspur-bespielten Band herausgelöscht, so, wie es Peter auch gemacht hat. Wiedergegeben wird dann genau diese Spur 3 (Kanal 2) und der Pegel sollte bei optimaler Kopfhöhe minimal sein.

Als Signal wurde Rauschen verwendet, diese Bänder dienten nämlich auch zur Azimuteinstellung nach Gehör.

Ergebnisse:

Band 2963

Kanal 1: -16 dB
Kanal 2: -44 dB

Band 29630 (1)

Kanal 2: -48 dB

Band 29630 (2)

Kanal 2: -45 dB

Das läßt sich durch Verstellen der Kopfhöhe nicht wesentlich verbessern. Vielleicht um 2dB, aber der Wert schwankt schon fast in dem Bereich. Insofern bleibe ich bei den mit meinem Band gemachten Einstellungen.

Vielen Dank an Andreas für das  Vertrauen und die leihweise Überlassung der Bänder!
Durch einen Hinweis von "Tapetech", Mitglied bei tapeheads, habe ich erfahren, dass es von Gennlab auch ein Kopfhöhen-Einstellband für Viertelspur gibt:

https://www.gennlab.com/rtr_tapes.php

Netterweise haben sie ein Bild von der Spurlage auf der website veröffentlicht und ich konnte natürlich nicht widerstehen, das im Vergleich auszuwerten.
Ergebnis: Deren Spur ist deutlich schmaler als die von Grundig und von mir, liegt aber nahezu perfekt zentriert zu Grundigs bzw. meiner Spur.
Hallo Hans-Volker,

ich bin beeindruckt von all dieser Arbeit. Was du geleistet hast, ist wirklich bemerkenswert. Die Qualität des Bandes ist genauso gut wie die, die du mir vor langer Zeit freundlicherweise geschickt hast.

Bravo!
Vielen Dank und schön, dass du jetzt hier bist! Willkommen im Tonbandforum!
Ich schicke dir auch gerne so ein Band für Viertelspur, wenn du möchtest!
Das ist ein sehr großzügiges Angebot !  Shy

Ich bin tatsächlich daran interessiert, dein Band für einen Vorher/Nachher test an meinem X-1000R zu verwenden, dem einzigen 4T/2CH Tonbandgerät  das ich besitze. Ich muss mir einen Ersatz für iron carbonyl herstellen und werde dafür dein Rezept anwenden.

Die Fortsetzung folgt in einer privaten Nachricht.
Ich bin nun endlich mal dazu gekommen das 3. Betaband mit meiner Teac A3300SX zu testen.
Unverbastelte Werkseinstellung war der Recordkopf zu tief.
Hans-Volker hatte das Band entwickelt. 
Mit dem 3. BETABAND eingestellt ergab eine Differenz von 0,15mm. Mit Fühlerlehre gemessen, die Abweichung deckt sich auch mit dem vorher entwickelten Band.

Der Recordkopf wurde hierfür als Wiedergabekopf umverdrahtet.
Ein Stück Band geht dann wieder zum entwickeln. 
Es wurde auf fast gleichen Pegel (0,7dB) Differenz eingestellt. 

Gruß Mani
Da bin ich ja mal gespannt! Ich habe übrigens bei meiner Revox B77, die ich in „NOS“-Zustand  bekommen hatte, auch festgestellt, dass man sich auf die Werkseinstellung nicht verlassen kann. Da hatte wohl die Technikerin / der Techniker damals gerade keinen guten Tag  Smile

Und das Band ist nach der „Freigabe“ durch Peter auch kein „Beta“ mehr, sondern die „Release“-Version, wenn ich mal beim IT-Slang bleiben darf  Big Grin
(25.09.2025, 11:40)havox schrieb: [ -> ]Ich habe übrigens bei meiner Revox B77, die ich in „NOS“-Zustand  bekommen hatte, auch festgestellt, dass man sich auf die Werkseinstellung nicht verlassen kann.

Das habe ich bei mehreren A77 feststellen müssen. Eine davon hatte ich selber gekauft und seitdem nichts daran geändert. Das war von 20 Jahren.
Moin,
Mani hatte ja den Aufnahmekopf seiner TEAC A-3300SX mit dem Kopfhöhen-Einstellband eingestellt und ich habe nun drei Bandabschnitte ausgewertet, zwei davon zeigt das folgende Bild.
Man kann drei Sachen erkennen: 
1. es wurde eine Verbesserung erzielt
2. die Bandführung der TEAC hat ein deutliches Spiel, was daran zu erkennen ist, dass die Spuren der "Rückwärtsrichtung" ggf. etwas anders zu liegen kommen als die der "Vorwärtsrichtung" und sich die Spurenbilder der beiden Abschnitte unterscheiden.
3. Auffällig auch, dass die Spurbreiten Schwankungen aufweisen: Im Bandabschnitt 1 sind die Spuren 1 und 3, von links gezählt, etwas schmaler.

[attachment=84857]

Aber da spielt neben der Bandführung eventuell auch die Oberfläche des Kopfes eine Rolle.
Danke fürs vermessen. Ich werde dann den Aufnahmekopf noch 5/100mm höher stellen.
Das Band war diesesmal ein TB1025. Vielleicht ein bisschen zu dünn für die Teac.
Ich guck dann wie pegelgleich der AK ist. Der ist ja eigentlich nicht für Wiedergabe gedacht.

Gruß Mani
Ich hab heute meine Teac A3300SX noch etwas korrigiert. 
Hans-Volkers Releaseband Wk auf gleiche Pegel eingestellt.
AK etwas höher ca. 5/100mm eingestellt.
Mit Peters Vollspurband WK Azimuth perfekt eingestellt. 
Aufnahme gemacht und AK Azimuth an WK angepasst.
Gerät an den notwendigen Stellen neu abgeglichen. Die Teac Anleitung ist mir zu kompliziert. Hab dann nach Schaltbild gearbeitet.
Der Deckel ist wieder drauf und das bleibt jetzt so. Big Grin

Gruß Mani
Richtig so, die TEAC ist ja auch zum Aufnehmen und Wiedergeben von Musik da  Smile

Trotzdem noch eine Anmerkung zu den Unterschieden zwischen „Vorwärts-“ und „Rückwärts“-Richtung:
Da du die eine Richtung am Bandanfang (links großer Wickeldurchmesser) aufgenommen hast und die andere am Bandende (links kleiner Wickeldurchmesser), unterschieden sich hier ja die Bandzüge und damit evtl. der Band-Kopf-Kontakt.
Die Schnipsel stammen von 13er Spulen.
Mit den sonst verwendeten 26,5er gibt es keine Probleme. 

Gruß Mani
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