Zum Messen an Bandgeräten möchte ich ein einstellbares Bandfilter bauen.
Einstellbar sein sollen vier Frequenzen: 333Hz, 1kHz, 3.15kHz und 10kHz.
Im Web gibt es bei Texas Instruments eine Filter-Design-Software.
Als Umschalter stelle ich mir einen Drehschalter vor: Je 2x5 Kontakte auf 3 Ebenen.
Vielleicht schaut Ihr einmal drüber, ob der Laie da was sinnvolles zusammengestellt hat?
VG Jürgen
An welcher Stelle im NF-Weg soll der Filter denn eingeschleift werden?
Wenn du im Volt-Bereich arbeitest ist die Umschaltung der Kapazitäten und Widerstände recht einfach.
Solltest du jedoch im kleinen mV Bereich filtern wäre je nach Anordnung des Umschalters geschirmte Leitungsführung notwendig.
Das ist bei der Masse der Umschaltekontakte kaum handhabbar.
Dann lieber den Filter 4 mal separat aufbauen und nur die E/A über Umschalter ansteuern.
Die Schaltungsdimensionierung wird die Software schon korrekt ausgerechnet haben,
es gibt im Bandpaß verschiedene Funktionen in Bezug auf Filterwelligkeit und Phasenlage.
Ein- und Ausgang der Schaltung würde ich noch mittels passender Kondensatoren entkoppeln.
Viele Grüße Jan
Eine wichtige Frage ist doch, wie das Drumherum aussieht und was du damit machen willst.
Bei den hohen Frequenzen (10k) könnte es bei dieser Dimensionierung auch schwierig werden, die Mittenfrequenz genau zu treffen. Bauteiltoleranzen und parasitäre Größen spielen da mit rein.
Mit idealem Opamp für den 10k Bereich
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Mit realem Opamp im 10k Bereich
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Mit idealem Opamp im 10k Bereich, aber alle Kapazitäten um 2 % daneben. Diese 2 % sind hier gerade einmal 20 pF.
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Mit idealem Opamp im 10k Bereich, nur die letzte (ganz "rechte") Kapazität in 10 pF Schritten bis zu 10 % daneben.
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Gruß Ulrich
(21.07.2025, 12:25)Ferrograph schrieb: [ -> ]An welcher Stelle im NF-Weg soll der Filter denn eingeschleift werden?
Wenn du im Volt-Bereich arbeitest ist die Umschaltung der Kapazitäten und Widerstände recht einfach.
Solltest du jedoch im kleinen mV Bereich filtern wäre je nach Anordnung des Umschalters geschirmte Leitungsführung notwendig.
Das ist bei der Masse der Umschaltkontakte kaum handhabbar.
Dann lieber den Filter 4 mal separat aufbauen und nur die E/A über Umschalter ansteuern.
Die Schaltungsdimensionierung wird die Software schon korrekt ausgerechnet haben,
es gibt im Bandpaß verschiedene Funktionen in Bezug auf Filterwelligkeit und Phasenlage.
Ein- und Ausgang der Schaltung würde ich noch mittels passender Kondensatoren entkoppeln.
Viele Grüße Jan
Das Filter soll zwischen Ausgang Gerät(e) und Eingang Messgerät(e) arbeiten, also mit ca. 200 mV bis 2V.
E/A umschalten ist aber trotzdem ein ganz prima Tipp!
Spannungsversorgung +/- 9V über zwei 9V Blockbatterien.
Die Cs müsste man halt ausmessen und/oder bspw. mit Trimmern o.ä. 'tunen'.
VG Jürgen
Versuch abgebrochen, habe ein Krohn-Hite 3103A Bandpass-Filter bekommen...
Muss aber noch rausfinden, wie ich den Pegel auf 0dB und unabhängig von der Filterbreite bekomme...
In den Bildern ein Sweep 20Hz bis 20 kHz, Filter steht auf 1kHz+/-.
VG Jürgen
Edit: Nach Lesen des Manuals und Aktivieren von 'Max Flat' klappt es auch mit den 0dB...
Mit diesem Bandfilter kann man sowohl 50Hz/100Hz als auch Oszillator-Frequenzen (85kHz, 120kHz) prima unterdrücken, um z.B. 'reine' 10 kHz zu messen.
VG Jürgen
Nicht zum Thema Bandfilter, eher zum Thema Messung. In der Preisklasse sind die Siglent Oszis wirklich nicht schlecht.
Gruß Ulrich