Tonbandforum

Normale Version: Stöpsel gegen Kopierschutz (Löschlasche)
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Hallo,

Kennt ihr diese Stöpsel?
Brauchte die bei einigen Kassetten, ist allemal besser als Tesafilm.

Hier erhältlich: https://tapemuzik.de/shop/zubehoer/stoep...lasche-2x/

Gruß Otto
Aber, aber ... ts, ts, ts ... Tesafilm ist doch ein seit 50 Jahren erprobtes und bewährtes Mittel ... so wie der bekannte Bleistift Big Grin
Das ist aber ein Löschschutz und kein Kopierschutz, ts ts. Wo soll das hinführen, wenn nichtmal der Verkäufer seinen Artikel richtig beschreiben kann ?

MfG, Tobias
Ts Ts....ist das jetzt hier das neue Kopfschüttel-Momentum  Big Grin

Wenn ich es edel und nicht mit Tesa oder einem Papierkügelchen machen will...dafür hat man doch mindestens eine MA-R mit entsprechenden Stöpseln, oder?  Wink
Trotzdem doch eine nette Idee...danke fürs Zeigen, lieber Otto.
Ob TDK seinerzeit ein Patent auf die U-förmigen Nupsies hatte?
Ich wunderte mich jedenfalls bereits Ende der 80er, dass diese, m.E. gute, Idee damals kein anderer Hersteller für seine "Premium-" Cassetten nachmachte.

Schöne Grüße
Frank
(11.07.2025, 12:43)Kuni schrieb: [ -> ]Aber, aber ... ts, ts, ts ... Tesafilm ist doch ein seit 50 Jahren erprobtes und bewährtes Mittel ... so wie der bekannte Bleistift Big Grin

An Tesafilm hat mich immer gestört, dass beim Abziehen teilweise Aufkleber oder Aufdruck beschädigt wurden. Ich habe daher immer ein Stück Papier um die Löschlasche gefaltet. Natürlich so, dass der Typ noch richtig erkannt wurde. Nach der Aufnahme einfach Papier weg und fertig.

Gruß
Robert
also ich habe diese schnubdulleriche auch, brauche sie selten und habe dann meist kein tesa zur hand.

reginald
Ich hatte mal bei einem meiner frühen HiFi-Tapedecks das Problem, dass der Schreibschutz-Fühler mit der Zeit die "Tesa-Brücke" zum Einsturz brachte, was natürlich dazu führte das die Aufnahme mittendrin aufhörte.

Mann, war ich angepi**t!

Mittlerweile verwende ich Reste von meinen brother-Beschriftungsgerät-Ausdrucken, die kann man ohne Probleme mehrfach verwenden. Beim Zuschneiden letzterer bleibt bekanntlich immer etwas über, das reicht als Laschenersatz.

Bis denni!
Wolfgang
Der Trick mit dem Tesafilm besteht darin, ihn quer aufzukleben, dann kommt der Streifen auch nicht mit den Etiketten in Berührung. Und nach der Aufnahme möglichst zeitnah wieder abziehen, dann kommt der Klebstoff erst gar nicht in Verlegenheit, sich irgendwie festzubacken oder zu schmieren. Zumindest mit echtem Tesafilm und dem von Scotch funktionierte das immer. Mancher No-Name-Klebefilm dagegen ist des Teufels und läßt sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr sauber abziehen.

Die MA-R-Nupsis halten leider nicht in allen Cassettengehäusen, und verlieren will man die ja wirklich nicht, weil ohne sehen die MA-R immer so traurig leer aus :-)

Überhaupt gab es viel zu wenige Cassetten mit reversiblen Löschsicherungen. Die eleganteste Lösung mit Schiebern hatte Sanyo/Fisher in den frühen 80er Jahren. Nupsis wie in MA-R und MA-XG gab es auch in den Sony Metal Master und in einigen Datencassetten. Andere Datencassetten wiederum hatten schwenkbare Klappen, leider mit einer dummen nicht Soll- aber Kannbruchstelle.

Viele Grüße,
Martin
Ich habe hier eine olle Ampex Kassette, die auch solche herausnehmbaren Löschschutzlaschen hat.
Die Dinger sind der einzige Grund, warum die hier griffbereit liegt. Die werden dann ab und an mal für andere Tapes "Mißbraucht" [attachment=82656]
Allerdings muss man auch da aufpassen....die halten nicht bei allen und sind schon mal rausgepurzelt. Such such....[attachment=82657]

[attachment=82658][attachment=82659

Gruß
Thorsten
Huch, eine identische Ampex bei mir hat auch diese Stöpsel drin. Aber nur das eine Exemplar mit diesem dreigeteilten Fenster (wo es auch noch hindurchpfeift, da ist weder eine Scheibe noch eine Folie dahinter). Die Exemplare mit normalem Fenster haben auch ganz normale Laschen zum Herausbrechen.

Ich dachte erst, die Stöpsel hätte jemand nachträglich reingesteckt, weil die Cassette auch schon ziemlich stark gebraucht zu mir kam. Wenn Du jetzt aber eine hast, bei der das exakt genauso gelöst wurde, dann wird das wohl ab Werk so gewesen sein. Klasse!

Dabei denke ich aber wurde nicht unbedingt an eine reversible Löschsicherung gedacht, sondern eher ein paar überzählige Gehäuse ohne Laschen aufgebraucht. Ampex hat in der Cassetten-Frühzeit viele vorbespielte Cassetten für den US-Markt hergestellt, die hatten auch oft dieses dreigeteilte Fenster mit Durchzug. Irgendwann in der ersten Hälfte der 70er Jahre war damit Schluß, die großen Plattenlabels hatten alle ihre eigenen Duplizierbetriebe aufgebaut bzw. die Aufträge anderweitig vergeben - und Ampex saß möglicherweise noch auf einem großen Stapel Gehäuse.

Viele Grüße,
Martin