Tonbandforum

Normale Version: Maxell UD35-180
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Ich habe hier sieben Kartons mit Maxell UD35-180, also 26er Spulen. Es handelt sich um Aluspulen, die Bänder sind bespielt, die Kartons tragen deutliche Gebrauchsspuren und sind auch beschriftet. Da Maxellbänder ja oft ziemlich beliebt sind, würde ich sie abgeben, wenn es sich lohnt. Aber was kann man für die Bänder verlangen? Ich weiß nur, dass ich sie lieber selber behalte, wenn weniger als 25 Euro pro Spule bei so einem Deal rumkommen. Für das Geld kann ich nicht mal Aluspulen und Kartons kaufen und selber mit MS-Band bespielen.
Nach meinen Beobachtungen sind 40-50€ machbar (in den KA), in schlechtem Zustand dann vlt eher 40€.
Moin Helge,
bist Du gleich beim Stammtisch dabei?...dann erzähli ich Dir was dazu Wink 
Ansonsten hat Kuni völlig recht und da Du die vermutlich günstig erhalten konntest...sowas gibt man nicht mehr her, selbst nicht, wenn man noch günstiger Münster-Bänder zusammenschnippelt. Die Qualität ist nochmals eine andere!
Hmm... grundsätzlich ist Maxell meine Lieblingsbandsorte.
Falls es dir darum geht die Spulen behalten zu wollen,  würden mir z.B. nur die Bänder reichen.
Kommt natürlich auf deine Preisvorstellung an.
Hm, ziemlich daneben, einen Verkaufsfred mit ähnlichem Angebot zu kapern. Davon mal abgesehen, Preisangaben wären schon recht hilfreich.
Also echt... Huh
(07.02.2025, 21:07)dynamike schrieb: [ -> ]Hm, ziemlich daneben, einen Verkaufsfred mit ähnlichem Angebot zu kapern. Davon mal abgesehen, Preisangaben wären schon recht hilfreich.
Also echt... Huh

Der Ton macht die Musik liebes Forumsmitglied! Sei dir versichert, das Helge daran nichts anrüchig findet. 
Und also echt Huh mach doch mal n Preisvorschlag. Das ist tatsächlich auch eine Variante. Solche Statements sind deutlich unpassend und überflüssig weil die Stimmung im Forum dadurch unangenehm wird. 
Ich hab den Beitrag gelöscht. Ich hoffe es geht dir jetzt besser.
Grüße André
Wer hat den Fred denn bitte gekarpert?
Wo ist denn hier ein ähnliches Angebot?
Und Helge hat ja schon eine grundsätzliche Preisvorstellung mitgeteilt, sprich deutlich über 25€ / Stück.
(07.02.2025, 21:14)Steffen87 schrieb: [ -> ]Wer hat den Fred denn bitte gekarpert?
Und Helge hat ja schon eine grundsätzliche Preisvorstellung mitgeteilt, sprich deutlich über 25€ / Stück.

Ich hatte ihn sozusagen gekapert, weil ich ähnliche Bänder zu veräußern habe. Ich lass sie aber liegen. Fressen kein Brot und ich ärgere mich dann weniger.  Wink
Grüße André
Da ich mit André befreundet bin und wir schon vor diesem Thread kurz über die Bänder kommuniziert hatten, hätte mich ein Verkaufsangebot seinerseits definitiv nicht gestört. Aber jetzt ist es ja schon wieder weg. Ich nehme mal an, es geht um dein NOS Maxell Normalspielband, André? Wieso wird hier immer so schnell scharf geschossen?
An Bandmaterial kann man aus eigenem Bestand verkaufen, was man will. Fakt ist (und bleibt wohl auch noch lange Zeit) dass alte Maxells mit zu den langzeitstabilsten Sorten mit bestmöglichen elektroakustischen Eigenschaften zählen. Verkauf ist unnötig, es sei denn, man nagt finanziell am Hungertuch.

Martin
Na, das ist ja mal ne Behauptung....

Helge  nagt am Hungertuch, nur weil er ein paar Maxellbänder anbietet ??

Wir sollten doch froh sein, dass ein Forenkollege überhaupt hier etwas anbietet, statt es in die Bucht o.ä. zu stellen.

Frankie
Ich habe damit nicht behauptet, dass Helge am Hungertuche nagt. Wenn er aber weiter tonbandelt, macht es mehr Sinn, die Bänder zu behalten.

Martin
(07.02.2025, 22:41)mincom schrieb: [ -> ]macht es mehr Sinn, die Bänder zu behalten.

Ich weiß nicht, wie groß die Kartons sind, aber derer sieben klingt sehr viel.
Woher kommt eigentlich der Mythos, dass es nicht besseres als Maxell Band gibt?
Liegt das vielleicht an den herstellerseitigen Einmessungen gewieser Bandmaschinen?

Das vorhin genannte PER-368 lässt sich auf einer M15A fast Linear bis 20kHz einmessen.
Ich habe sowohl Chargen von Agfa, BASF und EMTEC. Keine machte altersbedingt Probleme.

Allgemein ist meine Meinung, dass man mit ehemaligen (nicht problembehafteten) Rundfunkbänder nichts falsch macht, wenn man die Grundlagen beherzigt.
Heißt z. B. Studioband nur auf Maschinen mit hohen Geschwindigkeiten und Bandzug. Und wer 9,5cm mag nimmt am besten gleich ein Doppelspielband.
Ich denke es liegt daran, dass von jedem Hersteller Typen und Chargen bekannt sind, die Probleme machen. 
Ob nun BASF, Agfa, Ampex / Quantegy, Scotch, TDK oder ähnliche. 
Überall gibt’s Typen und Chargen, von denen man die Finger lassen sollte.
Nur nicht bei Maxell, die gebräuchlichen Typen gelten alle durchweg als unkritisch und Langzeitstabil, egal welche Charge, egal welches Herstellungsjahr oder welche Serie. 
Man läuft nicht Gefahr klebende, schmierende, bröselnde oder sich komplett auflösende Bänder zu erwischen. Ein Maxell läuft einfach.
Bisweilen gibt’s vereinzelte Meldungen zu problematischen Bändern die aber entweder Spezialtypen wie EE Bänder betreffen oder Einzelfälle aufgrund von schlechter / falscher Lagerung oder Nutzung sind.
(07.02.2025, 22:59)Micha94 schrieb: [ -> ]Woher kommt eigentlich der Mythos, dass es nicht besseres als Maxell Band gibt?...

Nix Mythos...zu damaligen Zeiten gab es viele sehr valide Tests nahezu aller Hersteller und Maxell war mit weitem Abstand das beste Band hinsichtlich aller Qualitäten und zudem reproduzierbar in unterschiedlichen Chargen. Heute kommt die Langzeitstabilität dazu.
Kann man die genannten Tests irgendwo lesen? Und gibt es Datenblätter mit den Einmessdaten? Würde mich brennend interessieren.
Vor allem auch, was langjährige Profis dazu sagen. Bis jetzt hatte ich noch kein Maxell Tape in den Fingern bis auf Communicator Tape.
Der relevanteste Test ist der aus aus der Hifi-Stereophonie aus 1980, wimre.

Den gibt's im Netz, google mal, Micha. 

Frankie
(07.02.2025, 23:49)Micha94 schrieb: [ -> ]Bis jetzt hatte ich noch kein Maxell Tape in den Fingern bis auf Communicator Tape.

Dann wird's aber Zeit. Smile

Im Ernst: Gönn' Dir mal ein UD oder ein XL-I. Mein erstes Maxell habe ich 1992 bei Conrad Elektronik in Essen neu gekauft (das blau-schwarze UD 35-90 für damals 18,99 DM), und ich war sofort begeistert. Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass es keinen besseren Tonband-Hersteller gab.
Das kann ich nur unterschreiben,  Timo.
Ich kenne kein besseres Bandmaterial als  das XL-1.

Frankie
Hab den Artikel gefunden, danke. Werde mal in der Bucht Ausschau halten, bin neugierig. Muss mal testen. Das Communicator Tape war schon nicht schlecht. Musik in 1/4 Spur 9,5cm/s drauf. Keine Beanstandung, obwohls eigentlich der Ausschuss ist.
Zitat:Vor allem auch, was langjährige Profis dazu sagen. 


Ich kann dazu zumindest ein wenig was aus der professionellen Anwendung beitragen:

Das Maxell-Band ist ein wirklich sehr gutes und langzeitstabiles Tonband, welches gerade für den Heimgebrauch (9,5/19cm/s) nach wie vor uneingeschränkt zu empfehlen ist.

Das es (zumindest hier in Europa, in Übersee kenne ich mich nicht so gut aus) nicht im dauerhaften professionellen Einsatz war, hat hauptsächlich drei Gründe:
1.: die Kopierdämpfung ist nicht so gut wie bei einigen Rundfunkbändern (bei den rückseitenbeschichteten Bändern besser, aber nicht
      so gut)
2.: die mechanische Stabilität ist nicht ganz so hoch wie z.B. bei PER 368, das war aber wichtig zum Schneiden und Bearbeiten 
      (häufige Spulvorgänge, häufiges Abspielen, und auch Schneiden/Kleben)
3.: Es war (auch auf Anfrage, denn die gab es tatsächlich) nicht mit einer hellen Rückseitenmattierung zu bekommen. Und das
      war tatsächlich das K.O. Kriterium, da schneiden (Markierungen setzen) so schlichtweg nicht möglich war. Denn zurück zu den     
      Kreidestiften aus den 60er Jahren wollte niemand. Wink

Dazu kommt, daß es sich nicht besonders gut auf einen Bandfluss von 514 nWb/m bei 0dB einmessen lässt. Und auch das war (plus Übersteuerungsreserve) natürlich eine Forderung der professionellen Nutzer.

Wer darauf heute verzichten kann, macht mit Maxell-Bändern sicherlich nichts falsch. 
Dazu kommen die wirklich guten Spulen (auch die Kunststoffspulen haben einen exzellenten Rundlauf) und die stabilen Kartons.

Das erklärt (leider) auch ihre hohen Preise auf dem Gebrauchtmarkt.
soweit mir bekannt, wurden die 50-120 durchaus in professionellen Studios gerne genutzt...mit dem Schneiden und der weißen/grauen RÜckseite wirst Du aber natürlich recht haben...
Nehme gerne Maxell xl ud / Maxell xli 35/180 B wenn mit original Bandmaterial und auf Alu (rund laufend) mit dem „m“ Aufdruck; auch 10 Stück oder mehr.
Aufnahmen auf 2 Spur 19cm/s willkommen.
Selbstabholung im Umkreis 65xxx . Wegen den Preisdiskussionen, bitte PN ( die aufgerufenen Preise in KA sind für mich nicht darstellbar; angemessen wird akzeptiert)
Wolfram