Hallo,
hat hier im Forum schon mal jemand eine Nixie Clock als Bausatz zusammengebastelt ? Wenn ja, gibt es da besonderes zu beachten ? Ich habe vor, mir als "Winterprojekt" so eine Röhrenuhr zusammenzubauen.
Vielen Dank im Voraus !
-Pyrotechnixs
Ja, hab ich. Ist schon lange her. Es war die IN-18 Einplatinenversion von nixieuhren.de.
Der Zusammenbau war relativ einfach. Die Röhren hatten Sockel. Man musste nur die Anoden- (oder Katoden-?) -spannung einstellen, dann lief sie. Ich hatte sie mit einem DCF77-Modul ausgestattet; im Grundbausatz war das nicht enthalten, da lief sie nur netzsynchron.
Die Uhr ist dann 4 oder 5 Jahre störungsfrei gelaufen. Sie konnte so programmiert werden, dass die Röhren nachts von 0 bis 6 Uhr abgeschaltet wurden, um ihre Lebensdauer zu verlängern. Es waren die großen russischen IN-18-Glimmröhren. Nach einigen Jahren starb zunächst ein Siebelko über der 120 V-Versorgungsspannung, weil er zu nah an einem Wärme abgebenden Bauteil montiert war. Nach Ersatz und Montage mit langen Drähten in der entgegengesetzten Ecke des Gehäuses lief sie dann wieder.
Aber dann fingen bald einzelne Segmente bzw. Ziffern an zu flackern und ich ersetzte drei von sechs Röhren. Als sich dann nach ein paar Monaten wieder zwei Ausfälle zeigten (eine davon war eine schon erneuerte) habe ich die Uhr ausgemustert, weil die Preise für die IN-18 mittlerweile ins Unermessliche gestiegen waren.
Nun steht an der Stelle eine chinesische Funk-Digitaluhr...
