24.10.2024, 20:40
Hierzulande gilt der 1. Oktober 1924 als der offizielle Geburtstag des Radios, als die behördlich konzessionierte Radio-Verkehrs-Aktiengesellschaft (RAVAG) in Wien den Sendebetrieb aufnahm. 1964 begann dann die Ausstrahlung in UKW-Stereo, was gerade bei Opern und Konzerten und auch beim Jazz eine Qualität wie live dabei zu sein mit sich brachte - wenn man denn die Anlage dafür hatte. Das sehr lange zäh verteidigte Rundfunkmonopol hat dabei bis heute eine Überladung des Äthers vermieden, sodaß die Abstände zwischen den Sendern für einen ungestörten Empfang groß genug geblieben sind. (Es gibt auch nur für vier landesweit zu empfangende Sender die Frequenzketten - vom öffentlich-rechtlichen ORF sind das Ö1, Ö3 und FM4, privat "Krone-Hit" der "Kronen-Zeitung"; "Radio Austria" der Fellner-Gruppe deckt zwar auch über 60 % des Staatsgebiets ab, hat aber keine relevante Reichweite erreichen können.)
Aus diesem Anlaß des runden Radio-Geburtstags habe ich mir einen Onkyo T-9090 Mk. II gegönnt, die internationale Version. Er kann zwar nur UKW empfangen, aber wie!
Dieses Modell repräsentiert den absoluten Gipfel der Tuner-Technik, der Mitte der 1980er Jahre erreicht wurde und vielleicht so 10 Jahre gehalten wurde.
(Man kann übrigens auch die Empfangsfeldstärke als Zahlenwert anzeigen lassen, die bei mir mit über 100 dBf fast schon zu viel des Guten ist.)
Klanglich schenken der Onkyo und der nüchternere Akai AT-93 einander nichts.
Aus diesem Anlaß des runden Radio-Geburtstags habe ich mir einen Onkyo T-9090 Mk. II gegönnt, die internationale Version. Er kann zwar nur UKW empfangen, aber wie!
Dieses Modell repräsentiert den absoluten Gipfel der Tuner-Technik, der Mitte der 1980er Jahre erreicht wurde und vielleicht so 10 Jahre gehalten wurde.
(Man kann übrigens auch die Empfangsfeldstärke als Zahlenwert anzeigen lassen, die bei mir mit über 100 dBf fast schon zu viel des Guten ist.)
Klanglich schenken der Onkyo und der nüchternere Akai AT-93 einander nichts.