Wer kennt das noch? Die Sprachnachricht per Post mit einer speziellen Box für das besprochene Tonband.
Fundstück aus einem riesigen Karton mit alten Tonbändern. Zu hören ist ein offenbar unfreundlicher Rechtsanwalt, der einen Brief diktiert. Langweilige Versicherungssache.
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Viele Grüße
Christian
(09.08.2023, 11:13)cisumgolana schrieb: [ -> ]...
Habe sie selbst früher eifrig genutzt.
...
Pssst Wolfgang, sag das nicht so laut - das läßt Rückschlüsse auf dein Alter zu

Gesprochene Briefe waren früher die Regel für Sehbehinderte, die Bänder wurden m.W. kostenlos befördert.
Ja, wie schon an anderer Stelle gesagt, die Blindensendung habe ich oft und gerne genutzt. Es war immer wieder schön, die Stimme des Briefpartners zu hören. Ganz nebenbei wurden auch andere interessante Aufnahmen ausgetauscht.
Ebenfalls schon anderswo erwähnt, die Hörzeitschriften und Hörbücher.
Gruß Gerald
Hallo Jörg!
Wieso denn?
Kann doch jeder wissen, daß ich ein "UHU" bin
Gruß
Wolfgang
UHU = unter Hundert
Da hab ich auch nochwas von BASF im Angebot:
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Die Spule ist mit 6cm die kleinste, die ich bis jetzt gesehen habe.
Inhaltlich sind diese Bänder eher... sparsam. Die Sprecher (meistens aus dem Bekanntenkreis) konnten mit der einseitigen Situation nicht recht umgehen und quälten sich mit Platitüden bis zum Bandende

In der DDR waren die kleinsten Spulen meines Wissens nach, 8cm. Die hier schon öfters erwähnten Kolibrie-Bänder. Unter Blinden war der Hörbrief sehr beliebt. Verschiedene Interessen waren immer ein beliebtes Thema. Ob Musik, Modellbahn, Amateurfunk oder Tonband, es gab immer etwas zu erzählen.
Unter Verwandten wurde eher nur das Nötige ausgetauscht. Es gab auch klingende Geburtstags- oder Weihnachtsgrüße, sogar mit Ständchen.Es war immer wieder spannend, auf das Antworten zu warten.
Gruß Gerald
in meiner jugend gab es einen country und westernmusiktapeclub.
hat spass gemacht, habe da so einige stilrichtungen dieser musik kennen gelernt, die ich bis heute noch sehr gerne höre, insbesondere Cajun- und Oldtimemusic.
(09.08.2023, 14:32)Peter Ruhrberg schrieb: [ -> ]Gesprochene Briefe waren früher die Regel für Sehbehinderte, die Bänder wurden m.W. kostenlos befördert.
Das ist heute noch so bei Blindensendungen
https://www.deutschepost.de/de/b/blindensendung.html
Interessant ist, dass auf o.g. Seite auch heute noch Magnetbandaufnahmen erwähnt werden.
Grüße
Arno
(30.08.2023, 22:35)snzgl schrieb: [ -> ]In der DDR waren die kleinsten Spulen meines Wissens nach, 8cm. Die hier schon öfters erwähnten Kolibrie-Bänder. Unter Blinden war der Hörbrief sehr beliebt. Verschiedene Interessen waren immer ein beliebtes Thema. Ob Musik, Modellbahn, Amateurfunk oder Tonband, es gab immer etwas zu erzählen.
Unter Verwandten wurde eher nur das Nötige ausgetauscht. Es gab auch klingende Geburtstags- oder Weihnachtsgrüße, sogar mit Ständchen.Es war immer wieder spannend, auf das Antworten zu warten.
Gruß Gerald
Habe noch eines aus der sog. ... gefunden.
V.G.
Jo
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Jahrelang zwischen meiner belgischen Brief-, dann Tonbandfreundin ausgetauscht. Das war noch zu Zeiten meines Siemens Protos BG 12 (Grundig TK 20). Mit der Freundin korrespondiere ich heute noch, allerdings per E-Mail. Gesehen haben wir uns nie. (Vermutlich habe ich es schon mehrmals geschrieben.)
Gruß, Anselm
@Baruse: Alter ist keine Schande. Ich bin fast 81 und habe zwei Kinder, vier Enkel und vier Urenkel - und bin stolz darauf.
