Hi,
zuerst, ich habe noch nie in meinem Leben ein Tonbandgerät gehabt. Ganz damals waren die für mich (uns) der heilige Gral, immer begehrt,
niemals das Geld dafür gehabt.
Eigentlich hatte ich auch nicht vor, mir eins anzuschaffen, aber durch das viele Lesen hier und dem Thread Philipsplastikgeräte bin ich ein wenig
angefixt.
Eigentlich wollte ich eins mit großen Ohren in silber haben, aber diese Bandmaschinen, egal von wem, sind zu teuer.
Aber eins habe ich nun gefunden, das mir gefällt. Eben das Philips N 7150.
Macht das Sinn, dieses haben zu wollen? Gibt es da typische Baustellen? Ist das von jemandem, der bisher nur Plattenspieler revidiert hat,
zu pflegen?
Und was darf es maximal kosten?
Hallo Lutz,
zur N7150 und N7300 kann man immer nur die gleiche Warnung aussprechen: Wenn Du nicht einen sehr guten Grund hast, warum es ausgerechnet die sein müssen, dann nimm lieber was anderes, eine kleine Akai oder TEAC beispielsweise. Oder zumindest eine Philips aus der Vorgängerserie.
http://www.tonbandhobby.de/rep-7300.htm
Es gibt inzwischen Lösungen, aber die sind sehr aufwendig.
Zudem stellt sich die Frage: Hast Du die N7150 schon mal aus der Nähe gesehen und bedient? Es könnte sein, daß ein anfänglicher guter Eindruck dann stark leidet. Für mein Empfinden fühlt sich das Ding einfach nur billig an.
Gruß,
Timo
Tja, Lutz,
da sind wir schon wieder beim Thema "Philips-Plastikbomber", welches über die gesamte Zeit des Bestehens dieses Forums vielfach beackert wurde. Ich empfehle, die Stichwortsuche zu bemühen. Das gibt Lesestoff zu diesen Geräten für viele Stunden und garantiert viele Antworten auf Deine Fragen.
Für mich selbst war das N7150 das erste Gerät, welches ich mir nach dem Wiederaufflammen des Tonbandvirus zugelegt hatte. Das erste stellte sich nach der Ankunft bei mir als "Trümmer" heraus, völlig unbrauchbar und nur als Ersatzteilträger verwendbar.
Das zweite (ebenfalls aus der Bucht) hat dann sehr gut funktioniert und hat mir viel Freude bereitet. Mittlerweile habe ich als Essenz aus drei Geräten ein noch funktionierendes Gerät stehen, welche NOCH funktioniert. Es gibt einige gravierende Schwachstellen, die eventuell durch die immer besser werdende Technik des Druckens von Ersatzteilen behoben werden könnten. Ich habe seinerzeit um die 80 € für ein Gerät bezahlt, der gleiche Preis wurde damals auch für den Großspuler N7300 aufgerufen, dessen Preise momentan hochschießen.
Ich glaube, heute würde ich nicht mehr mit diesen Geräten anfangen, meine Erfahrungen damit haben vor bald 20 Jahren begonnen (wie doch die Zeit vergeht!)
Das fühlt sich nicht nur billig an, die sind billig.
Ich rate davon sehr ab. Hatte die auch schon auf meinem Tisch....die reinste Plastikwüste...egal was man anfasst, es bröselt auseinander. Da ist überhaupt nichts wertiges dran.
timo,'index.php?page=Thread&postID=262053#post262053 schrieb:http://www.tonbandhobby.de/rep-7300.htm
Es gibt inzwischen Lösungen, aber die sind sehr aufwendig.
Hat sich da noch kein 3D-Druck-Spezialist rangewagt? Oder ist das zu filigran etc.?
Grüße
Ralf
Jungs,
danke schön. Ihr habt all das, was ich nicht will, auf den Punkt gebracht.
Und nein, ich habe es bisher nur auf Bildern gesehen.
Dann schaue ich mal weiter, oder macht es Sinn, hier bei Euch eine Suchanfrage zu stellen?
Ja Lutz, hier haben alle, die Problematik betreffend, absolut recht.
Ich habe ebenfalls zwei Stück gehabt und beide im Eimer.
Glaub mir, Du ärgerst Dich maßlos, wenn Du so ein Teil bekommst.
Ich verstehe Dich, wenn Dich der Anblick etwas betört, aber es bringt
einfach nichts, wenn das Teil nicht zu reparieren ist.
Ich habe zwar in dem von Dir erwähnten Tread ein bischen die Lanze
gebrochen ( Aussehen und Klang ) , würde mir aber keine mehr zulegen.
Jürgen
Nimm doch den von Timo vorgeschlagenen Weg zu Hilfe
und schau bei Tonbandhobby rein. Da sind Unmengen
von Geräten. Da kannst Du in aller Ruhe etwas aussuchen.
Jürgen
Ich hätte ja noch ein Bandmaschine zum Verkauf....ist aber ein Schlachtschiff, dafür aber absolut spitze und top gewartet und natürlich eingemessen.
Aber der Thread hier ist nicht der richtige Ort, um sowas anzubieten. Allerdings kommt man da mit "Kleingeld" nicht weiter. Die ist wertmässig meilenweit weg von einer Plastik Philips.
zwölf36,'index.php?page=Thread&postID=262048#post262048 schrieb:Ist das von jemandem, der bisher nur Plattenspieler revidiert hat,
zu pflegen?
Meine Vorredner haben das ja schon ganz transparent auf den Punkt gebracht
Es gibt Philips Geräte, die ganz gut laufen, die möchtest Du aber der Optik wegen nicht haben. Ich kenne Dich ja und kann das beurteilen
So wie es keinen Dual Plattenspieler gibt, der problemlos läuft, wenn man ihn über die Bucht kauft, gibt es auch keine Bandmaschine.
Den geringsten Ärger holt man sich wahrscheinlich mit einer Teac ins Haus, die werden aber nicht gerade verschenkt.
Vermeiden solltest Du alle Geräte mit schwer zu beschaffenden Idler-Gummis oder Ersatzteilen aus Kunststoff.
Von sehr mechanischen 1-Motoren-Geräten und Plastikgeräten ist pauschal abzuraten, wenn man die Fehler nicht selber beheben kann.
Wenn man so ein Gerät als erste Maschine im Haus hat, verliert man schnell die Lust...
Keine Zustandsbeschreibung aber ein spätes Exemplar aus den 80er Jahren, dessen Design ich sehr mag:
Teac X-3
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/tonband-teac/1402078344-172-2014
Spitzenwitz,'index.php?page=Thread&postID=262067#post262067 schrieb:Den geringsten Ärger holt man sich wahrscheinlich mit einer Teac ins Haus, die werden aber nicht gerade verschenkt.
Kann man so nicht sagen, eine A-2300S(X) muss nicht unbedingt viel teurer sein als eine N-7150 und läuft und klingt gut. Nur mit der etwas rustikalen Optik muss man sich anfreunden können.
Die moderneren X-3 und X-300 (vor allem letzte) kosten natürlich mehr, das stimmt.
WebUncle,'index.php?page=Thread&postID=262056#post262056 schrieb:Hat sich da noch kein 3D-Druck-Spezialist rangewagt? Oder ist das zu filigran etc.?
Die Lösung, die letztens bei den "Tonbandfreunden" (Facebook) vorgestellt wurde, bestand aus einer eingeklebten Schraube und funktioniert angeblich. Bild finde ich leider auf Anhieb nicht. Von Teilen aus dem 3D-Drucker hab' ich nocht nichts gehört.
Selbst wenn es eine Lösung für die Klinke gäbe: Mich würde beim Anblick der Geräte von innen schon der Einbau abschrecken. Dagegen ist ja selbst der Aufbau der Japaner servicefreundlich.
Spitzenwitz,'index.php?page=Thread&postID=262067#post262067 schrieb:Ich kenne Dich ja und kann das beurteilen 
Ja, das stimmt wohl
Teac X 300 hat es mir derweil sehr angetan. Da schaue ich mal, ob ich was finden tue.
timo,'index.php?page=Thread&postID=262053#post262053 schrieb:eine kleine Akai oder TEAC beispielsweise
Das war ein guter Schubs! Wobei ich noch keine kleine Akai gesehen habe, die ähnlich der Teac X 300 ausschaut.
zwölf36,'index.php?page=Thread&postID=262070#post262070 schrieb:Teac X 300 hat es mir derweil sehr angetan. Da schaue ich mal, ob ich was finden tue.
Wenn Du mit der etwas eigenwilligen Farbgebung der X-3 kein Problem hast, solltest Du die vielleicht in die Suche einbeziehen. Die X-300 ist recht selten. Es gibt von beiden übrigens auch Versionen mit Reverse für Wiedergabe (X-3 R / X-300 R).
Nebenbei noch, obwohl es eigentlich keine große Rolle spielt: Die X-3 in der Standardausführung kann noch kein EE-Band, die X-3 R dagegen schon. Dann gibt es noch die X-3 Mk II, die ebenfalls EE-Band kann, wie auch die X-300 in allen Ausführungen.
zwölf36,'index.php?page=Thread&postID=262071#post262071 schrieb:Wobei ich noch keine kleine Akai gesehen habe, die ähnlich der Teac X 300 ausschaut.
GX77? Da wäre ich vorsichtig, das ist auch eine potentielle Dauerbaustelle.
Aber die GX-255 ist m.E. eine hübsche Alternative.
Moin,
all den Post's zuvor ist nichts hinzu zu fügen und das sagt ein Philipsliebhaber. Die N7150 hab ich ganz schnell wieder abgegeben. Zur GX77 würde ich nur raten, wenn sie gemacht ist und selbst da kann es Probleme geben. Die kleinen TEAC sind wirklich ganz gut, kann man nicht anders sagen.
Gruß Andre
3D-Druck mit erschwinglichen Geräten für Heimanwender ist für mechanisch belastete Teile k*cke, das ist der derzeitige Stand simpel formuliert.
Es gibt drei grundlegende Techniken für 3D-Druck:
- Schmelzschichtverfahren (FFF): im Prinzip eine computergesteuerte Heißklebepistole. Objekte werden Linie für Linie, Schicht für Schicht aus einem relativ niedrig schmelzenden Kunststoff aufgebaut. Drucker ab 300 Euro, Material vernachlässigbar. Oberfläche relativ rau (man sieht und spürt die Linien), Haftung zwischen den einzelnen Schichten eher mäßig.
- Stereolithografie (SLA): Harz wird extrudiert und per UV gehärtet. Drucker mittlerer 4-stelliger Bereich, Material in der Größenordnung >1 Euro pro Objekt. Sehr feine Oberfläche, mechanische Stabilität habe ich noch nicht getestet, soll aber auch nicht berauschend sein.
- Lasersintern: Metallpulver wird aufgeschichtet und mit einem Laser geschmolzen. Drucker 6- bis 7-stellig, Material bis 5-stellig pro Druck, man füllt anscheinend einmal den Drucker, druckt einen Schwung Objekte und entsorgt den Rest Material. Ergebnis soll ähnlich stabil sein wie geschweißter Stahl, aber nicht so gut wie ungeschweißter. Für Normalverbraucher weit außerhalb der Reichweite.
FFF kann man unter Umständen verwenden, wenn man den Druck so legen kann, dass keine Scherkräfte zwischen den Schichten auftreten. Mit einiger Bastelei kann man Objekte auch während des Drucks mit Metallstiften verstärken (man lässt in der Zeichnung einen Hohlraum, klebt in diesen nachdem er vollständig gedruckt, aber oben noch nicht geschlossen ist, den Stift ein und druckt dann fertig) und mechanisch so nachbearbeiten, dass sie eine anständige Oberfläche haben. SLA liefert direkt aus der Kiste wunderschöne Oberflächen, aber ich möchte bei Gelegenheit mal ausprobieren, wie es um die Stabilität steht.
Hallo Lutz, in ca. 4 Wochen trenne ich mich von einer Akai GX 630 D, die ist in einwandfreiem Zustand, sieht sehr gut aus.
Bei Interesse schicke ich dir Bilder. Das Holzgehäuse ist schwarz, die Front Silber.
Leider sind keine Nabs dabei, oder zwei Stück von Teac.
Wie gesagt, bei Interesse melden.
Grüße - Theo
Nimm die ! Die ist toll und eigentlich unkaputtbar !!
Habe sie schon gehabt …..
Manni
timo,'index.php?page=Thread&postID=262072#post262072 schrieb:GX-255 ist m.E. eine hübsche Alternative.
Jaha,
die schaut hübsch aus!
Onkel Theo,'index.php?page=Thread&postID=262091#post262091 schrieb:trenne ich mich von einer Akai GX 630 D
Habe Dir ein PN geschickt!
Bekommt man eigentlich keine zwei Zitate aus zwei verschiedenen Posts in eine Antwort rein?
Ich habs zumindest nicht hinbekommen 8|
zwölf36,'index.php?page=Thread&postID=262096#post262096 schrieb:Jaha,
die schaut hübsch aus!
zwölf36,'index.php?page=Thread&postID=262097#post262097 schrieb:Bekommt man eigentlich keine zwei Zitate aus zwei verschiedenen Posts in eine Antwort rein?
Ich habs zumindest nicht hinbekommen
Doch, ist ganz einfach
"Nachricht zum Zitieren auswählen" heißt die Zauberfunktion.
zwölf36,'index.php?page=Thread&postID=262097#post262097 schrieb:Onkel Theo,'index.php?page=Thread&postID=262091#post262091 schrieb:trenne ich mich von einer Akai GX 630 D
Mal schauen...
Bekommt man eigentlich keine zwei Zitate aus zwei verschiedenen Posts in eine Antwort rein?
Ich habs zumindest nicht hinbekommen 8|
Spitzenwitz,'index.php?page=Thread&postID=262099#post262099 schrieb:Bekommt man eigentlich keine zwei Zitate aus zwei verschiedenen Posts in eine Antwort rein?
...wie das ausschaut.
ARRRGH... das muss ich noch üben

Eine Ergänzung zu Beitrag #17:
Außerdem gibt es noch 3D-Drucker mit der DLP-Variante der Stereolithographie. DLP steht dabei für "Digital Light Processing".
Solche Drucker gibt schon es für um 300 €.
Beispiele sind beschrieben in
https://www.heise.de/make/artikel/Im-Tes...40379.html
und
Funkamateur 5/2020, S.396-7
Hauptvorteil: sehr viel höhere Druckauflösung
Nachteil: Viel längere Druckzeiten
MfG Kai
So, für alle, hier sind die ersten Bilder.
Die Maschine ist wegen Säuberung aus dem Gehäuse, hab aber noch nicht angefangen, Zeitmangel.
Vom Gehäuse mache ich noch Bilder, hab ich zur Zeit nicht hier.
Die Köpfe mache ich heute Abend sauber und dann auch Bilder.
Ich denke es ist eine schöne Maschine, Innen sehr sauber und die Kabel sind seltsamerweise aufgeräumt.
Grüße - Theo
Die Maschine sieht einfach Klasse aus, Theo! Wenn er sie nicht nimmt ...

Wer sie nimmt ist mir egal, Hauptsache sie kommt in gute Hände.
Kann man hier Videos einsetzen?
Grüße - Theo
Nicht direkt, aber Du kannst sie bei Youtube o.Ä. einstellen und den Link hier posten.
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=262102#post262102 schrieb:Eine Ergänzung zu Beitrag #17:
Außerdem gibt es noch 3D-Drucker mit der DLP-Variante der Stereolithographie. DLP steht dabei für "Digital Light Processing".
Solche Drucker gibt schon es für um 300 €.
Beispiele sind beschrieben in
https://www.heise.de/make/artikel/Im-Tes...40379.html
und
Funkamateur 5/2020, S.396-7
Hauptvorteil: sehr viel höhere Druckauflösung
Nachteil: Viel längere Druckzeiten
Nachteil gegenüber teureren SLA-Druckern: meistens viel kleinerer Druckraum soweit ich das in Erinnerung habe. Und die Beispielbilder sind jetzt kein Vergleich zu unserem Formlabs in der Arbeit, wirkt deutlich gröber. Aber vielleicht sind das nur Agenturfotos und zeigen eigentlich Schmelzschicht-Drucke - dafür würde die Oberflächenstruktur gut passen.
Bei ELV gibt s für 250 EUR einen SLA - Drucker. Ich hatte schon damit geliebäugelt. Das hantieren mit den Lösungsmitteln und die Reinigung halten mich bisher davon ab.
Es stimmt, daß das Drucken eines Werkstückes länger dauert, das hängt nicht nur von der Auflösung ab. Deutlich schneller geht´s , wenn viele Werkstücke gedruckt werden, z.B. 50 Dual Steuerpimpel.
LG
Mike
Hm , jetzt gehen bei mir die Absätze auch nicht mehr :S
Hab gerade etwas neues (für mich) entdeckt:
Ein Filamentdrucker, der das Filament beim Drucken färbt!!!
XYZprinting 3D-Drucker da Vinci Color, 3D-Tintenstrahl-Filament-Farbdrucker, WiFi/USB, Touchscreen
Nur bißchen teuer...
LG
Mike
Hallo zusammen, man könnte ja mal zusammen überlegen sich einen Drucker zu kaufen, was richtiges.
Den könnte man dann bei einem von uns hinstellen, der richtig Ahnung hat wie man damit umgeht.
Und dafür das derjenige für uns bei Bedarf was druckt, natürlich müsste er auch die Datei erstellen, darf er ihn für sich benutzen.
Ich würde mich Finanziell mit 500,00 Euro beteiligen.
Auf Eure Antworten bin ich mal gespannt.
Grüße - Theo
Da würde ich doch empfehlen, einen extra Thread aufzumachen. Das geht hier unter bzw. zerhaut den Fread !!
Manni
Hallo Manni, wenn du das kannst dann mach es bitte, ansonsten soll es einer machen der es darf.
Theo
Moppedmanni,'index.php?page=Thread&postID=262174#post262174 schrieb:Das geht hier unter bzw. zerhaut den Fread !!
Ach, meinewegen dürft ihr den Fred zerhauen.
Ich finde es spannend, was gerade passiert!
dynamike,'index.php?page=Thread&postID=262165#post262165 schrieb:Bei ELV gibt s für 250 EUR einen SLA - Drucker. Ich hatte schon damit geliebäugelt. Das hantieren mit den Lösungsmitteln und die Reinigung halten mich bisher davon ab.
Es stimmt, daß das Drucken eines Werkstückes länger dauert, das hängt nicht nur von der Auflösung ab. Deutlich schneller geht´s , wenn viele Werkstücke gedruckt werden, z.B. 50 Dual Steuerpimpel.
LG
Mike
Hm , jetzt gehen bei mir die Absätze auch nicht mehr :S
Das Harz stinkt ziemlich übel, und das Fass Isopropanol zum Nachwaschen der Teile ist zumindest unpraktisch, ja. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Formlabs in der Arbeit noch nicht ausprobiert hab, nur die Ergebnisse gesehen und mich mit Kollegen drüber unterhalten. Meine Erinnerung ist eben, dass die Hauptunterschiede zwischen den bezahlbaren Modellen mit DLP-Technik und den teuren Druckvolumen und Geschwindigkeit sind, aber ich mag mich täuschen. Auf jeden Fall gibt es x verschiedene Harze für unterschiedliche Anwendungen.
Hallo, die angebotene Akai ist verkauft.
Grüße - Theo
nur mal noch eine Anregung. Als ich noch Röhrenradios restauriert habe, und man von 3D-Druckern nicht mal geträumt hat, haben wir von Plastikteilen oft Gießharz-Abgüsse angefertigt. Die musste man nach dem Abguss zwar etwas nacharbeiten ( z.B. Achslöcher aufreiben etc. ), dafür waren sie mechanisch sehr stabil. Wenn man nur wenige Teile braucht, ist man damit wahrscheinlich schneller fertig, als wenn man ein 3D-Modell konstruiert und anschließend ausdruckt.
Wenn besonders die N7300 außer dem Andruckrollenthema keine weiteren Probleme hat, und gut klingt, dann sehe ich keinen Grund, sie wegen eines Konstruktionsfehlers pauschal abzulehnen. Ich habe eine AKAI GX630 D-SS, die Vierkanalversion, die besteht zwar innen aus Metall, der Drahtverhau ist aber nicht weniger schlimm, Reparaturen an dem Teil sind auch nur Fortgeschrittenen zu raten. Wenn sie dann aber spielt, ist sie schön, und kein Mensch denkt daran, wie sie von innen aussieht. Was ich persönlich viel schlimmer finde, sind diese Einmotorenlaufwerke, wo kein Mensch mehr weiß, aus welchen Filz- und Gummimischungen die ganzen Reib- und Bremsteile mal bestanden haben, und wo man Wochen bastelt, ohne sie vernünftig ans Laufen zu bekommen.
Gruß Frank
Hallo, hier eine Entschuldigung an Lutz. Ich habe die 630 ja Lutz angeboten, mit dem Hinweis er könne sich
Zeit lassen mit der Entscheidung. Leider, ich werde wohl Alt, habe ich vorgestern die Maschine an ein anderes Forenmitglied
verkauft. Das war nicht korrekt. Hierfür meine Entschuldigung.
Lutz hat mir mit Recht eine böse PN geschickt, deshalb jetzt hier für alle zum Mitlesen:
Lutz, ich würde dir die kleine 230 D für umsonst geben, mit einigen Bändern, als Wiedergutmachung.
Wenn du damit einverstanden bist, kurze Nachricht hier.
Grüße - Theo
Wow,
jetzt bin ich baff, und ein wenig verwirrt.
Je gerne, ich schreibe Dir eine PN.
Und ja, ich nehme die Entschuldigung an, beeindruckt.
Nochmal wow...
Alter Schwede,
@ Theo ....
CHAPEAU
@ Frank.... Ich bin auch so Ideen Aufgreifer und Tüftler... Im Fall Hubschnecke der Andruckrollenmechanik bei den Philipsen seh ich da wirklich keine Chance das im Gießharzverfahren herzustellen. Das versteht man aber erst wenn man Geräte wie Grundig TS9** und N7150 auf dem Tisch hatte. Erst da werden die Schwächen in der Konstruktion aufgedeckt. Für mich haben beide völlig blödsinnige Lösungen. Bei Grundig ist es das Servorad und bei Philips die Hubschnecke mit all Ihrem Gedöns drumrum.
Es geht nichts über einen satten
Hubmagnet Klack und eine gute Andruckrollenführung incl geschmeidiger Andruckrolle. :love: Spule und Band... Herz was willst Du mehr? :love:
Gruß Andre
hast ja recht, es war auch nur so eine Idee. Fehlkonstruktionen gab und gibt es aber immer wieder - ich denke da z.B. an die Uher Maschine SG 630/631. Ich denke, die Konstruktion ist auch deshalb entstanden, um mit den Funktions-Gimmicks der Japaner mithalten zu können. Und eine versenkbare Andruckrolle, das sah halt cool aus. Ich hatte schon einige Tapedecks und Cassettenautoradios aus den achtzigern auf dem Tisch, wo man mit den ganzen Plastikhebelchen wahnsinnig werden kann - aber es war halt cool, wenn die Cassette nicht einfach nur reingeklackt ist, sondern eine Art gedämpfter Ablauf stattfand, der durch servounterstützte Tipptasten gesteuert werden konnte.
Ich habe aber die ganze Plastik Diskussion mal zum Anlass genommen, etwas aus dem Regal zu holen, das ich vor einigen Jahren mal als Beifang mitgenommen habe, weil ich es so süß fand - den Cassettenrecorder N2400 mit den passenden Boxen:
Ich bin noch gar nicht ans Zerlegen gekommen, weil das Teil einfach spielt, und gar nicht so übel. Die Boxen bringen sogar etwas Bass zustande. Ich mache das Teil trotzdem mal auf, um zu sehen, ob das Gerät in den Thread Plastikgeräte passt ;-) .
Gruß Frank
Den kleinen Philips-Recorder gab es auch als quadratisch, praktisch, gut - und wurde in verschiedenen Kompaktanlagen eingebaut; auch in einer spacigen Rosita-Anlage Modell "Commander".
Wimre innen ganz normal, gerne mit ausgeleiertem Riemen. In der Tat ein hübsch anzusehendes Gerät, das ich als Junge gerne besessen hätte.
Danke, Frank, da werden Kindheitserinnerungen wach. Den 2400 hatten meine Eltern, mit 2 Philips- Lautsprechern. Habe ich gern und häufig genutzt und hat ewig gehalten, bestimmt 20 Jahre
LG
Mike
Hallo, ich hätte auch gern ein N7150. Sieht einfach gut aus und mehr Funktionen braucht es nicht.
Weiß jemand vielleicht eine günstige Bezugsquelle?
Gruß Micha
scheinbar schreckt es Dich nicht ab, was in diesem Thread geschrieben wurde - oder hast Du es gar nicht gelesen ?
N7150 und N7300 sind in weiten Teilen baugleich und haben auch in etwa die selben Schwachstellen. Philips hat schon immer gerne mit moderner Technik aber geringstmöglichem Materialeinsatz ein enorm gutes Preis-/Leistungsverhältnis hinbekommen - bei Neugeräten. Aber niemand hatte ernsthaft auf dem Zettel, dass die Kisten wesentlich länger als zehn Jahre halten sollten, und dieses Ziel haben die meisten erreicht bzw. teils deutlich übertroffen, aber jetzt sind sie halt ein gutes Stück über 40 Jahre alt. Bei den Vorgängermodellen hat Philips auch schon viel Plastik verbaut, aber a) war die Technik einfacher, und b) hat man an hoch belasteten Stellen dann doch lieber Metall genommen, und die Antriebe der Teller gingen per Riemen, die man im Zweifel einfach tauschen kann.
Bei N7150 und N7300 ist fast die gesamte Mechanik aus Plastik, und daraus ergeben sich drei wichtige Schwachstellen:
1) die Andruckrollen-Hebemechanik, die beim normalen Spielbetrieb permanent unter Biegespannung steht
2) die Antriebe der Wickelteller über ein kleines Ritzel, das von innen in den Zahnkranz des Wickeltellers eingreift
3) die von innen elektrisch leitend beschichtete Schwungmasse, bei der im Alter die Beschichtung abblättert, wodurch dann die Drehzahlregelung nicht mehr funktioniert.
Dazu kommen noch viele kleinere Probleme, die fast alle entstehen, dass komplexe Technik durch exzessiven Einsatz von Plastikmechanik bezahlbar gemacht wurde.
Wenn Du so eine Kiste unbedingt haben musst, und man Dir das nicht ausreden kann, dann schaue Dir wenigstens die zahlreichen Infos im Internet an, die das Desaster auch oft schön bebildern, und kaufe so ein Gerät nur, wenn Du es selber abholen und probieren kannst, und lass Dir keinen Quatsch erzählen. Wenn die Andruckrolle nur noch manchmal Pressdruck zum Capstan aufbaut, das Gerät beim Spielen leicht leiert, oder beim Spulen rattert und aussetzt, sind das genau die drei o.g. Schwachpunkte und keine Sachen, die man nur "mal eben" justieren muss. Das mit der Schwungmasse lässt sich noch mit Trickserei reparieren, aber die beiden anderen Punkte bekommt man nur durch Ersatzteile nachhaltig in den Griff - für die Zahnradgetriebe in den Wickeltellern gibt es 3D-Druck Nachfertigungen zweifelhatfer Qualität, für die Hebemechanik hat noch niemand eine "amtliche" Lösung gefunden. Das Gemeine an Geräten wie N7150 ist dass die Dinger nicht langsam zu schwächeln anfangen wie z.B. bei riemengetriebenen Wickeltellern, wenn die Riemen am Ende sind, Vielmehr funktionieren sie bis zum Ende einwandfrei und dann kommt ohne Vorwarnung Knack und Ende.
Hinzu kommt noch ein meist defekter Netzschalter, hierfür gibt es Ersatz, den man aber zurechtfeilen muss. Ich kann es nur immer wiederholen - wenn man sich mit Tonbandtechnik auskennt, und keine Probleme mit Reparaturen hat, ist die Auswahl unendlich und billig, und man kann sich auch mal gezielt einen Exoten zum Spielen kaufen ( ich habe selber zwei N7300 und finde sie witzig, kann mir aber auch helfen und habe einen kleinen Teilefundus aus Schlachtgeräten ). Wenn aber nicht, und wenn man auch niemanden hat, der helfen kann, ist es wichtig, ein Gerät zu nehmen, für das es Support gibt. Die Königsklasse in dieser Richtung ist und bleibt Revox/Studer, und die Philips 7150 / 7300 sind die vorletzten Geräte, die ich in einem solchen Fall empfehlen würde - nur noch gefolgt von den Uher Logic Geräten mit "Omega Drive" - die bekommen selbst gestandene Fachleute oft nicht ans Laufen. Vielleicht gibt ja hier im Forum jemand eine gemachte Vierspur A77 für erträgliches Geld ab, das wäre dann was für langen störungsfreien Spaß.
Gruß Frank
Hi,
schließ mich Frank direkt an. Mit den genannten Problemen hatte ich auch zu kämpfen und dann war die, ja optisch ganz gute Maschine, wieder aus dem Haus.
So sehr ich mich auf Philips eingeschossen hab, möchte ich die 7150/7300 nicht wieder in den OP Saal holen.
Wenn Sie laufen und man(n) sieht über alle gemachten Fehler hinweg, können beide, Klein / Groß gut abliefern. Das ist aber wiederrum Ansichts,- und Gehörsache.
LG Andre
(31.07.2025, 11:13)micha-uhl schrieb: [ -> ]...Sieht einfach gut aus und mehr Funktionen braucht es nicht....
Gruß Micha
Also wirklich nur als Deko?
Danke erstmal für die Antworten. Ich hatte bisher nur von den Antriebsritzeln gewußt unddaß es da Ersatz gibt.
Es soll ein 18cm Gerät sein. Hatte auch schon Uher RDC im Visier, aber als ich Bilder von der Mechanik gesehen habe...
Braun TG1000 käme auch in Frage, aber da ist mir ein Versand zu riskant bei dem Gewicht. Soll ja mehr oder weniger als Deko im Wohnzimmer sein, habe jetzt eine N4504 in schwarz da stehen. Sieht echt häßlich aus. Finde aber die Mechanik gut, bis auf die Bandführungen. Eine 7125 würde ich eventuell auch nehmen.
Gruß Micha
wenn Du Philips ok findest, und Dir das Military Design der 4504 nicht gefällt - wie wärs denn mit sowas:
Die Dinger sind technisch der Serie vom N4504 ähnlich, sehen aber noch klassisch aus. Und sie haben alles integriert, um sie als Zentrale einer kleinen Stereoanlage nutzen zu können, sogar einen Phono Vorverstärker für Magnetsysteme.
Gruß Frank