Tonbandforum

Normale Version: Neues aus dem Conrad-Katalog
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Da gibt es jetzt ein elektronisches Schließsystem für die Haustür: man steckt den Schlüssel innen ins Schlüsselloch und befestigt drumherum einen Kasten, der wohl u.a. eine Art Motor zum Drehen des Schlüssels beinhaltet. Danach kann man bequem von Außen mittels Fernbedienung die Tür öffnen und schließen.

Und jedesmal, wenn die Batterie des Schlüsselmotors leer ist und man draußen vor der Tür steht, kann man den Schlüsseldienst kommen lassen, denn bei den wenigsten Schlössern kann man von außen aufschließen, wenn von innen ein Schlüssel steckt. Allerdings ist noch ungeklärt, ob dies auf Conrads Kosten passieren darf Wink
Auch ansonsten eine prima Idee, mit diesem Ding an meiner Tür würde ich mich so sicher fühlen wie der Hausmeister von Fort Knox. Sollte sich dieser Quatsch durchsetzen, werden bei Conrad wahrscheinlich umgehend ein paar Bestellungen "zu Studienzwecken" aus Osteuropa eingehen, und kurz darauf würde dieses System bei "Aktenzeichen XY ungelöst" traurige Bekanntheit erlangen ("... verschafften sich die Täter mit einer von ihnen leicht modifizierten Videorekorder-Fernbedienung Zutritt..."). Undecided
=> Timo
Wieso so umständlich? Diese Geräte werden vermutlich in Osteuropa hergestellt, die entsprechenden Fernsteuerungen zum "knacken" auch und wahrscheinlich finden diese sich sogar in der albanischen Ausgabe des Conrad-Katalogs. Wink
Bäh, was habt ihr alle eine schmutzige Phantasie!

Nee, mal im Ernst, stellt euch vor, was passieren KANN, wenn hier der Rechtsanwalt von Conrad mitliest ... das hier ist schließlich kein nach außen abgeschotteter Debattiertklub.

Aber die Idee mit dem "Innenschlüssel" kommt mir denn doch arg weltfremd vor!

Friedrich
Die Jungs können gerne mitlesen, wir haben hier unserer Meinungsfreiheit gefrönt. Es gibt zwar immer wieder Unternehmen, die Umsätze entschwinden sehen und klagen, die jedoch auch in schöner Regelmäßigkeit von den Gerichten wieder zusammengestutzt werden.

Anders als im Werbeprospekt, geht man bei C.E. Online sehr viel detaillierter zur Sache und verlangt dort einen speziellen Schließzylinder in der Haustür, damit man auch im Notfall noch mit dem Schlüssel ins Haus kommt. Das im Prospekt nicht zu erwähnen ist m.E. eine Frechheit! Einen Link kann ich wegen der seltsamen C.E.-Präsenz-Programmierung leider nicht bieten, bin auch nur über deren Suchsystem ("Türöffner") an die Infos gelangt.

Wenn dann spaßeshalber in diesem Thread osteuropäische Produzenten mit ins Spiel gebracht werden, so sollte man ebenso fähig sein, dies mit Humor zu nehmen... Im übrigen wird sich dieses spezielle System nicht milliardenfach verkaufen, d.h. die Chance, daß ein Einbrecher auch auf so ein System trifft, geht gegen Null - zumal er von außen nicht erkennen kann, ob das System installiert ist.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß sich die Versicherungen die Hände reiben:

Wer so ein Teil eingebaut hat und einen Einbruch erlitten hat, dem braucht man wegen grober Fahrlässigkeit sicher nichts zu bezahlen.
Ich habe eine Garagentüröffner von dem der Hersteller behauptete, er sei praktisch nicht zu knacken. Dabei sind es nicht etwa Millionen von Kombinationen, sondern nur ein paar tausend. Damals hatte ich mal ausgerechnet, daß ein schlapper 200 MHz-Laptop den Code in spätestens 20 Minuten geknackt hat. Kann mir letztlich eh egal sein, denn dieses scheiss System schließt das Tor auch nicht ab, es ist also nur eine unverschlossene Tür... Immerhin läuft das Ding seit Jahren ohne zu murren...