26.12.2016, 00:28
26.12.2016, 12:00
Nee, oder ?
Eine Röhren-PR99, ich glaubs nicht.
Neureiche Foristen vortreten: wer kauft sich dieses Teil und schreibt einen ausgiebigen Erfahrungsbericht ?
Ich kann mir die Kurbel trotz Weihnachtsgeschenken leider nicht leisten....
Gruß
Thomas
Eine Röhren-PR99, ich glaubs nicht.
Neureiche Foristen vortreten: wer kauft sich dieses Teil und schreibt einen ausgiebigen Erfahrungsbericht ?
Ich kann mir die Kurbel trotz Weihnachtsgeschenken leider nicht leisten....
Gruß
Thomas
26.12.2016, 12:11
Aber wo ist der Source/Tape-Umschalter? Und dann ein mechanisches Zählwerk? Keine Aufnahme-Vorwahltasten? Keine Mikrofoneingänge?
Ich weiß nicht. Aber schick sieht sie ja aus, was man für 18000 $ wohl auch erwarten kann. Da spielen die 200 für ein Band dann sicher auch keine Rolex mehr.
Ich weiß nicht. Aber schick sieht sie ja aus, was man für 18000 $ wohl auch erwarten kann. Da spielen die 200 für ein Band dann sicher auch keine Rolex mehr.

26.12.2016, 12:24
moin moin,
da ist doch nur von reproducer die rede, nicht von recorder oder hab ich was übersehen ?
reginald
da ist doch nur von reproducer die rede, nicht von recorder oder hab ich was übersehen ?
reginald
26.12.2016, 12:25
Soweit ich das sehe, ist das Teil nur für Wiedergabe gedacht. Ich sehe nur 2 Cinch-Buchsen..
Auf der Homepage ist ja erklärt, worum geht: um "Acoustic 3D and Holographic Imaging". Also nicht darum, selber Aufnahmen zu machen, sonder von den verehrten Meisten dementsprechend erstellte Bänder abzuspielen. Die Maschine sollte schlappe 17500.- $ kosten, die Bänder werden also auch nicht für Arme gedacht sein.
Die Beschreibungen und Rückmeldungen scheinen 2012 zu enden, so daß sich der Meister Arian Jansen vielleicht schon anderen Aufgaben widmet....
Auf der Homepage ist ja erklärt, worum geht: um "Acoustic 3D and Holographic Imaging". Also nicht darum, selber Aufnahmen zu machen, sonder von den verehrten Meisten dementsprechend erstellte Bänder abzuspielen. Die Maschine sollte schlappe 17500.- $ kosten, die Bänder werden also auch nicht für Arme gedacht sein.
Die Beschreibungen und Rückmeldungen scheinen 2012 zu enden, so daß sich der Meister Arian Jansen vielleicht schon anderen Aufgaben widmet....
26.12.2016, 13:37
Nach der Beschreibung sollte hinten (an den beiden Cinch-Buchsen) mehr an Information (räumliche Klangabbildung, "Resolution") rauskommen, als vorne reingesteckt wurde.
Vielleicht haben sich zu wenig zahlungskräftige Gläubige für diese Metaphysik gefunden.
MfG Kai
Vielleicht haben sich zu wenig zahlungskräftige Gläubige für diese Metaphysik gefunden.
MfG Kai
02.12.2024, 22:18
Es gibt mittlerweile eine MKII-Version der Maschine: https://sonorusaudio.com/atr10
02.12.2024, 22:25
Und kostet auch 2 x so viel wie die MK 1
02.12.2024, 23:54
"Kopfverschleißkompensation" - interessant, dann kann man ja das Gerät unbesorgt 24 Stunden pro Tag laufen lassen... ;-))
Grüße
Erhard
Grüße
Erhard
03.12.2024, 06:55
Wozu braucht man einen Löschkopf, wenn das Silberteil keinen Aufnahmezweig hat?
Wie kann so ein Teil offensichtlich auf Revox Basis aufgebaut sein und einen Namen haben, in dem die Firma gar nicht mehr vorkommt?
Hat sich die rechte Bandzugregelung nicht bewährt?
Die VUs gefallen mir auch nicht.
Wie kann so ein Teil offensichtlich auf Revox Basis aufgebaut sein und einen Namen haben, in dem die Firma gar nicht mehr vorkommt?
Hat sich die rechte Bandzugregelung nicht bewährt?
Die VUs gefallen mir auch nicht.
03.12.2024, 08:09
Das ist nur eine weitere Verschandelung einer einstmals ansehnlichen Maschine.
Wie sagt meine Frau immer: Geschmack kann man sich nicht kaufen
Wie sagt meine Frau immer: Geschmack kann man sich nicht kaufen
03.12.2024, 11:10
(03.12.2024, 06:55)Herbert schrieb: [ -> ]Wozu braucht man einen Löschkopf, wenn das Silberteil keinen Aufnahmezweig hat?
Wie kann so ein Teil offensichtlich auf Revox Basis aufgebaut sein und einen Namen haben, in dem die Firma gar nicht mehr vorkommt?
Hat sich die rechte Bandzugregelung nicht bewährt?
Die VUs gefallen mir auch nicht.
In der Bedienungsanleitung steht:
Erase head (not used, but installed for correct tape flow)
03.12.2024, 11:13
(03.12.2024, 11:10)Norbsi schrieb: [ -> ]...In der Bedienungsanleitung steht:
Erase head (not used, but installed for correct tape flow)
![]()
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Unfassbar
03.12.2024, 11:44
Da hatten sie vermutlich keine Bandführungsbolzen mehr übrig, weil das Geld alle war :-)))
Zum Glück haben sie nicht noch einen Butter-Fly-AK installed....
Zum Glück haben sie nicht noch einen Butter-Fly-AK installed....
03.12.2024, 14:11
Ich würde gerne einmal einen Frequenzschrieb dieser tollen "all electronics and many mechanical parts have been redesigned to meet and exceed any modern day high-end and audiophile expectations" Schaltung sehen.
03.12.2024, 14:14
Die Silikongummiringe an den Röhren sind ein Thema für sich. Diese Gummiringe dienen eigentlich zur Kompensation von Mikrophonie bei Röhren. Neue Röhren sollten aber nicht mikrophonisch sein bei dem Preis des Gerätes. Früher haben Röhrenhersteller extra "klingarme" Röhren selektiert und teuer verkauft, aber das gibt es heute nicht mehr. Die EF12 von RFT bekam dann noch ein "k" für klingarm aufgestempelt. Da frage ich mich wirklich, was ist das für ein Wiedergabeverstärker ?
MfG, Tobias
MfG, Tobias
03.12.2024, 16:12
Damals wusste man noch, was man tat.
Es muss in der Szene der HiFi- Esoteriker so einige Leute geben, die, wie bei teuren Sportwagen, ihren Status durch Geld definieren.
Oder, anders ausgedrückt :" Wer hat den Längsten ?"
Frankie
Es muss in der Szene der HiFi- Esoteriker so einige Leute geben, die, wie bei teuren Sportwagen, ihren Status durch Geld definieren.
Oder, anders ausgedrückt :" Wer hat den Längsten ?"
Frankie
03.12.2024, 16:34
Überhaupt Röhren...
Wie krank ist das?
Wie krank ist das?
03.12.2024, 19:47
(03.12.2024, 16:34)Baruse schrieb: [ -> ]Überhaupt Röhren...
Wie krank ist das?
Die "klingen" halt besser. Es gibt ja auch Audiophile die behaupten, dass eine Telefunken M15A wie ein typisches Autoradio klingt.
Wegen dem LM378N... https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?t=6977
03.12.2024, 21:40
naja, wenn man sowas hier sieht:
https://www.businessinsider.de/wirtschaf...wtab-de-de
da ist so eine Sonorus doch noch eine recht bodenständige Angelegenheit, oder ?
Gruß Frank
https://www.businessinsider.de/wirtschaf...wtab-de-de
da ist so eine Sonorus doch noch eine recht bodenständige Angelegenheit, oder ?
Gruß Frank
03.12.2024, 21:43
Offenbar gibt es das Gerät gleich mit audiophil eingeschliffenem Tonkopf. 

03.12.2024, 23:07
Beim Thema Röhrentechnik gehen die Meinungen sowieso auseinander bzw. sind in sich unentscheidbare Glaubenskriege. Eine gut eingemessene Röhren-TFK M5 "Doppeldecker" oder eine G36 oder C37 zeigen auch ohne hifi-voodoo selbst nach heutigen Maßstäben durchaus gehörphysiologisch akzeptables Betriebsverhalten.
Die Krux der Gurus ist doch, daß sich der normalintelligente und normalverdienende HiFi-Enthusiast schon vor Jahrzehnten von derartiger Abzocke verabschiedet hat. Die verbliebene voodoo-Klientel war ohnehin unbelehrbar. Insofern gab es auch für den verblichenen Karl Breh keinen objektiven Griund mehr, sich mit der Thematik im Ruhestand weiter zu befassen oder irgenwelche "Spitzohren" mit Sachargumenten zu bekehren, in der Erkenntnis, dass dies per se sinnlos ist..
Meine ersten ernsthafteren Röhren-Hörversuche -mit einer umgebauten M10- startete ich um 1996. In Ermangelung der originalen V86/V87-Röhreneinschübe mit dem Nachbau einer klassischen Grundig-Röhrenschaltung (ich wollte damals keinen Transistor). Mit antransformierter EF86 in der Vorstufe und ECC83 im gegengekoppelten Entzerrer. Ausgangststufe ECC 85 (!) auf einen AÜ zwecks niederohmiger Auskopplung des Signals.
Das Bastelding klang subjektiv "verdammt gut". Ob es aber einer objektiven meßtechnischen Untersuchung standgehalten hätte, würde ich heute bezweifeln wollen. Dennoch war der sound sehr ordentlich; eine auf Band kopierte CD war nicht sofort vom Original zu unterscheiden (außer für diejenigen, die sich im "Blindtest" mit Bekannten und Freunden auf das Heraushören von Bandrauschen spezialisiert hatten). Gummiüberzieher auf den Röhren waren bei meinem Testaufbau damals durchaus nicht in Verwendung -die brauchte ich in jungen Jahren für andere Aktivitäten!
Wenig später stand dann in so einer image-HiFi -oder wie die das Magazin auch immer hieß- etwas von einem gewissen Peter Belt, der eine ungerade Anzahl von "limpets" (gepreßte Hasenköttel oder was auch immer) in seinen Abhörräumen aufhing - denn "ungradzahlig klingt besser".
Immerhin frotzelte man damals in der High-End-Szene darüber insofern, als man dann "auch das jeweils 4. Stuhlbein seines Abhörsessels absägen könnte, um nach erfolgtem Umkippen des so highend-getunten Sitzmöbels (nach erfolgtem Aufschlag des Hinterkopfes auf dem Boden) dann "Dinge hören könnte, die einem den Atem verschlagen"... . Auch das Abzählen des Buchbestandes im Regal auf eine ungradzahlige Anzahl wurden als zweckdienlich empfohlen.
Meine Prognose: Für den "Dummy-Löschkopf der eingangs gezeigten Frankenstein-B77 lassen sich bestimmt noch ganz andere Argumete finden; hier hat die Intelligenz des "Herstellers" oder Werbetexters leider vergeigt...
Ich wünsche eine unbeschwert-audiophile Adventszeit mit lo-fi-Geräten, gerne auch auf Bürostühlen mit nur 4 Rollen darunter!
Martin
Die Krux der Gurus ist doch, daß sich der normalintelligente und normalverdienende HiFi-Enthusiast schon vor Jahrzehnten von derartiger Abzocke verabschiedet hat. Die verbliebene voodoo-Klientel war ohnehin unbelehrbar. Insofern gab es auch für den verblichenen Karl Breh keinen objektiven Griund mehr, sich mit der Thematik im Ruhestand weiter zu befassen oder irgenwelche "Spitzohren" mit Sachargumenten zu bekehren, in der Erkenntnis, dass dies per se sinnlos ist..
Meine ersten ernsthafteren Röhren-Hörversuche -mit einer umgebauten M10- startete ich um 1996. In Ermangelung der originalen V86/V87-Röhreneinschübe mit dem Nachbau einer klassischen Grundig-Röhrenschaltung (ich wollte damals keinen Transistor). Mit antransformierter EF86 in der Vorstufe und ECC83 im gegengekoppelten Entzerrer. Ausgangststufe ECC 85 (!) auf einen AÜ zwecks niederohmiger Auskopplung des Signals.
Das Bastelding klang subjektiv "verdammt gut". Ob es aber einer objektiven meßtechnischen Untersuchung standgehalten hätte, würde ich heute bezweifeln wollen. Dennoch war der sound sehr ordentlich; eine auf Band kopierte CD war nicht sofort vom Original zu unterscheiden (außer für diejenigen, die sich im "Blindtest" mit Bekannten und Freunden auf das Heraushören von Bandrauschen spezialisiert hatten). Gummiüberzieher auf den Röhren waren bei meinem Testaufbau damals durchaus nicht in Verwendung -die brauchte ich in jungen Jahren für andere Aktivitäten!
Wenig später stand dann in so einer image-HiFi -oder wie die das Magazin auch immer hieß- etwas von einem gewissen Peter Belt, der eine ungerade Anzahl von "limpets" (gepreßte Hasenköttel oder was auch immer) in seinen Abhörräumen aufhing - denn "ungradzahlig klingt besser".
Immerhin frotzelte man damals in der High-End-Szene darüber insofern, als man dann "auch das jeweils 4. Stuhlbein seines Abhörsessels absägen könnte, um nach erfolgtem Umkippen des so highend-getunten Sitzmöbels (nach erfolgtem Aufschlag des Hinterkopfes auf dem Boden) dann "Dinge hören könnte, die einem den Atem verschlagen"... . Auch das Abzählen des Buchbestandes im Regal auf eine ungradzahlige Anzahl wurden als zweckdienlich empfohlen.
Meine Prognose: Für den "Dummy-Löschkopf der eingangs gezeigten Frankenstein-B77 lassen sich bestimmt noch ganz andere Argumete finden; hier hat die Intelligenz des "Herstellers" oder Werbetexters leider vergeigt...
Ich wünsche eine unbeschwert-audiophile Adventszeit mit lo-fi-Geräten, gerne auch auf Bürostühlen mit nur 4 Rollen darunter!
Martin