(15.06.2026, 06:56)SonyKassette schrieb: [ -> ]BASF LH 60 mit einem Stempel von 1987
Mit Herstellungscode von 1987? Das wäre eine kleine Sensation. Oder ist es ne LH-Extra? Oder nur ein aufs Etikett gestempeltes Datum, wahrscheinlich das der ersten Aufnahme?
Probiere sie einfach aus, viel kaputtmachen kannst Du nicht. Wenn sie quietschen sollte, wirst Du es merken.
Die anderen Kandidaten sind schon eher tricky: Scotch Superferric, eigentlich ein gutes Band, sammelt in der Rückseitenbeschichtung Feuchtigkeit und kann dann zu Gleichlaufschwankungen (Jaulen) neigen. Im Extremfall klebt das Band an den feststehenden Umlenkbolzen fest. Wenn trocken gelagert aber weitgehend problemlos. Dann würde ich nur den Andruckschwamm gegen eine gewöhnliche Federspange mit kleinem Andruckfilz austauschen. Und Winner ist von Polimer, die haben ihr Bandmaterial oft über Magna bezogen, und darunter waren wiederum einige Typen, die von auskristallisierendem Bindemittel betroffen sind. Macht sich akustisch durch Dropout-Hagel bemerkbar; im fortgeschrittenen Stadium bekommen die Wickel und auch die Bandoberfläche weiße Flecken. Ist aber kein Schimmel, also auch da kannst Du bedenkenlos ausprobieren.
@Peter: Diese Permaton hat scheinbar genau die Gehäusegeneration, bei der sie mit inneren Verstrebungen experimentiert haben, die für glattere Wickel sorgen sollten. Nach dem Öffnen der Cassette sieht man da ein X-förmiges Muster. Leider meinte man es etwas zu gut, und der Zwischenraum wurde zu eng. Sind dann noch die Wickelkerne nicht perfekt geformt, was sie damals meistens wirklich nicht waren, dann werden diese Cassetten gerne schwergängig.
Die "Turbo"-Cassette ist von ICM aus der Schweiz. Laut Werbung sollten die Löcher in den Wickelkernen beim Umspulen ein Luftpolster erzeugen. Naja, ich halte es eher für ein optisches Design-Gimmick. Aber schön sehen die schon aus, und sind auch ziemlich präzise.
Viele Grüße,
Martin
Das ist ja interessant, danke. Die Turbo macht ihrem Namen im Moment alle Ehre, sie pfeift beim Umspulen wie ein Turbojet-Triebwerk, die Röllchen sind wohl trockengelaufen. Das kann man beheben.
Der Stempel ist 12. Dez 1987, der Code oben 1882352110.
Also die MAX hab ich noch nicht getestet, erstmal die Pakete sortiert.
Kassettendienst der Kirchen bin ich ein Stück weiter und man findet da sogar einiges in der google-Suche. Das wird heute noch angeboten, natürlich nicht mehr mit Kassetten sondern heute USB-Stick oder CD.
Ursprünglich war das nur eine einfache Anzeige bei KA, ein Karton war zu sehen und die Rede war von neuen und bespielten Kassetten für 10 Euro.
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Hab kurz geschrieben und angefragt, da war die Anzeige aber schon 2 Tage alt. Hatte sich aber bis dahin niemand darauf gemeldet und dort war man ganz froh über mein Interesse.
Es war das Kassettenarchiv einer Kirchgemeinde, am Ende nach Sichtung rund 1.500 Tapes (davon ca. 200 neu in Kartons). Alles aus und um diesen Kassettendienst. Jeder Gottesdienst wurde auf Kassetten vervielfältigt und an Mitglieder (gegen Unkostenbeitrag) verteilt die nicht mehr zum Gottesdienst kommen konnten. Ende der 80er Jahre auf Magna, später auf NoName-Rohlingen (hatte ich hier ein paar angeboten) und danach nur auf Sony HF.
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Hier gibt es dazu einen Bericht mit Bildern einer anderen Kirche im Netz
Mittlerweile habe ich den großen Teil sortiert, dabei waren eben auch 10 Stück MAX Kassetten und zig andere Modelle. Die haben wohl immer von der Lieferfirma gratis mal 5 oder 10 Stück andere Marken/Modelle dazu bekommen.
Die BASF LH sowie die Winners C90 können sauber bis zum Dolby Smbol ausgestellt werden. Auffällig viele Dropouts sind mir da eher nicht aufgefallen.
(15.06.2026, 14:56)PSMS schrieb: [ -> ]Das ist ja interessant, danke. Die Turbo macht ihrem Namen im Moment alle Ehre, sie pfeift beim Umspulen wie ein Turbojet-Triebwerk, die Röllchen sind wohl trockengelaufen. Das kann man beheben.
Eine sogenannte "Turbo" besaß ich mal von "Daimon" (ehm. Hersteller für hauptsächlich Batterien und Taschenlampen) aber ohne "Turbo" Aufdruck. Ich glaube mich schwach zu erinnern, dass ich sie damals im Schlecker kaufte.
Die GSP I performte bei mir recht gut. Die GXP II ist mir aber nie irgendwo über den Weg gelaufen.
![[Bild: Daimon-Cassette-advertisement-1983-640x833.jpg]](https://flashbak.com/wp-content/uploads/2021/03/Daimon-Cassette-advertisement-1983-640x833.jpg)
Danke
Genau diese Werbeanzeige habe ich verzweifelt bei mir gesucht, als der Post zur TSA Turbo kam.
Bei mir schlummern irgenwo noch welche von Daimon, auch die GXP II. Ausprobiert habe ich die bis dato für Aufnahmen aber noch nicht. Ich hatte hier mal vorbespielte Turbo gezeigt....ist auch schon wieder lange her. Und Universum gelabelt gab es die Turbo auch mal.
Gruß
Thorsten
Ah, Weltfunk C-120. Ich weiß gar nicht mehr, was die taugten, aber alle meine Freunde hatten die, da musste ich die natürlich auch haben

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Schicke Sammlung

Ich habe die LH SM vorhin bespielt. Man sollte doch etwas vorsichtiger aussteuern als bis zum Dolby Symbol. Es tut dem Klang auch gut, den Bias Regler etwa eine viertel Drehung mehr als es für das Band erforderlich wäre in Plus Richtung zu drehen, dann kann man etwas weiter aussteuern. In der Quelle habe ich dann halt die Höhen dementsprechend verstärkt.
Bisher kein Quietschen des Bandes. Kann es sein, das vor allem die roten LH Super dieses Problem haben?
Zitat:Weltfunk C-120. Ich weiß gar nicht mehr, was die taugten,
Selbst für reine Sprachaufzeichnungen wollte ich sie damals nicht mehr nutzen und entsorgte sie daraufhin.
Zudem hatte sie schon im Neuzustand einiges an Bandabrieb aufgezeigt.
Die Weltfunk waren alle von Permaton zugeliefert und enthielten mal BASF-, mal Agfa-Bänder. Damit waren sie also auch nicht schlechter als die damals üblichen Low-Noise- und LH-Modelle der großen deutschen Hersteller. Aber auch bei denen gab es ja Chargen mit etwas zu viel Abrieb.
@Andreas: Der eigentliche Knaller an der Sammlung ist die alte Fuji Chromdioxid. War mir gar nicht bewußt, daß es die auch als C-120 gab; die anderen japanischen Hersteller beschränkten sich bei 120ern auf Eisenoxid. Wobei - wer weiß, was es da noch alles gab. Hat der Vorbesitzer einen Teil der Cassetten direkt in Japan gekauft? Denn auch das horizontal geteilte Design auf vier der fünf Sonys gab es offiziell nur dort. Die für den europäischen und amerikanischen markt sahen alle so aus wie die eine HF 120 mit dem stilisierten Tonband-Design; aber auch die kann aus Japan kommen.
@Lorenz: Danke für den Code, Deine LH ist tatsächlich von 1982. Der Werkscode 35 ist ungewöhnlich. Hat die ein von den bekannten Modellen abweichendes Gehäuse oder andere Details?
Das Quietsch-Phänomen betrifft vor allem die "roten" LH, also LH super (fast alle) und ferro super LH (etwas stabiler, aber früher oder später werden die meisten auch damit anfangen). Zusätzlich betroffen sind LH-D-Bänder aus Indonesien, die in mehreren Jahrgängen LH extra I, LH-E I, und Ferro Extra I stecken können. Bei manchen Nutzern quietschen sogar LH-D- und andere BASF-Bänder aus deutscher Produktion. Deutlich merkbar wird das bisher scheinbar nur in Geräten mit GX-Köpfen, ich hatte mangels GX-Kopf mit denen noch nie ein Problem. Aber irgendjemand hier hat mal 1988er(?) Ferro Extra I nachgemessen und auch ohne Quietschen erhöhte Werte beim Modulationsrauschen festgestellt. Muß man also auch beobachten, und ich würde keine unersetzlichen Aufnahmen mehr darauf machen.
Viele Grüße,
Martin
Ich würde sagen, das ist alles normal und nichts ungewöhnliches:
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Da hier ja Ostdeutschland ist vermute ich, dass die Kassette aus einem Intershop kommt und tatsächlich erst 1987 verkauft worden sein könnte. Weil auf den ORWO Leerkassetten und teilweise auf vorbespielten DDR Kassetten findet man auch solche ähnlichen Stempel.
Es könnte auch sein, dass mehrere West-Geschäfte Restbestände über die Intershops los geworden sind, Ladenhüter und so. Habe eben mal nachgeschaut, auf einer ORWO hier ist ein Stempel von 1980, auch Tageszahl, drei Buchstaben vom Monat und das Jahr.
In der DDR wurde beim Kauf der Cassette im Laden (und scheinbar auch im Intershop) dieser Datumsstempel draufgedrückt, das geschah aus garantie- bzw. Gewährleistungsgründen, um nachzuweisen, wann die Cassette gekauft wurde, bei den Orwo Cassetten hatten manche sogar ein vorgedrucktes Beschriftungsfeld "Verkaufstag". Oft war auf dem Stempel auch noch der Name des Geschäftes vermerkt.
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Gruß Holger
Schwer vorstellbar das die Kassetten im Intershop ausgepackt und gestempelt wurden. Aber ich weiß es nicht, hab nur Platten, Jeans und Kram da gekauft in meiner Jugend.
Nur wegen dieser Fuji habe ich überhaupt auf die Anzeige geschrieben. Die und ein paar Sony hätten mir gereicht.
War nur alles komplett zu haben, also entsprechend teuer. Aber ich habe dann gesehen was noch so für Summen geboten wurden als wir uns schon einig waren.
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Es muss einen Bezug zu Japan gegeben haben, die Kassetten inklusive Kartons sind japanisch beschriftet. Wusste aber leider niemand genaueres in der Familie. Teilweise finden sich auch originale Musikkassetten aus Japan und einige sind auch mit Zeitungsauschnitten beklebt. Gleichzeitig sind auch viele Sony aus den frühen 70ern mit DDR-Bands wie Renft bespielt. Der ursprüngliche Besitzer lebte zumindest in Ostberlin.
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Bei so einer Originalverpackung kann man die Fuji eigentlich mal auspacken und mal durchmessen und überhaupt für Musik verwenden finde ich.
Habe ich mit meiner C-90 auch probiert. Aufnahme: Naja, halt ein 50+ Jahre altes Echtchrom-Band mit entsprechend abgesunkener Empfindlichkeit. Vorsichtig aussteuern, Dolby aus, dann klingt es schon noch ok. So wie eine gewöhnliche BASF chromdioxid aus der Zeit. Aber: Zum Ende der Seite hin fing die Aufnahme an zu leiern. Ich dachte erst, oh, das Bindemittel hat aufgegeben. Bei näherem Hinsehen zeigte sich aber, daß der Wickel ziemlich krumm und die Cassette damit schwergängig wurde. Also die von der Chrom-Alterung schon etwas angegilbten Wickelkerne durch frische ersetzt, noch ein Durchlauf. Resultat war das gleiche! Da waren also nicht die Kerne krumm, sondern das Band selbst wurde derart gestretcht, daß es im Play-Betrieb auf keinem Gerät mehr zu sauberen Wickeln fähig war. Also leider doch unbrauchbar.
Ich fürchte, die 120er ist in dem Punkt nicht wirklich besser als meine 90er. Also am besten einfach in die Sammlung stellen - ob mit oder ohne Folie, ist Geschmackssache.
Viele Grüße,
Martin
Die BASF 1st Gen Chromdioxid performen bei mir aber noch erstaunlich gut. Eine exakte Einmessung ist meiner Erfahrung nach bei echtchrom Bändern sehr wichtig. Mit meinem GX75 hab ich das z.B. nie ordentlich hin bekommen. Nachdem ich dann andere Geräte (wie das C3, was du jetzt hast, Martin) mal genau darauf eingemessen hab war ich doch erstaunt, was damit noch geht. Gerade wenn man auf die 70er Bänder auch zeitgemäße Musik aufnimmt ist der Pegel gar nicht mal so niedrig, wie man denken mag. Grad die mit dem Farbstreifen sehen halt auch noch richtig gut aus.
Bei den LHs ist das übrigens ähnlich. Meiner Erfahrung nach machen die in den meisten 3 Kopf Geräten kaum mehr als Dropouts, ein relativ solider 2 Kopf Recorder mit eher weichem Kopf schafft damit aber verhältnismäßig immer noch gute Aufnahmen. Die Bänder scheinen irgendwie solider zu sein, als viele spätere. Natürlich nicht in ihren Spezifikationen sondern in ihrer Haltbarkeit. Von den 60er/früh 70er Jahre Cassetten fallen mir jedenfalls selten welche in die Hände, die nicht mehr laufen (außer es ist was Mechanisches).
Das liegt teilweise an den schmalen Andruckfilzen in den alten Cassetten. So um 1980 herum wurden die bei fast allen Herstellern verbreitert, weil es immer mehr Dreikopf-Decks mit Sandwich-Köpfen gab. Aber je moderner die Köpfe, desto mehr scheinen sie auch auf eine spiegelglatte Bandoberfläche angewiesen zu sein. Das C3 hat ja auch nen Sandwich-Kopf, und nimmt in der Tat auch auf Alt-Cassetten mit schmalem Filz gut auf.
Würde das mit dem Filz auch bei einem Dual Capstan einen Unterschied machen? Ich hab da schon Cassetten ganz ohne bespielt und keine erhöhte Dropout Rate.
Bei einem funktionierenden Doppelcapstan-Antrieb braut man, je nach Geometrie der Köpfe, wirklich keinen Filz. Die Nakamichis können das zum Beispiel. Bei meinen Sonys merke ich schon noch Wiedergabeverluste, wenn bei einer Cassette mal der Filz fehlt oder platt ist. Beim AUfnehmen wird es noch deutlicher.
Kommt vielleicht auch aufs Band an. Die US Memorex Cassetten mochten in meinem GX75 auch ohne Andruckfilz gut performen!
(22.06.2026, 19:34)onedance schrieb: [ -> ]Schwer vorstellbar das die Kassetten im Intershop ausgepackt und gestempelt wurden. Aber ich weiß es nicht, hab nur Platten, Jeans und Kram da gekauft in meiner Jugend.
Hab ich selbst also nicht daran geglaubt und finde heute beim Sortieren eine BASF LH mit dem Stempel
Mitropa 15.Mai 1986 also sehr wahrscheinlich Intershop weil die ja zu Mitropa gehörten. Das da kein DDR-Bürger gemeckert hat...
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Die entspricht aber dem 86er Lineup. Sind auch hier so verkauft worden. Das sind zwar die 79er Big window Shell aber selbst das 88er Lineup gab es noch in dieser Variante. Und die heißt ja auch schon LH-E wie Extra. Die gab es auch mit dem 81er und 85er Gehäuse. Die Labels sind dann angepasst worden.
Mein Beitrag bezog sich auf den Stempel auf der Kassette. Die waren ja in Folie, ich konnte nicht glauben das die Mitarbeiter im Intershop die Kassette ausgepackt und gestempelt haben. Oder die haben die bereits unfoliert bekommen oder das vorbereitet.
Ich bin übrigens froh nicht verschwenderisch reich zu sein.

Das Paket hab ich heute entdeckt, glücklicherweise unbezahlbar und weit weg.
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Also ich hab n Haufen ORWO Cassetten, so ziemlich auf Allen ist so ein Stempel drauf, manchmal ist es sogar handschriftlich drauf geschrieben. Sieht aber nicht so aus, als hätte der Besitzer das drauf geschrieben. Die kommen auch aus völlig unterschiedlichen Quellen, ich kann das also bestätigen. Auf manchen sind auch Stempel und Unterschriften des Ladens, wo sie gekauft wurden.
Ich kann das also bestätigen!
Vielleicht wurden "lose" Kassetten-Exemplare (Stichwort C-Box, falls es um 1985 noch Kassetten lose oder in C-Boxen, anstatt in normalen Klapphüllen gab) im Intershop verramscht oder es gab mal was im Interzonenzug bei der Mitropa im Speisewagen zu kaufen, was im Westen in keine Norm mehr passte, aber auf der Durchreise im Transitverkehr nach Westberlin vom ostdeutschen Fachpersonal weiterverkauft und auch gestempelt wurde. Wie man es in der HO gelernt hatte ;-)
Das mit dem Stempel auf Orwo Kassetten ist mir grundsätzlich klar.
Mir ging es darum wie eine verpackte BASF im Intershop im Regal steht, der DDR-Bürger oder der Westbesucher kauft die und die Verkäuferin reisst die Folie vor seinen Augen auf und stempelt die Kassette. War mit 6 Forum-Mark auch nicht gerade billig. Das konnte ich mir nicht vorstellen.
Aber vielleicht wurden die schon ohne Folie angeliefert oder ins Regal gestellt.
Ich vermute mal, die Cassetten waren schon ausgepackt. Ich hab sowas allerdings nie im Intershop gekauft und weiß es deshalb nicht genau. Der "Mitropa" Stempel deutet drauf hin, daß die Cassette im Interzonenzug verkauft wurde, vermutlich gabs da so einen "Duty free" Verkaufsstand.
Gruß Holger
Zitat:Hatten wir die Olympia schon?
Von der Optik des Gehäuses her würde ich meinen, dass ich so eine mal mit Sharp-Logo besaß. Da war das Etikett aber komplett blau und mit weisser Beschriftung.
Das kann gut möglich sein. Ich hab so eine Demo Cassette vom GF9191, ich schätze aber, das ist eine umgelabelte Maxell. Die Olympia hat aber ein breiteres Fenster, bei der Sharp ist der Ausschnitt der schwarzen Shell angedeutet.
(15.07.2026, 14:01)DOSORDIE schrieb: [ -> ]Ist das Scotch?
(15.07.2026, 17:09)Rabia sorda schrieb: [ -> ]Zitat:Hatten wir die Olympia schon?
Von der Optik des Gehäuses her würde ich meinen, dass ich so eine mal mit Sharp-Logo besaß. Da war das Etikett aber komplett blau und mit weisser Beschriftung.
Ich kann es euch nicht sagen, ich weiß es nicht, sind seit ca. 50 Jahren in meinem Besitz, bei der roten Cassette ist das Band eher hellbraun, bei der blauen dunkler:
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Die Olympia sind klassische Rumpelcassetten aus Hong Kong. Als Olympi_c_ und noch mit richtigen olympischen Ringen war sowas meine allererste Cassette, die ich als Knirps geschenkt bekam. So wie diese hier, aber auch im Transparentgehäuse:
https://www.45cat.com/45spaces/audio-com...=aud084019
Die transparenten Gehäuse von Scotch waren zwar auch nicht besonders gut, aber sie lassen sich an ein paar ganz spezifischen Konstruktionsmerkmalen erkennen, wie z.B. der Fensterform oder den feststehenden Umlenkbolzen statt Rollen. Wobei die ganz frühen Scotch noch relativ gewöhnlich konstruiert waren, da muß man schon genauer nach Details suchen...
Die Demo-Cassetten von Sharp waren eigentlich immer von irgendwelchen japanischen Zulieferern, also alles Qualitätsgehäuse. Neben diesen Maxell gab es da auch noch ein paar andere.
Viele Grüße,
Martin