Ich habe gestern am Straßenrand eine Kiste mit Cassetten gefunden. Da mich Pre Recordeds eher weniger interessieren (Wobei EAV - Geld oder Leben hab ich mit genommen), haben mich die Leercassetten natürlich interessiert. Ich habe eine ganz gute Ausbeute gemacht. Eine SA-X von 93, 2 eher seltene AGFA SR mit Hülle und Aufklebern, eine funktionierenden graue Stereochrom 60+6 von AGFA etwa 1981, die erstaunlicherweise weder staubt, noch Aussetzer hat und topp klingt. Ich hab viele davon und meistens bekommt man sie staubfrei zum Laufen, wenn man sie ein paar Mal laufen lässt, bis dahin kann man sie aber meist nicht hören, ohne dass es nach ein paar Sekunden dumpf wird. Eine recht gut erhaltene 88er SA, eine XL II-S im schwarzen Gehäuse, dem Printing nach würde ich sagen etwa 1991, das Inlay fehlt. Dann noch eine BASF Ferrochrom, die erstaunlicherweise auch läuft eine JVC FI-S
Und nun der für mich rätselhafte Teil: 3 BASF LH extra I 90 von 1982, von Denen ich gar nicht weiß ob ich da überhaupt welche von hab. Kennen tu ich sie aber. 79er Wide Window Shell, Oranges Label, aber mit rotem Streifen. Was ich daran so rätselhaft finde ist, dass an der jeweiligen Löschlasche im Plastik ein Punkt mit einem Pfeil ist, der mir bei anderen Gehäusen dieser Art noch nicht aufgefallen ist. Die Textur der Shell ist rau matt. Ich hatte den Code schon zerpflückt, so wie ich das sehe ist die aber aus Willstädt. Aber Martin oder ein anderen Spezialist weiß das vielleicht genauer:
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Kann aber auch gut sein, dass mir dieses kleine Detail bloß nie aufgefallen ist, aber grad wirkt das auf mich, wenn ich sie so in der Hand halte irgendwie ziemlich fremd.
Ausnahmsweise quietschen die Cassetten auch nicht.
LG Tobi
Stell doch einfach mal ein Foto von den sonderbaren BASF ein.
Gerade im Netz gefunden... Ist die jemandem schon mal begegnet oder hat sie jemand sogar in seiner Sammlung? Die kannte ich bislang garnicht - sieht aber nicht schlecht aus und hat mit Sicherheit brauchbares maxell-Bandmaterial drin.
Ist eine Japan-Market Kassette. Habe eine kürzlich gekauft. Das Gehäuse hat eingearbeitete Glitzer. Daher wohl auch der Name

Interessant finde ich auch die "after school"-Serie von Sanyo. Ebenfalls eine echte Japanierin.
Is it designed for Autoreverse Devices just to Show the Front Side?
Yes, I think it's just a design choice; there are no functional limitations.
Maybe because of the backlight of some Decks. Weird. But the backside Looks Like from the 70s.
I really like the two faces of the tape. Must look great on Nak RX202 or 505.
Ach ja Maxell, falls sich jemand noch Kleingeld hat.
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Oder das ist die neueste Version von "wie zeige ich allen was ich habe".
Tobi, Deine LH extra I ist eigentlich eine ganz gewöhnliche aus der ersten Serie von 1982-83, und wie Du schon entziffert hast, auch von keiner exotischen Herkunft, sondern aus dem Cassetten-Stammwerk in Willstätt.
Den Pfeil, der die für die jeweilige Seite zuständige Löschsicherung anzeigt, gab es in diesen Gehäusen manchmal, aber nicht immer. Eine Systematik habe ich dahinter noch nicht entdeckt. Nur, daß er sowohl bei deutschen (seltener) als auch bei US-Gehäusen (häufiger) vorkommt. Beim nächsten Gehäusedesign gab es auch noch Pfeile, die hatten eine etwas andere Form, keinen Kreis, und kamen komischerweise nur bei Typ IV vor:
https://www.ez647.sk/cc/basfiv/b/basf_metaliv6082c.jpg
Viele Grüße,
Martin
Hallo Tobi
Danke für das Foto der BASF LH extra I mit dem Pfeil im Kreis bei der Löschschutzlasche.
In meinem Fundus ist just auch eine 90er LH extra I mit diesem "Dekor" und auch eine dunkelgrüne ferro super LH I 90.
Gerne!
Und danke Martin für deine Expertise! :-)
Irgendwie habe ich auch solche Designs mittlerweile sehr gerne.
Die oberste BASF reCorD performt übrigens bemerkenswert gut - zumindest das Exemplar, das ich habe. Kann sein, dass hier noch das ominöse ChromPlus-Band verbaut ist.
LG
Manuel
Ich vermute dass da ganz sicher kein reines Chromdioxid Band drin ist. Ich habe auch eine der letzen CEII, da dürfte das auch drin sein.
Peter, genau solche Rumpelcassetten mit kunterbunten Etiketten waren in meiner Kindheit überall, deswegen freue ich mich immer weider über Bilder davon.
Interessant sind ein paar Verwandtschaften:
- Die schwarzen chrom super 60 und chromdioxid 90 scheinen aus der gleichen Küche zu kommen. Einmal steht Kamichi drauf, einmal nix, die steckte dann wahrscheinlich in einer Hülle namens Silver Sound. Und beide haben die Schriftarten von BASF übernommen. Qualitativ allerdings... reichten sie gerade noch zum Aufnehmen des Schwamm-drüber-Blues.
- Super und Tristar, ebenfalls gleiche Küche. Das war mir noch gar nie so aufgefallen! Erst jetzt, wo Du sie so schön nebeneinander gezeigt hast. Gleich mal bei meinen Exemplaren nachgeschaut: Der Firmen-Schlüssel im nur 8-stelligen EAN-Code beginnt bei beiden mit 4067. Treffer! Den findet man ebenfalls auf den besagt-berüchtigten Silversound. Dort auch eine Adresse "Multibrand, Heilbronn". Diese Importbude scheint wirklich multiple Marken in ganz Deutschland mit Rumpelcassetten zugeschmissen zu haben.
- Die Hanimex ist eine Magna, die Karstadt eine Agfa, und bei Quelle gab's Cassetten aus dem großen Universum der Zulieferer. Von oben haben wir da je eine Permaton, eine ICM und eine BASF.
Erstaunlich ist mal wieder der hohe Anteil an Chromdioxid-Cassetten auch unter solcher Kaufhaus- und Noname-Ware. Das gab es so wohl nur in Deutschland.
Viele Grüße,
Martin
Hallo, interessante Aufschlüsselung, vielen Dank.
Die Karstadt-Cassetten waren damals gar nicht schlecht, günstig obendrein (ich war in den 70ern Schüler mit sehr begrenztem Budget), von denen habe ich einige "aufgebraucht", auch von den anderen Hausmarken, z.B. Universum.
Damals war das Fachwissen gering, es zählte der Preis, Qualitätskriterium, auch im Freundeskreis, war:
Chrom=gut
Ferro=nicht gut
Richtig schlimm waren die "Standard", das Band rauschte wie die Pest und war reinstes Schmirgel.
Ab 1976, als sich meine Eltern ein AKAI CS-34D-Deck gekauft hatten und ich auch mit dran durfte, wusste ich besser, welche Qualitätsunterschiede es bei den Cassetten gab.
Mir geht es auch so, dass eher die quietschbunten, schlechten Cassetten in Erinnerung geblieben sind, weil man mit denen viel Spaß gehabt hat. Heute lustig anzusehen. Ich hebe die auf jeden Fall auf.
>Aufgebraucht sah so aus:
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Die war im VW 1600 in den vorderen Fußraum gefallen und wurde von der auch im Sommer kochendheißen
Heizugsöffnung, deren Absperrschieber weggerostet war, getoastet.
Bezüglich des Inhalts nicht weiter tragisch, die meisten meiner Cassetten waren Abzüge vom Tonband.
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Haha, ja, Hitze im Auto mochten die allermeisten Cassetten nicht. Da gab's erst in den 80er Jahren welche mit teuren Spezialgehäusen, aber die waren eigentlich auch schon wieder zu gut, um sie spazieren zu fahren. Ich habe deshalb ganz normale für unterwegs genutzt, und zumindest im Sommer möglichst immer zu Hause rausgenommen.
Deine arme geschmolzene Horten wäre schon fast reif als Ausstellungsstück, vielleicht in einem Automuseum...
Die anderen beiden sind auch wieder Permaton, die mit dem dunkel-transparenten Gehäuse gefallen mir sogar sehr gut, wenn sie noch etwas frischer aussehen :-)
Bei Karstadt waren die Typ I abwechselnd von BASF und Scotch, die Typ II fast immer von BASF, Deine Agfa-Karstadt ist eine eher seltene Ausnahme. Also in der Tat allesamt für die damalige Zeit gute Cassetten.
Unter dem Namen Standard gab es auch allerhand verschiedene Cassetten. Die ganz frühen Exemplare waren aus Japan, die meisten in den 70er Jahren dann von BASF und Audio Magnetics, und in ihrer letzten Gestaltung mit gelb/orangen Kreisen, so wie Deine, waren es nach meiner bisherigen Quote immer nur üble Rumpler.
Viele Grüße,
Martin
Ich glaube eigentlich auch, solang die Gehäuse einigermaßen ok waren, fuhr man mit solchen No Name Chromdioxid Cassetten nicht ganz falsch. Letztendlich kann das ja nur von einem eingrenzbaren Kreis europäischer Markenhersteller gekommen sein. Gab es richtiges Schrott Chromdioxid Band?
Alles was ich da an Altbändern ausprobiert hab war schon so AGFA Stereochrom Niveau und selbst die ORWO Chrom Cassetten sind im Großen und Ganzen ganz in Ordnung (im Vergleich zu den eher bescheidenen Low Noise Cassetten, die knapp über "Type 0" kommen).
Ach, sieh an, da ist ja schon eine Karstadt von 3M/Scotch. Die Universum mit eingesparten Etiketten - wie billig sieht das denn bitte aus? - hat Permaton zu verantworten, genauso wie die namenlose hifi low noise drei Bilder obendrüber.
Alltronic waren ganz üble Rumpler. Und die S&S ist von Acme aus Hong Kong. Statt der zwei Schnörkelbuchstaben können dort oben auch verschiedene andere Logos stehen: Bei uns am häufigsten wohl Mark II, womit eine weitere typische Landplage der deutschen Rumpelcassettenmarkenlandschaft benannt wäre. Aber auch andere Phantasiemarken wie Cosmos und HBATEC gab es in diesem Design.
Ja, die meisten Chromdioxid-Cassetten der Kaufhaus- und anderen B-Marken hatten zumindest in den 70ern recht ordentliches Band. Viele wurden ja direkt von Agfa, BASF, Magna und Permaton bezogen. Aber auch in denen mit Hong-Kong-Gehäusen war oftmals Band von einem der Markenhersteller. Bei Roticet/Mark II auch von Du Pont, was sie sogar eine Zeitlang stolz auf die Einleger gedruckt haben. In den 80er Jahren wurde es aber etwas schwieriger, da kamen nämlich vermehrt richtig schlechte FeCo-Bänder zum Einsatz. Ich erinnere mich noch gut an Typ-II-Cassetten namens Rulag Superswing und auch die Tristar von der Kaufhalle, welche bereits im Neuzustand dermaßen quietschten, daß ich damals dachte, mein Recorder sei kaputt. Das Phänomen der Quietsch-Bänder wegen alternder Bindemittel war da ja noch völlig unbekannt. Auch Permaton nutzte ab ca. 1980 ein anthrazitfarbenes FeCo-Band unbekannter Herkunft, das zwar nicht quietscht, aber eine ziemlich bescheidene Dynamik hat und auch einen Arbeitspunkt irgendwo tief im negativen Bereich des Bias-Reglers, von dem die meisten von uns zu der Zeit sowieso noch nie was gehört hatten; das war also auch relativ unbrauchbar.
Viele Grüße,
Martin
Was war denn in den "Weltfunk"-Kassetten drin, die waren bei uns mal eine Zeitlang in den 70ern beliebt.
Martin, Du bist der absolute Cassettenmeister, vielen Dank für die Informationen, richtig spannend,
die Band-, Marken- und Gehäusearchäologie.
Dahinter verbergen sich viele Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten, die fast genau so spannend sind.
Ist dies die andere Seite der Medaille?
Eine Metal-XR meiner Lieblingsfirma Sony.
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Die Sonys haben mir sogar das Ungemach des Cassettenöffnens erspart, indem sie die Cassette einfach verklebt hatten.
Praktisch bei Bandverknotungen: Einfach weg damit, neue nehmen.
Wobei ich just diese frühe Metal-XR gerne mag. Die kaufte ich mir damals neu da bezahlbar - und bis auf ein Exemplar, das Ärger machte, sind alle gut erhalten geblieben. Ab und zu bespiele ich auch noch welche neu. Sind natürlich nicht so hoch aussteuerbar wie eine Metal-ES, aber trotzdem noch sehr brauchbar. Und das mit dem verklebten Gehäuse hat auch einen Vorteil, den man bei offenen Decks wie dem B215 halt hört bzw. nicht hört - diese Kassetten sind ausgesprochen laufruhig.
LG
Manuel
@Ralf: Alle Weltfunk-Cassetten, die ich bisher gesehen habe, waren von Permaton, meistens mit Agfa- oder BASF-Band.
Von den verschweißten Gehäusen war ich damals ganz schön enttäuscht. Nachdem diese Unsitte irgendwann in den 80er Jahren auch bei den letzten der großen Hersteller, 3M und Memorex, endlich beseitigt war, fing Sony als erster in "moderner Zeit" wieder damit an. Das Verschweißen bringt zwar theoretisch den Vorteil der größeren Verwindungssteifigkeit, was eigentlich nur relevant wird, wenn man entweder seine Cassetten ganz übel behandelt, oder wenn sie im Auto gebacken werden. Daß temperaturstabile Gehäuse auch mit Schrauben ganz hervorragend funktionieren können, hat Fuji mit der GT-II und GT II-s/-x bewiesen, und auch die schweren Gehäuse der S-Modelle von Maxell waren immer verschraubt, laufruhig und temperaturstabil.
Die Geräuschentwicklung einer Cassette im offenen Deck hängt auch nicht von Verschraubung oder Verschweißung ab, sondern von verwendeten Materialien für Andruckfikze, Wickelkerne, Gleitfolien, Umlenkrollen, die Gehäuseschalen selbst, und von der Fertigungsgenauigkeit des Ganzen. Auch die Bandoberfläche kann unerwünschte Resonanzen erzeugen, was dann aber auch wieder von der Kombination mit Köpfen und Bandführungen im Gerät abhängt.
Viele Grüße,
Martin
Moin,
Kennt jemand von euch eine Leerkassette die es um 1985 herum bei EDEKA als "Hausmarke" gab?
Ich habe schon gegoogelt und finde nichts.
Das Inlay war grundsätzlich Weiß und hatte nur eine blau-weiß-schwarz-Beschriftung "TIP - Chromdioxid".
"TIP"-Produkte waren zu dieser Zeit bei EDEKA die heutigen "gut & günstig"-Produkte und es stand als Abkürzung für "Toll im Preis".
Das Kassetten-Gehäuse war komplett durchsichtig aber verdunkelt.
Zu meiner Kindheit hatte ich mal welche von denen, nur durch einen minderwertigen Kassettenrecorder, der auch nur für Typ-I ausgelegt war, konnte ich damals deren Bandqualität natürlich nicht "erfahren".
Damals fand ich sie (genau deshalb) natürlich recht schlecht.
Heutzutage würde es mich doch tatsächlich interessieren, ob die Bandqualität wirklich so schlecht war und zudem noch, von wem das Band ursprünglich stammte.
Zitat:"TIP"-Produkte waren zu dieser Zeit bei EDEKA die heutigen "gut & günstig"-Produkte und es stand als Abkürzung für "Toll im Preis".
TIP war Metro und Real, aber nicht EDEKA!
Edeka hatte doch Megasound und später diese sparsam beschrifteten CX.
Es war hier EDEKA - ganz sicher!
TIP war aber eine Preiseinstiegsmarke von Real, so ist es nun auch nicht. Aber hier gab es sie auch mal im Edeka.
Aber darauf wollen wir jetzt nicht herumreiten ..... kennt jemand diese Kassette, konnte man die "gebrauchen" und welcher Hersteller steckte dahinter?
Hab ich eigentlich schon mal mein Schätzchen von Maxell gezeigt? Ich glaube nicht. Passt zwar nicht hundertprozentig zum Thema, aber so 98-prozentig schon. Ein Original-Kassetten-Reparaturset von Maxell. Enthalten sind:
1. Eine Schneidevorrichtung (links-oben)
2. Tonkopfreiniger (rechts-oben)
3. Zwei Schraubendreher
4. Einlegefolien (links-unten). Darunter ein paar silberfarbende Aufkleber. Darüber lag ursprünglich noch ein Standard-Kassettengehäuse.
5. Rechts daneben: Zahnarztspiegel, Kopfreinigungswerkzeug mit Filzkopf und ein Cutter.
6. Klebeband
7. Anleitung
Solche Repair-Kits fand ich immer ganz cool, wenngleich ich sie niemals irgendwo vorfand.
Irgendwie finde ich sie - durchaus weitaus zu spät - nur immer in Foren erwähnt/gezeigt

Sahen die TIP zufällig diesen hier ähnlich?
https://www.45cat.com/45spaces/audio-com...=aud275516
https://www.45cat.com/45spaces/audio-com...=aud055382
EXTRA war die Vorgänger-Marke von TIP, die es ebenfalls bei der Gruppe "Grüne-Wiese-Märkte" gab, welche später alle in Real aufgingen. Bei uns waren das Esbella, Basar und Massa.
Hersteller der Extra-Cassetten war Magna. Die hatten in der Regel recht ordentliche CHromdioxid-Bänder, aber aus wechselnden Quellen. Manche davon sind heute leider unbrauchbar, weil sie kleben.
Viele Grüße,
Martin
Ach, so ein Maxell-Kit habe ich auch mal gefunden. Das darin enthaltene Cassetten-Leergehäuse ist von Magna. Ich denke, diese Kits wurden vom deutschen Maxell-Vertrieb bei irgendeinem hiesigen Phono-Zubehör-Händler (Wittner, Deja, Hama, Dietel, Pfeifer...) zugekauft.
Hi Martin,
Top!
Die Äusserlichkeiten, bzw. Inlays sind dazu passend, jedoch passen die Gehäuse der Kassetten nicht.
Diese waren halt komplett "Rauchglas"-Transparent.
Wobei ja das Gehäuse eher nebensächlich wäre, wenn denn das Band durchwegs von Magna stammte.
Magna-Bänder hatte ich nie für Gut befunden ...

Diese hatten mir (später) zu viele Drop-outs besessen und waren auch nicht sonderlich aussteuerbar.
Für nur 50 Pfennige mehr gab es von anderen Herstellern durchaus brauchbareres Material.
Wenn hier übrigens jemand irgendeine schwedische "Track" veräussern möchte dann wäre ich ein absoluter Spitzenkandidat.
Dann bitte eine PM an mich.
Track 1/2
Hmm, Magna hatte zwar in der allerletzten Serie, so um 1990, auch Transparentgehäuse. Es kann aber genausogut sein, daß das unter dem Namen TIP dann irgendwelche anderen Cassetten aus Hongkong, China oder von sonstwoher waren und nur das alte EXTRA-Design übernommen wurde.
So eine TIP habe ich leider noch nie gesehen, nichtmal auf Bildern. Die scheint es entweder nur sehr kurzzeitig oder nur regional begrenzt gegeben zu haben.
Von Track kann ich Dir gerne was aus Schweden mitbringen, am liebsten im Tausch.
Viele Grüße,
Martin
Martin, hast du irgendwelche interessanten Superferros?
Ja, bestimmt. Interessant aus technischer Sicht oder eher Exoten? Was interessiert Dich?
@Martin
Bisher habe ich nur mit der 88er HF-S, die ich hier auch im Forum bekommen hatte Erfahrungen mit wirklichen Superferros gemacht. Bei vielen Aufnahmen bin ich SOL limitiert. Daher habe ich so Bänder wie TDK AR auch nie verstanden, die wohl geringeren SOL als TDK AD haben sollen aber mehr MOL im Sprachbereich. Vielleicht irre ich mich auch.
Ich könnte dir übrings mal 2,3 Emtec Ferro Tapes vom Audioservice mit 90 MInuten zukommen lassen. Die Gehäuse in denen die sind haben die merkwürdige Eigenschaft, dass das Band manchmal auf einer der Seiten im Kassettendeck nach der Klebestelle geknickt wird. Sind auch extrem leichtgängig. Mein Workaround besteht darin, das hervorragende Band umzuspulen. Das geht auch wenn die Gehäuse verschweißt sind. Da muss nix aufgebrochen werden. Einfach am Vorspannband abschneiden und dann in ein anderen Kassettengehäuse spulen. Wer Geduld hat nimmt den Fineliner, wenn es schnell gehen muss, gehen vermutlich die meisten Walkmans, einfach bei geöffneter Klappe dann in die zweite Kassette einspulen und die Kassette außerhalb des Walkmans festhalten.
Noch so by the way, hier ist ein Kassettenkalender erwähnt:
http://agfabasf.com/catalog/sony/sony-19...rettyPhoto
War das wie ein Kartenspiel?
Zitat:Von Track kann ich Dir gerne was aus Schweden mitbringen, am liebsten im Tausch.
Danke für dein Angebot und das würde ich eigentlich annehmen wollen, nur zum Tauschen habe ich hier leider nichts.
Ich besitze fast keine Kassetten mehr und stelle mir nur einige "ungewöhnliche" Kassetten als Deko hin.
So eine Track fehlt mir bislang ...
Mir sind ein paar MAX Kassetten als 60er und 90er aus Taiwan zugeflogen. Laut 45spaces hatte die Firma genau dieses eine Modell in zwei Längen. Leider alle beschriftet.
Und weiß jemand wo es die zu kaufen gab und aus welchem Zeitraum die stammen? Das Gehäuse ist übrigens nicht schwarz sondern eher eine Mischung aus grau und blau. Keine Ahnung ab wann Taiwan sich entschieden hat Made in Taiwan zu schreiben, die hier sind noch Made in R.O.C.
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Und hat jemand schon mal was vom Kassettendienst der unterschiedlichen Kichgemeinden gehört?
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Krass wie die nach TDK D schreien. Sehen gar nicht so schlecht aus. Und das Band? Solide oder Schrott?
Kirchendienst kenne ich so nicht, aber ich habe einige Cassetten aus der DDR mit Kirchenchor aufnahmen und gottesdiensten aus größeren Kirchen. Die Aufnahmen sind an sich richtig gut, leider sind sie teilweise zu hoch ausgesteuert und der Chor verzerrt dann, das ist schade. Wenn man die entrauscht könnte das sonst fast wie Digital klingen. Das sind sogar alles Chrom Bänder.
Ich habe hier gestern ein paar Kassetten zum mitnehmen gefunden. Das ist unter anderen eine BASF LH 60 mit einem Stempel von 1987. Zwei Philips Chromium 60 um 1980 rum, zwei Winner 90, zwei Scotch Super Ferric und eine Sanyo SERD, auch Ferro. Teilweise haben die Tapes so einen Schaumstoffilz der hin ist. Kasnn man ja tauschen.
Ist bei der BASF klebriges Band oder so zu befürchten in den nächsten Jahren?
Bei mir erfahrungsgemäß bis 1991, wobei meine LH-E um 1985 bis etwa 88 alle noch laufen.